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Thema: Spielt Alter beim Makern eine Rolle?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Alle Spiele, die mir bisher gut gefallen haben und die ich auch durchgespielt habe(recht wenige - meistens langweile ich mich schnell und breche früh ab) wurden, wenn ich richtig informiert bin, von Leuten erstellt die älter als 18 waren.

    Ich denke bis 18-20 nimmt die erwartete Qualität mit steigendem Alter noch stark zu. Wie es dann darüber hinaus aussieht, weiß ich nicht.

    Aber bei 12-16-jährigen ist oft die Story - der für mich wichtigste Teil - extrem langweilig und erinnert an nen RTLII-Anime.

    Ausnahmen gibt es natürlich immer, die sind aber sehr selten.

  2. #2
    Hm bin 13.
    Also ich glaube das macht kaum was aus, außer das ältere etwas mehr allgemeinwissen haben dass sie verwenden können. Die Ausdrucksweise ist auch etwas anders.
    Aber sonst ist das ziehmlich wurscht.

  3. #3
    ehm ich sag JA.

    Denn je früher du anfängst, sprich ich hab mit 12 angefangen, desto reifer wird man mit der zeit.

    Wenn ich vergleiche Spiele die man in jüngeren Jahren gemacht hatte, waren vll schon recht ideenreich und fantasievoller, ABER die spiele die man jetzt macht sind 1. besser überarbeitet 2. durchdachter und 3. die sprache ist reifer.

    Ich sehe so oft spiele von jungen leuten, bei denen die sprachliche ebene einfach total schlimm zum ausdruck gebracht wird.

    Sprich "held: hey, ich geh dann mal zum könig und tue dann eine Reise machen"

    Hmm ist zwar möglich das ein Held sowas sagt, aber nicht in einem ernsten Spiel.

    ich finde daher das eine gewisse Grundreife schon vorhanden sein sollte und das hängt meist schon vom alter ab.

    Abgesehen mal von ein paar wenigen Ausnahmen.

  4. #4
    Spielt das Alter eine Rolle? ich würde sagen, teils ja und teils nein.
    Es kommt immer auf die Person an, die mit dem Maker arbeitet. Es gibt, wie Supermike schon erwähnt hat, Kinder die wahre Talente sind und Menschen die sich das erst erarbeiten müssen. Ein z.B. 13 Jähriger kann, wenn er das nötige Talent dazu hat, genau so gut ein Spiel entwickeln, wie jemand Mitte 20. Klar gibt es davon nicht viele Ausnahmen, aber es gibt sie. Man muss sich halt richtig mit dem Maker und dem Spiel, welches man entwickeln will, auseinander setzten und nicht einfach ala: "So, ich mach jetzt ein Spiel, das wird so und so und fertig."

  5. #5
    Logisch, die Kluft, die zwischen einem 13jährigen und, sagen wir einmal, einem 17-18jährigen klafft, ist schon gewaltig. Das sieht man doch schon an der Aussagekraft der jeweiligen Posts. Klar, Ausnahmetalente gibt es überall, aber ich bin doch der Ansicht, dass man stellenweise das Millieu, aus dem die jeweilige Person stammt, am Schreibstil erkennen kann. Die kognitiven Fähigkeiten und die geistige Reife sind hier meiner Meinung nach Schlüsselmerkmale für ein qualitativ-ansprechends Spiel. Komplexe Storys bedingen eben auch einen gewissen Erfahrungsschatz und wer von als 11jähriger viel liest und "kennenlernt" der entwickelt auch eine bestimmte Fähigkeit um Details abzuschätzen.

    Seien wir doch mal ehrlich: die meisten Stories, die von solchen "Kids" stammen, wirken unausgegoren und haben nahezu stets den Touch von "irgendwo gehört/gesehen & geklaut" Ich sehs ja selbst an mir - und ich hab schon mit 12 Jahren angefangen RPGs zu zocken (auch auf Online-Basis, Stichwort Freeshards Ultima Online). Heutzutage würd ich vor Scham rot anlaufen, wenn ich mir den ganzen Stuss zu Gemüte führen würde, den ich seinerzeit verzapft habe, aber so gehts jedem, der eine geistige Entwicklung durchlebt - jedenfalls bis zu einer gewissen Grenze, an der man seinen Masterstatus erlangt

  6. #6
    @Kohana
    Wie schon im Thread gesagt wurde handelt es sich dabei aber wenn überhaupt um Ausnahmen, die man nicht als Maßstab nehmen kann. Der Maßstab ist der durchschnittliche Teenager im Vergleich zum durchschnittlichen Erwachsenen. Außerdem ist die Spielentwicklung ein "interdisziplinäres" Fach und daher nicht mit einzelnen Talenten vergleichbar. Jemand der gut programmieren kann, muss noch lange keine Ahnung vom Gameplay oder Geschichtenerzählen haben. Und gerade was Letzteres betrifft bezweifle ich, dass jemand mit sagen wir mal 13 überhaupt einen guten Einblick in das menschliche Verhalten hat.

