Storymäßig hat kein Teil etwas mit dem vorhergehenden zu tun. Zwischen jedem vergehen mehrere Jahrzehnte und die Location ist immer ein anderer Ausschnitt des ehemaligen Amerikas.
Wenn du die Hintergründe und Anspielungen verstehen möchtest würde ich dir empfehlen das ganze chronologisch anzugehen.
Fallout
Für heutige Maßstäbe antiquiert und lässt neben Optik viele Kompfortmöglichkeiten vermissen. Das Spiel setzt in der ersten Hälfte auf Zeitdruck der auch nach Stunden plötzlich zum GameOver führen kann wenn man gar zu sehr trödelt. Man trifft das erste Mal auf Raiders, die stählerne Bruderschaft, Deathclaws und und und. Was man später immer wieder sehen wird hat hier eben schlicht seine Anfänge genommen.
Fallout 2
Sehr viel umfangreicher als sein Vorgänger und mit ein paar Kompfortfunktionen versehen. Über die Story mögen sich hier die Geister scheiden, die stark gestiegene Zahl an Orten und vielseitig lösbaren Sidequests können dafür problemlos über Wochen hinweg unterhalten.
Fallout 3
3D statt 2D, kein wirklich taktisches Kampfsystem mehr. Stellenweisen fast ein Shooter mit RPG-Elementen. Optisch wesentlich ansehnlicher, dank aktiver Modding-Community fast täglich kleine und größere Zusätze. Mit den Vorgängern hat es aber fast nur noch das Szenario zu tun. Das Feeling ist ein komplett anderes.
Bei den Alten Titeln würde ich dir raten erst Teil 1 und dann Teil 2 zu spielen. So wirst du nicht gleich von Möglichkeiten erschlagen und kannst dich besser mit der Mechanik des Spiels vertraut machen. Zumal viele Anspielungen in Teil 2 erst dann zu tragen kommen wenn man die Vorgeschichte kennt.
Wann du Fallout 3 spielst ist jedoch vollkommen gleich in meinen Augen. Du kannst damit viel Spaß haben, wirst aber kaum etwas vermissen. Die meisten notwendigen Hintergrundinfomationen liefert das Spiel oder lässt sie zumindest erahnen.
Persönlich halte ich Fallout 2 für den besten Titel. Die vielen Bugs von denen immer alle lästern habe ich nur als Text/Übersetzungsfehler kennen gelernt, und streng genommen ist die Geschichte nicht so viel schlechter als die des Vorgängers. Die enorme Spieltiefe und zahlreichen Möglichkeiten den Charakter zu entwickeln sprechen jedoch für sich und lassen Teil 1 und 3 weit hinter sich.






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