Kleine Frage nebenbei: Weiss grad wer, wieviele Einheiten ES auf der PS3 im Vergleich zur X360 absetzen konnte?
(und nope, rein aus persönlichem Interesse.... für Verkaufszahlen-Hin-und-Her-Bashing haben wir den anderen Thread)![]()
Kleine Frage nebenbei: Weiss grad wer, wieviele Einheiten ES auf der PS3 im Vergleich zur X360 absetzen konnte?
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Mata ne!
Holystar
___
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Geändert von Dolgan (23.03.2009 um 22:35 Uhr)
Woah, also die Cutscenes erreichen teilweise schon Xenosaga-Ausmaße. Ende Kapitel 3 bzw. Anfang Kapitel 4 hat das über 20 Minuten gedauert, und zu allem Überfluss wurden einige Ausschnitte davon gewissermaßen doppelt gezeigt. Argh, das war echt zu lang, vor allem dafür, dass da jetzt eigentlich nicht soo viel passiert ist. Im Intro oder Ending ist das ja was anderes, aber mitten im Spiel über 20 Minuten den Controller aus der Hand legen und nur noch zum Zuschauer verdammt sein ist jetzt nicht so der Bringer, in keinem RPG.
Oh, und ich fands schade, dass ...
@enkidu
@clave hey, es ist ein jrpg. diesen satz vormerken![]()
Geändert von Leon der Pofi (28.03.2009 um 13:21 Uhr)
Es hat nicht zufällig mal jemand Youtube Links für die neuen Szenen und Endings der PS3 Version? Hab schonmal geguckt, finde aber nix ordentliches![]()
Doooch das ist der Bringer, vor allem in RPGs. Wenn ich schnelle Action, Bummbumm und Knöpfchendrücken haben will, kann ich auch nen Ego-Shooter einlegen. :> Z.B. die Sequenzen von Halo 3... ein wahrer Graus! @_@Zitat von Enkidu
Vor allem sind die langen Sequenzen ein netter Kontrast zum doch eintönigen Kampfsystem nebst Dungeoncrawl und meiner Meinung nach der Punkt, den Eternal Sonata, neben seinem zuckersüßen, kitschigen Touch, und der genialen Grafik ausmacht.
Aber hey, bereits die Szene beim Wechsel vom ersten zum zweiten Kapitel dauerte 20 Minuten. Ist daran zu merken, dass einen danach ein Pausenbildschirm erwartet, da sich der Kontroller selbst abgeschaltet hat. >.>'
Die hier angesprochene Szene fand ich übrigens toll. Dem Charakter wird in dieser Szene Leben eingehaucht, man fiebert mit, lernt ihn lieben, denkt, dass es durch das ewige Hin und Her vielleicht doch noch gut ausgeht... und muss dann doch zusehen, wie es zuende geht.Schön kitschig!
[FONT="Garamond"](aber nicht so kitschig wie in Xenogears, wo der Held bereits nach einer Spielstunde in das dramatischste Selbstmitleidsgeseusel dass man sich nur im entferntesten vorstellen kann verfällt^^)[/FONT]
Und wenn man bedenkt, dass das Spiel eher kurz ist, dann sind es eben diese langen Sequenzen, die nötig sind, um die Persönlichkeiten der Charaktere glaubhaft zu vermitteln.
Das Spiel hat so viele schöne, ruhige Sequenzen, doch lieder macht die Hardware, auf der es läuft, viel davon kaputt. Ständig dieses "WUUUUUUSCHHHHH" vom Lüfter. Dabei ist meine Elite, mit Installation, schon die mit Abstand leiseste Konsole in meinem Bekanntenkreis. Ein Kollege hat ne richtige Turbine. Aber trotzdem ist sie zu laut für Eternal Sonata. Mittlerweile geht mit die Brummbox als RPG Konsole, auch wegen dem schlechten Controller [FONT="Garamond"](das da oben war nur einer unter vielen Kritikpunkten, die ich an dem Ding hab)[/FONT], mächtig auf den Senkel. Ist im Endeffekt halt doch ne Ego-Shooter Konsole.![]()
Geändert von Gekiganger (31.03.2009 um 03:52 Uhr)
@Gourry & quo: Das ging mir ähnlich. Hab mich auch irgendwie an den Film Matrix Revolutions erinnert gefühlt, da hat Trinity auch e~wig gebraucht und man dachte sich nur "Kann es jetzt endlich mal weitergehen ... bitte?"
