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Legende
Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass dieser Rothwardon ähnlich kaputt hinter der Stirn ist, wie diese Bretonin... aber verdammt nochmal warum scheint das vernünftige Denken momentan nur noch bei mir vorhanden zu sein? ... Was für ein Trottel, als ob man nicht sehen würde, dass der Rothwardon schon allein vom Äußeren her unmöglich länger kämpfen könnte. Vom zerstörten geistigen Zustand mal ganz abgesehen... Arranges verdrehte die Augen, als ihm diese Gedanken durch den Kopf gingen. Die Antwort von Juan ließ er unkommentiert. Ich kann nicht ordentlich mit jemandem kommunizieren, der nur noch vor sich hinsiecht, aber immer noch meint bei voller Stärke zu agieren...
Er wandte sich wieder an die Bretonin und wedelte mit der flachen Hand übers Gesicht. 'Man könnte meinen er wäre vor lauter Arroganz und Sturheit die Treppe heruntergefallen... Aber Rothwardonen, die auch halbtot noch meinen, laufen zu können, brauchen auch keine Treppe, wozu auch, geht immer schneller, wenn man mehr fliegt und purzelt, als läuft.' Sagte Arranges bewusst laut wobei er sich ein wirklich dämliches Grinsen nicht verkneifen konnte. Dann fügte er flüsternd hinzu, sodass es nur die Bretonin hören konnte: 'Seid vorsichtig, er scheint verstört oder gut geschockt, aber gefährlich ist er immer noch...'
Auch Arranges nahm sein Schwert vom Boden auf und ließ es in der Lederscheide verschwinden. Dann gab er Namsy mit einem Wink an ihm zu folgen und ging dann hinter dem mehr humpelnden als laufenden Rothwardonen her.
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Ritter
Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang
Namsy hörte Juan, der für sie nicht mehr als ein sehr seltsamer Mann war zu, ohne wütend zu werden oder einzuschnappen.
Nachdem er davon gehumpelt war und Arranges geendet hatte meinte sie nur ruhig, während sie Arranges folgte: "Ihr solltet Euch bessere Freunde suchen. Wie Ihr schon sagtet, er scheint nicht ganz dicht zu sein. Oder ein extremer Alkoholiker, wenn er hier nach einem Gasthaus sucht." Sie grinste. Dann fiel ihr etwas ein. "Ihr sagtet doch, dass die Mönche hier böse Absiten hätten...sind sie...Nekromanten? Ich kannte mal einen. Er war unser Nachbar. Aber angeblich ist er schon lange Tod."
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Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang -> Höhle unter der Festung
Juan ließ den Kommentar von Arranges unerwidert, ebenso Tantchens Gebrabbel, welches für ihn nicht wirklich Sinn machte. Ihm wären einige giftige Antworten eingefallen, aber zum Reden hatte er jetzt keine Lust. Er machte sich viel zuviel Gedanken darüber, warum er jetzt diesen Weg hier eingeschlagen hatte. Hatte ich nicht gesagt, dass ich hier falsch bin? Hier geht es doch nicht nach draußen, das ist der falsche Weg. Warum also hier entlang? Umdrehen kann ich nicht, die beiden hinter mir denken anscheinend, dass ich weiß wo ich hin gehe. Nein, Arranges, nicht in's Gasthaus. Ich will raus, aber das ist der falsche Weg. Endlich hatte der Rothwardon das Ende des von Flämmchen und Ruß gesäumten Ganges erreicht und bog schlurfend um die Ecke. Wasser wäre jetzt gut. Trinken, Waschen, die Arme und Hände kühlen.
Juan fand sich nicht mehr in der Festung wieder, zumindest schien es so. Anscheinend war er einige Meter in die Tiefe unter der Festung hineingelaufen, denn nun stand er auf einmal schwer atmend in einer großen Höhle, von welcher 2 Gänge außer dem, aus welchem er gekommen war, abgingen. Die rauen Felswände verrieten, dass es sich hier um eine natürliches Werk handeln musste. Während des Baus der Festung musste man auf diese Höhle gestoßen sein und sie mit dem Katakombensystem verbunden haben. Leuchtende Pilze säumten den Ansatz der Wände und tauchten die Höhle in ein helles, blaues Licht.
