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Thema: "[Release]"PMtoPM und [WIP] Modern Aches

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    In den ersten Tagen hatte ich etwas zu wenig Zeit um zu lesen. Anschließend bin ich nicht mehr nach gekommen. Und antworten bevor ich nicht alles gelesen habe wollte ich auch nicht.

  2. #2
    Cassy wich zurück. Egal, ob das Ted war oder nicht, sie war sich bewusst, dass er sich stark verändert hatte.
    Er kam näher, sah sie schräg von der Seite an und beugte sich dann zu ihr herunter: „Hast du Angst?“
    Cassy nickte. Seine Stimme hatte sich verändert, sie war sehr leise geworden. Beim Sprechen bewegte er kaum die Kiefer, aber es reichte um hinten im Rachen sich mehrere vertrocknete Stimmbänder bewegen zu sehen.
    Ted wirkte beschämt, denn er zog langsam den Kopf wieder zurück. „Hab ich’s mir gedacht. Hör zu Cassy, ich…“
    „Doloress hat es mir schon erzählt. Aber ich bin enttäuscht von dir, dass du es mir nicht selbst gesagt hast.“
    Sie ging langsam auf ihn zu und bevor sie sich Gedanken über ihr Tun machte, drückte sie ihn. Dabei musste sie hoch hinauf reichen, denn er war ein gutes Stück größer geworden. „Hör mir zu, bevor du dich zu sehr…emotional an mich bindest…“ Die Frau ließ ihn los. „Du bist seit fünf Jahren mein Mitbewohner. Ich bin schon lange ‚emotional an dich gebunden’. Was soll der Quatsch?“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust.
    „Ich…ich kann nicht mehr zurück. Doloress hätte es nicht sagen dürfen. Jetzt ist die Krankheit da und ich krieg sie nicht mehr weg. Du gehst allein zurück. Mit Fazzo. Ich und Shrashh müssen hier bleiben. Es mag in Troktura seltsame Kreaturen geben, aber ich und sie, wie sind anders. Ich gehörte von Anfang an dort nicht hin“ erklärte er trocken. „Was? Du willst jetzt einfach hier bleiben, nur weil sie deinen…deinen…deine Krankheit angesprochen hat? Hallo, du hast dich nach Troktura gekämpft, warum gibst du jetzt auf?“
    „Es hat keinen Sinn. Ich bin, was ich bin.“ Langsam kroch er an Cassy vorbei, aus der Kammer heraus. Als Fazzo ihn sah, grinste dieser. „Du kommst also nicht mit? Wie schön. Dann habe ich endlich meine Ruhe.“
    Nun wutentbrannt stürmte Cassy auf ihn zu. „Wie kannst du so was sagen?“ Sie packte ihn am Hals und fing an, ihn zu schütteln.
    „Hört auf. Hört auf.“ Alle drei drehten sich m. Doloress und Shrashh waren dazugekommen. „Es hat keinen Sinn. Ararchron wird sich nicht mehr wandeln. Aber es liegt dennoch in seinem Ermessen, ob er zurückkehrt. Ich…wusste nicht, dass allein der Name ihn so…verändern würde. Ihr seid so weit gereist. So weit gekommen. Ich bin nicht bösartig. Ich wollte ihn nur zurück.“
    Cassy ließ Fazzo los. Sie wischte sich Tränen aus dem Gesicht. „Er muss auf seine Kinder aufpassen. Und auf mich. Dieses Reich…ohne es gäbe es keinen Schmerz. Und das wäre gefährlich. Dennoch - Ararchron gehört hier her. Aber wenn er gehen will…“ erläuterte Doloress weiter, aber die Schwarzhaarige unterbrach sie. „Jetzt behandeln Sie alles mit einer Gleichgültigkeit. Meine Güte, sie haben Ihre ‚Kinder’ Menschen töten lassen! Menschen mit denen ich befreundet war!“ „Womit Ihr Eure eigenen Erfahrung mit Schmerz gemacht habt. Ich habe es den Aspekten nicht befohlen. Sie sind so. Ich würde es wiedergutmachen, wenn ich könnte. Vergebt mir. Aber, es scheint mir so, als ob Ihr für Ararchron reden würdet. Warum kann er es nicht bestimmen? Ararchron,“ sie wandte sich zu ihm, „ich brauche dich, aber sie ebenso. Wohin gehst du? Wo bleibst du? Ich hab begriffen, dass ich dich nicht besitzen kann. Du bist der Madenvater. Und ich…kann dich nicht halten.“
    Es herrschte Stille. Auch Fazzo hielt seine große Klappe geschlossen. Ted atmete tief ein. Dann wandte er sich an Cassy. Seine Worte trafen sie wie ein Beil. „Ich bleibe.“

