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Thema: [RPG] Aller Anfang ist schwer...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Sie scheint den Wächter mit ihrer Frage überrascht zu haben. Nach einer Weile bringt er heraus: „Mein Name ist Brutus... nach meinem Vater...“ Ja, offensichtlich, denkt sich Teleri im Stillen. Jetzt nur nicht zu dick auftragen... das war schon hart an der Grenze. „Vielen Dank, Sera“, antwortet sie in ruhigem Ton, wendet sich ab und nähert sich zügig der Taverne, in der sie ihre Gefährten zum letzten mal gesehen hat. Sie betritt das Gebäude und schaut sich im Halbdunkel des Schankraumes um. Um diese Uhrzeit ist es recht leer, nur ein paar vereinzelte Gestalten hocken herum.
    Sie geht schnurstracks auf den Wirt hinter dem Tresen zu: „Guten Morgen“, sagt sie. „Vielleicht erinnert Ihr Euch an mich. Ich suche die Leute, mit denen ich gestern abend hier war. Ein Nord und eine Bosmer. Wißt Ihr vielleicht, wohin sie gegangen sind?“
    Geändert von Glannaragh (27.01.2011 um 18:15 Uhr)

  2. #2
    "Also was jetzt? Wenn wir ganz viel Pech haben, beobachtet unser Flüchtiger das Haus, bis wir es wieder verlassen, falls wir ihm wirklich eine Falle stellen wollen", erklärt Myria, während Skarin den Heiltrank wieder verstaut. Einen Moment lang starrt er überlegend auf den Wandteppich, als ihm etwas einfällt. "Mir kommt da eine Idee", sagt er, steht auf und nimmt den Wandteppich aus der Halterung, "wenn wir den hier, den Wandbehang von oben und vielleicht noch einen der Teppiche richtig zusammenrollen und zwei von uns ihn hinaus tragen, sieht es vielleicht so aus, als ob diese einen Verletzten wegbringen. Währenddessen wartet einer von uns hier drinnen hinter Tür. Wenn der Fremde den Köder schluckt erwischen wir ihn vielleicht. Und wenn niemand etwas dagegen hat, dann bleibe ich hier, während ihr nach draußen geht."

  3. #3
    Die Idee des Nords ist nicht schlecht, aber... 'Wenn wir das so machen, gibt es ein Problem. Zum Einen können wir nicht davon ausgehen, dass der Fremde direkt denkt, dass wir einen Schwerverletzten bei uns haben, von was auch? Und zum Anderen kann es sein, dass der Hausbesitzer, wenn er uns denn beobachtet, nicht von einem... Krankentransport ausgeht, sondern eher von einem größeren Diebstahl... Ich weiss nicht, wie ihr das seht, aber damit müsste man eben rechnen denke ich.' Mergoth lehnt sich leicht mit dem Rücken an die Wand hinter sich um die Belastung vom linken Bein zu nehmen. 'Ich würde mir allerdings ersteinmal gern das Pulver ansehen, vielleicht fällt uns dazu noch etwas ein...'

  4. #4
    Myria schaut Skarin etwas skeptisch an, bevor sie antwortet: "Ich denke nicht, dass sich dadurch jemand täuschen lässt, wenn Mergoth und ich einen Teppich nach draussen tragen. Am besten wird wohl sein, wenn wir das Haus verlassen und später wieder kommen, oder wir finden einen Platz, von dem aus wir beobachten können, wenn jemand das Haus betritt." Nachdem Mergoth noch das Pulver in der Schale begutachten wollte, geht Myria vorsichtig, um nicht wieder zu auszurutschen, die Treppe nach oben und bleibt schließlich vor dem kleinen Tisch stehen.

