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Thema: Warum ist der Held der Held

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Stummboy Beitrag anzeigen
    Ich denke ein Held (oder auch Protagonist) muss ja irgendwas besonderes an sich haben das er in der lage ist die Welt zu retten. Aber die Welt retten muss ja nicht zwangsläufig seine Aufgabe sein. Es kann sich ja auch wie in einem Horrorspiel um einen ganz normalen Menschen handeln der urplötzlich in eine vollkommen abnormale Situation gerät. Dabei denke ich kommt es auf das Genre an. Also ob man eher das Horrorspiel macht in dem ein Mensch wie jeder andere in die Rolle des Protagonisten schlüpft oder ein Klassikspiel in dem der Protagonist irgendetwas besonderes ist. Oder eben erst durch seine Handlungen besonders wird
    Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ein Held ist meiner Meinung nicht von Anfang an ein Held, sondern wird es im Laufe der Geschichte. Außer es ist natürlich von Anfang an klar gestellt, dass der Held ein >Held< ist. Das ein Charakter erst in gewisse Situationen gerät und dadurch zum Held wird, weil er halt gewisse Dinge geschaut hat. Und es muss ja nicht immer zwangsläufig darauf hinauslaufen, dass der Held auch ein Held sein will, oder sich selber als solcher sieht.

  2. #2
    @ swordman
    Entschlossenheit ist doch eine echte Heldentugend, wofür bräuchte der Held sonst sein markantes Kinn? Nein, ich weiß, was Du meinst. Man kann natürlich eine Rangliste der Heldenhaftigkeit erstellen und dann vom Übermenschen (Captain America) bis hin zum Helden Alltags (Mutti) alles fein durchdeklinieren und entsprechende Nummern verteilen. Das ist sogar realistischer und die Ordensverleihungen funktionieren sogar nach diesem Prinzip. Aber ich finde es erhellender, erst einmal das reine Schreibstubenprinzip aufzustellen und es erst dann den Witterungen des Alltags auszusetzen.
    Zum zweiten: Sag lieber unfreiwilliger Held, das klingt nicht so missverständlich wie Antiheld. Aber ansonsten gebe ich Dir Recht. Zur Heldentat wird eine Handlung erst durch die Sichtweise der Umwelt. Das Motiv des Handelnden selbst ist also für die Frage des Heldentums nachrangig (nicht mit unmaßgeblich verwechseln).

  3. #3
    So altagsmässig ist das gar nicht. Parzival war nicht mehr, als ein Bauerssohn, dennoch fand er als erstes den heiligen Gral.

  4. #4
    Zitat Zitat von swordman Beitrag anzeigen
    So altagsmässig ist das gar nicht. Parzival war nicht mehr, als ein Bauerssohn, dennoch fand er als erstes den heiligen Gral.
    Meinst du der Parzival, dessen Onkel der Fischerkönig war?

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