Säubern und Vernichten - Die politische Dimension von Massakern und Völkermorden, Jaques Semelin
Nettes Buch. Der Autor hat die gute französische Eigenschaft, das richtige Zitat zu finden.
Säubern und Vernichten - Die politische Dimension von Massakern und Völkermorden, Jaques Semelin
Nettes Buch. Der Autor hat die gute französische Eigenschaft, das richtige Zitat zu finden.
Nach den Good Wives hab ich mir A Little Princess von Frances Hodgson Burnett gegeben, wieder weils dazu auch ne Anime-Serie gibtWar kurz und niedlich und endlich ist die Neugier befriedigt, yay! Und den Secret Garden werd ich mir dann wohl auch mal auf die Wunschliste setzen...
Als nächstes hab ich dann mal zur Abwechslung Michael Moorcocks Corum rausgekramt, Elric hat ja noch gut die Kurve gekriegt, mal schauen wie sich dieser Eternal Champion so schlägt![]()
--Through our strength we'll make a better day tomorrow, we shall never surrender.
Ich bemale Grusel-Barbies auf Instagram. ò_Ó
@Konfusia: A long way down ist toll geschrieben, aber das Ende ist total schrecklich. Kannst ruhig 10 Seiten früher aufhören zu lesen - dann überlegst du dir sicherlich ein viel besseres Ende.
Das Witzige: Am Ende von "Der dunkle Turm" empfiehlt das Stephen King seinen Lesern selber, als Einleitung zum allerletzten Kapitel. XD Und nachdem ich's gelesen habe (jaja, habe mich nicht dran gehalten XD), kann ich ihm da auch recht geben, das der Phantasie zu überlassen wäre wohl besser gewesen.
Andererseits hätte er's dann gar nicht schreiben dürfen, so hätte mich die Neugier hundertprozentig wahnsinnig gemacht – und hätte er keins geschrieben, wären wohl zigtausend Leser stinksauer gewesen, mir inklusive. :-/ Also ist's so wohl eh die beste Variante gewesen…<__<
Ähm, ja, habe hier schon länger nichts mehr geschrieben (auch wenn das wohl kaum wem auffallen dürfte ;O), aus oben genanntem Grund: War die letzten drei Monate vollends mit der "Dunkler Turm"-Serie von King beschäftigt. XD Nicht gerade dünn, das Werkl…^^"
Fazit: Nicht schlecht. *shrug* Die Geschichte weist teils imo einige Hänger oder dämliche Stellen auf, und der Schreibstil (oder die Übersetzung, war ja leider nicht Original :-/) ist mancherorts auch verbesserungswürdig, aber war spannend zu lesen, es steckt eine irre Menge an Phantasie drin und wirklich nervtötende Stellen gab's auch wieder nicht. Also noch mal werde ich mir das wohl ziemlich sicher nicht antun, aber andererseits würde ich's auch nicht nicht gelesen haben wollen. ^^
Jetzt fange ich mit Terry Pratchett: "Nation" an. Das Letzte/Einzige Nicht-Scheibenwelt-Buch, das ich bisher von ihm gelesen habe ("Die dunkle Seite der Sonne") hat mich massiv enttäuscht, aber über "Nation" habe ich schon Gutes gehört, also riskiere ich's halt doch noch mal. *shrug*
--A human is a system for converting dust billions of years ago into dust billions of years from now via a roundabout process which involves checking email a lot.
Nja, ich finde das Ende war an sich nicht schlecht, meiner Meinung nach besser, als ein standard-Happy-End oder so; Es ist allerdings nicht ganz logisch,Zitat von drunken monkey
Bei der Gesamteinschätzung stimme ich drunken monkey im Großen und Ganzen zu... Der Anfang war sehr gut und fesselnd, dann geht es bergab mit teilweise recht schlechten Stellen. Ab dem Zeitpunkt wo King sich selbst so sehr als Person in die Geschichte einbringt, war's für mich irgendwie gelaufen... Der letzte Band war dann so ein "man kann doch jetzt nicht aufhören"-Fall... Fazit: nach anfänglicher Begeisterung ein gutes, aber nicht hervorragendes Werk.
Ich bin noch nicht allzu weit gekommen, aber das, was ich bisher gelesen habe gefällt mir ziemlich gut.
Zeit der Eisblüten
Markiert so in etwa den Zeitpunkt, als die Belletristik elendig an einem Stück Melodramatik erstickt ist. Ich werde dieses Buch nicht zu Ende lesen, es ist seit der ersten Seite so stinkend belanglos und langweilig, dass ich es nicht mal zum Einschlafen lesen könnte, man lebt mit der Angst, nach weiteren 10 Seiten unachtsam zu werden und irgendwann aufzuhören zu atmen, weil sich das Hirn diese Folter nicht länger gefallen lässt und den Freitod wählt. Letzteres hat das zentrale Nervensystem der Autorin wohl etwa ab Seite 35 gemacht, das Fehlen von entscheidenden Nervenbahnen zur Tangierung der Schmerzgrenze macht sich aber auch schon früher bemerkbar.
