@lucien3
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West-RPGs sind eher realitätsnah, darum bereist der Held auch ein Königreich und nicht die Welt. In vielen Makerspielen jedoch gibt es Weltkarten und dergleichen.
Ist das wirklich von Bedeutung? So stark fällt es nicht ins Gewicht, außerdem kenne ich auch einige westliche Spiele in denen man die ganze Welt bereist.

Die Erzählweise hat eigentlich nichts mit der Menge der Charaktere zu tun (das fällt für mich unter Gameplay) und es gibt ja auch durchaus westliche Spiele bei denen man eine Gruppe spielt.

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Auch Ost-RPGs haben vom Setting her den Westen als Vorbild (Mittelalter - Neuzeit).
Elemente übernehmen heißt aber nicht, dass das ganze Setting der frühen europäischen Neuzeit entspricht. Der Unterschied besteht schon darin, dass viele westliche Spiele Low Fantasy sind, während die östlichen High Fantasy sind. Schauen wir uns alleine die Final Fantasies an:

FF VI - Neuzeit + Steampunk (ich weiß nicht ob das die richtige Genrebezeichnung ist, aber ihr wisst was ich meine)
FF VII - Steampunk
FF VIII - Steampunk
FF IX - Phantasie- bzw. Märchenwelt
FF X - Mallorca + Sci-Fi
FF XII - Eher Sci-Fi mit Einflüssen des nahen Ostens

Weitere Beispiele die mir einfallen sind:

Skies of Arcadia - Welt aus fliegenden Inseln
Shadow Hearts - Frühes 20. Jh.
Star-Ocean- Reihe - Fantasy + Sci-Fi

Üblich ist es halt zu Phantasiewelten zu greifen, die mit den Settings der westlichen Spiele nicht mehr vergleichbar sind. Es geht ja nicht nur um den Baustil der Häuser (und selbst der ist bei den FFs nicht mehr wirklich mit der frühen europäischen Neuzeit vergleichbar).

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Denn in keinem Ost-RPG flucht irgendwer mit starken Ausdrücken. Nichtmal der fiese Overlord. Nein. Er würde es nie tun. Nie!
Weil die Japaner in den Werken die sich an Teenager richten gerne moralische Botschaften einbauen, deswegen handeln auch so viele Shounen von Freundschaft und Ganbatte.