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Thema: Ein paar neue Gedichte

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  1. #1
    Zitat Zitat
    (Wenn ich alles, was ich so bisher zu dem Thema gelesen habe, richtig verstand, glauben die LaVey Satanisten, ja nicht an den Satan als reales Wesen, sondern als "Prinzip" ... Die Noctisten und Crowley's hingegen, verehren Satan als reale Person ...)
    Ja, so in etwa. Die ersten Kapitel der Satanischen Bibel sind auch noch ganz gut lesbar, bevor er mit seinem Ritual-Geschwafel anfängt.
    Im Kern sagt er aus, dass jeder Mensch sich selbst als Individuum ins Zentrum seines Handelns und Denken setzen und die von der Gesellschaft und (noch schlimmer!) der Religion auferlegten Grenzen abwerfen soll.
    Teilweise ist das aber auch mit viel Unsinn verbunden, der Mann hätte den Ethischer Egoismus besser Studieren sollen.
    Ich schicke dir mal eine PDF zu.

    Btw., Leute die allen ernstes Satan verehren, sind noch viel, viel lächerlicher als die allermeisten anderen Religionen. Pastafaris sind bei weitem ernstzunehmender.
    Du brauchst dich nicht vor selbsternannten Satanisten zu fürchten, die wollen sich bloß aufspielen.

  2. #2
    Wollte grad sagen, also ob das alles so viel weiter als die Bibel geht. Ich find Nietzsche letztendlich auch recht einseitig. Aber gut, wenn man beides gelesen hat, ist es natürlich wesentlich grundierter, sich einen eigenen Standpunkt zu basteln. Ich erinnere mich noch recht gut, dass unser Ethik-Lehrer uns Niezsche falsch erklärt hat, ich seine falsche Erklärung auch nochmal falsch verstanden habe und mir dann etwas für mein Leben rausgenommen hab, das Nietzsche wahrscheinlich niemals so gedacht hat. :whistle:
    Und so (oder so ähnlich) ging es mir mit viel "Philosophischem" Kram.

    Zitat Zitat
    Schreib prinzipiell einfach weiter und gehe kritisch mit deinem Werk um. Viel lesen
    Genau.
    Und nimm das ernst, was die Sandale gesagt hat. Selbst eine Kritik an der Grenze der Konstruktivität kann sinnvoll sein, wenn man sich zusammenreißt und die (hier sicherlich bewusst gewählte) Provokation und Beleidigung außen vorlässt.
    Ich bin trotzdem gegen diese Vorgehensweise (in diesem Ausmaß!), wie erwähnt, weil es dem Großteil der Autoren halt nichts bringt.
    It's still the Internet!

    Ich empfehle dir übrigens eher mal "Der kleine Prinz", "Der Steppenwolf" (Hesse), oder "Der Alchemist" (Coelho) als Nietzsche und Co. Wär ich früher mal nicht so pseudointelligent gewesen und hätte gleich angefangen, sowas zu lesen, hätt ich mir den ganzen philosophischen Schmuh auch sparen können.
    Denn der is am Ende immer noch intelektuell, und darin sehe ich ein eindeutiges Schimfwort. Meistens ist er außerdem lahm zu lesen. Genau wie die Bibel.

    Aber gut, da muss jeder seinen eigenen Weg finden.
    Offenheit kann nur niemandem schaden.

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