  5. #5
    Das Erdgeschoss unten war ähnlich seltsam eingerichtet, wie der Raum darüber, wie Mergoth feststellt, als er Skarin nach unten folgt und sich ein wenig umsieht. Der Kaiserliche hat auch gerade einen neuen Grund bekommen, sich aufzuregen. Erst streift er mit dem Helm fast die Kante der Decke, als er nach unten ging und jetzt kratzt er auch noch mit dem Speer, welcher mit der Spitze nach oben auf seinen Rücken geschnallt ist und somit noch etwas höher ragt, ein wenig an der Decke. Zum Teufel mit diesen verfluchten Häusern, warum kann man nicht einfach eine normal hohe Decke statt dieser minimalistischen Hütten zimmern? Mit einem finsteren Blick, der sagen will, dass man ihn jetzt besser nicht darauf ansprach, leise zu sein, nimmt er erst das Netchschild, welches über dem Speer hängt, vom Rücken, dann macht er die Stangenwaffe mit wenigen, geübten Handgriffen von der ledernen Schärpe los, welche quer um seinen Torso hängt. Schnell macht er das Schild wieder am Rücken fest und nimmt den Speer in die linke Hand, wo er ihn mit der Spitze auf den Boden zeigen lässt.

    Mergoth schaut sich einen Moment um, als würde er etwas suchen. Hervorragend, hier ist niemand... Er wirft Myria und Skarin einen fragenden Blick zu.

  6. #6
    ---Teleri---
    Die Goblins sind wie zu Eis erstarrt und fixieren die dunkle Ausbuchtung, in welcher Gravir und Teleri stehen. Der Halbvampir hat unterdessen die Hand an eines seiner Schwerter gelegt und wartet ab. Dass er seine andere Hand noch auf Teleris Oberkörper kurz über ihrer Brust liegen hat ist ihm nicht bewusst, sondern er belässt sie dort um Teleri davor zu bewahren, etwas Unüberlegtes zu tun.

    Im nächsten Moment lösen die Monster den Blick von der Nische und knurren sich gegenseitig an. Ihre Körperhaltung entspannt sich sichtlich, und sie setzen sich wieder in die Richtung zerstörter Vampir-Siedlung in Bewegung. Kurze Zeit später sind sie in der Dunkelheit verschwunden, so schnell wie sie erschienen waren.

    Gravir blickt zu Teleri, scheint kurz verwirrt und nimmt dann seine Hand weg. "Wirklich so dumm wie sie aussehen...", murmelt er mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck und blickt in die Richtung, in der er die Goblins zuletzt gesehen hat. "Lass uns weitergehen", und damit löst sich der Rothwardon aus der Nische und folgt mit der Dunmerin weiter dem Gang.
    Nach ein paar Minuten befinden sie sich an einer großen Kreuzung, an welcher sie kurz innehalten, denn Gravir scheint sich orientieren zu müssen. Dann aber wendet er sich ziemlich sicher in östliche Richtung. "Wir dürften es gleich geschafft haben...", und kurze Zeit später stehen sie an einer verwittert und morsch aussehenden Leiter, welche nach oben führt. Am deren Ende sieht man eine stabil aussehende Holzluke, jedoch scheint sie schon lang nicht mehr geöffnet worden zu sein. Gravir weist die Leiter hinauf. "Da geht es raus. Du musst vielleicht ein wenig Gewalt anwenden, um sie aufzubekommen, aber du wirst das schon schaffen.". Anstalten, mitzukommen macht der Halbvampir jedoch nicht.

    Teleri: Schleichen +1

    ---Raven---
    Der Wachmann blickt müde auf und fixiert den etwas deplaziert wirkenden Dunmer. Soviel Freundlichkeit scheint er nicht gewohnt zu sein, und es wäre wohl besser gewesen, einfach weiter zu gehen. "Nein...ich muss euch kontrollieren", spricht er mit einen leichten Lächeln auf den Lippen. Mit dem Speer klopft er an die Tür des Wachturms neben sich, und eine weitere Wache tritt kurz darauf heraus. "Würdet ihr bitte eintreten zur Kontrolle...", meint der neue Wächter mit monotoner Stimme und gibt den Weg in den Turm frei.
    Geändert von Van Tommels (01.10.2010 um 10:29 Uhr)

