-
Mirokurator
Hm, der Protagonist soll sich ja gerade nicht wirklich auszeichnen. Es soll jemand sein, der über das Sich auszeichnen, über das Neurotische oder Individuelle irgendwie hinaus ist. Ein Bisschen dieses Motiv der "inneren Ruhe, die nur ein Unfreier erlangen kann".
Und das muss man auch nicht intepretieren oder verstehen (@Freierfall), es geht allen voran um das Gefühl einer gewissen Ruhe im Alltag, der sich völlig radikal verändert hat, und der sich trotzdem noch sehr ähnlich anfühlt. Das ist so die Idee gewesen.
Ich muss ehrlich sagen, mit amerikanischer und europäischer Literaturdefinition kann ich jetzt gar nichts anfangen, und da würde ich auch Hölle nicht drauf achten. Mir geht es allen voran darum, dass man fühlt, um was es geht. In dieser Geschichte ist der Charakter dafür sogar relevant, in einer meiner üblichen Geschichten ist es viel eher ein "Normalo", völlig bewusst, weil ich in meinen Kurzgeschichten Gefühle, und damit Nachdenken hervorrufen will, und das klappt meistens besser, wenn die Identifikationsfigur nicht irgendein einprägsamer Freak ist, den man mit einer Handbemerkung abtun kann.
hier is doch voll viel Charakterisierung drin, eigentlich ist alles, was der Kerl macht, pure Charakterisierung. Aber gut, wenns nicht so rübergekommen ist, ist es nicht so rübergekommen, mein Fehler.
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln