@ Zieg Feld:
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So einen Hintergedanken hatte ich dabei, ich würde es mir sogar wünschen, wenn es erwas anders als jetzt laufen würde. Aber wie, das weiß ich nicht.
Ich denke, es gibt da auch keine so pauschale Lösung. Ich stelle mir das schon eher vor wie eine Revolution, also viel tiefgründiger als irgendwelche Reformen. Dadurch, dass es immer weniger Kriege gibt, immer noch viel zu viele, aber insgesamt nicht mehr die großen verfeindeten Mächte, erreicht der Handel neue Dimensionen, die es noch nie gab. Seit den frühesten Anfängen des Handels gab es immer Bündnisse gegen die Feinde. Und jetzt, wo alle Kontinente mit allen Großmächten Handel miteinander führen, treten ganz neue Probleme auf. Ich denke, die einzige dauerhaft mögliche Situation wird eine From von Kommunismus sein, also alle haben in etwa gleich viel. Dann wird es auch keine Kriege mehr geben, da es dabei immer nur darum ging, wer wovon mehr hat. Das ganze Lebensniveau aller Völker muss sich einfach angleichen, nur so kann man den Sprung in diesen Jahrtausend schaffen.Ich glaube es dauert nicht mehr lange, vielleicht gibt es schon in 50 Jahren erste Ansätze einer gemeinsamen Gesetzesgrundlage aller Staaten, vielleicht wird die Welt sogar zum ersten Mal aus nur einem Staat bestehen. Bis dahin ist es natürlich noch ein langer und beschwerlicher Weg, aber die EU ist ein Ansatz. Und es wird auch sicher viel Proteste geben, aber ich als realistischer Mensch glaube nicht an Frieden, solange es noch einen Menschen auf der Welt gibt, der hungert. Man sollte jetzt schon anfangen, das übertriebene Lebensniveau abzusenken, denn unser hoher Standard wird nicht haltbar sein, ausgedehnt auf die gesamte Erdbevölkerung. Vielleicht hört sich das ein bisschen pathetisch oder abgedreht an, aber ich sehe die Menschheit vor den entscheidenden Schritten stehen, und so schnell wie die Menschheit sich in der Vergangenheit entwickelt hat, mit immer schnelleren Revolutionen, kann man doch gar nicht absehen, wie lange sich unser Weltbild noch halten kann.