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Thema: [RPG] Aller Anfang ist schwer...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    ---Teleri---
    Zirkon hat Teleri während ihrer Ausführungen genauestens beobachtet und jedes Wort aufgesogen wie ein Schwamm. Er fängt an mit den Fingern der rechten Hand auf der Armlehne des großen Sessel zu trippeln und belegt dabei die Dunmerin mit einem seltsamen Blick. „Das ist alles…“, murmelt er vor sich hin, ohne seine Augen abzuwenden. „Ich frage mich nur…“, flüstert er plötzlich, „…warum ihr eure Begleiter da herausgelassen habt…“, und er setzt einen nachdenklichen Gesichtsausdruck auf. „Das bekomm ich schon heraus…unter Umständen können diese mir auch noch von Nutzen sein…“, lächelt er plötzlich und erhebt sich. „Ich würde euch bitten, Teleri, wieder zurück in euren Raum zu gehen. Ich werde euch bewachen lassen, auch wenn ich nicht glaube, dass ihr so dumm seid und versucht zu fliehen. Wenn ihr etwas braucht, fragt ihn. Sein Name ist Gravir…“, und Zirkon dreht sich um und geht Richtung Ausgangstür.
    An dieser steht wie ein weiterer Vampir, welche anscheinend unbemerkt von Teleri den Raum betreten hat. Seine Haut ist nicht so blass wie jene von Zirkon, eher wirkt sie schon fast menschlich. Seine Gesichtszüge sind ein wenig grob, aber obwohl sein Körperbau wie der eines Barbaren anmutet, hat er etwas Erhabenes und Autoritäres an sich. Kurze, zu einem Bürstenschnitt gestutzte schwarze Haare schmücken sein Haupt. Als Kleidung trägt ein ärmelloses, schwarzes, feingliedriges Kettenhemd, zusätzlich dazu einen langen schwarzen Umhang. Seine fingerlosen Handschuhe haben dieselbe Farbe. Als Beinkleid trägt er eine schwarze Kettenhose, darunter scheint dunkelblauer Stoff hindurch. Die Stiefel bestehen aus schweren, schwarzen Leder. Am Gürtel trägt er auf beiden Seiten je ein gekrümmtes Langschwert, welche jedoch unterschiedliche Griffprofilierung aufweist. Ganz offensichtlich ist eines für die linke und das andere für die rechte Hand.
    Nachdem Zirkon den Raum verlassen hat, tritt Gravir an Teleri heran und weist bestimmt, ohne etwas zu sagen, zu der Tür des Raumes, aus dem Teleri gekommen ist. Aus der Nähe wirkt der Vampir noch etwas respekteinflößender, doch strahlt er nicht die Gefährlichkeit von Zirkon aus; etwas Menschliches liegt in seinen Gesichtszügen, was nicht zuletzt an seinen hellgrauen Augen liegt, welche damit für die Wiedergänger, die Teleri bis jetzt alle begegnet sind, fast schon eine zu gewöhnliche Farbe haben.

    ---Irwaen, Skarin & Mergoth---
    Das Blut, welches aus den etlichen Wunden aus Jolkins Oberkörper geschossen ist, versiegt nach der Behandlung des Nords und der Bosmerin. Der Barbar selbst atmet gleichmäßiger und scheint etwas entspannter zu sein, was aber wohl auch mit dem Blutverlust einher geht.
    Mergoth hingegen sieht bei seinem Weg durch die Stadt keine Menschenseele auf den Straßen, jedoch spürt er etwas anderes in seine Knochen kriechen; das Wetter fordert seinen Tribut von dem Kaiserlichen, welcher statt sich aufzuwärmen nur den Profit im Kopf hat nach der langen Reise aus den Aschlanden bis nach Balmora.

    Irwaen & Skarin: Je Alchemie +1
    Mergoth: Athletik +1, Mittlere Erkältung (Konstitution -5, Willenskraft -5, Anfälligkeit Zauber & normale Waffen 20%)
    Geändert von Van Tommels (10.03.2010 um 21:44 Uhr)

  2. #2
    Teleri spürt Zirkons Blick noch lange auf sich liegen, nachdem sie geendet hat.
    Bitte, bitte... sei es einfach zufrieden...
    Der Vampir tut ihr den Gefallen nicht und beginnt stattdessen, mit den Fingern auf die Lehne seines Sessels zu trommeln. Das Geräusch raubt ihr beinahe den letzten Nerv, und sie zieht die Schultern noch weiter in die Höhe.