Der Agent lauschte und hörte auf einmal ein Plätschern. Wasser? Ruckartig blickte er sich um. Tatsächlich, zu seiner Linken quoll in einiger Entfernung aus einer Nische Wasser aus dem Fels und hatte sich dort im Laufe der Jahre durch das Gestein auf dem Boden gearbeitet. Hier bildete sich eine Art natürlicher Auffangbehälter. Juan ließ kraftlos sein Schwert fallen; klirrend polterte es auf den steinernen Boden, dies hallte an den groben Steinwänden wider. Aber das war dem Agenten egal; er stolperte auf das Kühlung versprechende Nass zu, fiel davor auf die Knie und tauschte, ohne mit der Wimper zu zucken, seine Arme bis zu den Oberarmen hinein.
Unsägliche Schmerzen durchzuckten ihn, abermals glaubte er fast ohnmächtig zu werden. Kein Ton drang zwischen seinen Lippen hervor, welche fest aufeinandergepresst waren; das Wasser färbte sch leicht dunkel, da sich er Ruß augenblicklich von den Armen Juans löste. Auf den Schmerz folgte dann das Abklingen dieser, das kalte Wasser half enorm. Der Agent wagte kaum, seine Gliedmaßen wieder herauszuziehen, zum einen weil dann die Kühlung wieder nachlassen würde, zum anderen weil er sich vorstellen konnte, welcher Anblick ihm jetzt bevorstand. Langsam zog er seine Arme aus dem Wasser und blickte gebannt daran herunter. Die Haut hatte unzählige Blasen geschlagen, darunter erkannte man verbranntes oder auch angesengtes Fleisch. Es blutete nicht, dazu war die Verbrennung zu schnell von statten gegangen, die Wunden hatten sich sofort verschlossen. Juan hatte einen stabilen Magen und musterte seine Arme mit ausdruckslosem Blick, aber manch anderem hätte es jetzt wohl das Essen aus dem Körper wieder nach oben gedrückt.
Das Wasser hatte so geholfen, wie Juan sich versprochen hatte. Der Schmerz war merklich zurückgegangen, wenn sie auch bei jeder Bewegung sich wieder bemerkbar machte, es war besser auszuhalten als vorher. Der Rothwardon tauschte nochmals die Arme in das Wasser, dazu sein Gesicht und wusch es halbherzig. Dann stand er schwerfällig auf und drehte sich zu Arranges und Tantchen herum, welche nun durch den weggewaschenen Ruß und das helle, blaue Licht der Umgebung besten Blick auf seine Arme hatten. Er sagte nichts, sondern belegte den Kaiserlichen und die Bretonin nur mit einem nüchternen, ausdruckslosen Blick.
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Legende
Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang -> Höhle unter der Festung
'Nunja, wir sind nur Freunde im Übertragenen Sinne, wäre er tatsächlich eine Vertrauensperson für mich, würde ich mich aus dem Staub machen, aber wie ihr seht, ist er als guter Schläger im Kampf immer nützlich... Und was die Mönche angeht... Nunja, sie sind gewissermaßen Nekromanten, wobei nur wenige Gelehrte von ihnen wirklich Untote herbeirufen können.'
Arranges folgte dem Agenten unauffällig und trat wenig später auch in die unterirdische Höhle. Großer Gott... Staunend blickte sich der Kaiserliche um. Dann viel sein Blick auf den Rothwardonen, der an einem kleinen sprudelnden Quell saß und sich dort... ja er wusch sich dort. Ich bin sicher niemand, der Vorurteile hegt, aber dieser Rothwardon ist entweder so eitel, dass er es nicht erträgt schmutzig zu kämpfen, oder einfach nur... Weiter kamen seine Gedanken nicht, denn als sich der Rothwardon aufrichtete und den Blick auf seine Arme frei gab, rissen die Gedanken in Arranges Kopf abrupt ab. Finster lag sein Blick auf den gebratenene Extremitäten von Juan. Einige Augenblicke später riss er sich aus seiner erstarrten Haltung und sagte: 'Ich bin mir nicht ganz sicher, was euch dazu veranlasst hat, aber meint ihr nicht auch dass das eher ungesund ist?' Pass mal auf, wer mir eine blöde Antwort gibt, der bekommt eben auch eine selten dämliche Frage gestellt. Ohne das Gesicht zu verziehen, schob der Nekromant die nächste Frage nach: 'Warum seit ihr nicht gleich nach dem Geplänkel in der Bibliothek geflohen? Dann wäre auch das hier möglicherweise erspart geblieben.' Dann trat er an den Agenten heran und sagte in recht ernstem Tonfall: 'Sagt mal, was ist das hier? Ihr kennt euch hier unten aus... oder wenigstens etwas besser als ich und die Bretonin.'
