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Thema: Heiler und Dämon

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Kloster der Heiler, Katakomben

    Der Kaiserliche konnte sich nicht auf die Heilerin konzentrieren, während sie wiederholt nach ihm rief, er musste sich darauf verlassen, dass sie ihm gefolgt war.

    Arranges erkannte in der Dunkelheit die Silhouette von Namsy, aber im gleichen Moment, als er sich schon zum Gehen wenden wollte, rauschte eine Welle aus ohrenbeteubendem Lärm aus dem Schacht rechts neben ihm herauf. Zwei gewaltige Schläge ließen die Mauern erzittern und hinterließen ein leises aber penetrantes Rauschen in Arranges Ohren. Aber mit dem Aufschrei der Bretonin wurde sein Gehör noch mehr in Mitleidenschaft gezogen.

    Doch als er den angsterfüllten Klammergriff der Heilerin bemerkte, schluckte er die scharfe Entgegnung hinunter. Ja was denn ...?! Aber selbst auf sich aufpassen wollen... sicher... Einen Moment blieb Arranges so stehen ohne etwas zu sagen, damit sich Namsy wieder fing. Dann antwortete er: 'Ich könnte euch die Frage wesentlich besser beantworten, wenn ich etwas besser Luft bekäme...' Dann löste er mit sanfter Gewalt ihre Arme von seinem Körper und trat ein wenig zurück. 'So wie sich das angehört hat, war es mit großer Wahrscheinlichkeit eine Explosion. Aber von was ausgelöst... keine Ahnung.' Sagte er beruhigend.

    'Habt ihr eine Waffe?' Dies fügte er nur an, um von eventueller Nervosität oder Angst abzulenken und um ihr Sicherheitsgefühl etwas zu heben, da Arranges ja wusste, dass sie nicht ganz wehrlos war.

  2. #2

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    Hustend wartet Juan ab und blickte mit zusammengekniffenen Augen zu der Stelle, von der der Feuerball kam. Er wartete, dass jetzt jeden Moment eine Gruppe Mönche herbeigestürmt kam und ihn ohne Gnade tötete. Aber nichts geschah. In seinen Ohren fiepte es nur noch ganz leise, und langsam kamen auch seine Kräfte zurück; er erholte sich von dem Schock, was jedoch nicht die Schmerzen linderte. Der Agent war am ganzen Körper mit Ruß bedeckt. Halbherzig klopfte er sich auf den Lederpanzer, unterließ dies aber sofort, weil seine Hand daraufhin nur noch mehr pochte. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, dass er wartete, es waren aber nur ein paar Sekunden. Juan spannte seinen Körper an und drückte sich nach oben; schließlich stand er leicht gebückt im Gang. Kraftlos hielt er sein Schwert fest, die andere Hand stützte der Rothwardon auf seinen Oberschenkel. Warum musste es hier auch so stickig sein.

    Juan wusste nicht, wohin er gegen sollte. Dem Gang weiterhin folgen oder zurückgehen? Nein, zurück konnte er nicht, von da würden nur noch mehr Mönche kommen. Der Rothwardon drehte sich schwerfällig um und schlurfte langsam in die Richtung, in die der Feuerball geflogen war, der Gang kam ihm endlos vor als er so schwach von den unzähligen Flämmchen beleuchtet vor ihm lag. Juan setzte bedächtig einen Schritt vor dem anderen. Achtlos trat er in den Aschehaufen, welcher die Überreste der Bücher darstellte.

  3. #3

    Kloster der Heiler, Katakomben

    Als Arranges ihre Hände vorsichtig löste, lief Namsy knallrot an. Normalerweise passierte ihr sowas nicht. "Eine Waffe? Ja, die habe ich. Mein Vater hat mir beigebracht damit umzugehen, aber so gut bin ich nicht im Kämpfen. Wir sollten uns vielleicht beeilen. Es könnte Euer Freund sein, der verletzt worden ist."
    Damit schob sie sich langsam an Arranges vorbei und lugte in die Richtung des Lärms.
    "Was da wohl explodiert ist. Vielleicht war es Magie. Magie macht manchmal Fehler." kommentierte sie in ihrer fast kindlichen Naivität. "Und wenn hier böse Menschen rumlaufen, dann kann es doch sein, dass sie ihn angegriffen haben. Aber...könntet Ihr bitte vorgehen? Ich habe jetzt doch ein wenig Angst." gab sie zu und versteckte sich wieder hinter dem Mann.