    Ihr Entführer legt den Kopf schief: "Das ist alles, ja?", fragt er leise. "Ich frage mich nur..." ein lauerndes Lächeln "... warum Ihr Eure Begleiter da herausgelassen habt. Das bekomme ich schon heraus. Unter Umständen können mir diese auch noch von Nutzen sein."
    Teleri schweigt.

    Mit einer eleganten Bewegung erhebt sich der große Vampir. Dann verneigt er sich leicht, als er sagt: "Ich würde Euch bitten, Teleri, wieder zurück in Euren Raum zu gehen." Angesichts ihrer Situation erscheinen der Alchemistin die Wortwahl und Gebärde wie grausamster Zynismus. Dazu passend fährt Zirkon fort: "Ich werde Euch bewachen lassen, auch wenn ich nicht glaube, daß Ihr so dumm seid und versucht zu fliehen. Wenn Ihr etwas braucht, fragt ihn." Er deutet mit dem Daumen über seine Schulter. "Sein Name ist Gravir."
    Eine weitere angedeutete Verbeugung, dann dreht sich der Wiedergänger um und verläßt den Raum.
    Ja, verzieh dich. Geh doch endgültig sterben. Ich hasse dich.

    Als sie ihm verstohlen und trotzig hinterherschaut, fällt ihr Blick auf einen weiteren Vampir, der plötzlich neben der Tür steht, als wäre er aus dem Boden gewachsen.

    Aha. Gravir also, denkt sie säuerlich. Werde ich hier jetzt rumgereicht, oder was wird gespielt?
    Die Dunmerin mustert ihren Aufpasser. Groß, grobschlächtig, Legionshaarschnitt und irgendwie peinlich. Bei der Wahl deiner Verbündeten hast du nicht wirklich ein glückliches Händchen, Zirkon...

    Gravir tritt einige Schritte auf sie zu; dabei bewegt er sich so steif und doch zombiehaft zielstrebig wie ein dwemerscher Animunculus. Oh nein. Die Betonfrisur hat das Hirn plattgedrückt!
    Sie mustert den Anderen, als dieser sich vor ihr aufbaut. Seine Kleidung erscheint recht... ausgefallen, aber er bewegt sich mit einer Autorität, wie man sie vielleicht vom Anführer eines Barbarenstammes erwarten würde. Zumindest vom Anführer eines Barbarenstammes, so wie die Alchemistin ihn sich vorstellt.

    Wortlos streckt der Vampir-Barbar eine Hand aus und deutet auf die Tür der Kammer, in der sie zu sich gekommen war. Mit kaltem Gesichtsausdruck läßt Teleri ihren Blick an seinem Arm entlangwandern, angefangen an der Spitze seines ausgestreckten Fingers über die Schulter bis zu seinen hellgrauen Augen. Sie spuckt ihm vor die Füße und dreht sich dann auf dem Absatz um, um zurück in ihre Gefängniszelle zu gehen.
    Krachend läßt sie die Tür hinter sich ins Schloß fallen.

    Wieder allein mit der Stille in der fensterlosen Kammer, holt sie ein paarmal tief und zitternd Atem. Dann läßt sie sich auf das Himmelbett fallen und schließt die Augen. Wie lange sie dort bewegungslos verharrt, weiß sie nicht.
    Ihre wirbelnden Gedanken kommen langsam zur Ruhe, aber die Erkenntnis, die sich nach und nach aus ihren Grübeleien herauskristallisiert, ist keineswegs erfreulich.
    In -wie es ihr vorkommt- rascher Folge durchlebt sie die Stadien von Wut, Angst, Verzweiflung, Resignation und... etwas anderem. Sie erinnert sich daran, einmal einen cyrodiilischen Puma gesehen zu haben, der in seinem Käfig ruhelos auf und ab lief. Jetzt kann ich verstehen, wie du dich gefühlt hast, armes Wesen.

    Rebellion flackert in ihr auf, auch wenn sie genau weiß, daß diese zu keinem Ziel führen wird. Mit einem Ruck setzt Teleri sich auf. Ihr wird bewußt, daß sie geweint hat, und sie wischt die Tränen fort.