    Mitten in der Nacht fing Cassys Wecker an zu piepsen. „Nicht schon wieder!“ fluchte sie leise, schlug auf die Ruhetaste und knipste das Licht an. Neben ihr raschelte die Bettdecke. „Schon wieder kaputt, he?“ Fazzo musterte sie aus müden, verquollenen Augen. „Nein…aber es ist jetzt ein Jahr her. Deswegen habe ich den Wecker gestellt.“ Sie blickte traurig auf das Display. „Ein Jahr? Die Zeit vergeht schnell“ meinte Fazzo und rollte sich zu ihr. „Ja. Und ich habe es immer noch nicht verstanden.“ „Warum nicht? Er hatte Kinder. Es sind Monster, aber es sind auch seine Kinder. Er war zu Hause. Und außerdem…wenn wir ihn wieder mitgenommen hätten, hätten wir ihn wohl jeden Sonntag im Zoo besuchen können.“ „Aber er hat Doloress gehasst! Er wollte nicht mehr zu ihr! Er wollte es nur klären!“ jammerte Cassy und fing an zu weinen. „Cassy. Er hat Verpflichtungen. Genau wie du. Du musst Morgen wieder Arbeiten. Also mach das Licht aus. Du kannst froh sein, dass du nicht gefeuert worden bist, bei den Tagen, die du dir frei genommen hast.“ Er drehte sich wieder weg. Leise weinte Cassy weiter, schaltete die Lampe neben sich aber wieder aus.
    Er hatte es ihr erklärt. Was mit dem Reich passieren würde, wenn er wieder ging. Und was dann mit Troktura passieren würde. Aber sie hatte ihn verloren und es tat weh. Er war so lange ihr Berater gewesen. Ihr Freund. Jetzt war nur noch Fazzo übrig. Nicht, dass sie ihn weniger mochte. Aber man lernt den Wert von Leuten oder Dingen eben erst kennen, wenn sie weg sind.
    Leise drückte sie den Zombie, der mit dem Rücken zu ihr lag, an sich. Sie waren übrig geblieben. Immerhin.
    Aber sie waren allein.

    Es gab keine Tages- oder Nachtzeiten in Troktura. Dennoch hatte der Madenvater seine Stunden, in denen er schlief. Als er aufwachte, kniete Doloress neben ihn und beschäftigte sich mit Shrashh und den anderen Aspekten. Er sah sie immer noch nicht als seine Kinder an. Der Gedanke einer Familie war ihm schon immer zu wieder gewesen und jetzt, wo er so anders aussah, erst recht. „Es ist ein Jahr her“ sagte er zu Doloress. Sie blickte auf. „Ja, ziemlich lang, nicht wahr? Du vermisst sie, oder?“ „Es ist…es ist nicht das. Ich glaubte nur…meinen Platz gefunden zu haben. Und dann, als ich hier war…es ist richtig, dass ich hier geblieben bin. Nur…ich dachte, dass das mein Leben wäre. In Troktura.“ „Nun, Madenvater,“ Doloress stand langsam auf, „Nichts ist so wie es scheint. Ich gehe mich jetzt waschen.“ Damit verschwand sie aus dem Raum.
    „Da hast du recht. Aber auch gar nichts.“


    Ende

    Ich hätte noch viel schreiben können. Ich hätte das ganze auch in einem infernalischen Kampf auf Leben und Tod enden lassen können.
    Aber es wäre nicht richtig gewesen. Troktura lebt und deswegen hält sie sich auch in gewisser Weise an die Regeln der Logik.

    Damit endet aber die Welt Troktura nicht. Wie gesagt, sie lebt. Und deswegen wird es eine neue Geschichte geben. Wenn ihr noch daran interessiert seid. Eientlich wollte ich euch wählen lassen, aber ich habe mich so in mein neues Thema verschossen...die Preview kommt heute nAchmittag. Aber nur, wenn ihr wollt

  3. #3
    Just what you need to make you
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    -Alan pasons Project, Tales of mystery and imagination,
    "The System of Doctor Tarr and Professor Fether





    Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, was Menschen sind. Es ist Zeit darüber nachzudenken, was sie wollen.
    Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, warum Menschen immer nachdenken.
    Willkommen bei "Modern Aches". Willkommen in der Psychatrie.

    Was ist Modern Aches?
    Ein Sanatorium an der Westküste des Kontinenten Troktura.

