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  1. #1

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    Ich finde ein umfangreiches Spiel wichtig, solange es mich mit seiner "Weite" nicht erschlägt und unter Druck setzt. Ich kann nämlich Spiele, die mich mit den Bonussachen regelrecht erdrücken und zwingen, sie zu spielen, wirklich nicht leiden, und Stories die sich elends langsam entwickeln, um den Umfang des Spiels zu steigern, ebenso wenig. Ein gewisser Spielfluss mit einem roten Faden muss vorhanden sein, und wenn ich ewig hingehalten werde, kann mich die lange Spielzeit mal sonstwo - Ich werde einfach nicht mehr weiterspielen.

    Ein gesundes, motivierendes Mittelmaß ist am besten.

  2. #2
    Der Umfang eines Rollenspieles ist für mich im Grunde nebensächlich, so lange das Spiel nicht darunter zu leiden hat. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass mich Spiele über 100 Stunden an den Bildschirm fesseln konnten ohne langweilig zu werden, ich aber auch gleichzeitig RPGs kenne, wo ich in einem Bruchteil der Zeit das Ende erreicht habe und auch zufrieden war.

    Dabei definiert sich der Umfang eines Spieles für mich nicht ausschließlich an der Spielzeit, die für die Haupthandlung benötigt wird, sondern vor allem an der Möglichkeit Dinge zu Entdecken. Dabei meine ich nicht unbedingt die typischen Sidequest, wie finden von Ultimativen Waffen oder ähnliches, sondern eher kleine Details, wie Gespräche mit NPCs oder geschichtliche Hintergründe über Orte und Regionen, die nicht zur Hauptstory gehören.

    Aus diesem Grund gehöre ich auch dem Typ Spieler an, die versuchen wirklich jeden NPC anzusprechen. Deswegen halte ich es für wichtig, dass sich die Dialoge im Laufe des Spieles ändern, sich also dem Handlungsverlauf anpassen. Dies sind in meinen Augen wichtige Details um ein Spiel glaubhafter zu machen. Ein gutes Beispiel dafür wäre beispielsweise Wild Arms AC:F, wo sich die Dialoge der NPCs praktisch nach jedem größeren Storyabschnitt (und davon gibts es eine ganze Menge), verändern. Vor allem finde ich es interessant, wenn sich dadurch kleine Geschichten entwickeln , an denen man ansonsten blindlings vorbeilaufen würde.

    Die Story an sich ist für mich natürlich auch ein wichtiger Punkt, wenn nicht sogar der Wichtigste. Was bringt mir das beste Gameplay, wenn die Story mich keinen Moment lang mit reißen kann? Das Problem hatte ich beispielsweise bei Grandia. Und ob es nun eine epische Storyline ist, oder eine einfach gehaltene Handlung. Auf die Art und Weise, wie es rübergebracht wird, kommt es meiner Meinung nach an, nicht auf die Länge.

  3. #3
    Also von mir aus könnte es auch RPGs geben, deren Hauptquests, wenn man zügig spielt, über 100 Stunden dauern(nicht viele, aber manche), wenn diese Spielzeit dann auch ordentlich gefüllt ist, das heißt es sollte eine fesslende Story haben und das Gameplay sollte motivierend sein, ich muss aber auch sagen, dass ich da sehr schmerzfrei bin und auch nichts dagegen habe zwischendurch mal 5 Stunden am Stück zu grinden.*g*

    Imho sollte das Leveldesign aber auch nachvollziehbar und nicht zu unübersichtlich sein, vor allem wenn man keine Minimap hat, ich kann es nicht leiden, wenn ich in einem Dungeon unterwegs bin und mir lange überlegen muss welche Abzweigung ich jetzt nehme, und dass ich dann, falls es dort weitergeht, ja nicht vergesse, den ganzen Weg wieder zurückzugehen, damit ich die anderen Abzweigungen noch absuchen kann, damit ich auch keine wichtigen Ausrüstungstücke oder andere Sachen verpasse.
    Eternal Sonata, welches ich gerade spiele, ist da ein exzellentes Beispiel, man hat zwar leider keine Minimap und wenn man dann am Anfang eines neuen Dungeons/Spielabschnittes steht, sieht es meistens erstmal total verworren und unübersichtlich aus und man fragt sich wie lange man wohl braucht um alles einzusammeln, aber wenn man dann erstmal ein wenig weiterläuft erkennt man erst, dass viele Wege zusammenhängen und wie man an manche Dinge gelangt.