    Sie nähert sich dem Haufen mit ihrer Ausrüstung. Viel ist es nicht. Ein paar Tränke, etwas zu essen, die Alchemieausrüstung, ein kleines Messer und ihr Stab, wie sie erstaunt feststellt. Entweder ist Zirkons Arroganz grenzenlos, oder er kann sich sehr sicher sein. Sie läßt den Stab, wo er ist, steckt aber vorsichtshalber ein Fläschchen von dem Heiltrank ein.
    Ich brauche etwas, worauf ich meine Konzentration fokussieren kann... das hier! Sie nimmt den Mörser nebst Stößel an sich. Dann reißt sie mit einiger Anstrengung eine Ecke des Samtbettbezugs ab.

    Teleri sammelt sich und stößt die Tür zum Nebenraum wieder auf. Etwas schwungvoll, in der vagen Hoffnung, daß Gravir blöd genug ist, direkt dahinter zu stehen. den Gefallen tut er ihr allerdings nicht.
    Als sie keck durch die Tür tritt, spannt der Vampir seine beachtlichen Muskeln an. "Reg dich ab", knurrt sie forsch. "In meinem Zimmer steht vielleicht ein Haufen geschmackloser Einrichtung, aber keine einzige brauchbare Sitzgelegenheit. Ich hab schon Rückenschmerzen." Sie geht zurück zu dem Sessel, in dem sie vorhin saß, und läßt sich in das weiche Leder plumpsen. Daraufhin beginnt sie, den Mörser akribisch mit dem Samtfetzen zu polieren. "Hast du eigentlich eine Ahnung wie anstrengend es ist, sorgfältig zu arbeiten, wenn man nicht mal vernünftig sitzen kann? Man muß nur einmal eine kleine Verunreinigung übersehen, und mit ein bißchen Pech fliegt einem das ganze Labor um die Ohren", doziert sie, während sie die Innenseite der Schale putzt.
    Wie zufällig hebt sie den Kopf und schaut den Vampir an. "Sag mal, das muß doch wehtun. Hast du kein Hemd, oder erlaubt dir dein Herr und Meister nicht, eins anzuziehen? Kette auf nackter Haut! Der Enthaarungseffekt dürfte da nur das zweitschlimmste sein. Obwohl... als Nord solltest du vielleicht sogar dankbar sein, daß du ein bißchen überschüssiges Fell loswirst. Aber wie das auf der Brust scheuern muß..." Teleri grinst ihn schief an "Kein Wunder, daß du immer so verkniffen kuckst." Du solltest auf Knien dankbar sein, daß du unter den Kettenbeinlingen wenigstens Hosen tragen darfst... Hast du eigentlich kein Halsband? Oder führt dich niemand Gassi?"

    Der Barbar verspannt sich vor Wut noch stärker, und seine Pranken zucken nach den Griffen der Schwerter, die an seiner Hüfte hängen. Teleri hätte vermutlich beide Hände gebraucht, um nur eines davon heben zu können.

    "Oh, nein...", fährt sie herausfordernd fort, während sie den oberen Rand der Schale poliert "das wagst du nicht. Zirkon hat gesagt, du sollst auf mich aufpassen. 'In Scheiben schneiden' kommt darin nicht vor, nur, falls dir das nicht klar war. Er hat außerdem gesagt, ich soll mich an dich wenden, wenn ich irgendwas brauche - nun, ich brauche zwei oder drei Krüge Sujamma."

    Gravir starrt sie wortlos an.

    "Sujamma. das verstehst du doch, nicht wahr? Sag ja. Du kannst doch sprechen, oder?" Ohne auf eine Antwort zu warten, redet Teleri weiter. "Ist ja auch egal. Ich führe auch so eine ziemlich anregende Konversation... mit mir selber.
    Hör zu, Nord: Ich bin nicht dämlich. Ich weiß, daß ich hier nie wieder lebend rauskomme. Wenn ich Glück habe, wird Zirkon mich irgendwann einfach töten. Aber es besteht kein Grund, weshalb ich dabei nüchtern sein sollte. Also los, besorg mir etwas zu trinken - ich werde bestimmt nicht weglaufen, ich weiß nämlich nicht, wohin. Also, sieh zu. Aber laß dir nicht einfallen, mit irgendso einer Metplörre wiederzukommen."
    Geändert von Glannaragh (10.03.2010 um 22:35 Uhr)

  3. #3
    ---Teleri---
    Als Teleri wutentbrannt zurück in ihr Zimmer stürmt, folgen Gravirs Augen ihr ausdruckslos, bis die Tür krachend ins Schloss fällt. Sehr reizbar, die Kleine, aber das ist in Anbetracht der Umstände auch ein wenig verständlich, denkt er sich und schaut sich im Raum um. Alles ist so wie immer, Zirkon hat sie bereits verlassen, er ist allein hier. Schulterzuckend geht Gravir auf die Tür von Teleris Zimmer zu und lehnt sich daneben gegen die Wand. Sein Blick fällt auf die Türschaniere, wenn sie jetzt aufgehen würde, hätte er kräftige Kopfschmerzen. So stößt er sich seufzend von der Wand ab und wechselt die Seite, keinen Moment zu spät, wie sich kurz danach herausstellt.

