Bin gerade damit fertig geworden, nach ca einem monat intensivem Lesens, und jetzt raucht mir der Schädel, auch wenn's ein tolles Erlebnis war in dieses grandiose Buch zu versinken...

Jetzt stehe ich natürlich vor der schhwierigen Frage: was lese ich als nächstes um das Loch im Herzen zu füllen, daß das Ende dieses Kolosses von einem Buch hinterlassen hat? Als mögliche Kandidaten liegen hier vor mir:



und:



Nachdem ich beide kurz angelesen habe tendiere ich ja eher zum Pynchon, gerade da sich auch einige Parallelen zum Infinite Jest offenbaren, der Ulysses hingegen mutet dann doch eher wie Arbeit an und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken doch erstmal die deutsche Übersetzung zu lesen, sozusagen als Einstieg... Oder dann doch eher den Homer zuerst, um die Verbindungen zum Odysseus zu erkennen? Bei solchen Fragen im Vorfeld habe ich eher das Gefühl ich bereite mich auf eine Expedition zum Mars vor als das ich meine nächste Lektüre auswähle...

Wie ich mich kenne entscheide ich mich letztlich wohl doch für Gravity's Rainbow. Mal sehen.

Alternativ könnte ich natürlich auch den hier nehmen:


Konnte dann doch nicht vor dem Kauf widerstehen, die deutsche Ausgabe ist einfach zu schön geworden, auch die Übersetzung ist - soweit ich das nach kurzem selektivem Anlesen sagen kann - hervorragend geworden, auch wenn ich bereits einige Stellen gefunden habe die Übersetzer Blumenbach weggelassen hat weil sie schlicht nicht übersetzbar waren (zB die Tatsache daß "sadism" das wort "sad" beinhaltet; wie will man sowas auch ins Deutsche übertragen...??). Man muss das Buch sowieso mehr als einmal lesen, derart fragmentiert ist das ganze daß man Dinge die man anfangs einfach überliest erst richtig versteht wenn man das Buch einmal gelesen hat. Ich kann dieses tolle Werk nur wärmstens empfehlen!