  4. #4

    Kloster der Heiler, Katakomben

    Bei Dagon, was ist bloß los mit ihr... sie ist ja fast wie ein junges Mädchen... Arranges ließ, obwohl ihm unzählige dämliche Bemerkungen dazu eingefallen wären, ihre Schmesröte unkommentiert und schaute an ihr vorbei, die Treppe hinunter.

    'Magie macht keine Fehler, nur der Zaubernde. Und ich hätte schon eine Idee, was das gewesen sein könnte, aber wir wollen den Teufel nicht gleich an die Wand malen.' Dieser Agent wird wohl gerade übel zugerichtet, ich werde mal besser danach sehen, dass er nicht einfach davonstirbt... 'Es wird wohl auch besser sein, dass ihr etwas Abstand zu mir haltet, wenn ich nun vorgehe. Nicht dass wir noch in eine Falle oder ähnliches laufen.'

    Und damit ging er langsam und an der Wand entlangtastend die Treppe hinunter. Die Zeichen in der Wand, die Teil der Falle waren, erkannte der Kaiserlich nicht im Dunkeln, alles was er tun konnte war langsam gehen und darauf zu achten, die Treppe nicht im Flug hinter sich zu bringen. Unten angekommen bot sich ihm ein sehr skuriles Bild. Tausende kleiner Flämmchen im ganzen Korridor erehllten das Mauerwerk und den Boden. Vor dem dumpfen Schein der Lichtchen zeichneten sich die Umrisse einer leich gebeugte langsam dahinschlurfenden Gestalt im hinteren Teil des Gangs ab. Oh verdammt... Und ich habe weder Tränke, noch sonstwie die Kraft etwas nützliches herbeizurufen...! Arranges ärgerte sich innerlich und drehte sich dann so leise wie möglich zu Namsy um: 'Bleibt zurück!' Flüsterte er und deutete auf die Gestalt weiter vorn. Dann ging er voraus.

    Wenige Schritte hinter der Gestalt blieb der Kaiserliche stehen. 'Ganz langsam umdrehen! Und keine Faxen bitte.' Bewusst laut, ließ er seine Klinge aus der Schwertscheide gleiten und hielt sie fest in der rechten Hand.
    Geändert von weuze (12.05.2009 um 14:58 Uhr)

  5. #5

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    Schon längst hatte der Rothwardon das Geräusch hinter sich gehört, denn Schleichen zählte wohl nicht zu Arranges Ausbildungen, auch wenn er sich noch so sehr anstrengte. Aber Juan war weitergelaufen, als ob er nichts bemerkt hätte, jedoch hatte er bereits das Schwert fester umfasst. Für einen offenen Kampf war er zu angegriffen durch die Brandverletzungen, aber wenigstens hatte er jetzt das Überraschungsmoment auf seiner Seite, denn der Unbekannte hinter ihm dachte mit Sicherheit seinerseits dass er sich 'angeschlichen' hätte.

    Kaum wurde Juan von hinten angesprochen und er hörte das Ziehen eines Schwertes, ging alles relativ schnell. Der Agent hob plötzlich das Schwert, drehte sich blitzschnell um und schwang die Klinge in Arranges Richtung. Juans Waffe prallte auf die von dem Beschwörer, welcher noch inbegriffen war, sein Schwert in eine richtige Position nach dem Ziehen zu bekommen. Die Kraft des Schlages wirkte beinahe wie ein Hebel auf die Hände, welche die Schwertgriffe hielten. Juan schlug es die Waffe aus der von Brandwunden malträtierten Hand, sie fiel nach dem Treffer klirrend zu Boden, und nun er stand unbewaffnet und vollkommen ver- und ausgebrannt vor Arranges. Erst jetzt erkannte er sein Gegenüber, aber in diesem Gang fehlte es zum einen weiterhin an Luft und zum anderen fiel Juan nichts besseres ein da er noch mit den Schmerzen kämpfte, darum presste er einfach nur "Ach ihr...." hervor und stützte sich mit einer Hand an der Wand ab.