    Teleri platzt abermals wie von einer Ratte gebissen aus ihrem Zimmer heraus und belegt Gravir natürlich gleich mit einer Schimpfkanonade, welche nicht von schlechten Eltern ist. Er schweigt zu ihren Worten und beobachtet sie bei ihrem Tun, nicht dass sie versteckt irgendwelche Zaubersprüche aufsagt. Mehr aus Reflex als aus Absicht legt er die Hände an den Griff seiner Waffe, und prompt folgt daraufhin die Quittung in Form einer Zurechtweisung durch Teleri.

    Sie nimmt sich eine Menge raus, alle Achtung, und kaum hat er das zu Ende gedacht weist ihn diese Dunmerin auch noch an, sie zu bedienen. Gravir ist ein wenig verwirrt über soviel Frechheit, vor allem in Anbetracht ihrer Situation, aber natürlich muss diese Dunmerin das gleich als „nicht verstehen“ Reaktion auslegen.

    Gravir dreht sich dann, nachdem Teleri anscheinend eine schöpferische Pause in ihrem Redefluss einlegt, zu den Schränken um welche an einer Wand des Raumes stehen. Langsam geht er darauf zu und öffnet scheinbar wahllos einen von ihnen. Verdeckt von Teleris Blickfeld hört man nur Glas sacht aneinanderschlagen, dann klappt er die Schranktür auch schon wieder zu und dreht sich herum. In der Hand hält Gravir eine leicht bauchige, langgezogene Flasche und kommt damit auf die Dunmerin zu. Er bleibt vor dem kleinen Tisch direkt neben dem Sessel Teleris stehen. Gravir beugt sich leicht nach vorn, stellt die Flasche auf das Tischchen, schaut der Dunmerin direkt in die Augen und spricht mit einem kaum wahrnehmbaren Lächeln: „Sujamma haben wir leider nicht, aber ich hoffe, dass euch eine Flasche Wein vom Festland auch genügt. Nebenbei bemerkt habt ihr Recht, ihr sollt überleben, das schließt jedoch nicht aus, dass ich Maßnahmen ergreifen darf, welche euch ein wenig zur Vernunft bringen sollten.“. Die Stimme Gravirs ist ruhig, gelassen und zeigt keine Anzeichen eines Lispelns oder Zischens, was wohl daher kommt, dass sich beim Reden keinerlei Vampirzähne ausmachen lassen. Gravir hält Teleris Blick weiterhin mit Seinem fest und will sich dann schon abwenden; stattdessen lächelt er nun deutlich sichtbar und meint mit einem belustigten Unterton: „Nur zu eurer Information: Rothwardonen haben beiweiten nicht den Haarwuchs der Nords anzubieten, demzufolge ist mein Hemd ganz komfortabel, danke der Nachfrage.“. Damit lässt Gravir von dem Tisch und der Flasche ab und erhebt sich. Das dürfte ihre sowieso schon durcheinander gewirbelte Welt noch mehr erschüttern, das reicht erstmal, denkt sich der Rothwardon, geht zum Kamin und stellt sich leicht seitlich versetzt mit verschränkten Armen daneben, teleri nicht aus den Augen lassend.

  4. #4
    Skarin behandelt die Wunden mithilfe des Trankes so gut es geht und atmet erleichtert auf, als er feststellte, dass das Heilmittel seine Wirkung zeigt. Jolkins Atem beruhigt und seine Muskeln entspannen sich langsam. Der Waldläufer legt der Waldelfe die Hand auf die Schulter. "Ich danke dir", sagt er dankbar und wendet sich dann wieder seinem verletzten Kumpanen zu.
    Der kurze Moment der Ruhe wird jedoch unterbrochen als eine weitere Gestalt das mit gezogener Waffe das Zimmer betritt. Skarin bemerkt den Schatten im Augenwinkel und greift zu seinem Schwert. "So und nun bitte ich die Herrschaften um eine Erklärung, warum es hier aussieht wie auf einem Schlachtfeld?", fragt der Fremde. Der blonde Nord richtet sich zu seiner vollen größe auf, muss aber feststellen, dass sein Gegenüber, auch wenn er kein Angehöriger seines Volkes war, offenstlich größer war als er. Das schreckt Skarin allerdings nicht zurück und sein Griff um die Waffe verstärkt sich.
    "Wir sind hier, weil wir meinem Kamerad hier helfen, aber was willst du hier?", fragt der Waldläufer misstrauisch und bereit einem möglichen Angriff entgegen zu wirken.

  5. #5
    Ihr Aufpasser ist zumindest äußerlich nicht besonders beeindruckt von ihrer Schimpftirade. Vielleicht ist er aber auch nur gut trainiert. Die Sklaven der alten Therana waren ähnlich gleichmütig, erinnert sich Teleri.
    Dennoch hat sie mit ihrem Auftritt ihr Ziel zumindest vorläufig erreicht. Sie hat sich diesen Raum zurückerobert, nachdem Zirkon sie wieder auf ihr Zimmer geschickt hatte. Ein Sieg, und sei er noch so klein. Bisher macht Gravir jedenfalls keine Anstalten, sie wieder in ihre Kemenate zurückzuschleifen.
    Er wendet sich ab und geht zu ein paar Schränken hinüber, die der Alchemistin zuvor entgangen waren. Leise klirrt Glas.
    Mit einer dunklen Flasche in der Hand kehrt er zu ihr zurück. Teleri verstaut ihr Werkzeug wieder in der kleinen Tasche an ihrer Seite. Als Fokus für ihre Konzentration hat es seinen Zweck erfüllt.
    "Sujamma haben wir leider nicht, aber ich hoffe, daß Euch eine Flasche Wein vom Festland auch genügt", sagt er, als er das Getränk vor ihr abstellt. "Nebenbei bemerkt habt Ihr Recht, Ihr sollt überleben - das schließt jedoch nicht aus, daß ich Maßnahmen ergreifen darf, welche Euch ein wenig zur Vernunft bringen sollten."
    Teleri nimmt die Flasche auf. Nach der letzten Bemerkung überlegt sie für einen kurzen Moment, damit nach dem Wiedergänger zu werfen, überlegt es sich aber lieber wieder anders. Wer weiß, vielleicht ist das die einzige Pulle, die sie hier unten haben. Zudem will ich mir mein kleines Stück Freiheit nicht gleich wieder verspielen... und außerdem... es kann sprechen, und noch dazu so kultiviert. Das war auch schon an Zirkon so auffällig. Wer oder was sind diese Kerle eigentlich? Die Vampirexemplare, von denen ich bisher gelesen habe, sollten viel triebhafter sein - selbst dann, wenn man die Tempelpropaganda außer acht läßt. Seltsam.
    Mißtrauisch schnuppert sie an dem unbekannten Getränk. Es riecht intensiv und ein bißchen süß nach etwas, das sie nicht kennt, vermutlich irgendeine Frucht.
    Vorsichtig schüttet sie ein paar Tropfen der Flüssigkeit auf die Tischplatte. Selbst in dem dämmrigen Licht ist die granatrote Färbung unverkennbar. Heftig zuckt Teleri zusammen.
    Gravir kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Keine Angst. Es ist kein Blut." bemerkt er amüsiert.
    Vorsichtig tippt sie eine Fingerspitze in die Pfütze auf der Tischplatte. Offenbar ist es nichts, was einer Dunmer das Fleisch von den Knochen ätzt. Abermals hebt die Alchemistin die Flasche und liest mit einiger Mühe, was auf dem Etikett steht.
    "Ta - mik -a", buchstabiert sie. Dann, halblaut: "Können diese Kaiserlichen nicht einfach in daedrisch schreiben, wie jeder normale Mer auch?"