Arranges war es etwas komisch, seit er diese Höhle betreten hatte, er fühlte sich plötzlich unsicher und seine Sinne meldetem ihm Gefahr, aber er schob diese Gedanken beiseite und wartete auf die Antwort von Juan.
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Ritter
Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang -> Höhle unter der Festung
Namsy betrachtete das Tun der Beiden nur mit wenig Interesse. Die Höhle war viel interessanter. Sie pfiff und der Klang schlug sich als Echo an den Wänden nieder.
Dann kehrte sie zu den Anderen zurück. "Sind wir nicht mehr im Kloster? Es heißt, viele Nekromanten lbten in Höhlen. Das würde doch passen. Wenn wir Pech haben...ist das hier ihr Versammlungsort. Mir wäre es lieber, wir könnten wieder gehen. Der Ort macht mir Angst. Als sie Juans Arm sah rief sie laut:"Iih! Meine Güte!" Schnell kam sie näher, packte ohne Rücksicht Juans Arm und das so fest, dass dieser ihn selbst unter starker Anstrengung nicht aus ihrem Griff bekam. Dann zog sie einen Stoffetzen aus ihrem Beutel, tauchte ihn mit der freien Hand ins Wasser und band ihn um den Arm.
"Ich hoffe, es ist besser so" sagte sie, als sie zurück trat.
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Höhle unter der Festung
Juan ignorierte Arranges unpassende und bewusst dumm gestellten Fragen, denn im Gegensatz zu vorhin war sein verstand jetzt wieder klarer und berechnender als vorher. Gerade als er zu einer kühlen Antwort ansetzen wollte, wurde er von Tantchen am Arm gepackt. Es tat weh, allerdings nicht zu sehr, das Wasser tat seine Wirkung schon sehr gut. Der Agent wehrte sich nicht, darum fiel es ihr so leicht, ihn festzuhalten. Vielmehr war er überrascht. Als die Frau dann fertig war, schaute Juan auf den kleinen Stofffetzen, welcher um seinen Arm gebunden war. Das sah eher aus als ein Schmuckbändchen als ein Verband. "Das hättet ihr euch sparen können...", sagte Juan daraufhin trocken, ein wenig überrascht von Tantchens Handeln und Verhalten. Ohne mit der Wimper zu zucken löste er das 'Armband' und es fiel klatschend zu Boden. Er vertraute dieser Frau nicht. "Wer weiß, was ihr dort für Gifte oder Mittelchen hineingemischt habt, euch ist schließlich alles zuzutrauen. Ich habe keine Lust, euer nächstes Anschauungsobjekt zu werden", meinte er mit monotoner Stimme und musterte dabei Tantchen kalt. Dann wand er sich an Arranges. "Ich habe immer noch vor, hier heraus zu kommen, aber anscheinend befinden wir uns auf ein und denselben Wissenstand was das angeht.". Juans Arme sahen schlimm aus, zum Fürchten, jedoch merkte man ihm jetzt die Schmerzen gar nicht mehr an. Die Wunden schmerzten schon vom Sehen, aber Juan spürte sie augenscheinlich gar nicht mehr.
Tatsächlich spürte Juan immer noch ein leichtes Pochen in den Armen, aber im Vergleich zu vorher war es erträglich. Der Agent ging an den beiden vorbei und hob sein eben fallengelassenes Schwert vom Boden auf. Die verbrannte Haut an seinen Fingern spannte, als er sie um den Griff der Waffe schloss. Als er sich wieder erhoben hatte, blickte er zu den beiden Gängen, welche tiefer in die Höhle führten.
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Höhle unter der Festung
Lasst ihn doch in Ruhe, wenn er schonmal dabei ist zu antworten... Dachte Arranges kopfschüttelnd bei sich, als er Namsy zusah.
'Nun, in dem Fall, ich will nämlich momentan auch nichts eher als hier raus...' Arranges dachte bei diesen Worten an seine fast zur Gänze aufgebrauchte Energie. Sie wird nur noch für ganz kleine Kunsstückchen reichen und diese will ich nicht in einem Kampf zur Schau tragen... Ich kann ja kaum noch die Konzentration für etwas nützliches aufbringen. Unter seinem löchrigen Umhang tastete er seinen Gürtel ab. Dann strich seine Hand über die Schriftrolle, die er in Chorrol erhalten hatte. Die hab ich ja auch noch... gut! Er suchte weiter, bis er gefunden hatte, was er brauchte. Eine weitere mächtige Schriftrolle, die er schon seit einiger Zeit mit sich herumtrug und die er nur für wirklich brenslige Situationen benutzen wollte. Mit dieser Formel habe ich wenigstens Gewissheit, dass die Bretonin im Notfall überleben wird...