Also... falls das jetzt nicht rausgekommen sein sollte: Eines der schrecklichsten Bücher, die ich kenne, und ein Plädoyer für die Abstinenz von Hobbybelletristik.
Es schmerzt mich wenig zu sagen, dass der beste Fantasycomic dieser Zeit aus Amerika kommt. Allerdings wenn man bis in die 80er zurück geht, so führt immer noch kein Weg an den französischen klassikern vorbei...von denen auch dieses Werk hier Inspiration genommen hat.
Und diese spezifische, sehr interessante Infusion von Magie in die Handlung, ja die hätte kein anderes Land so gut hinbekommen können. Dafür braucht es Amerika.![]()
Genau DIESE Version des Buches:
Von einem Flohmarkt xD
War früher ein Fan von denen und daher hab' ichs mir einfach mal gekauft
Edit:
War ja nicht lang, daher wieder etwas Neues
Bis jetzt gefällt es mir sehr. Direkt,
eiskalt und spannend geschrieben.
LG Mike
Geändert von Mike (05.05.2010 um 17:06 Uhr)
This book is overdue
und
Classifications made Simple
Das erste ist einer dieser amerikansichen Erfahrungsberichte, das zweite ein englischsprachiges Lehrbuch über Klassifikation. Beide ziemlich cool.
Hab gerade Mario und der Zauberer durch, was mir unerwartet gut gefallen hat.![]()
Durch Manns Stil musste ich mich erst durchkämpfen, aber die Handlung zieht einen ebenso intensiv und unergründlich an sich wie der Zauberer - ohne dass viel passiert! Klasse Geschichte, die einem die standardisierte politische Interpretation Gott sei Dank nicht aufdrängt und sich (im Nachhinein betrachtet) schön kurz fasst, was ich erst nicht erwartet hätte.
Nation war zwar nicht schlecht, aber dennoch kein Vergleich zu den Scheibenwelt-Büchern. War wohl das letzte andere, das ich von Pratchett gelesen habe. ^^"
Derzeit lese ich jetzt (nach einem kurzen Wiederverschlingen von Batman: Year One und The Dark Knight Strikes Again): Richard Dawkins: "The Blind Watchmaker"
Gekommen bin ich dadurch, wie schon auf P. G. Wodehouse, durch transitives Schwärmen – ich schwärme von Douglas Adams, Douglas Adams schwärmt davon -> ich sollte das wohl auch mal lesen. ^^" Bei Wodehouse hat sich das eindeutig schon bewährt, jetzt bin ich gespannt, wie's hier ist.
Bisher reißt's mich nicht vom Hocker, ich denke eigentlich auch, dass ich die Evolution (darum geht's in dem Buch) recht gut verstanden habe. Aber mal schauen, was noch kommt. ^^
--A human is a system for converting dust billions of years ago into dust billions of years from now via a roundabout process which involves checking email a lot.
Nachdem ich mich inzwischen entschieden habe, meine Abschlußarbeit über japanische Literatur zu schreiben und mein Wahlautor Dazai Osamu ist, lese ich nach Ningen Shikkaku (No Longer Human, s.o.) nun einen Haufen weiterer Bücher von ihm.
Shayō (aka The Setting Sun), sowohl im japanischen Original als auch in der englischen Übersetzung.
Gutes Buch. Nicht so atemberaubend und verstörend wie Ningen Shikkaku, aber dennoch gut. Basiert ausnahmsweise mal nicht auf Dazais eigenen Erfahrungen sondern auf den Tagebüchern einer seiner Affären. Eine Persona von ihm selbst (okay, eigentlich zwei—aber die zweite ist sehr schwierig zu erkennen) kommt aber auch vor, als Affäre der Protagonistin.
Dazu außerdem Omoide und Tōkyō Hakkei, zwei Kurzgeschichten von Dazai, beide im japanischen Original. Sehr interessante Texte, vor allem, da sie stark autobiographisch angehaucht sind—der Protagonist heißt sogar Osamu. Würde ich gerne jedem hier als Einstieg in Dazais Werke empfehlen, aber die gibt's nicht in Übersetzung. Einzig wissenschaftliche Sekundärliteratur, in denen sie mit einem anderen Anspruch übersetzt wurden, existiert dazu—aber das liest sich weniger wie ein Roman als mehr wie … na ja, eine Übersetzung halt. Mit dem Augenmerk auf wortgenauer Übersetzung und nicht auf Dramaturgie.
Aber The Setting Sun und No Longer Human lohnen sich auch.![]()
Na ja, ist halt das Prinzip des Shishōsetsu-Genres, in welchem Dazai schreibt, daß man fiktionale Autobiographien auf Basis von echten Autobiographien fabriziert.![]()
Ich meinte jetzt den leicht obskuren Perspektivwechsel. Was die Affäre wohl dazu gesagt hat?![]()
Sonea - Die Hüterin