    Gravir hat sie bei der Inspizierung des Flascheninhalts die ganze Zeit über beobachtet. Auf den ersten Blick wirkt er weiterhin gleichmütig, aber wenn man genau hinschaut, bemerkt man vielleicht ein kleines Zucken der Mundwinkel. Jetzt kann er sich scheinbar eine kleine Spitze nicht verkneifen: "Ach, und nur zu Eurer Information: Rothwardonen haben bei weitem nicht den Haarwuchs der Nord anzubieten, demzufolge ist mein Hemd ganz komfortabel, danke der Nachfrage."
    Nach dieser Verkündigung sucht er sich eine Wand zum Anlehnen, diesesmal neben dem Kamin, während er sie weiterhin unablässig beobachtet.
    "Ach", mault Teleri nach einigen Sekunden, "ihr Menschen seht doch eh alle gleich aus."
    Ihr entgeht jedoch nicht, wie trotzig ihre Entgegnung wirkt, und schenkt dem Vampir ein schiefes Grinsen. "Na schön, Rothwardon" meint sie versöhnlich "ich habe es wirklich nicht erkannt. Ihr seid groß für jemanden von diesem Volk. Und Ihr seid... blaß. Aber seis drum. So wie es aussieht, werden wir es einige Zeit zusammen aushalten müssen. Über mich scheint hier ja jeder bestens Bescheid zu wissen. Aber ich weiß gar nichts über Euch. Erzählt mir ein bißchen, bevor uns die Zeit hier lang wird." Die Telvanni nimmt einen vorsichtigen Schluck aus der Flasche. Sie hatte etwas erwartet, das ähnlich frisch und sauer wie Shein schmeckt. Stattdessen ist dieses Zeug schwer, samtweich und überhaupt nicht sauer, aber auch nicht zu süß. Genießerisch schließt sie die Augen. "Und dieses... Tami'Kahh hier ist wirklich gut. Was auch immer es ist." Sie schaut den Vampir an, in der Hoffnung, daß er ein bißchen erzählen und sie von ihrer mißlichen Lage ablenken möge. Den Rest wird schon der Alkohol übernehmen, wie immer...

  6. #6
    Nach einigen bangen Sekunden des Wartens verebbt schließlich der Blutstrom und Jolkins Atmung beruhigt sich. "Danke", murmelt sie leise, an den Schutzpatron ihrer Heimatstadt gewandt. Skarin sieht ebenso erleichtert aus, als er sich bei ihr für die Hilfe bedankt. Irwaen entwortet mit einem ehrlichen Lächeln: "Gerne."
    Doch plötzlich wird der Moment unterbrochen, als ein Fremder den Raum betritt. Er trägt eine Lederrüstung, in seiner Hand glänzt ein Schwert, dreckige Stiefel und ein schwerer Rucksack vervollständigen das Bild. "Als wäre er grade in eine Schmugglerhöhle gelaufen..." Skarin erhebt sich und tritt dem Fremden entgegen. Die beiden Männer sind fast gleich groß und beide sehen sich mit dem gleichen, entschlossenen Blick an. "Wir sind hier, weil wir meinem Kamerad hier helfen, aber was willst du hier?", gibt Skarin die Frage zurück. "Er spricht die Wahrheit", schaltet Irwaen sich in das Gespräch ein. Mit einem letzten Blick auf den Bewusstlosen erhebt sie sich und stellt sich neben Skarin, so dass dem Fremden der Zugang zu Jolkin versperrt wird. "Steckt besser Euer Schwert weg. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Wachen eintreffen, und dieses Bild würde sie mit Sicherheit zu falschen Annahmen bringen."

  7. #7
    Erst kommt keine richtige Reaktion, doch plötzlich blickt der Nord zu ihm und ist eben so schnell auf den Beinen wie er eine Waffe in der Hand hat. Dass ich das nochmal erleben darf, ich scheine diesen Nordmann doch tatsächlich um einen Hauch zu überragen... sowas ist mir selten untergekommen... Vvardenfell verkommt irgendwie zu einer Lachnummer... Der Nordmann beantwortet mehr oder weniger angespannt so scheint es Mergoth, seine gestellte Frage, aber ehe sich der Kaiserliche darüber Gedanken machen kann, steht auch die Bosmer auf und bestätigt was der Nord gesagt hat. Was dieses kleine Wesen verlangt den Rückhalt meiner Waffe... nunja... das wird hier immer skurriler... zu gern würde ich einen Kampf anzetteln, aber die Erkältung welche mir immer mehr in die Knochen kriecht, erlaubt es mir leider nicht...

    'Nun, wenn ihr nur hier seid um euren offensichtlich verwundeten Kameraden zu versorgen, könnt ihr mir sicher auch sagen, was vorgefallen ist?' Während Mergoth spricht senkt er merklich seine Klinge und gibt die Abwehrhaltung auf in welche er sich gebracht hatte. 'Wenn ich mich kurz als vorerst nicht bedrohliche Person vorstellen darf, ich bin Mergoth.' Nun schiebt der Kaiserliche sein Spilberlangschwert zurück in die Schwertscheide, behält den Schild allerdings am Arm.