Er wandte sich an Tantchen: 'Lasst ihn doch... wer nicht braucht, der hat schon...'
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Höhle unter der Festung
Die Reaktion Juans erstaunte sie überhaupt nicht, sie war dass on anderen Menschen bereits gewöhnt, aber dass er ihr unterstellte, ihn vergiften zu wollen, irritierte sie.
"Was soll dass denn heißen? Ihr kennt mich gar nicht!" war dementsprechend auch ihre Antwort, doch Arranges Kommentar hielt sie von weiteren Verteidigungen ab.
"Ihr habt Recht" bemerkte sie. "Jemand der so misstrauisch ist, ist es nicht wert.
"Und ich will hier raus. Ich glaube kaum, dass wir hier richtig ind. Die Höhle scheint nicht an der Erdoberfläche zu liegen, ansonsten hätte sich kein Wasser angesammelt. Vielleicht sollten wir einfach zurück gehen. Oder einfach mal nach den Urheber dieser Probleme Ausschau halten. Ich glaube kaum, dass er sich in dieser Höhle aufhalten wird. Wenn schon, dann tiefer.Und ich glaube nicht, dass er mit sich reden lassen wird.
Also sollten wir uns auf einen Kampf vorbereiten."
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Höhle unter der Festung
Juan hatte sich zum Glück von den beiden abgewandt, so sahen sie wenigstens nicht, wie der Agent die Augen verdrehte. "Misstrauisch zu sein ist mein gutes Recht, schließlich wollt ihr mich auch tot sehen, das sind eure Worte...", bemerkte er beiläufig, nichts von Namsys Wandlung wissend, und ging ein paar Schritte. 'Ich glaube nicht, dass er mit sich reden lassen wird' äffte er in Gedanken die Bretonin nach. Na sowas, das wäre ja wirklich eine sowas von große Überraschung, wenn er mit sich nicht reden ließe. Der Rothwardon hatte wieder einen markigen Kommentar auf der Zunge, aber im Gegensatz zu vorhin beherrschte er sich. Ein wenig orientierungslos ging er mit langsamen Schritten tiefer in die Höhle hinein und an die beiden Gänge heran und spähte etwas desinteressiert hinein.
Der linke Gang war nicht besonders einladend, überall lag Geröll herum und etwas weiter hinten glaubte der Agent das Ende zu sehen. Der Rechte jedoch war da von ganz anderem Kaliber. Die leuchtenden Pilze fehlten vollkommen, stattdessen waren viele brennende Kerzen auf dem Boden und auf Felsvorsprüngen aufgestellt und sorgten für eine helle Beleuchtung, welche vom Katakombenzugang nicht zu sehen gewesen war. Etwas neugierig trat er näher. 'Ich glaube kaum, dass er sich in dieser Höhle aufhalten wird', dachte der Agent süffisant an Tantchens Worte. Das hier sah ihm ganz anders aus, und er wollte schon in den Gang hineingehen, als sich sein Instinkt meldete. Einmal 'gebrandmarkt' reicht. Er blickte sich in der Höhle um, und tatsächlich, dort oben in einiger Entfernung hing ein seltsames Gebilde an der Decke, von dem ein Seil wegführte, welches genau über seinem Kopf in einer Metallöse an der Höhlendecke endete. Langsam ging sein Blick zu Boden. Mit beiden Füßen stand er vor einem dünnen, quer über den Gangboden gespannten Strick. Mit triumphierenden Gesichtsausdruck trat der Agent an die Höhlenwand zur Seite und schnitt kurzerhand den Strick mit einem Schwertschwung durch. Das Gebilde, welches sich als demolierter Wasserspeier entpuppte, sauste nach unten und schwang genau über die Stelle, an der Juan gerade eben noch gestanden hatte. Langsam und mit weitläufigen Bewegungen schwang die Statue schließlich aus und blieb so hängen. Mir reicht es langsam mit diesen feigen Angriffstechniken in Form von Fallen. Der Nekromant musste ganz nah sein, das spürte er auch ohne Kenntnisse von Magie. schließlich würde wohl kaum ein normaler Beschwörer hier unten den Zugang mit Fallen präparieren und Kerzen aufstellen. Juan hob das Schwert in Abwehrpose und schlich, bedächtig einen Schritt vor den anderen setzend, in den Gang hinein. Seine Arme schmerzten nur noch gering, aber dem Treiben hier musste ein Ende gesetzt werden.