  7. #7
    Nun, ich bin 15 (vielleicht ist es irrelevant, dass ich in 2 Monaten 16 werde) und habe bereits viele Erfahrungen rund um den RPG Maker gesammelt, da ich schon den RPG Maker kenne, seit ich 7 oder 8 war. Es kommt darauf an, wie Menschen geprägt sind, hinzukommend die geistliche Reife. Diese ist den meisten = körperliches Alter. Aber Ausnahmen sind natürlich auch oft vertreten. Einerseits spielt das Alter eine große Rolle, weil man je älter man ist, über ein desto ausgeprägteres Vokabular verfügt. Andererseits gibt es jedoch Kinder mit dem intellektuellen Niveau eines Jugendlichen, ja sogar eines Erwachsenen. Fakt ist, dass das Alter ist in den meisten Fällen ausschlaggebend ist, aber in vielen wiederum nicht.
    Fazit: Die RM-Spiele können nur ansatzweise Hinweise auf das Alter eines Menschen geben, da es auch Erwachsene mit derbsten Rechtschreibfehlern, ungesitteten Ausdrücken etc. gibt. Natürlich sammelt man auch im rhetorischem Bereich Erfahrungen, weshalb dies auch einer von vielen wichtigen Faktoren ist, ein gutes Spiel zu erstellen.

    Geändert von Drakee (02.04.2009 um 21:37 Uhr)

  8. #8
    Ist ein weiterer Faktor neben dem Alter nicht auch die Übung?
    Ein Dreizehnjähriger mit jahrelanger Makererfahrung, um ein Beispiel zu nennen, wäre mir als achtzehnjähriger Anfängerin mit Makererfahrung von ein paar Monaten haushoch überlegen, rein theoretisch gesehen.
    Diese Erfahrung müsste dann natürlich an Übung gekoppelt sein, und die Intensität besagter Übung führt schließlich zum Können, wodurch das alles nicht zu 100% altersbedingt ist, zumal ich den Kamm sehen will, über den sich sämtliche Menschen scheren lassen.
    Natürlich gehört geistige Reife, etc. fallera dazu, wovon sich Einiges erst im Laufe der Zeit entwickelt. Dennoch plädiere ich (heißt's "auf" oder "für"?) Übung als wichtigen Bestandteil.

    Bezüglich der Büchersache möchte ich Ianus noch gerne zustimmen:
    Es macht nämlich unheimlichen Spaß, Bücher nach Jahren noch einmal zu lesen, weil man immer wieder etwas Neues entdeckt, das man zuvor so nicht begriffen hat.

  9. #9
    @Blitzfuerst:
    Übung ist nicht nur ein wichtiger Faktor, er ist so weit ich weiß der wichtigste Faktor, wobei sicher noch andere Faktoren sehr sehr wichtig sind, wie ich bereits sagte.

    Zu den Büchern kann ich nicht wirklich viel sagen, da ich nicht so eine Leseratte bin

  10. #10
    Zitat Zitat von Drakee Beitrag anzeigen
    ...
    Ich glaube mich zu erinnern das du einer von vielen bist der mehr von der Technick drauf hat als mit der Grafik, oder?

    Zitat Zitat von Goldenpati
    ...
    Wenn du so darüber nachdenkst, kriegst du nie Leute die dein Spiel spielen.
    Man muss sich mühe geben für sein Spiel, falls nicht ist man hier an falscher Stelle,Reihe,Boot,Feld,Welt,Kontinent,Landkreis. ;D

  11. #11
    Meiner Meinung nach ist nicht das Alter entscheidend, sondern die Reife, und die kann man manchen Spielemachern durchaus ansehen.
    Genug Reife hilft beispielsweise , die Komplexität mancher Projekte einzuschätzen und ist auch oftmals recht hilfreich, wenn es darum geht, manche Szenen in die richtige Stimmung zu setzen.

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