  6. #6

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    Arranges registrierte die Bewegung von Juan gar nicht, so schnell wurde sie ausgeführt. Die Wucht prellte ihm das Schwert aus der Hand und Schmerzen rasten durch seine Hand.

    Reflexartig zog er den Arm zurück und starrte sichtlich überrascht auf den Rothwardonen. 'Was macht ihr hier und wer hat euch so heftig mitgespielt?' Eine Falle... eine sehr miese noch dazu. Dieser Agent ist zu stark, als dass man ihn so überfallen könnte, das hat er in den letzten Stunden bewiesen. Aber wo und wie wollen sie nun uns zu Leibe rücken? Hier kann man sich nicht verstecken und Magie ist auch nirgens zu spüren... Er drehte sich leicht zu Namsy um und beudete ihr mit einer beiläufigen Geste, herzukommen. Sie ist schließlich Heilerin... und alles wird sie wohl nicht vergessen haben und ich werde derweil dieses dämliche Spielchen mitspielen, solange ich nicht weiss, wie sich die Lage weiter verhalten wird...

  7. #7

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    Als Arranges ihr befahl, zurück zu bleiben, ging es ihr nicht gerade besser, mehr noch, sie fürchtete sich nun. Die schlurfende Gestalt vor ihnen machte ihr noch mehr Angst.
    Das Ziehen der Waffe gab ihr den Rest. Sie zog sich kauernd zurück ging in die Hocke und betrachtete verschreckt, wie die Gestalt sich ebenfalls bewaffnete. Die Waffen schlugen auf einander und sie schloss die Augen.
    Erst, als sie die Beiden Männer miteinander sprechen hörte, öffnete sie sie wieder.
    Sie satnd auf und shlich langsam zu ihnen. Nun erkannte sie die Gestalt. Es war der Mann, den sie wirkungslos mit ihrer Waffe bearbeitet hatte.
    Sie lächelte "Immerhin haben wir ihn wieder gefunden, euren Freund. Aber..." sie wandte sich zu Juan "geht es Euch gut?" Besorgt musterte sie ihn.

