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Fossil
Der größere der beiden Menschen scheint ein klügeres Kerlchen zu sein, als man es von einem Nord erwarten würde. Er hat scheinbar sofort den ältesten als Anführer erkannt und wirft dem Ork, der scheinbar Auslöser des ganzen Schlamassels ist, seine Anschuldigung entgegen. Ein Lügner sei er, und ein Schwächling und Feigling obendrein.
Dies dürfte den Patriarchen in Zugzwang bringen, überlegt Teleri. Und tatsächlich - der Ältere fordert eine Erklärung von seinem Sohn. Der Tonfall allein zwingt Teleri das Gefühl auf, sich vor dieser Naturgewalt in den Staub werfen zu müssen. Sie kämpft es nieder und betrachtet das weitere Geschehen.
Dermaßen in Bedrängnis gebracht, stürzt der jüngere Ork, Ur-Chak sein Name, auf seinen Ankläger los. Scheinbar hat der letzte Funken Zivilisation ihn verlassen, und blanker Haß ist alles, was ihn jetzt noch leitet.
Teleri zwingt sich, ihre Aufmerksamkeit von dem wildgewordenen Ork auf den Rest der Grünhäutergruppe zu lenken. Sie muß jetzt darauf vertrauen, daß der Nord mit Ur-Chak fertig wird.
Einen Moment lang überlegt sie, Irwaen hinter sich zu schieben, läßt es dann aber. Sie will die Bosmer nicht so aussehen lassen, als könnte diese sich allein nicht wehren.
Sie breitet die Hände, die schon zum Zauber erhoben waren, in einer flehentlichen Geste aus, als sie sich an den Patriarchen wendet. Vielleicht klappt es...
"Sera", ruft sie dem beeindruckenden Ork zu "was der Mensch sagt, ist wahr. Es war ein gerechter Kampf - beschmutzt jetzt nicht Eure Ehre, indem Ihr unrechtmäßige Vergeltung übt!
Sie pokert hoch, und sie weiß es. Dennoch - ihre Magie und die Stärke der Schwertarme einer Waldelfin und zweier Nord gegen die pure Gewalt dieser vier Orks zu setzen, scheint nahezu aussichtslos. Nun kann sie nur noch hoffen, daß der Orkanführer ihrer und der Behauptung des unbekannten Nord Glauben schenkt, bevor Ur-Chak sie alle in Streifen schneidet...
Geändert von Glannaragh (07.11.2009 um 19:43 Uhr)
Grund: Rechtschreibung
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Ritter
Der ritterliche Nord bezieht heldenhaft Position in der Mitte der Kreuzung. Plötzlich schreit sein Gefährte dem Orkhäuptling etwas entgegen. Es ist die Wahrheit, die er spricht, das weiß Irwaen. Es war ein faierer Kampf in der Taverne, sofern auch Ork das Armdrücken als einen Kampf anerkennen. Für einen Moment sieht es so aus, als siegen die Worte über die Gewalt. Der Orkhauptmann zögert. Doch statt seinem Vater zu antworten, stürzt der jüngere sich auf das Objekt seines Hasses.
Wärend Teleri noch versucht, zur Vernunft der Angreifer durchzudringen, stürzt sich der zweite Nord auf die Bedrohung seines Freundes.
"Großartig, jetzt kämpfen sie ja wirklich zwei gegen einen. Das wird den Patriarchen nicht davon überzeugen, von uns abzulassen."
Bereit für einen Kampf verfolgt sie aufmerksam jede Bewegung der Orks. Sollte sich der Kampf ausdehnen, wird sie ihre Haut verteidigen. Solange es nur bei einer Sache zwischen den Nord und dem Ork aus der Taverne bleibt, soll ihr das auch recht sein.
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