  7. #7
    Teleri ist so konzentriert, daß sie Gravirs Berührung kaum wahrnimmt. Ein Teil von ihr hofft nach wie vor, daß die Goblins sie nicht bemerkt haben, trotz des offensichtlichen Mißtrauens der Kreaturen. So bleibt sie weiterhin reglos und beobachtet die Monster, die ebenso still verharren wie sie selbst.
    Der Moment scheint sich in die Ewigkeit zu dehnen, bis der eine Goblin schließlich seinem Kameraden einen leichten Schlag auf die Schulter versetzt und etwas in seiner schnatternden Sprache sagt. Der andere knurrt eine Antwort und macht eine Geste, die so etwas wie ein Schulterzucken sein könnte. Beide wenden sich ab und setzen sich in die Richtung in Bewegung, aus der Gravir und Teleri gerade gekommen sind. Erst als sie außer Sicht sind, läßt die Dunkelelfin den angehaltenen Atem entweichen und entspannt sich ein wenig.
    Die Biester scheinen schlechte Augen zu haben – kein Wunder bei den hier herrschenden Lichtverhältnissen. Aber daß sowohl ihr Geruchs- als auch ihr Gehörsinn so wenig ausgeprägt sind, daß sie uns auf wenige Schritte nicht entdecken konnten... das ist wirklich interessant. Ein weiteres Indiz für meinen Verdacht, daß sie sich nicht auf natürlichem Wege entwickelt haben. In dem Falle wären sie weit besser an die Umgebung angepaßt.
    „Wirklich so dumm wie sie aussehen... Laß uns weitergehen.“ Die Stimme des Halbbluts reißt sie aus ihren Gedanken. Sie nickt zustimmend, tritt aus der Nische und sieht sich noch einmal vorsichtig um. Die Goblins scheinen tatsächlich verschwunden zu sein.
    Die Beiden schleichen weiter. Gravir scheint zu wissen, wohin er geht, stockt nur einmal kurz an einer Stelle, an der sich der Gang mit einem weiteren kreuzt. Es dauert nicht mehr lange, und sie erreichen eine Falltür, welche in die Decke des Kanals eingelassen ist. Sowohl diese als auch die vergammelte Leiter, die dort hinaufführt, scheinen seit einer geraumen Weile nicht mehr benutzt worden und der Vergessenheit anheimgefallen zu sein.
    „Da geht es raus“, erklärt der Rothwardon. „Du mußt vielleicht ein wenig Gewalt anwenden, um sie aufzubekommen, aber du wirst das schon schaffen.“
    Was soll das heißen, ‚ich’? Will der allen Ernstes, daß ich allein gehe? Was glaubt er, hier in diesem Loch noch erreichen zu können? Von allen arroganten, sturköpfigen... Verdammt noch mal!

    „Du kommst nicht mit?“ Die Erkenntnis versetzt ihr einen Stich. Der Bastard ist ihr in den letzten Stunden weit mehr ans Herz gewachsen, als ihr bewußt war. „Das ist Wahnsinn! Was willst du hier unten alleine ausrichten gegen diese Übermacht? Du wist sterben, wenn du hierbleibst, und noch dazu völlig sinnlos. Ist Sheogorath selbst in dich gefahren? Was soll diese Narretei?“
    Geändert von Glannaragh (01.10.2010 um 12:41 Uhr)

  8. #8
    Kurz nachdem Raven den Wachmann angesprochen hat, bereut er seine Worte. Du Narr! Das wird wieder was... "Nein...ich muss euch kontrollieren", spricht er mit einen leichten Lächeln auf den Lippen. Ich hab's geahnt...... Äußerlich lässt sich Raven nichts anmerken und hält seine freundliche Miene aufrecht. Mit dem Speer klopft der Wachmann an die Tür des Wachturms neben sich, und eine weitere Wache tritt kurz darauf heraus. "Würdet ihr bitte eintreten zur Kontrolle...", meint der neue Wächter mit monotoner Stimme und gibt den Weg in den Turm frei. Bei Sheogorath, was habe ich mir dabei gedacht? "Ich will euch nicht von eurer Pflicht abhalten", erwiedert Raven und betritt den Turm.