  8. #8
    ---Teleri---
    Der Rothwardon lacht bei der Aussage der Dunmerin, dass ja jeder über sie Bescheid weiß, kurz und trocken auf und lässt seinen Blick durch den Raum schweifen, ebenso seine Gedanken. Ich? Ich weiß gar nichts über sie außer ihren Namen. Keine Ahnung, warum sie hier ist. Keine Ahnung, was Zirkon mit ihr vor hat. Ich weiß nur dass sein Fanatismus, diese Substanz in die Hände zu bekommen, langsam groteske Züge annimmt. Das ist zumindest der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann, weswegen diese Frau hier ist. Zu seinem Vergnügen..., er belegt Teleri mit einem forschenden, nüchternen Blick, ...könnte er sie sich beschafft haben, das Aussehen besitzt sie zweifelsohne. Aber mein Gefühl sagt mir, dass dem nicht so ist, da steckt entweder wieder eine von seinen glorreichen Taktiken dahinter oder er ist jetzt langsam durchgedreht.
    Gravir schüttelt den Gedanken ab, als er bemerkt, wie die Dunmerin ihn anschaut. Wahrscheinlich in der Erwartung, dass er etwas erzähle. Wie lange schaut sie mich wohl schon an? Er erwidert ihren Blick ausdruckslos und lächelt dann kaum wahrnehmbar.
    "Was wollt ihr jetzt von mir hören, Dunkelelfe? Ich habe euch nicht besonders viel zu sagen; was Zirkon mit euch anstellen möchte liegt nicht in meinem Interesse, es ist mir schlichtweg egal. Entgegen eurer Annahme bin ich auch nicht einer von seinen Speichelleckern wie sie hier zuhauf herumlaufen...", dabei nickt er abfällig Richtung der Tür, durch die Zirkon verschwunden ist, sie scheint nach "draußen" zu führen. "Ich unterstütze Zirkon aus freien Stücken, da er mir hier einen Ort anbietet, an welchem jemand der aussieht wie meine Wenigkeit leben kann, ohne ständig die Blicke der Umstehenden auf sich zu ziehen. Ihr...", und er fixiert die Dunmerin, "...habt mich sofort als Nord und Vampir identifiziert. Mit beidem lagt ihr daneben, obwohl ich euch zweiteres nicht verübeln kann.". Dies spricht er an, als ob er sich über das Wetter unterhalten würde.
    Dann schweigt Gravir einen Moment, er sinniert über das eben von ihm Gesagte und überlegt sich, ob er sich wirklich auf einen Smalltalk mit der Dunmerin einlassen sollte. Sie ist ein wenig arrogant, aber das liegt wohl in ihrem Blut, Dunkelelfen haben diese Art an sich. Aber wieso sollte ich mich nicht mit ihr unterhalten? Hab ich etwa Angst vor Zirkon? Mitnichten, es ist Respekt; er weiß selbst, dass wir beide uns mindestens ebenbürtig sind, und er weiß auch dass ich alles was ich für ihn tue, von mir aus mache.
    Die ganze Zeit über hatte er Teleri angeschaut. Nun fiel ihm auf, dass er schon ein wenig abwesend gewirkt haben musste, so wendet er den Blick zum Kamin, atmet einmal tief durch und meint dann mit versöhnlichen, leisen und plauderhaften Tonfall: "Sagt euch der graue Prinz etwas?".
    Unterhalte ich mich eben mit ihr.

    Teleri: Wortgewandheit +1

    ---Irwaen, Skarin & Mergoth---
    Jolkin atmet ruhig und gleichmäßig. und auch wenn es um ihn herum wie ein Schlachtfeld aussieht, stabilisiert sich sein Zustand.

    Irwaen: Wiederherstellung +1
    Skarin: Wiederherstellung +1

  9. #9
    Skarin lässt nun ebenfalls seine Waffen sinken, sodass die Spitze den Boden berührt, legt sie jedoch nicht beiseite. Ein Blick nach hinten vergewissert ihn, dass es Jolkin noch, zumindest für seinen Zustand, relativ gut ging. Jedoch müssen sie ihn sobald wie möglich zu einem Heiler bringen. "Wie das alles passiert ist wissen wir nicht, wir kamen auch gerade eben erst hier an", begann der Waldläufer ernst, "Und jetzt entschuldigt uns, wir haben keine Zeit für eine Plauderstunde mit ausgiebiger Vorstellung, wie ihr bereits richtig bemerkt habt, ist unser Kamerad hier schwer verletzt und braucht einen Heiler. Ihr könnt uns helfen, wofür ich euch dankbar wäre, oder geht aus dem Weg." Mit diesen Worten wendet sich der Nord von Mergoth ab und schaut Irwaen an und fragt nahdrücklich: "Irwaen, wisst ihr ob und wo es hier einen Heiler gibt?"