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Ritter
Die Worte Juans irritierten Namsy erneut. Warum sollte sie ihn umbringen wollen?
Und vorallem: Wann hatte sie das gesagt?
Da sie von dem Rothwardonen keine gescheite bzw. höfliche Antwort erwartete, wandte sie sich an Arranges.
"Habe ich das wirklich gesagt? Und wann?"
Dabei blickte sie sich Gedanken verloren in der Höhle um. "Ich weiß immer noch nicht recht, was her passiert. Aber anscheinend gibt es hier Nekromanten, die wir umbringen müssen. Ihr müsst mir jetzt nicht die ganzen Zusammenhänge erklären, aber was Euren...'Freund' angeht...was hat er?"
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Höhle unter der Festung
Arranges beobachtete die Aktion des Agenten und schaute dann zu der Bretonin, als sie das Wort an ihn richtete.
Er winkte mit einer müden Geste ab. 'Er wird wohl etwas auf den Kopf bekommen haben und paranoid scheint er auch zu sein... Aber nun bleibt hinter mir...' Mit diesen Worten ging er an Namsy vorbei und lief mit bedächtigen Schritten dem Rothwardonen nach.
Immer eine Hand auf dem Griff seines Schwertes, schlich er dem Agenten nach, während er sich immer wieder umschaute, damit er keine Falle auslöste. Mit der verletzten, aber freien Hand tastete er an seinem Gürtel. Verdammt wo ist diese dämliche Phiole... Seine Finger glitten weiter, bis sie schließlich über das kühle Glas eines kleinen Fläschchens strichen. Ahh... die werde ich brauchen, ist nur fraglich, ob der Inhalt noch ausreichend ist. Er zog die Flasche aus seinem Gürtel und hob sie gegen das matte Licht, das in der Höhle herrschte. ... Das Daedroth in der Bibliothek war völlig unnötig... Zu viele Resourcen habe ich für diese Beschwörung gebraucht und nun reicht es nichteinmal mehr für einen halb so starken Zauber... Mit verärgertem Gesichtsausdruck ließ er die Phiole wieder unter seinem Umhang verschwinden. Dann schaute er auf und korrigierte seinen Abstand zu Juan... während er seinen Gedanken nachging, hatte er seinen Gang unbewusst beschleunigt und ließ sich jetzt wieder auf gut 10 Schritte zurückfallen. Wenn der Agent eine Falle übersieht, erwischt sie mich möglicherweise auch noch...
Der Kaiserliche blickte sich suchend nach der Bretonin um und blieb einen kurzen Moment stehen. Für die Dauer eines Liedschlags meinte der Nekromant eine Gestalt ganz hinten in der großen Höhle, aus der sie gekommen waren, hin und her huschen zu sehen... Ich sehe schon Geister... Dachte sich Arranges und musste bei diesem selbssarkastischen Gedanken schmunzeln.
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Höhle unter der Festung
Namsy folgte Arranges, als er ihr zuwinkte. Sie vertraute ihm und das tat sie relativ selten. Interessiert betrachtete sie, wie er eine kleine Phiole hervorzog und diese betrachtete. In ihrer Neugier hätte sie ihn beinahe gefragt, was darin sei, als sie ein Geräusch hinter sich hörte. Es war sehr leise.
Als sie sich umdrehte, sah sie jemanden in der Höhle, der allerdings gleich darauf wieder verschwand. Mit schnellen Schritten ging sie auf Arranges zu. "Habt Ihr das auch gesehen? Das war bestimmt einer dieser Nekromanten. Aber warum versteckt er sich? Warum greift er nicht an?"
Kaum hatte sie das gesagt, als sie auch schon das Stöhnen eines Untoten hinter sich vernahm. "Ich ollte wohl besser meinen Mund halten, nicht wahr?"
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Höhle unter der Festung
Der Agent war weitergeschlichen, die beiden hinter sich gar nicht beachtend. Selbst die Initiative ergreifen, darauf kommen sie ja nicht. Sich mit unnützen Geschwätz aufhalten, ja das können sie. Wirklich ernst nehmen sie mich auch nicht, aber das soll nicht meine Sorge sein. Wer hat mich je schon einmal verstanden. Vorsicht, Juan, verfall' jetzt nicht in Selbstmitleid, sondern konzentrier' dich auf den Weg. Der Feuerball vorhin ist genug gewesen. Mit wachen Augen sondierte Juan den von Kerzen erleuchteten Weg vor sich nach weiteren Stolperdrähten oder anderen Fallen. Nichts zu entdecken.