  9. #9
    ---Teleri---
    Der Rothwardon belegt Teleri mit einem spöttisch angehauchten Blick. "Wie stellst du dir das vor? Wir spazieren draußen herum und trinken erst einmal eine Matze? Für unsereins ist es besser, sich nicht allzu offensichtlich in großen Städten herumzutreiben. Darum werde ich den Gang weitergehen und einen Ausgang außerhalb der Stadt suchen. Vielleicht begegnet man sich irgendwann einmal wieder, Teleri...". Er umarmte die Dunmerin, löste sich dann von ihr und ging, ohne zurückzuschauen, den Kanalgang weiter, bis er in der Dunkelheit verschwunden war. Wie er hier rauskommen sollte, wusste er selbst nicht, davon, dass es einen weiteren Ausgang geben würde, war er nicht überzeugt, wenn dann hätten ihn die Goblins ebenfalls schon gefunden. Ein Glück konnte ich ihr relativ glaubhaft vermitteln, ich wüsste, was ich tue. Das war wichtig.

    ---Raven---
    Nachdem er eingetreten ist, muss er alle Sachen, die er mit sich führt, auf einen Tisch legen. Der Wächter, welcher ihn eiingelassen hat, nimtm dann jedes Detail genaustens unter die Lupe. Zunächst fallen ihm Ravens Handschuhe auf. "Was hat es damit auf sich?", fragt er skeptisch und mustert den Dunmer eindringlich. Dann aber fällt sein Blick auf den blauen Gurt auf dem Tisch. "und was ist das?", und ungläubig betrachtet er den Gurt und sieht Raven skeptisch an.

  10. #10
    Raven legt seine Sachen auf den Tisch und hofft das die Wache die Kontrolle nicht allzu genau nehmen würde. Scheinbar hat Raven das Glück verlassen, denn zumindet dieser Wächter nimmt seine Arbeit noch ernst. Ich kann mir jetzt schonmal überlegen wie ich den Kerl von meinem Standpunkt überzeuge. Leider war das nie meine Stärke. Das Reden und Verhandeln habe ich immer dem schmierigsten Typen der Gruppe überlassen......oder demjenigen, welcher es noch am besten konnte oder glaubte zu können.
    Die Handschuhe erregen die Aufmerksamkeit des Wächters. "Was hat es damit auf sich?"
    Raven entgeht der eindringliche Blick des Wächters nicht. Ach verdammt....
    Dann richtet sich die Aufmerksamkeit des Wachmannes auf den Gürtel. "Und was ist das?"
    Der Blick wandelt sich von eindringlich zu skeptisch.
    Was sage ich dem Kerl jetzt? Das ich das Zeug von einer flüchtigen Bekanntschaft habe?....Nein das muss auch anders gehen....

    Raven mustert kurz die beiden Dinge und gibt sich erstaunt. Zuerst die Handschuhe, dann der Gürtel. Etwas leiser als vorhin spricht Raven den Wächter an:
    "Nun, die Handschuhe habe ich von einem bis vor wenigen Jahren noch in ganz Tamriel bekannten Faustkämpfer geschenkt bekommen. Wisst ihr, ich bin begeistert von Faustkämpfen und habe schon vielen beigewohnt. Der Mann von dem ich die Handschuhe bekommen habe, dessen Kämpfe habe ich gerne gesehen. Daher trage ich die Handschuhe voller Stolz. Ich hoffe ihr habt mit ihnen keine Probleme?"
    Bei Sheo, ich höre mich an wie eine pubertierende Dunmerin.....
    Mit normaler Stimme beantwortet der Dunmer auch die zweite Frage:
    "Diesen Gürtel habe ich von einem Händler zum Spottpreis erstanden. Nachdem ich ihn gekaufte hatte, war mir, als spürte ich eine magische Aura. Daher will ich die örtliche Magiergilde aufsuchen um den Gürtel untersuchen lassen und ihn der Gilde unter Umständen als Studienobjekt zu überlassen."
    Ich hoffe der Kerl kauft mir das ab......ich würde nur ungern beide Dinge zurück lassen.

