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Angeblich sei es damals so gewesen, dass IBM-Entwickler ihre Arbeit für den Xbox-360-Chip regelrecht vor Sony- und Toshiba-Ingenieuren verstecken mussten, die direkt neben ihnen in Büro arbeiteten. David Shippy schreibt, er habe sich "beschmutzt" gefühlt von seinen Treffen mit Microsoft-Entwicklern, als er mit ihnen bei Meetings die Architektur von Xenon - so der finale Name des Xbox-360-Prozessors - diskutierte und dabei auf Know-how zurückgreifen musste, das beim Design des PS3-Chips entstand.
Anschließend sei es sogar noch schlechter für Sony gelaufen. Beide Prozessoren seien etwa gleichzeitig fertig geworden. Bei der Massenherstellung sei es jedoch zu Problemen gekommen - aber nur Microsoft habe sich im Vorfeld alternative Produktionsressourcen gesichert. Dadurch, und durch weitere Verzögerungen bei Sony, sei die Xbox 360 Ende 2005 auf den Markt gekommen, die Playstation 3 erst ein Jahr später - ein Vorsprung, den Sony bislang nicht aufholen konnte. Fünf Monate später, im April 2007, hatte Playstation-Chefentwickler Ken Kutaragi seine Posten bei Sony Computer Entertainment niedergelegt.
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