Ihm entging dann auch das Innehalten von Arranges und Tantchen hinter sich nicht, und er hielt ebenfalls an. Sein Blick erhaschte eine Gestalt, und dann drangen die Geräusche an sein Ohr. Ein Untoter hinter ihnen? Wen hatte er übersehen? Wo hatte er sich versteckt? Ihnen war bestimmt jemand gefolgt. Jetzt konnten sich die beiden wenigstens nützlich machen und ihm den Rücken freihalten. Der Rothwardon packte das Schwert fester und setzte sich wieder in Bewegung, tiefer in die Höhle hinein und den Kerzen folgend, weg von dem Beschwörer, der Bretonin und dem Untoten. Er bog um die nächste Ecke und schon war er aus dem Blickfeld. Und stand allein in einem großen Raum.
Alles hier erinnert an die Höhle ganz zu Anfang, nur es gab einen Unterschied. Überall standen Tische, waren Teppiche aufgehängt oder ausgelegt und Kerzen waren plaziert. Auf den Holztischen lagen Totenschädel, diverse Bücher und Alchemiegerätschaften, an die Wände waren seltsame Symbole mit roter Farbe (zumindest hoffte Juan, dass dies Farbe war) gemalt, ebenso auf dem Boden. In der Mitte der großen Höhle fand sich auch wieder ein großes Pentagramm, diesmal allerdings nicht in roter Farbe wie vor einiger Zeit bei der Untotenbeschwörung oben in der Festung, sondern dieses war in sehr dunklem Grün gemalt. Alles in allem würde dieser Teil der Höhle sehr wohnlich wirken, wenn zwei Dinge nicht gewesen wären: zum einen die Totenschädel, welche überall verteilt waren und zum anderen der kahlköpfige Mann, der hinter dem Pentagramm stand und Juan böse grinsend anstarrte und der dem Agenten nur allzu bekannt war.
Juan kam langsam näher, das Schwert in Abwehrposition vor sich haltend. Vor dem Rand des Pentagramms hielt er an. Man wechselte kein Wort, es herrschte Stille. Letztendlich durchbrach sie der Nekromant mit leiser Stimme. "Nun, ich wunder mich, dass ihr hier heruntergekommen seid, Agent. Ist es nicht euer Ansinnen gewesen, zu flüchten? Ohne euren Auftrag erfüllt zu haben? Die Frau, ihr erinnert euch? Ich sehe den Dolch noch an eurem Gürtel, also habt ihr den Auftrag wohl nicht ausgeführt. Wie ungehorsam. Aber ich habe Respekt vor euch. Was genau hat denn mit meiner Falle nicht gestimmt dass ihr sie überlebt habt?". Mit spöttischem Blick musterte der Mann Juan von oben bis unten. Deutliche Brandspuren waren überall an seiner Rüstung zu sehen, ebenso die mit Blasen beschlagenen Unterarme und das notdürftig vom Ruß befreite, immer noch nasse Gesicht. Der Agent schwieg. Er wusste, auf was dies hier hinauslaufen würde. Entweder würde er den Nekromanten vor sich jetzt auf der Stelle töten oder er würde selbst dran glauben müssen. Er war kein Mörder, das redete er sich immer und immer wieder ein. Aber Notwehr war erlaubt. Dies hier war eine Bedrohung seines Lebens, und er würde kämpfen. Kämpfen um zu überleben.
Der Nekromant erhob wieder seine Stimme, als er bemerkte, dass der Rothwardon keine Anstalten machte, sich zu bewegen oder etwas zu erwidern. "Nun, ihr wisst, dass ich euch jetzt so nicht mehr gehen lassen kann. Da bin ich mir sicher. Eure beiden Freunde sind zurzeit zumindest beschäftigt, wenn nicht schon tot. Somit kann ich mich ganz euch widmen. Aber ich überlasse euch den ersten Zug....", meinte der Totenbeschwörer süffisant und verschränkte lässig die Arme. Mach jetzt keinen Fehler, Juan, hier ist etwas faul. Aus Reflex trat er einen Schritt auf den Nekromanten zu, aber sofort begriff er, dass er den Fehler schon begangen hatte, denn sein Fuß setzte im Inneren des großen grünen Pentagramms auf, welches zwischen ihm und dem Nekromanten lag. Juan blickte zu Boden, und schon hörte er den Totenbeschwörer schallend lachen....
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