    Was geschieht dort?
    Für gewöhnlich werden Irre geheilt. Nach der Neueröffnung für unheilbar Kranke Psychopathen wird allerdings neues Personal benötigt.
    Für die junge Ärztin Maggy Canton bietet sich diese Arbeitsstelle geradezu an, denn sie ist nach dem fast zweieinhalb Jahre dauernden Bürokrieg im Arbeitsamt immer noch Arbeitslos.
    Doch je mehr sie sich mit ihren Patienten beschäftigt, desto mehr erfährt sie über das Heiligtum, etwas, geschaffen nicht von Göttern, Engel oder Dämonen, sondern lediglich aus dem Kollektiven Unterbewusstsein der Irren, doch nicht minder bedeutend für die Menschheit. So macht sie sich zwischen Menschenfressern, Religiösen Fanatikern, Auto-Aggressiven und verrückten Künstler auf eine Pilgerreise an einen Ort, den sie weder errecihen will noch kennt- zu einem Preis, der nicht nur ihrem Körper schaden wird.
    Geändert von Lobstercookie (13.05.2009 um 10:25 Uhr)

  4. #4
    Sieht sehr gut aus, ich glaube du wärst ne gute Texturiererin
    Bei gelegenheit les ich mal alles durch, kam jetz nich so weit.

  5. #5
    Das Ding ist nicht gemalt, ich habs nur mit nem 3D-Programm und Free-Content dafür gemacht

  6. #6
    Zitat Zitat von Lobstercookie Beitrag anzeigen
    Das Ding ist nicht gemalt, ich habs nur mit nem 3D-Programm und Free-Content dafür gemacht
    Is doch wurscht . Ich liebe Deine Figuren. Sie sind originell, ein bißchen verstörend, wenn man sich auf sie einläßt und ich werde sie wahrscheinlich immer mit Dir und Deinen Geschichten in Verbindung bringen.

    Das Prequel zur neuen Geschichte macht richtig neugierig. Ich freu mich schon drauf!

  7. #7
    Die Geschichte selbst schreibe ich Morgen. Sie wird zunächst in unterschiedliche Fälle unterteilt sein. Wie viele, wer, was wann wird noch nicht verraten

  8. #8
    Hört sich sehr gut an. Ich bin gespannt auf deine neue Geschichte.
    PM to PM war auch gut, nur habe ich es versäumt dir eine Kritik zu schreiben.

    mfg Skyter

  9. #9
    Wie viele gibt es denn da eigentlich, die die Geschichte gelesen haben, aber nix gesagt haben?
    Los traut euch und meldet euch

  10. #10
    Ich würde es gern weiterlesen, aber bin zu faul mich durch die seiten zu kämpfen,
    hätte es lieber als kompletten Text zu lesen

  11. #11
    Was? PmtoPM? Ich werde allerdings keine Dateine verschicken. Kopiers dir doch einfach in Word rein. Sorry, aber ich mach sowas nicht.

  12. #12
    So, hab nun auch die letzten Teile hab nun auch die letzten Teile von PM to PM gelesen. Alles super und glatt. Das Ende ist auch gut, jedoch ein bisschen kurz. Mir fiele da jetzt persönlich aber auch nichts ein, wie man es etwas verlängern könnte. Das beste ist wahrscheinlich, du lässt es so, wie es ist. ^__^

    Im Gesamten, hat es mir Spaß gemacht, deine Geschichte zu lesen. Das Preview für die nächste Story klingt auch schon wieder gut. Freu mich schon drauf.

  13. #13
    Zitat Zitat von Lobstercookie Beitrag anzeigen
    Wie viele gibt es denn da eigentlich, die die Geschichte gelesen haben, aber nix gesagt haben?
    Los traut euch und meldet euch
    *Hand erheb*
    Ich weiß nichts auszusetzen. Außer die kleinen Flüchtigkeitsfehler, aber die passieren mir auch.
    Deine neue Geschichte klingt schonmal hochinteressant, ich werde sie definitiv mitverfolgen. Ich finde Psychologie und alles, was in die Richtung geht, sowieso faszinierend, und bin seeeeehr gespannt.

  14. #14
    *meld*

    Ich habe von Anfang an mitgelesen und bin beeindruckt - ich mag so schräge, abseitige Geschichten.
    Spannend erzählt, atmosphärisch dicht, interessante Charaktere...und schmunzeln musste ich auch des öfteren.

    Nur weiter so!