    Äußerlich lässt sich Raven nichts anmerken und bleibt erstaunlich ruhig. Schließlich führt er keine illegalen Waren mit sich. Er schaut den Wächter beiläufig an und wartet auf weitere Fragen des Wächters.
    Geändert von Skyter 21 (03.10.2010 um 14:11 Uhr) Grund: Formalitätsänderung

  11. #11
    Als Gravir auf ihre Rede hin mit einem spöttischen Funkeln in den Augen auf sie herunterblickt, fühlt sie sich plötzlich wie ein kleines, dummes Mädchen.
    „Wie stellst du dir das vor“, fragt er sie. „Wir spazieren draußen herum und trinken erstmal eine Matze? Für unsereins ist es besser, sich nicht allzu offensichtlich in großen Stadten herumzutreiben. Darum werde ich den gang weitergehen und einen Ausgang außerhalb der Stadt suchen. Vielleicht begegnet man sich irgendwann einmal wieder, Teleri...“ Er schließt die Elfin kurz in die Arme, und diese erwidert die Geste.
    „Leb wohl“, antwortet sie, als der Halbvampir sich abwendet. „Gib auf dich acht.“
    Tatsächlich bezweifelt sie, daß sie sich jemals wieder begegnen werden. Gravir wird einfach verschwinden wie ein Schatten in der Nacht, vorausgesetzt, es wird ihm tatsächlich gelingen, die Kanäle zu verlassen. Mögest du die Heimat finden, die du suchst. Die Ahnen sollen dich schützen.

    Sie wendet sich der morschen Leiter zu, die sie -diesesmal hoffentlich wirklich- in die Freiheit führen sollte. Ob die Nords und Irwaen noch in der Stadt sind? Suchen sie vielleicht gar nach mir? Wie soll ich bloß erklären, was gesehen ist? Ich muß mir irgendwas ausdenken. Die ganze Wahrheit auszusprechen ist zu gefährlich in Balmora - für alle Beteiligten. Noch einmal schaut Teleri zurück in den Kanal, der jetzt still und verlassen vor ihr liegt. Dann klettert sie entschlossen die Leiter hoch und drückt mit der rechten Hand gegen die Falltür.
    Geändert von Glannaragh (03.10.2010 um 11:18 Uhr)

  12. #12
    Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein. Jolkin liegt friedlich und deutlich entspannter als noch vor ein paar Stunden auf seinem Bett. Als die Ork die Gäste erblickt, legt sie ihre Bücher zur Seite und schaut die Drei fragend an. "Es geht ihm wohl besser", stellt Skarin fest, tritt an seinen Kumpanen heran und mustert ihn kurz um zu überprüfen, ob auch aus der Nähe alles in Ordnung zu sein schien. "Euer Tipp, mit dem Haus, stellte sich als ... erfolglos heraus. Es war niemand da, zumindest öffnete niemand die Tür", log er die Grünhäuterin unverhohlen an und schaute dabei kurz durch den Raum, "wisst ihr vielleicht, wo sich der Hausbesitzer noch auffinden lies?"

  13. #13
    Eigentlich hatte ich ja gehofft, mich von der Magiergilde fern halten zu können., denkt sich Myria als sie schon wieder auf dem Weg zur Gilde sind, das zweite Mal an diesem Tag. Immerhin ist im Gebäude der Gilde der Magier Tarrot nirgends zu sehen, nur die Ork sitzt in dem Zimmer in dem Skarins Gefährt liegt. Etwas teilnahmslos steht sie bei Skarin und Mergoth und hört erst wieder genauer hin, als Skarin der Ork vorlügt, sie hätten niemanden angetroffen. Sehr gut. Vielleicht erfahren wir ja so wenigstens, was überhaupt für eine Hütte ist oder wer dieser komische Informant sein soll., wobei sie sich mit einiger Mühe ein Grinsen verkneifen kann und es tatsächlich schafft, immer noch halbwegs dessinteressiert zu wirken.