    Ein großes Manko in der Motivation einiger Ost-RPGs sehe ich in dem Suspense-Faktor, bei Lost Odyssey zum Beispiel bekommt man ja jeden Storyhappen auf dem Silbertablett präsentiert, man weiß als Spieler also immer genau, was wo passiert, da geht imho doch die ganze Spannung flöten.
    Es sollte mehr WTF-Momente wie zum Beispiel in FFXII geben.



    Solche Sachen machen eine lange Story interessant und motivieren dazu weiterzuspielen, wenn man nicht alles vorgekaut bekommt, auch wenn das Spiel dann 80 Stunden Mininum dauert(jetzt nicht auf FFXII bezogen).

  4. #4
    Terranigma - da kam es mir vor als hätte ich wirklich sehr sehr viel erlebt.
    Als ich am Ende die Spielzeit gesehen hatte, war ich wirklich geplättet - viel zu kurz.
    Dabei hat die Story einen so dermaßen gefesselt, selbst die Sidequests mit dem Städte entwickeln waren genial.

    HIch hätte es gerne noch weiter gespielt...

    The Last Remnant (bin ich gerade dran) find ich jetzt von der Länge her auch nicht schlecht, die Hauptstory ist ziemlich kurz. Sidequests und zu Entdecken gibt es aber für mehr als 80 Stunden, wenn man denn wirklich will ...

  5. #5
    Zitat Zitat von RPG SUPER FAN Beitrag anzeigen
    Gute Rollenspiele sind selten bei uns,und vor allem was bringt mir wenn ich ein Rollenspiel nach 20-30 Stunden durchspiele und dann bis nächsten Rollenspiel Monate lang,oder gar Jahre lang warten muß?
    Sagen wir mal so: Wenn Du voll berufstätig bist, kann es durchaus passieren, dass Du selbst für die 20-30 Stunden Wochen bis Monate brauchst und dann hast Du faktisch keine Wartezeit mehr...

    ... geht zumindest mir so.

    Um mal was völlig unkonstruktives einzuwerfen...

  6. #6
    wie hier schon mehrmals gesagt wurde, hängt es natürlich davon ab, wie die Spielzeit gefüllt ist.
    Allerdings ist mir alles unter 40 Stunden zu kurz.
    FF12 hatte ich mit sidequests nach 110h durch und es hat mich über die gesamte zeit prima unterhalten.
    bei DQ 7 war ich nach 54h immer noch nicht auf der 2. CD und hatte schon keine Lust mehr.

    summa summarum sollte ein rpg, welches gut ist, 60h inkl. mehreren sidequests beinhalten, dann ist das für mich auch spielzeittechnisch super.

  7. #7
    Maximal 30 Stunden. Für alles andere hätte ich nicht so viel Zeit. Am liebsten sind mir ganz kurze Spiele, bei denen es Schlag auf Schlag geht, doch die findet man im Rollenspiel Genre nicht oft.

  8. #8
    Die Spieldauer ist irrelevant, solange das Spiel selbst gut ist. So einfach ist das

    Um nur mal ein Beispiel zu nennen:
    Star Ocean 3 hat bei mir gute 300 - 400 Stunden verschlungen (Gesamte Spielzeit, über mehrere Jahre hinweg). Eternal Sonata 30 - 40. Welches besser war? Keines, ich halte beide für etwa gleich gut, mit jeweils völlig unterschiedlichen Qualitäten und Ansätzen.

