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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Möchte nicht das Thema wechseln, aber ich denke, ein wenig passt es dazu, um zu verstehen, warum denn Spiele heute so sind.

    Ich denke mal, weniger zu lesen, mehr zu sehen, dass ist aber einfach eine Marketing-Strategie, die heutzutage besser greift. Nicht für die, die früher alles toll fanden, sondern für die, die sich erst in den letzten Jahren mit Rollenspielen identifizieren. So ist der Weg vom Shooter, Action-Adventure und Co. zum Rollenspiel nicht mehr zu weit. Beispiele hierfür sind vor allem Mass Effect, Fable 2 und Fallout 3.

    Das Ganze transportiert sich ja auf allen Ebenen des Lebens. Denkt mal über ein Blackberry da, welches früher bekannt durch die QWERTZ-Tastatur wurde. Mobiles Tippen wie am PC. Und heute? Genau - Touchscreen. Sieht vielleicht besser aus, aber macht er alles besser?
    Projekte:
    • Eternal Legends (2000-2002), Plattform: RPG Maker 2000
    • Eternal Legends II (2003-x), Plattform: RPG Maker 2003

  2. #2
    Ich will einfach den Umfang der RPGs die bis "ende" PS2 erschienen sind,auch wenn es da schon schwächer wurde.
    Die RPGs heute versuchen zu sehr dem Westen zu gefallen und da find ich liegt der Fehler.Damals als man noch rein für den Japanischen Markt entwickelt und entworfen hat war sozusagen alles perfekt.
    Story war spannend,der Cast zu 90% geil UND man hatte noch eine fucking Weltkarte.
    Ich HASSE es einfach in irgend nem Menüpunkt das Ziel auszuwählen und schwups bin ich dort.Mit dem rumlaufen und erkunden verstrich nebenbei auch immer etliches an Zeit.
    Heute gibts sowas nicht mehr,auch wenn man z.B wie in LO son schwules Schiff bekommt und rumtauchen kann ~.~
    Tales of Vesperia war eine angenehme Abwechslung - Erinnerte wieder an die alten Zeiten.
    Zusammenfassung :
    Ich will alles von damals mit guter Grafik,ohne das sie versuchen den Amis zu gefallen.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Ich denke mal, weniger zu lesen, mehr zu sehen, dass ist aber einfach eine Marketing-Strategie, die heutzutage besser greift. Nicht für die, die früher alles toll fanden, sondern für die, die sich erst in den letzten Jahren mit Rollenspielen identifizieren. So ist der Weg vom Shooter, Action-Adventure und Co. zum Rollenspiel nicht mehr zu weit. Beispiele hierfür sind vor allem Mass Effect, Fable 2 und Fallout 3.
    Prinzipiell stimme ich dir zu - und ich finde diese Entwicklung gut, obwohl ich definitiv in der letzten Generation mit Spielen angefangen habe - aber die Aussage muss man auch sehr skeptisch sehen. Zwei der drei genannten Spiele haben weiß Gott noch genug zu lesen (Fable 2 hab ich nicht gespielt) und verpacken diese Gespräche sinnvoll in eine mehr oder minder cineastische Darbietung.
    Wenn ich die epischen, tiefgründigen Gespräche in Planescape Torment oder BG2 mit den relativ kurzen, charakteristischen Geplänkeln in Jade Empire oder Mass Effect vergleiche, sind die letzteren einfach besser, was die Spielatmosphäre angeht. Man sollte nicht vergessen, dass die riesigen Gesprächsgiganten allen voran aus einer Zeit kamen, in der alles außer Text recht schwierig darzustellen war.

    Zitat Zitat
    Man bekommt das Gefühl, man würde eine ganze belebte Welt erkunden.
    [...]
    Heute, mit gutem Beispiel Final Fantasy X und Lost Odyssey, ist es so, dass viel Zeit für lange Sequenzen, Laufwege, Ladezeiten und vor allem lange Kämpfe drauf geht. Visuell ist das Ganze meistens top und ich möchte gar nicht sagen, dass die Geschichte unmittelbar dadurch schlechter ist, aber man bekommt einfach nicht dieses tiefe Gefühl.
    Du hast Recht, aber das liegt sicher nicht direkt an der Grafik. Die Grafik erleichtert es nur ungemein, andere Sachen zu ignorieren, die früher wichtiger waren. Also kurz: Ja.
    Wobei die Japaner auch schon immer ein Faible für zu große Dungeons hatten, mit denen man die Spielzeit strecken kann. Bei den Amis hat dann schon eher mal das ganze Spiel nur aus Dungeons bestanden - und auch nichts anderes behauptet.

    Zitat Zitat
    Es muss ja nicht gleich so extrem werden wie in Wild Arms 3, da waren die Orte ja superwinzig, oft sollten nur zwei Häuser schon so etwas wie eine Siedlung darstellen. Trotzdem hat es mir noch gefallen, weil es viele davon zu entdecken gab. Ich finde, FFVII hat das Prinzip, die Städte so übersichtlich zu halten noch aus der 16-Bit-Zeit geerbt. Schon im achten und neunten Final Fantasy merkte man, dass die Orte wie zum Beispiel Timber, Esthar, Alexandria oder Lindblum wesentlich größer wurden und dafür die Gesamtzahl der Städte abnahm. In der Beziehung ist für mich aber weniger oft mehr. In einer Fantasywelt können die Entwickler doch machen was sie wollen. Da sollte nicht das erste Ziel der Schwanzvergleich mit der Konkurrenz sein, wer mehr Bombast ins Spiel bringen kann. Sie sollten sich darauf konzentrieren, was der Spielwelt mehr gibt und damit auch den Spieler langfristig gesehen begeistert.
    Ich sehe einen guten, modernen Weg in stinkeinfachen Karten zum Direktreisen. Haben viele Spiele sehr richtig gemacht, und teilweise damit auch riesige Metropolen gezeigt (mit mehreren Stadtteilen), die trotzdem übersichtlich waren, schnell erkundet werden konnten und einfach mal Flair hatten.
    Geändert von La Cipolla (27.03.2009 um 23:21 Uhr)

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