  10. #10
    Als sie ihn auffordert, ein wenig zu erzählen, läßt Gravir ein abgehacktes, bellendes Lachen hören. Es klingt nicht besonders humorvoll.
    Heißt das, daß er eigentlich nichts über mich weiß? Ist er nicht wichtig genug, daß man ihm über die Vorgänge hier erzählt? Die Tatsache, daß man ihn zu meiner Bewachung abgestellt hat, scheint darauf hin zu deuten. Andererseits wirkt er viel gescheiter als mein Entführer. So gar nicht triebhaft oder gar sadistisch. Das Ganze ist so furchtbar verwirrend...
    Die Dunmer schaut ihn an, nachdem sie geendet hat. Gravir starrt ins Nichts, scheint sich gedanklich an einem ganz anderen Ort zu befinden. Sie läßt ihren Blick auf ihm ruhen, beschließt aber, geduldig zu warten - oder zumindest so geduldig, wie es ihr möglich ist.

    Irgendwann bemerkt Gravir ihren Blick. Er schüttelt sich, als wollte er die Spinnweben eines Traumes abstreifen.
    "Was wollt Ihr von mir hören, Dunkelelfe? Ich habe nicht besonders viel zu sagen; was Zirkon mit Euch anstellen möchte, liegt nicht in meinem Interesse, es ist mir schlichtweg egal. Entgegen Eurer Annahme bin ich nicht einer von seinen Speichelleckern, wie sie hier zuhauf rumlaufen." Dabei ruckt sein Kopf in Richtung der Tür, durch die Zirkon zuvor verschwunden war. Scheinbar führt diese tiefer in die Basis, die sich die Vampire unter Balmora eingerichtet haben.
    Falls Zirkon überhaupt die Wahrheit gesagt hat, und wir uns tatsächlich unter Balmora befinden.
    "Ich unterstütze Zirkon aus freien Stücken", fährt der Rothwardon fort, "da er mir hier einen Ort anbietet, an dem jemand der aussieht wie meine Wenigkeit leben kann, ohne ständig die Blicke der Umstehenden auf sich zu ziehen."
    Gravir fixiert sie mit brennendem Blick. Etwas Intensives liegt darin. Zorn? Schmerz? Oder... Verzweifelung?
    "Ihr... Ihr habt mich sofort als Nord und Vampir identifiziert. Mit beidem lagt Ihr daneben, obwohl ich Euch zweiteres nicht verübeln kann."
    Die Stimme des großen Mannes klingt beiläufig. Zu beiläufig, um echt zu sein. Teleri betrachtet sich selbst nicht als große Merkennerin -und als Menschenkennerin schon gar nicht-, aber selbst ihr ist nicht entgangen, daß unter der Oberfläche dieses Wesens ein Kampf tobt wie Magma nur wenige Meter unter dem Staub der Molag Amur. Zunächst nimmt aber eine andere Formulierung ihre Aufmerksamkeit in Anspruch: Was Zirkon mit mir vorhat? Das klingt überhaupt nicht gut. Azura, mit welchen Fäden webst du mein Schicksal?
    Ihr Blick muß recht stumpfsinnig gewirkt haben, denn plötzlich fragt Gravir mit lauter Stimme: "Sagt Euch der 'graue Prinz' etwas?"

    Grauer Prinz? "N-nein", stammelt Teleri "Diesen Namen habe ich noch nie zuvor gehört. Aber bitte... eins nach dem anderen. Ihr sagt, Ihr seid kein Vampir. Ich bin geneigt, Euch zu glauben, denn Eure Rede ist auch sonst geradlinig und Ihr versucht nicht, mich durch beruhigende Worte zu schonen. Aber was seid Ihr dann?
    Bevor Ihr mir antwortet, muß ich aber noch eine Frage stellen: Ihr sagt, Ihr wüßtet nicht, was Zirkon mit mir vorhat. Nun, er hält mich fest, weil er glaubte, ich wüßte um eine besondere alchemistische Zutat, die er sucht.
    Sagt mir: Wißt Ihr, was das für eine Zutat ist? Ich sitze hier fest, und ich weiß nicht einmal, wofür!"

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