Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
abgsehen davon gibt es eben eine menge stoff und die uni/fh sind bereits die höchsten bildungseinrichtungen.wenn hier nicht das grosse wissen gelehrt wird wo denn dann?absegehen davon beschäftigt sich man im bachelor ja grösstenteils auch noch mit grundlagen.
Kommerzielle Orientierung ist nicht das "große Wissen".

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das hätte man zb. letztes wochenende machen können als das selbige 3 tage gedauert hat.
So ein Wochenendausflug der Studenten hat auch wirklich sehr viel Symbolgewalt. "Hm... ich find die Zustande an der Uni untragbar, aber ich nehm lieber meine freien Tage für die Demonstration."
Das ist ein bisschen wie Streiken am Wochenende, nur dass das Bild der leeren Fakultät im Vordergrund steht und nicht etwa finanzielle Einbußen.

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ich denke in deutschland ist es einfach mittlerweile so das man als schüler nicht erwarten kann das man vom lehrer alles serviert bekommt sondern dass der schlüssel zum erfolg ein selbstständiges arbeiten ist bei dem man eben selbst schaut wo man wissen herbekommt.
Individuelle Förderung schaut aber anders aus. Und individuelle Förderung ist notwendig, wenn man wirklich vorhat, eine Elite heranzuziehen. Ein kleiner Schüler kann nunmal keinen Bildungsaufwand völlig allein bestreiten, das sind Einzelfälle, viele bleiben auf der Strecke. Zumal individuelles Engagement ja gerade im Schulsystem von heute kaum noch möglich ist; in der zweiten Sekundarstufe ist man soviel mit Pauken beschäftigt, dass man kaum noch dazu kommt, ein gutes Buch zu lesen, wenn es nicht für den Unterricht ist.

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und nur wer das kann hat auch später auch der uni/fh erfolg.
wer sein abi geschafft hat indem er dem lehrer nachdem maul geredet hat und nur auswendig gepaukt hat ohne was zu raffen,also ein betrüger ist,der fliegt dann spätestens hier auf.so ist es eben.
Sollte man an der Tatsache, dass viele die Notwendigkeit für soetwas sehen, nicht etwas ändern? Es sind meistens die Klassen- und Jahrgangsbesten, die von den Hintergründen am wenigsten wissen (das ist jetzt so pauschal, dass es mir ein bisschen wehtut, deshalb balancier ich das mal dadurch, dass ich das meistens unterstreiche), aber fein Fakten aufzählen können - so ist es eben, finden wir uns damit ab.


Ich bin auch der Meinung, dass die Zustände jetzt nicht dermaßen unverhältnismäßig sind, dass man die Regierung stürzen müsste, beispielsweise am Bologna-Prozess hab ich nichtmal so viel auszusetzen, aber es gibt doch Bereiche, die eine arge Aufarbeitung nötig haben, gerade, um die freie Berufswahl zu gewährleisten.