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Veteran
Die Idee, jeden Tag alles neu zu erleben, finde ich sehr schön, aber ich würde sie nicht wählen. Mir fehlten Tiefgründigkeiten, die Zeit brauchen, um zu gedeihen, eigene Kinder, solide und gute Freundschaften, eine eigene Geschichte (auch wenn das vielleicht kitschig wirkt) und die Liebe von und zu jemandem (ist nicht Verliebtheit). Deshalb würde ich die normale Variante wählen, kurzzeitig fänd ich die Virusvariante aber gut.
Du hast eine Idee für den maker, die aber noch nie gepixelt wurde? Etwas wie ein Klohäuschen, ein Katapult oder ein Mühlrad? Oder bist du auf der Suche danach?
Wenn du eine dieser Fragen mit "ja" oder "vielleicht" beantwortet hast, bist du >>hier<< genau richtig.

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eigene kinder sind möglich. sie wird ja nicht als kind wiedergeboren, sondern immer mit dem gleichem alter. so um die 18 würde ich schätzen, gegen abend altert sie, hört auf zu atmen und dann nimmt sie wieder die form von 18 an
jedoch würde man seine kinder nicht jeden tag erkennen, sondern nur wenn man den parasit wieder rausholt. dann sind aber die erinnerungen wieder da.
die andere episode hatte auch ein gutes thema. wenn eine person im sterben liegt und man lässt sie bei einem schrein im wasser untergehen, wird diese person von einem mushishi gefressen, kurz darauf schwimmen kugeln mit embriozellen im meer. der vater übergibt seine ehefrau, die an einer krankheit leidet, dem wasser, seine tochter schluckt die kugeln und bringt somit ihre eigene mutter als säugling auf die welt. auf dieser kleinen insel muss sozusagen niemand personen verlieren, die er liebt. es handelt sich tatsächlich um die selben personen. eigenheiten, merkmale, aussehen und das wesen an sich sind natürlich identisch, nur die erfahrungen die man gewinnt, das umfeld und die menschen dort verändern sich selbstverständlich. darum gibt sie ihrer "tochter" auch den namen isana und nicht den identischen namen ihrer mutter, da sie durch diese faktoren der meinung ist, dass es ihre tochter ist, da sie das kind auf die welt brachte. aber als die tochter älter wird, werden immer mehr eigenheiten, redewendungen und denkweisen identisch zu ihrer mutter (was ja auch logisch ist) und sie kämpft innerlich darum, dass kind auch wirklich als tochter anzuerkennen und nicht als ihre mutter. am ende erzieht sie isana wirklich als tochter.
vermutlich würde ich auch das gleiche tun. es geht darum, wie man mit dem tod umgeht und eine person auch loslassen kann.
aber wenn man eine person gern hat, würde man sie durchaus wieder aufziehen. ist wohl jedem persönlich überlassen
Geändert von Leon der Pofi (09.03.2009 um 17:12 Uhr)
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