Nö, das sehe ich komplett anders. Es zeichnet ein Spiel aus, wenn es Aspekte der Story auch über das Gameplay vermitteln kann. Letztenendes sollte ein Spiel immer noch zum Spielen da sein und nicht nur zum Anschauen, dann hätte man aus Eternal Sonata nämlich gleich einen Film bzw. eine Anime-Serie machen können. Ich sehe durchaus ein, dass Cutscenes und Zwischensequenzen ein wichtiges Mittel für das Storytelling in RPGs sind. Aber man darf es damit nicht übertreiben. Wenn man noch nichtmal die Gelegenheit bekommt, die Spielwelt zu erkunden, dann sollte man nicht zwischendurch immer wieder bis zu ner halben Stunde oder so einfach nur da sitzen müssen.
Das hat mit einem Wunsch nach schneller Action und Bummbumm überhaupt nichts zu tun. Es gibt genug RPGs, die ebenfalls viele Cutscenes haben, aber in denen die Verhältnisse viel ausgeglichener sind. Wo man mehr von der Spielwelt zu sehen bekommt und alleine dadurch bereits ein besseres Gefühl für die Geschichte entwickelt. In Final Fantasy mit seinen Bombast-FMVs ist es auch in Ordnung, wenn man mal fünf bis zehn Minuten nur zuschaut, weil man um dahin zu gelangen schon viel gezockt hat. Aber bei Eternal Sonata rennt man ja wirklich nur von einer überlangen Cutscene zur nächsten.
Wenn es wirklich das sein soll, was das ganze Spiel ausmacht, dann hätte ich es als TV-Serie wie gesagt besser gefunden. Aber ich finde das Kampfsystem ehrlich gesagt ziemlich gut und auch die Dungeons empfinde ich nicht als eintönig.Zitat
Ist mir allerdings auch schon aufgefallen, und zwar nicht nur bei Eternal Sonata, sondern bei jedem RPG auf der 360. Der Controller an sich ist imho besser als der Dualshock 3, liegt angenehmer in der Hand. Aber das automatische Abschalten ist wirklich nervig.Zitat
Die langen Sequenzen gehen ja auch bei mir noch in Ordnung, wenn wenigstens etwas bedeutendes für die Story gezeigt wird, wenn es das Spiel wirklich weiterbringt und einen umhauen kann. Das war hier aber meiner Ansicht nach überhaupt nicht der Fall. Die Szene hat dem Charakter Leben eingehaucht? WTF, das Gegenteil ist der Fall, immerhin war sie danach hinüber -_^ Im Ernst, was bringt mir so eine Cutscene, wenn es danach mit dem Chara sowieso vorbei ist. Man hätte sie vorher schon besser ausarbeiten können, dann hätte es mich auch gekümmert, was mit ihr passiert und das Ende des Kapitels hätte deutlich an Dramatik gewonnen. Aber so denk ich mir doch "Schade dass das passiert ist aber naja, jetzt ist es sowieso egal!"Zitat
In der Xenosaga hatten die Zwischensequenzen schon eher ihre Daseinsberechtigung, weil sie die Handlung in den meisten Fällen erheblich weiter gebracht oder neue Rätsel gestellt hat. Wenn man auf die wichtigen Strippenzieher hinter den Kulissen trifft oder an Orte gelangt, die von so großer Bedeutung für die Hintergrundstory sind, dann geht das auch irgendwo in Ordnung. Hier war das aber anders.
Und dass diese Szene aus Eternal Sonata unnötig theatralisch und lang war liegt nicht nur daran, dass sie einen Chara zum Inhalt hatte, den man davor kaum kannte. Wie ich oben schon angedeutet hab, ist die Szene vor allem deshalb so extrem, weil sie Rückblenden von sich selbst (!) zeigt. Das heißt das, was grade erst vor zwei Minuten geschehen ist, muss man sich als Spieler teilweise nochmal reinziehen. Hallo? Ich würde von meinem RPG gerne nicht als Minderbemittelter behandelt werden. Wirklich als ob der Spieler ein Kurzzeitgedächtnis hätte, das kann's nicht sein. Das hat nichtmal Xenosaga geschafft.
Ich habe eigentlich nichts gegen Kitsch in (Konsolen-)RPGs, das gehört bei dem Genre oft irgendwie schon dazu. Ich mag Tales of, ich liebe Seiken Densetsu! Was wären diese Reihen ohne ihren Zuckerguss? Aber bei Eternal Sonata hab ich ab und zu das Gefühl, dass dort andauernd nur Kitsch um des Kitsches Willen gemacht wird. Nicht mehr als nettes Beiwerk, als eine Art Stilrichtung, sondern als Spielinhalt. Und das kann ich nur in gemäßigten Mengen ertragen
Und ich mag das Spiel eigentlich ziemlich gerne bis jetzt. Aber als Rollenspiel macht es im Grunde ziemlich viel falsch.
1. Stimmt, aber 2. der Kasus Kaktus sind doch eher nicht überlange automatisch ablaufende Sequenzen sondern was zwischen diesen Sequenzen geschieht und vor allem was~ während dieser Sequenzen passiert.
