MOAR. Ich hab ja nur bis ans Ende von dem Schneeberg gespielt, wo mir dann die Story so dermaßen aufn Sack gegangen ist, dass ich aufgehört habe.. aber alles was bis einschließlich zum Ende da passiert ist, hätte man auch weitaus zügiger machen können. Einfach die ersten drei Gebiete. (Platz um Kolonie.. wars 9? Die Höhle und danach diese Ebene) Wär doch super aufgegangen.![]()
Naja, die größten Zeitfresser sind die ganzen Quests. Erforderten viel zu viel sinnloses rumrennen etc. Die Gebiete sind auch alle recht groß, wodurch man auch recht lange mit Erkundung beschäftigt ist.. wenn man will. Wenn man nur immer dem Zielmarker nachrennt geht das Spiel sicher weitaus weniger lang. Nur wer macht das schon. Dass der Schwierigkeitsgrad (oder vielmehr.. der Gegnerlevel) gegen Ende doch etwas blöd stark anzieht ist natürlich schade. Aber nur ein winziger Teil von den Problemen von Xenoblade. Das Spiel hätte viel viel besser sein können. :/
Das Spiel scheint wirklich gigantisch zu sein. Die ersten 3h hab ich von der Story nichts gesehen, bin eigentlich nur durch die Welt gewandert, habe Zeugs gesucht und gekämpft. Es macht bislang unheimlich viel Spaß. An das Kämpfen musste ich mich erst gewöhnen, da fast alles automatisch abläuft, anfangst habe reaktiv auf den A-Button gehämmert. Aber die Monsternamen sind ja mal kreativ: Mück, Raup, Hasit. Das ist ja wie bei Pokemon.![]()
Die Schulter ist ja echt interessant, vor allem, da sie wohl als Verbindung zwischen dem Meer und dem Makna-Wald gedacht war. Diese unpassender Teleportation zum Meer kam mir im Spiel ohnehin so seltsam vor![]()
Finde aber auch, einige Gebiete sind zu groß um spaßig zu sein. Alcamoth z.B. (wieso macht man auf der anderen Seite der Brücke nich auch einen Reisepunkt????), das Meer eigentlich auch... also bei vielen Gebieten hätte man sicher 10-15% streichen können und es würde IMMER noch gigantisch sein.
Aber mit dem Schwierigkeitsgrad stimmt, bin plötzlich jetzt in der Zentralfabrik einmal gestorben in nem normalen Kampf, weil ich ne Gruppe hatte, mit der ich Harmonie erhöhen wollte und die nicht unbedingt so kampfstark war.Aber bei 80h plötzlich mal bei nem normalen Gegner zu sterben finde ich auch ne starke Leistung vom Spiel...
Sei froh, dass du so viel mit dir rumschleppen kannst, das Spiel hätte genau so gut Item Overkill heißen können. Aber das Inventar ist auch nicht endlich, irgendwann wirst du was wegschmeißen/verkaufen müssen, bis dahin wirst du aber noch lernen, was du behalten sollst und was nicht.
Wobei bei so einigen Sachen das Inventar schon ziemlich schnell voll ist. Hab mich immer tierisch geärgert, wieviel Zeit man bei dem Game mit dem Rumwühlen im Inventar verschwendet, obwohl da zu 90% nur Schrott drin ist. Ein wenig schlankeres Design hätte da schon ne Menge weggemacht.
Aber gut, das Menü ist sowieso Xenoblades Schwachstelle, wenn man durch 3 Untermenüs durchklicken muss, um an alle Informationen zu Ausrüstungsteilen zu kommen.
Geändert von Sylverthas (28.08.2012 um 23:12 Uhr)
Den Eindruck habe ich bislang auch. Besonders beim Ausrüsten verbringe ich viel Zeit - normalerweise freue ich mich sonst immer drauf, aber bei Xenoblade ist es eine Qual. Man bekommt so viel Zeugs und es ist nicht direkt einsehbar, welche Ausrüstung besser ist, vor allem, weil eingesetzte Juwelen die Werte verfälschen. Mit der Vielfalt wurde hier etwas übertrieben, ist schon zu episch.
Wow, doch ein ganzes Gebiet ja? Stimmt, ein Gebiet macht die Story am Anfang ja sehr viel straffer
Ist ja nicht so, dass das Pacing am Anfang trotzdem noch miserabel ist und das Spiel, wie gesagt, blos ca. 20h braucht um in Fahrt zu kommen.
Aber gut, ich nehme mal die Anmerkung in dem Sinne wahr: "Es hätte NOCH schlimmer kommen können." *g*