  14. #14
    ---Teleri---
    Die Straßen sind mäßig besucht, aber niemand scheint besondere Notiz von der Dunmerin zu nehmen. Als sie schließlich am Haus der Alchemistin angekommen ist, versperrt eine behelfsmäßig verschlossene und mehrfach zugenagelte Haustür den Weg. Am Holz hängt ein kleiner Zettel.

    [FONT="Comic Sans MS"]Auf Beschluss
    Des Hauptmannes
    der Stadtwache
    des ehrenwerten
    Sir Gabriel
    -
    Betreten strengstens Verboten

    Missachtung zieht empfindliche Strafen nach sich![/FONT]

    Vorübergehende Personen scheinen sich vor der Tür etwas zu scheuen und werfen ihr verängstigte Blicke zu.

    ---Myria, Skarin & Mergoth---
    Das Gesicht der Ork verrät nicht, was in ihr vorgeht, aber ihre Haltung Skarin gegenüber wird etwas abweisender als davor, anscheinend hat seine Lüge nicht das bewirkt, was er beabsichtigt hat, vielleicht hat sie ihn auch durchschaut, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. "Nein, weiß ich nicht", antwortet sie tonlos und kurz angebunden und blickt den Gefährten mit einer Art nacheinander ins Gesicht, welche pure Ablehnung ausstrahlt und irgendwie sagt Sonst noch was? Nein? Dann verschwindet.

  15. #15
    Mergoth folgt dem Gespräch zwischen dem Nord und der Ork mit versteinerter Miene. Hinter seiner Stirn jedoch macht sich ein wenig Belustigung breit, als die Ork ihre Frage barsch erstickt. Er erwidert ihren Blick freundlich aber bestimmt und nach einem weiteren Moment des Schweigens, richtet er das Wort an die Magierin: 'Ich weiss ihr seid sehr beschäftigt und ich glaube ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir euch keinesfalls bei eurer Arbeit stören wollten... es liegt ja auch in unserem Interesse, dass der Nord auf jeden Fall wieder auf die Beine kommt.' Er macht eine kurze Pause, dann spricht der Kaiserliche weiter: 'Ich war bei der Legion und habe schon vieles gesehen, aber dass ein Krieger, selbst wenn er eher einem Bären gleicht, als einem Menschen, der so schwer verletzt wurde, so schnell wieder zu einem ruhigen Genesungsschlaf findet, ist mir noch nicht untergekommen... sagt, wie oder besser, mit welchen Methoden habt ihr die Wunden bis jetzt behandelt?' Der Kaiserliche legt eine ordentliche Portion Neugier (die er nichteinmal spielen musste), Respekt und Achtung vor der Arbeit, welche die Ork bis jetzt geleistet hatte, in seine Worte. Nach einem Kurzen Moment fügte er an, jetzt aber etwas zurückhaltender: 'Ihr könntet mir vielleicht nicht ebenfalls helfen? Ich schleppe seit ich hier gestern angekommen bin, eine arg schwächende Erkältung mit mir herum... selbstverständlich ist das nichts im Vergleich zu dem hier,' er deutet auf Jolkin, 'und es liegt ehrlich nicht in meiner Absicht, euch die Zeit zu rauben...'

  16. #16
    Arrogantes Gildenmagiervolk. Myria will sich schon wieder zur Tür wenden, als Mergoth die Ork anspricht. Nicht schlecht, so erfahren wir vielleicht doch noch etwas., denkt sie sich bei Mergoths ersten Worten, doch als er sie danach fragt, ob sie sich um seine banale Erkältung kümmern kann, verdreht sie innerlich die Augen. Vielleicht sollte ich mir von meinem letzten Geld doch einen Schlickschreiter-Transport leisten, irgendwohin weit weit weg von Balmora... Eigentlich hatte Mergoth vorhin ganz recht, prinzipiell kann es ihr egal sein, was hier vor sich geht. Es ist weder ihr verletzter Gefährte, noch ihre Bekanntschaft, die verschwunden ist. Gleichzeitig weiß sie ganz genau, dass sie nicht von hier verschwinden kann, solange sie nicht weiß, was hier wirklich lost ist, das würde ihr sonst für die nächsten Monate keine Ruhe lassen.