Letztlich hat aber jedes tri-Crescendo RPG was ich bisher zocken durfte "schwächen" im Pacing oder einfach ein relativ ruhiges :3 (und Zuckerguss! )
Was soll ich denn erst sagen ^^ Ich hab mich von Anfang bis Ende durch Blue Dragon gequält. Eine Perle war es sicher nicht. Lost Odyssey schon eher, und dann gibt es ja noch ein paar andere RPGs. Also zu den Dumping-Preisen, zu den die Konsole verscherbelt wird, würd ich als Genre-Fan in der Situation auf jeden Fall über einen Kauf nachdenken!
Welche tri-Crescendo-RPGs hast du denn sonst noch gezockt o_O? Also ich wüsste nicht, welche außer Eternal Sonata existieren würden. Gut, Baten Kaitos (und Prequel) in Zusammenarbeit mit Monolith Soft, aber abgesehen davon ...? Soweit ich weiß ist Eternal Sonata das einzige Spiel, das die alleine gemacht haben.
Fragile haben die auch noch allein gemacht.
Das spiel werden wir aber wohl nie bekommen, JP only
was ich aber so gelesen habe, soll es aber auch nicht so der bringer sein.
Naja, ich hab ebenfalls vor einer woche eternal sonata für die ps3 angefangen![]()
Nö, das wurde in Zusammenarbeit mit einem internen Entwicklerteam bei Namco gemacht, das damals unter anderem für Venus & Braves verantwortlich war.
Aber ansonsten stimmt, Fragile hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Radar. Habe jetzt erst gesehen, dass es in Japan bereits erschienen ist. Najo, hat mich sowieso nie sonderlich gekümmert ^^
Ich sollte Eternal Sonata mal weiterzocken, aber die nächste woche werde ich wohl nicht dazu kommen. Osterfeiertage und so.
Ah so, ok.
Auf Fragile war ich schon ziemlich scharf und auch dementsprechend enttäuscht als es nicht kam. Aber nach den ersten gamefaqs reviews war ich wieder erleichtert, muss man echt nicht gespielt haben wie´s scheint..
Eternal Sonata spielt sich richtig gut. Kampfsystem macht spaß. Gut, die Storysequenzen sind schon arg lang aber ich find die Idee vom sterbenden Chopin interessant, der das ganze spiel "träumt".
Oder etwa nicht ? hehebin noch nicht so weit
Ja, das Konzept ist wirklich mal etwas anderes, und klassische Musik mag ich sowieso recht gerne. Vor alle, wie Fiktion und Realität da durcheinandergewürfelt werden und man sogar noch etwas über den echten Chopin lernen kann.
Das Kampfsystem find ich auch gut, aber wie ich hier schon geschrieben habe, fällt mir das alles etwas zu simpel aus. Das Spiel hat kein eigenes Ability-System, neue Fähigkeiten erlernt man nur durch steigende Level usw. Das ist schon irgendwie der Stand, auf dem Konsolen-RPGs vor 20 Jahren waren ^^ Man hat kaum möglichkeiten, die spieltechnische Entwicklung der Figuren selbst in eine bestimmte Richtung zu lenken. Andererseits wird das Spiel so auch erstaunlich "fluffig" in dem Sinne, dass es immer schnell und zügig weitergeht und man sich nicht erst durch zig Untermenüs klicken muss. Imho ist Eternal Sonata gut für Einsteiger geeignet, auch wegen dem niedrigen Schwierigkeitsgrad.
Sicher nicht in Eternal Sonata. Hier werden die Sequenzen für ausgiebige Dialoge der Charaktere untereinander benutzt. Oftmals kommen sie so von ganz normalem Smalltalk, der zur Festigung der Persönlichkeiten beiträgt, zur Lösung des nächstliegenden Problems. Zudem kommt es oft zu langen, intelligenten Monologen, ganz ohne ausschweifende Animationen, die ebenfalls essentiell für das Verstehen des jeweiligen Charakters sind.Zitat von Enkidu
Das war früher der Fall, als sie noch dazu dienten, riesige Monster, fliegende Schiffe oder bombastische Naturkatastrophen zu zeigen. Heute werden sie einfach für... die Story... verwendet.Zitat
Vielleicht nicht nötig, aber doch versüßt und somit ansprechend gestaltet.Zitat
Solch ein vorgehen halte ich hingegen wieder für Faulheit seitens der Entwickler, oder Sparmaßnahmen. Wenn dann sollte sich ein Spiel kontinuierlich auf einer gewissen Qualitätsstufe halten. Ansonsten könnte man das Argument genauso gut auf Grafik, Sound, Kampfsystem etc. anwenden.Zitat