  8. #8

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    "Wer? Sagen wir eine etwas hitzige 'kleine' Kugel. Und was ich hier unten mache? Nun, wie es scheint suche ich ein niedliches gemütliches Gasthaus, um mich volllaufen zu lassen...", antwortete Juan süffisant auf Arranges Frage. Über diesen Sarkasmus von sich selbst war er wahrscheinlich mehr überrascht als sein Gegenüber es sein würde. Das kommt wahrscheinlich von den Schmerzen, anders kann ich es mir nicht erklären. Aber diese Frage von ihm war ja auch wirklich nicht gerade schlau ausgewählt.
    Dann trat auch noch Tantchen dazu, total verschüchtert. Er betrachtete sie mit skeptischen Blick, welcher noch misstrauischer wurde, als sie was von 'Freund' redete. War er gemeint? Er, ein Freund von Arranges? Wie bitte? Die Frage von Tantchen gab ihm schließlich den Rest, am liebsten hätte er beiden sofort seine Faust ins Gesicht geschlagen für diese scheinheiligen Anreden. Sein Blick traf Tantchen eiskalt, als er erneut mit ironischen Unterton antwortete: "Nein, ihr seht doch dass es mir gut geht. Es ist wirklich schön hier, und ich finde es wirklich wunderschön, mir meine Gliedmaßen grillen zu lassen. Sieht man mir das nicht an?". Sein Gesicht machte eine abwertende Mimik, welche durch den Ruß überall noch skurriler wirkte. Schwerfällig bückte er sich dann nach seinem Schwert. Seine Arme brannten als würden sie jeden Moment abfallen und davonrennen wollen. Gib dir jetzt keine Blöße, beherrsch dich. Du hast den Willen dazu, und es reicht, dass man dir deinen Schock durch diese unkonventionellen Antworten anmerkt. Seine schmerzende Hand umschloss den Schwertgriff, und lautlos ausatmend ob der Anstrengung erhob er sich wieder. Seine Hände und Arme pochten so stark, dass er den Schmerz schon fast gar nicht mehr spürte, sondern sich ein Taubheitsgefühl ausbreitete. Dies machte es Juan einfacher, sich nur wenig anmerken zu lassen. Er warf den beiden vor sich noch einen geringschätzigen Blick zu und konnte erneut eine sarkastische Aussage nicht unterdrücken. "So, und nun suche ich besagtes Gasthaus", damit wandte er sich ab und humpelte mehr als er ging den Gang weiter, da er immer noch eine Spur unsicher auf den Beinen war. Bei dem ein oder anderen Schritt wäre er beinahe eingeknickt, aber der Willen des Agenten war nicht zu brechen wie es aussah; so stur wie nur ein Rothwardon es sein konnte. Juan wurde damit ohne dass er es wollte zum besten Beispiel dafür, warum sein Volk im Kampf so schwer zu schlagen war; Aufgeben war für seine Rasse ein Fremdwort, selbst wenn sie dabei vergaßen, was Logik bedeutet, denn in seinem jetzigen Zustand war der Agent wohl kaum in der Lage, anständig zu kämpfen. Dies aber war ihm offensichtlich egal. Zum einen bewundernswert, auf der anderen Seite äußerst idiotisch.

  9. #9

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass dieser Rothwardon ähnlich kaputt hinter der Stirn ist, wie diese Bretonin... aber verdammt nochmal warum scheint das vernünftige Denken momentan nur noch bei mir vorhanden zu sein? ... Was für ein Trottel, als ob man nicht sehen würde, dass der Rothwardon schon allein vom Äußeren her unmöglich länger kämpfen könnte. Vom zerstörten geistigen Zustand mal ganz abgesehen... Arranges verdrehte die Augen, als ihm diese Gedanken durch den Kopf gingen. Die Antwort von Juan ließ er unkommentiert. Ich kann nicht ordentlich mit jemandem kommunizieren, der nur noch vor sich hinsiecht, aber immer noch meint bei voller Stärke zu agieren...

    Er wandte sich wieder an die Bretonin und wedelte mit der flachen Hand übers Gesicht. 'Man könnte meinen er wäre vor lauter Arroganz und Sturheit die Treppe heruntergefallen... Aber Rothwardonen, die auch halbtot noch meinen, laufen zu können, brauchen auch keine Treppe, wozu auch, geht immer schneller, wenn man mehr fliegt und purzelt, als läuft.' Sagte Arranges bewusst laut wobei er sich ein wirklich dämliches Grinsen nicht verkneifen konnte. Dann fügte er flüsternd hinzu, sodass es nur die Bretonin hören konnte: 'Seid vorsichtig, er scheint verstört oder gut geschockt, aber gefährlich ist er immer noch...'

    Auch Arranges nahm sein Schwert vom Boden auf und ließ es in der Lederscheide verschwinden. Dann gab er Namsy mit einem Wink an ihm zu folgen und ging dann hinter dem mehr humpelnden als laufenden Rothwardonen her.

  10. #10

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang

    Namsy hörte Juan, der für sie nicht mehr als ein sehr seltsamer Mann war zu, ohne wütend zu werden oder einzuschnappen.
    Nachdem er davon gehumpelt war und Arranges geendet hatte meinte sie nur ruhig, während sie Arranges folgte: "Ihr solltet Euch bessere Freunde suchen. Wie Ihr schon sagtet, er scheint nicht ganz dicht zu sein. Oder ein extremer Alkoholiker, wenn er hier nach einem Gasthaus sucht." Sie grinste. Dann fiel ihr etwas ein. "Ihr sagtet doch, dass die Mönche hier böse Absiten hätten...sind sie...Nekromanten? Ich kannte mal einen. Er war unser Nachbar. Aber angeblich ist er schon lange Tod."