  17. #17
    Skarin beobachtet die Dunkelelfe, wie sie Jolkin aufs Genaueste untersuchte. Nachdem Teleri anscheinend fertig ist, wendet sie sich an den Walläufer:
    „Weißt du, wer oder was ihn angegriffen hat? Und ist er seitdem die ganze Zeit ohne Bewußtsein gewesen, oder hast du zwischendurch einmal mit ihm sprechen können? Wenn ja, dann wüßte ich gerne, was er gesagt hat.“
    "Ich kann nicht wirklich sagen, was ihn angegriffen hat. Es war jedoch verdammt schnell und konnte auf Häuser springen", er macht eine kurze Pause, räuspert sich und spricht weiter, "Als wir Jolkin im Haus der Weißhafen gefunden haben, war er einen Moment lang bei Bewusstsein, aber viel gesagt hat er nicht. Es schien mir aber nicht so, als ob er dachte, dass das Ding, das ihm das angetan hat, ein Mensch oder Elf gewesen wäre."

  18. #18
    Ungeduldig und über die Undankbarkeit des Wirtes verärgert hört Skarin dem Gespräch nur zu, anstatt sich einzumischen, da er nichts wirklich Hilfreiches beizutragen hätte. Als der Rothwardon sich dann endlich geschlagen gibt, trägt der Nord zusammen mit Mergoth Jolkin ins Gästezimmer und sie legen ihn vorsichtig auf dem Bett ab. "Ich hoffe du kannst ihm helfen, Teleri", sagt er und schaut die Dunkelelfin dabei eine Weile an und fährt dann fort, "Wenn du was brauchst, sag Bescheid, ich besorg es." Dann wendet er sich wieder an seinen Kumpanen und wartet darauf, dass Teleri anfängt.

  19. #19
    Teleri hüllt sich wieder in ihre mittlerweile trockene Robe und läßt sich dann auf der Bettkante nieder. Mit fünf Personen ist es ziemlich eng in dem Raum, trotzdem bittet sie darum, daß jemand die Tür schließen möge.
    Zunächst unterzieht sie den Körper des Nords einer oberflächlichen Betrachtung, dann beginnt sie, ihn auf verborgene Merkmale abzutasten. Wer weiß, was diese Ork mit ihm gemacht. Oder ob er gebissen wurde, wenn meine Vermutung richtig ist und dies tatsächlich das Werk von Vampiren ist... Angesichts dieser Verdachtsmomente hält sich auch die Sorge, daß die Unruhe des Menschen vorhin in der Gilde mehr gewesen sein könnte als nur ein schlechter Traum. Bedächtig fährt sie mit dem Fingern über Jolkins Kopfhaut, hinter den Ohren und die Halsbeuge entlang, danach die Achselhöhlen, Ellbogen, Leiste und Kniekehlen. Zuletzt prüft sie, ob sie zwischen Fingern oder Zehen Hinweise auf kleine Schnitte oder Einstiche erfühlen kann.
    Schließlich wendet sie sich wieder an Skarin. „Weißt du, wer oder was ihn angegriffen hat? Und ist er seitdem die ganze Zeit ihne Bewußtsein gewesen, oder hast du zwischendurch einmal mit ihm sprechen können? Wenn ja, dann wüßte ich gerne, was er gesagt hat.“

    [ooc: Was bemerkt Teleri?]

  20. #20
    Myria will den Wirt gerade ebenfalls darauf aufmerksam machen, dass er es sich nicht leisten kann, auch noch die letzten zahlenden Gäste zu vergraulen, da kommt ihr Mergoth zuvor. Sie verdreht kurz genervt die Augen als der Kaiserliche anfängt zu sprechen, er kann den Wirt aber dann doch überzeugen, ihnen den Schlüssel zu geben. Sie folgt den anderen in das Zimmer, wo sie beobachtet, was Teleri mit dem Gefährten Skarins tut. Sie selbst hat zwar Grundkentnisse des Heilens, aber in diesem Fall könnte sie nichts tun. Auf Teleris bitte hin schließt sie die Tür und hört den beiden weiter zu.

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