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Thema: OT - Geplauder Nr. L - In taberna quando sumus

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  1. #1
    Zitat Zitat von simsikowski aka Hannibal Lecter Beitrag anzeigen
    Da fällt mir doch glatt wieder ein das ich euch etwas noch nicht erzählt habe. In meinen 2 Wochen *Urlaub* war ich als Hilfsmetzger tätig. Ich war bei jedem Schritt dabei den die Sau vom Stall bis zum Tiefkühler gemacht hat. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen mal bei einer Schlachtung dabei zu sein. Das interessanteste war das zerlegen. Man kommt sich teilweise wie ein Chirurg vor.
    Hmm, also ich brauch das nicht wirklich. Meine Eltern haben früher auch zu Hause geschlachtet und ich fand das gar nicht schön. Nicht nur, dass ich mich vor dem Fleisch geekelt habe, auch der Geruch war fürchterlich. Ich glaube, wegen dieser Eindrücke habe ich heute Schwierigkeiten Fleisch an zu fassen. Ich kann Hackfleisch nicht mit den Händen durchkneten und auch nur mit echter Überwindung (rohe) Fleischstücke in Scheiben schneiden.
    Geändert von Achadrion (20.03.2009 um 09:47 Uhr)

  2. #2

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars5
    Naja, ich war als Kind oft dabei wie mein Vater unsere Hasen abgestochen hat und meinen ersten Fisch hab ich mit 7 ausgenommen...

    Es ist aber eine sehr interessante Erfahrung wenn man das erste mal bei einem größeren Tier dabei ist. Vor allem schätzt man das Kotelett vom Grill im Sommer dann noch mehr.

  3. #3
    Zitat Zitat von sims dem Schlächter
    Naja, ich war als Kind oft dabei wie mein Vater unsere Hasen abgestochen hat und meinen ersten Fisch hab ich mit 7 ausgenommen...

    Es ist aber eine sehr interessante Erfahrung wenn man das erste mal bei einem größeren Tier dabei ist. Vor allem schätzt man das Kotelett vom Grill im Sommer dann noch mehr.
    Junge, Du machst mir Angst. Obwohl, wenn Du schon als Kind zuschauen musstest, wie dein Vater diese süssen kleinen Hoppelhasen dahingemetzelt hat, erklärt das natürlich deine offensichtliche Gefühlskälte.

    Ich bin zwar auch ein absoluter Fleischesser, aber ich verzehre nach dem Motto: ich esse nichts, was mir vorher schon in die Augen geschaut hat.

  4. #4
    Guten Morgen Taverne,

    Schlachttag zu Hause war für uns Kinder früher ein Großereignis und das ganze Haus roch nach Leberwurst, frischen Grieben, Kesselfleisch und Sauerkraut.
    Geekelt habe ich mich eigentlich nur, wenn das Blut angerührt wurde.
    Heute kann ich allerdings auf sowas verzichten.
    Wir hatten auch Hühner und Hasen damals, die mein Opa geschlachtet hat. Das gehörte zur Normalität und man wusste, wo das Essen, das auf dem Tisch steht, herkommt.

    Hier scheint übrigens auch die Sonne, allerdings ist es noch sehr frisch.

    *sich einen Kaffee nimmt und ebenfalls auf die Muffins wart*

  5. #5
    Zitat Zitat von Achadrion Beitrag anzeigen
    Hmm, also ich brauch das nicht wirklich. Meine Eltern haben früher auch zu Hause geschlachtet und ich fand das gar nicht schön. Nicht nur, dass ich mich vor dem Fleisch geekelt habe, auch der Geruch war fürchterlich. Ich glaube, wegen dieser Eindrücke habe ich heute Schwierigkeiten Fleisch an zu fassen. Ich kann Hackfleisch nicht mit den Händen durchkneten und auch nur mit echter Überwindung (rohe) Fleischstücke in Scheiben schneiden.
    Geht mir genauso. Ich musste oft genug bei meinen Eltern und auch Großeltern das Schlachten miterleben. Seitdem hasse ich es, mit rohem Fleisch in irgendwelcher Form umzugehen.

    ...wobei ich persönlich an dem Zeug ohnehin keinen Geschmack finde, weder Rind, noch Schwein, Geflügel oder Fisch. Gemüsevarianten zu den bekannten Wiener Schnitzel, Fleischlaibchen, usw., schmecken da imo viel, viel besser.^^'

    Vegetarisch zu leben scheint da auch so seine Vorzüge zu haben: Da das Zeug sich relativ schwer verdauern lässt, musste ich beim Fleisch-Fasten feststellen, dass meine recht häufigen Magen-Darm-Beschwerden plötzlich gänzlich zurückgingen. Da frage ich mich, warum ich überhaupt wieder damit anfangen soll....

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