In fast jedem RPG gibt es Textpassagen, die an die 15 Minuten und länger dauern können. Erst jetzt wieder , bei Persona 4, kommt das häufig vor. Wo ist da nun der Unterschied zu den Sequenzen aus Eternal Sonata, außer dass man noch ein Knöpfchen drückt? Und vor allem, wo sind in Eternal Sonata die Textdialoge? Genau, die sind mit in die Sequenzen gepackt!Zitat von Enkidu
Wenn die Sequenzen die Textdialoge dauerhaft ersetzen, solls mir nur recht sein. Sowas macht das Spiel gleich viel lebendiger. Es wurde ja auch konsequent umgesetzt. Nicht so wie z.B. bei Infinite Undiscovery, wo man mit nicht vertonten, selbstablaufenden Textsequenzen genervt wird.
Naja, man rennt hinter die Gegner, hämmert sich den Daumen wund und führt zum Schluss ne alles vernichtende Spezialattacke aus. Und das von Anfang des Spiels bis zum Ende hindurch, wobei sich lediglich bei der Animation der Spezialattacken oder der Eingabezeit etwas ändert. Ziemlich mager. Ich mein, es ist ja spaßig, das will ich nicht verneinen... am Anfang! Aber nach 15 Spielstunden haben sich bei mir vor jedem Kampf die Haare gesträubt, weil ich das Kampfsystem einfach satt hatte.Zitat
Die Dungeons sind zwar liebe- und fantasievoll gestaltet, doch viel mehr als Durchrennen und Gegner farmen macht man oft nicht.
Keine sorge, im Grunde reicht es, die Spezialattacken aufs maximum aufzuladen und dann auf die Bosse loszulassen, Da kommen teilweise verheerende Schäden dabei raus. Ansonsten halt rechtzeitig verteidigen und wenn du merkst, dass ein Boss zu schnell für dich ist, rechtzeitig heilen.Zitat von Grinkind76
Jain. Ich abe wirklich lange überlegt, welche der beiden Konsolen ich mir hole. Als PS2-Beitzer und Filmfreund habe ich mich dann aber für die PS3 entschieden. Dadurch erspare ich mir später den Kauf eines seperaten Blu-Ray-Players und mir entgehen die System-Seller-Sequels alà God of War und Ratchet & Clank nicht. Weitere 200+ Höcker für eine zweite Konsole möchte ich da erstmal nicht investieren. Auch wenn es wirklich schade um die vielen schönen RPGs ist...Zitat von Holystar
@Topic: Bin jetzt am Anfang von Kapitel drei angelangt. Das Spiel macht wirklich sehr viel Spaß. Wie Enkidu schon meinte, finde auch ich das Kampfsystem und den gesamten rollenspielerischen Anteil etwas zu simpel. Aber die Handlung ist einfach echt schön erzählt und die größtenteils vertonten Sequenzen schaue ich mir gerne auch mal 20 Minuten und länger an.
Salsa spielt sich mit ihren zwei Klingen und ihrer Solarfackel irgendwie wie ein Kratos für Kinder. Finde ich irgendwie auch Klasse^__^
Heißt das etwa, dass die PS3-Version schwerer ist? Würde mich eigentlich freuen. Bissher fand ich das Spiel nämlich wirklich zu einfach. Durch das Fehlen von MP oder dergleichen kann man sich in den Kämpfen mit einigen Charakteren nämlich unbegrenzt heilen. Dadurch werden dann auch die zahlreichen Items erstmal ziemlich uninteressant. Lediglich bei dem Kampf, den Grinkind76 angesprochen hat, musste ich mal wirklich gebrauch von Engelstrompeten und Co. machen (bin da auch beim ersten Versuch hops gegangen^^)Zitat von Sazan
Gruß
Stoep
aka Superstinker666
das spiel bietet nach dem durchspielen einen sehr guten, hard modus an.
ist wirklich ein angenehmer schwierigkeitsgrad. besonders dolce war nicht zu unterschätzen ^^
Bereits im 1.Durchgang wesentlich schwerer. Die Gegner ziehen viel mehr ab; ohne erfolgreiches Blocken erlegen einen auch Normalo-Gegner, wenn man nicht aufpasst. Aber das wird schon fast von Anfang an "trainiert".
Von den Bossen gar nicht zu reden. Da kann es durchaus ein paar Testläufe benötigen, bevor man das Combo-Timing (=Überlebens-Timing) raus hat. (Vielleicht wurde ja der 2.Durchgang der 360-Version als Normal-Spiel genommen)
Außerdem steigt man in der PS3-Fassung viel langsamer Levels.
Im Prinzip hast du schon recht, der wesentliche Unterschied ist aber folgender: Die Textpassagen beschränken sich (normalerweise, in einem guten Spiel) auf das Wesentliche. Die große Dramatik wird für Schlüsselszenen aufgespart, die dann z.B. als FMVs präsentiert werden. Am Text alleine muss man sich nicht lange aufhalten und man darf selbst das Tempo bestimmen, in dem es weitergeht. Das Problem bei den Cutscenes ist, dass die Spiele mit ihnen heutzutage oft irgendwie "überdramatisiert" werden, d.h. vieles von dem, was man auch in zwei Textboxen hätte packen können (und dafür mehr Zeit für Charakterentwicklung oder Hintergrundstory an anderer Stelle gehabt hätte), lieber in ausufernden Sequenzen gezeigt wird. Wenn sich die Figuren da ausschließlich unterhalten würden, wäre es eher so, wie du es beschreibst. Tatsächlich aber werden in den Cutscenes oft nur Landschaften oder Bewegungen der Charas gezeigt, und das kann sich dann alles hinziehen, wie es manchmal (nicht immer, aber oft) auch bei Eternal Sonata der Fall ist.