    Allgemein gilt: Je länger desto besser. Allerdings auch nur, wenn die Zeit sinnvoll ausgefüllt wird. Wenn zusätzliche Spielstunden nur dazu verbraten werden, Gegenstände zu sammeln und durch die Welten zu schippern, macht das wenig Sinn und ist genauso gut, als hätte man die Stunden gleich ganz weggelassen. Gibt es hingegen sinnvolle und hübsch ausgeschmückte Sidequests oder gar Dinge, die die Mainstory noch vorantreiben, nimmt man die gerne auf sich. Dann hat sich jede zusätzliche Stunde, die über die grobe "40-Stunden-Marke" hinausgeht, auch gelohnt. 20 Stunden sind ein wenig kurz, aber je nach Qualität akzeptabel. 30 Stunden sind absolut in Ordnung. 40 Stunden sind die "Norm". 50 Stunden sind schon sehr ordentlich, solange sie, wie bereits erwähnt, sinnvoll gefüllt sind. Alles über 100 Stunden muss entweder einige unheimlich motivierende Sidequests haben oder eine Story, die den Vergleich mit einem Fantasy-Epos nicht zu scheuen braucht

    Wichtiger als die Zeit, die man mit einem Spiel verbringt, ist die Frage, ob man hinterher behaupten kann, dass es sich gelohnt hat. Um ein weiteres Beispiel aus meiner Spiele-Bibliothek anzuführen: Suikoden V (PS2).
    Hat mich 60 Stunden gekostet, es einmal durchzuspielen. Das Kampfsystem war... okay. Die Story... auch. Die Sidequests... ich habe einige gemacht und kann mich nicht beschweren. Das Ende (mit nur 30 Charakteren von 108 oder wie vielen auch immer... und ich wusste nicht einmal, dass das Ende davon abhängt)... eine echte Enttäuschung. Ich kriege für 50 Stunden nur das "miese" Ende zu sehen? Entschuldigung, aber dafür, dass ich mich so lange durch ein nur Durchschnittliches RPG Gedaddelt habe, finde ich das doch etwas enttäuschend. Gelohnt hat es sich in meinen Augen nicht.

    Das exakte Gegenteil: Eternal Sonata (Xbox360) (Ich lebe dieses RPG so sehr, deshalb taucht es gerne auch häufiger in solchen Vergleichen auf )
    Nach 25 Stunden war ich mit der Hauptstory am Ende, die meisten Sidequests habe ich nicht einmal angefangen (zumal ich teilweise gar nicht wusste, dass es sie gab)... und dennoch hat mich das Spiel "ausgefüllt". Klingt komisch, ist aber so. Es hat nicht nur Spaß gemacht, ich hatte auch das Gefühl, dass die Zeit, die ich mit dem Spiel verbracht habe, es wirklich mal "wert" war, sie damit zu verbringen... ähnlich wie bei einem guten Buch oder Film. Das letzte Mal, dass ich das Gefühl bei einem Spiel hatte, war bei Final Fantasy IX... und das ist immerhin nun schon 5 Jahre oder gar länger her.

    Um diese ungeordneten Gedanken noch einmal zusammenzufassen: Die Rolle der Zeit, gerade bei Rollenspielen, erscheint mir eher untergeordnet. Es kann 20 Stunden dauern und spannend, lustig, einfach gut sein, oder es kann 200 Stunden dauern und träge, öde, einfach nicht lohnenswert sein. Es spielt dabei auch kaum eine Rolle, wie die Verteilung von Haupt- und Nebenquests aussieht. Ein Spiel ohne Sidequests kann schließlich genauso viel Spaß machen wie eines mit einer regelrechten Unmenge davon (siehe ganz oben).

    Fazit (auch wenn es dem vorher Geschriebenen teilweise widerspricht): Ein gutes RPG hat mehr als 5 Stunden Spielzeit und macht Spaß... Punkt

    mfg

    Löffel

    PS: Ich hätte auch einfach nur den letzten Satz schreiben können und hätte damit genauso viel gesagt wie mit dieser Wall of Text... egal

  9. #9
    alles nachvollziehbar was du schreibst, auch ich finde eternal sonata und star ocean 3 sehr geil.

    Dennoch ist Spielzeit für mich ein wichtiges Kaufargument, dagegen kann ich gar nichts machen.

    Als damals das erste review der IGN zu Infinite Undiscovery draussen war, waren mir eigentlich alle Kritikpunkte egal, bis auf: "a game this short, mainstory 20h".
    IU hab ich trotzdem gekauft und 30 Stunden damit verbracht, aber es war ganz klar ein Argument für mich, daß game nicht zu kaufen. Ich war sogar schockiert

    In meinem Freundeskreis bin ich der einzige der JRPG´s zockt und keiner kann verstehen wieso ich so eine lange spielzeit haben will aber das gehört für mich einfach zu meinen Spielen dazu.

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