  15. #15

    1. Epilog, oder: Der Fall „Charlie“

    Als der Wagen endlich hielt, wurde mir bewusst, wie mies es mir ging. Die Auffahrt war der Typ von Straße, der diesen Namen eigentlich nicht verdient. Grotesk große Schlaglöcher und der allgegenwärtige Schlamm erschwerten die Fahrt ungemein. Noch vor fünf Minuten hatte es geregnet und den Weg in eine undefinierbare Schlammbahn verwandelt. Nun nieselte es zwar nur noch, aber vor dem Fußmarsch, der mir noch bevorstand grauste es mir jetzt schon.
    Vom Fahrersitz grinste mir Gwall entgegen, der wusste, wie es mir und meinem Magen gerade erging.
    Der Saltseeker und ich kannten uns schon seit unserer Kindheit, was ihn aber nicht daran hinderte, mich mit meinen Problemen aufzuziehen. „Und da musst du hoch?“ Er blickte an mir vorbei durch die Seitenscheibe des Fahrzeuges. Ich folgte seinem Blick und musste mit Entsetzen feststellen, dass meine neue Arbeitsstelle noch weiter entfernt war, als zunächst angenommen. Langsam nickte ich.
    Allein die Strecke vom Beifahrersitz zum Kofferraum schien ewig zu dauern, immer wieder versank ich mit beiden Beinen im Matsch. Gwall half mir dabei, meinen Koffer auszuladen, doch kaum versuchte ich ihn zu tragen, fühlte ich mich unglaublich müde.
    Zum Abschied drückte mich der Saltseeker noch einmal und es fühlte sich so an, als ob meine Eingeweide nach oben wandern würden. Vorsichtig befreite ich mich aus seinem Griff. Seine Haut glänzte in einem fahlen grün, überhaupt schien alles in der Umgebung düster und trüb zu sein.
    „Und wie lange bleibst du noch mal?“ fragte er mich und sah mich schräg von der Seite an. „Zwei Monate. Auf Probe“ erläuterte ich ihm erneut und strich ihm über seine Ohren, die mit seiner Gemütsstimmung langsam nach unten wanderten. Wie alle Saltseeker war er groß, grün und wirkte sehr kraftvoll. Aber wie alle Saltseeker war er auch, entgegen seines Äußeren, sehr sanft und in der Tiefe seines Herzen eine kleine Mimose.

    (Anmerkung: Ja, ich hätte auch einfach Ork schreiben können. Aber jemand hat behauptet, Orks könnten nicht intelligent sein. Also heißen sie bei mir Saltseeker)

    Als ich ihn einfach so stehen ließ und den Weg den Hügel hinauf lief, kam ich mir unglaublich herzlos vor.
    Jedes Mal wenn ich zurück sah, hob er hoffnungsvoll den Kopf und wenn ich mich wieder meinem Ziel zuwandte ließ er ihn wieder hängen, mit Ohren und seinem gigantischen Unterkiefer. Doch was blieb mir übrig?
    Ich hatte zweieinhalb Jahre Papierkrieg auf dem Arbeitsamt Trokturas ausgehalten, doch am Ende trotzdem keinen Job bekommen.
    Dann hatte ich vor zwei Tagen dieses Inserat in der Tageszeitung gesehen, mich gemeldet -und war sofort eingestellt worden.
    Als ich nach gut fünf Minuten endlich vor der Eingangspforte angekommen war, beglückwünschte ich mich selbst für die gute Idee, dunkle Kleidung anzuziehen, ich war über und über mit Schlamm bespritzt. Während ich klingelte versuchte ich, so weit dies möglich war, einen Teil davon zu entfernen, strich mir noch mal durch die Haare, die durch den Wind und die Nässe wie ein Bündel orangenes Stroh vom Kopf standen und wartete dann auf jemanden, der mir die Tür öffnete. Während der Wartezeit betrachtete ich das Gebäude. Es war ein großes Haus im viktorianischen Baustil, das wenig Fenster, dafür aber einen umso stärkeren Efeubewuchs auf der weißen Wand aufwies. Es hatte fünf Stockwerke, wobei ich mir nicht ganz sicher war, ob das Dach nicht noch ein paar mehr beherbergte.
    Als endlich die große Holztür aufging, stand eine junge Frau im Rahmen, um die fünfundzwanzig, etwas mollig und ein Kaugummi im Mund. „Da ist wohl mal jemand pünktlich. Dass ich das noch erleben darf“ lachte sie und reicht mir ihre Hand. „Claire. Claire Eastworl. Mein Vater ist der Leiter der Anstalt.“

    Die „Modern Aches“- Psychiatrie für Unheilbarkranke entpuppte sich als ein sehr adrettes Sanatorium, das man, wäre da nicht die klinische Sterilität gewesen, ohne Probleme für ein Hotel hätte halten können. Der Boden war schwarz-weiß gekachelt, es gab eine Sitzecke mit Ledersesseln und einen kleinen Empfang. „Sie sind Maggie Haze, nicht wahr? Sie sehen genauso aus, wie ich Sie mir vorgestellt habe. Rothaarig, schlank und grüne Augen. Komisch, nicht wahr? Es muss an ihrem Namen liegen.“
    Claire führte mich einen der zwei Treppenhochgänge hinauf. Es schien viele Treppen im Haus zu geben, alle waren sie schneeweiß. Ich wusste nicht warum, aber ich fühlte mich in diesem Haus sehr wohl. Vielleicht lag es aber auch einfach nur daran, das mir jeder Ort lieber wäre als dort draußen, im Regen.

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