Anders ausgedrückt kommen sie mir nicht schnell genug auf den Punkt, deshalb sehe ich es auch kritisch, wie hier oder auch in Xenosaga Episode I und II so viel mit Cutscenes zu arbeiten. Die haben sicher ihre Existenzberechtigung, Textpassagen imho aber auch. So hat mir der Fortlauf der Story in Xenosaga Episode III zum Beispiel besser gefallen als in den Vorgängern. Wie soll ich es beschreiben ... Cutscenes wollen und sollen irgendwie immer in der einen oder anderen Hinsicht spektakulär sein. Wenn man aber alles nur noch mit ihnen machen möchte, dann ist man gezwungen, auch eher langweilige Gespräche, Instruktionen usw. irgendwie auf diese Weise umzusetzen, oder sie bleiben auf der Strecke. Also baut man um diese Belanglosigkeiten eine Inszenierung drum herum, die Charaktere bewegen sich, diverse Schnitte und Kameraperspektiven, und am Ende habe ich trotzdem das Gefühl, dass ich mehr Zeit damit verbracht habe, als bei dem Inhalt eigentlich nötig gewesen wäre. So gesehen finde ich ein Spiel, welches zwischen Cutscenes und (ggf. mit Sprachausgabe vertonten) Textpassagen unterscheidet besser und angenehmer strukturiert. Der Spieler muss sich mit den Kleinigkeiten nicht lange herumschlagen und merkt an der Art der Darstellung auf dem Bildschirm, wann die Handlung wirklich durch wichtige Ereignisse vorangetrieben wird.
Das war echt krass: Ein paar gute Fotos von einem der ersten paar Bossmonster geschossen und verscherbelt und man hatte für den Rest des Spiels nie wieder Geldsorgen.
Wohl nicht zu 100% aber das ist denke ich auch das beste. Für mich zumindest im ersten Durchgang sollte es schon ein bisschen herausfordernd sein, bei optionalem Zeug oder einem zweiten Durchgang dagegen ist ein bisschen chillen nicht schlecht ^^
Wenn man dann 2, 3 Durchgänge braucht um einen angenehmen Schwierigkeitsgrad zu erreichen ist das schon blöd weil man sich die Zeit dafür auch nicht immer nehmen kann/will. Wobei das 'Problem' in ~20 Stunden RPGs natürlich so gesehen geringer ist![]()
Wie viele Erfolge kann man denn im ersten Durchgang erreichen ?
Geändert von StarOceanFan (14.04.2009 um 16:09 Uhr)
Hallo
Im Prinzip habe ich mich nur angemeldet, um diese eine Frage zu stellen... hoffe jemand kann sie mir beantworten. Ich durchforste nun schon seit Stunden das Internet auf der Suche nach einer Antwort, doch ohne Erfolg.
Also: Ich befinde mich im Encore-Modus, Kapitel 7 und versuche mich dort gerade an der zweiten Tradechain. Zuletzt habe ich mir den Honig für den Gutschein geben lassen, dann heißt es in zahlreichen FAQs und Guides, ich soll dem Agogo-Jungen im Dorf Agogo 20 Fotos von 20 verschiedenen Gegnern geben. Also mache ich mich ran, schieße 12 Fotos von 12 verschiedenen Gegnern, weil ich ja mehr nicht tragen kann... doch der Junge will sie einfach nichtGehe ich recht in der Annahme, dass es sich bei dem "Agogo Boy" um den Jungen mit der Kamera um den Hals auf dem Platz vor dem Haus von Salsa und March handelt? Wenn nicht, wer ist es dann (Ich habe alle Personen im Dorf ausprobiert)? Und wenn doch, warum will der meine Fotos nicht?
Hoffe Ihr könnt mir helfen
mfg
Löffel
Also ich habs inzwischen durchgezockt und das Ende war ja mal total widersinniger, pseudophilosophischer Hirnfick. Im Ernst, völlig behämmert was da so passiert ist und gesagt wurde, wirft vor allem mehr Fragen auf als es beantwortet. Naja, immerhin war der letzte Bosskampf schon eine ganz unerwartete Überraschung.
Gut, dass ich Chopin zum Schluss nicht mehr in meiner Standard-Party hatte ^^ Das hätte sicher Probleme gegeben.
Das Ende war wirklich hardcore komisch und langweilig... vor allem weil man am Anfang vom Spiel schon einen Teil vom Abspann zu sehen bekommt.
Der letzte Bosskampf war tatsächlich eine Überraschung, aber leider zu leicht. Eine richtige Herausforderung war das nicht...
und nein, es hätte keine Probleme gegeben, der Endboss ist, egal welchen level er bei dir war, bei jedem gleichstark.