  11. #11

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang -> Höhle unter der Festung

    Juan ließ den Kommentar von Arranges unerwidert, ebenso Tantchens Gebrabbel, welches für ihn nicht wirklich Sinn machte. Ihm wären einige giftige Antworten eingefallen, aber zum Reden hatte er jetzt keine Lust. Er machte sich viel zuviel Gedanken darüber, warum er jetzt diesen Weg hier eingeschlagen hatte. Hatte ich nicht gesagt, dass ich hier falsch bin? Hier geht es doch nicht nach draußen, das ist der falsche Weg. Warum also hier entlang? Umdrehen kann ich nicht, die beiden hinter mir denken anscheinend, dass ich weiß wo ich hin gehe. Nein, Arranges, nicht in's Gasthaus. Ich will raus, aber das ist der falsche Weg. Endlich hatte der Rothwardon das Ende des von Flämmchen und Ruß gesäumten Ganges erreicht und bog schlurfend um die Ecke. Wasser wäre jetzt gut. Trinken, Waschen, die Arme und Hände kühlen.

    Juan fand sich nicht mehr in der Festung wieder, zumindest schien es so. Anscheinend war er einige Meter in die Tiefe unter der Festung hineingelaufen, denn nun stand er auf einmal schwer atmend in einer großen Höhle, von welcher 2 Gänge außer dem, aus welchem er gekommen war, abgingen. Die rauen Felswände verrieten, dass es sich hier um eine natürliches Werk handeln musste. Während des Baus der Festung musste man auf diese Höhle gestoßen sein und sie mit dem Katakombensystem verbunden haben. Leuchtende Pilze säumten den Ansatz der Wände und tauchten die Höhle in ein helles, blaues Licht.
    Der Agent lauschte und hörte auf einmal ein Plätschern. Wasser? Ruckartig blickte er sich um. Tatsächlich, zu seiner Linken quoll in einiger Entfernung aus einer Nische Wasser aus dem Fels und hatte sich dort im Laufe der Jahre durch das Gestein auf dem Boden gearbeitet. Hier bildete sich eine Art natürlicher Auffangbehälter. Juan ließ kraftlos sein Schwert fallen; klirrend polterte es auf den steinernen Boden, dies hallte an den groben Steinwänden wider. Aber das war dem Agenten egal; er stolperte auf das Kühlung versprechende Nass zu, fiel davor auf die Knie und tauschte, ohne mit der Wimper zu zucken, seine Arme bis zu den Oberarmen hinein.
    Unsägliche Schmerzen durchzuckten ihn, abermals glaubte er fast ohnmächtig zu werden. Kein Ton drang zwischen seinen Lippen hervor, welche fest aufeinandergepresst waren; das Wasser färbte sch leicht dunkel, da sich er Ruß augenblicklich von den Armen Juans löste. Auf den Schmerz folgte dann das Abklingen dieser, das kalte Wasser half enorm. Der Agent wagte kaum, seine Gliedmaßen wieder herauszuziehen, zum einen weil dann die Kühlung wieder nachlassen würde, zum anderen weil er sich vorstellen konnte, welcher Anblick ihm jetzt bevorstand. Langsam zog er seine Arme aus dem Wasser und blickte gebannt daran herunter. Die Haut hatte unzählige Blasen geschlagen, darunter erkannte man verbranntes oder auch angesengtes Fleisch. Es blutete nicht, dazu war die Verbrennung zu schnell von statten gegangen, die Wunden hatten sich sofort verschlossen. Juan hatte einen stabilen Magen und musterte seine Arme mit ausdruckslosem Blick, aber manch anderem hätte es jetzt wohl das Essen aus dem Körper wieder nach oben gedrückt.

    Das Wasser hatte so geholfen, wie Juan sich versprochen hatte. Der Schmerz war merklich zurückgegangen, wenn sie auch bei jeder Bewegung sich wieder bemerkbar machte, es war besser auszuhalten als vorher. Der Rothwardon tauschte nochmals die Arme in das Wasser, dazu sein Gesicht und wusch es halbherzig. Dann stand er schwerfällig auf und drehte sich zu Arranges und Tantchen herum, welche nun durch den weggewaschenen Ruß und das helle, blaue Licht der Umgebung besten Blick auf seine Arme hatten. Er sagte nichts, sondern belegte den Kaiserlichen und die Bretonin nur mit einem nüchternen, ausdruckslosen Blick.

  12. #12

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang -> Höhle unter der Festung

    'Nunja, wir sind nur Freunde im Übertragenen Sinne, wäre er tatsächlich eine Vertrauensperson für mich, würde ich mich aus dem Staub machen, aber wie ihr seht, ist er als guter Schläger im Kampf immer nützlich... Und was die Mönche angeht... Nunja, sie sind gewissermaßen Nekromanten, wobei nur wenige Gelehrte von ihnen wirklich Untote herbeirufen können.'

    Arranges folgte dem Agenten unauffällig und trat wenig später auch in die unterirdische Höhle. Großer Gott... Staunend blickte sich der Kaiserliche um. Dann viel sein Blick auf den Rothwardonen, der an einem kleinen sprudelnden Quell saß und sich dort... ja er wusch sich dort. Ich bin sicher niemand, der Vorurteile hegt, aber dieser Rothwardon ist entweder so eitel, dass er es nicht erträgt schmutzig zu kämpfen, oder einfach nur... Weiter kamen seine Gedanken nicht, denn als sich der Rothwardon aufrichtete und den Blick auf seine Arme frei gab, rissen die Gedanken in Arranges Kopf abrupt ab. Finster lag sein Blick auf den gebratenene Extremitäten von Juan. Einige Augenblicke später riss er sich aus seiner erstarrten Haltung und sagte: 'Ich bin mir nicht ganz sicher, was euch dazu veranlasst hat, aber meint ihr nicht auch dass das eher ungesund ist?' Pass mal auf, wer mir eine blöde Antwort gibt, der bekommt eben auch eine selten dämliche Frage gestellt. Ohne das Gesicht zu verziehen, schob der Nekromant die nächste Frage nach: 'Warum seit ihr nicht gleich nach dem Geplänkel in der Bibliothek geflohen? Dann wäre auch das hier möglicherweise erspart geblieben.' Dann trat er an den Agenten heran und sagte in recht ernstem Tonfall: 'Sagt mal, was ist das hier? Ihr kennt euch hier unten aus... oder wenigstens etwas besser als ich und die Bretonin.'

    Arranges war es etwas komisch, seit er diese Höhle betreten hatte, er fühlte sich plötzlich unsicher und seine Sinne meldetem ihm Gefahr, aber er schob diese Gedanken beiseite und wartete auf die Antwort von Juan.

  13. #13

    Kloster der Heiler; Tief in den Katakomben; Langer Gang -> Höhle unter der Festung

    Namsy betrachtete das Tun der Beiden nur mit wenig Interesse. Die Höhle war viel interessanter. Sie pfiff und der Klang schlug sich als Echo an den Wänden nieder.
    Dann kehrte sie zu den Anderen zurück. "Sind wir nicht mehr im Kloster? Es heißt, viele Nekromanten lbten in Höhlen. Das würde doch passen. Wenn wir Pech haben...ist das hier ihr Versammlungsort. Mir wäre es lieber, wir könnten wieder gehen. Der Ort macht mir Angst. Als sie Juans Arm sah rief sie laut:"Iih! Meine Güte!" Schnell kam sie näher, packte ohne Rücksicht Juans Arm und das so fest, dass dieser ihn selbst unter starker Anstrengung nicht aus ihrem Griff bekam. Dann zog sie einen Stoffetzen aus ihrem Beutel, tauchte ihn mit der freien Hand ins Wasser und band ihn um den Arm.
    "Ich hoffe, es ist besser so" sagte sie, als sie zurück trat.

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