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Thema: gerade durchgespielt

  1. #3501
    Selbst in Wild ARMs 3 habe ich mich oft gefragt, ob ich mich noch in einem Western befinde. Das Spiel mag zwar einen Western-Anstrich haben, innerlich ist es aber Sci-Fi pur.
    Ansonsten habe ich aus Klunkys Bericht wirklich sehr viele Parallelen zu Wild ARMs 3 herausgelesen.

  2. #3502
    Das Genre nennt sich auch ehee Space Western, siehe Cowboy Bebop, Trigun, Outlaw Star und so weiter. Glaube, reinrassige Western-Settings findet man in japanischen Spielen kaum.

    Wer ein richiges Western-"JRPG" sucht, kann sich aber mal Boot Hill Heroes / Boot Hill Bounties für PC und Switch (nur Bounties) anschauen.

  3. #3503
    WA1 hatte ich nur mal angefangen gehabt - hatte mir aber auch gleich zu Beginn etwas mehr Western vorgestellt darunter, weil das ja der Selling Point war. Nach ein paar Stunden kams mir wie son Bait & Switch wie Star Ocean vor, wo man auch vielleicht 10% der Zeit in dem Setting, was einem "suggeriert" wurde, verbringt und den restlichen Teil auf generisch langweiligen Planeten. Die Melodien haben das meiste Western Feeling hergegeben, aber das reicht halt alleine nicht^^

    Teil 3 fand ich da übrigens deutlich besser, wie Narcissu sagt, aber hat ab 1/3 dann auch relativ schnell abgehoben und ist recht futuristisch geworden. Aber hey, die Charaktere waren einigermaßen passend gekleidet und hatten passende Wummen, und der OST war ebenfalls super. Da kam dann schon eher Western-Feeling auf, wenn auch nicht durchgehend. Zumindest erkundet man hier einen Großteil der Zeit wirklich eine relativ verödete Landschaft. Das Scansystem aus Teil 3 mochte ich auch gerne, auch wenn es gelegentlich zu Trial & Error Orgien geführt hat *g*

    Was das Kistenrätsel angeht... come on, sind doch nur 32 Möglichkeiten, also höchstens 126 Random Encounter, wenn man es brute forced
    Kann mir durchaus vorstellen, dass einige Spieler das gelöst haben, indem sie einfach alles mit "open" oder "close" für bare Münze genommen und dann bei den anderen einfach probiert hätten - sind ja nur noch 4 Möglichkeiten. Natürlich kann man sich wegen der hohen Signal-Noise-Ratio von dem Puzzle nie sicher sein, ob die Reihenfolge der Truhen nicht vielleicht doch relevant ist (und wenn das in dem Thread stimmt haben sie sogar in Alter Code F ein ähnliches Rätsel eingebaut, wo das der Fall ist - was ultimatives Trolling ist xD).
    Vielleicht gefällt mir die Idee von dem Puzzle, was vermutlich einfach scheiße übersetzt war, auch nur, weil die Silent Hill Teile (besonders Teil 3) teilweise auch solche Brocken drin hatten, an denen man ewig rumgetüftelt hat *g*

    Ansonsten erinnere ich mich bei Teil 3 auch daran, dass es rätsellastiger als andere J-RPGs war, aber ich glaube die Rätsel waren auch nie von der Art von Lufia 2. Btw. fällt mir da, wo die Fähigkeiten der Charaktere erwähnst, wieder auf, wie ich genau das doch bei ToZ gelobt habe - heutzutage gibts in J-RPGs echt so wenig Interaktionsmöglichkeiten in den Dungeons, dass ich mich sogar über sowas kleines freue.

    Irgendwie ist das ja seltsam. Da haben sie schon ne coole Idee mit dem Western Setting, aber dann anscheinend keine Ideen oder vielleicht sogar Angst davor, dass richtig konsequent durchzuziehen? Vielleicht wars aber auch genau andersrum, und sie hatten erst ein absolut generisches J-RPG, und haben dann um es *irgenwdie* interessant zu machen, nen Cowboyhut übergezogen?
    Eigentlich hatte ich ja damals bei WA schon irgendwie sowas wie Trigun - the JRPG erwartet, was Teil 1 halt gar nicht ist, Teil 3 zumindest teilweise^^

    Geändert von Sylverthas (19.06.2020 um 23:18 Uhr)

  4. #3504
    Zitat Zitat von Narcissu
    Das Genre nennt sich auch ehee Space Western, siehe Cowboy Bebop, Trigun, Outlaw Star und so weiter.
    Im Falle von Teil 3 halt nur ohne den Space (dafür mit ganz viel Mecha-Drachen die sich in Kampfjets verwandeln, Nanomaschinen etc...).^^

    Zitat Zitat von Sylverthas
    aber ich glaube die Rätsel waren auch nie von der Art von Lufia 2
    Ich glaube kaum ein JRPG kommt an die Rätselqualität und Dichte von Lufia 2 heran. Aber so was wie Wild ARMs (zumindest Teil 3), Xanadu Next oder manche der älteren Tales-Teile würde ich als die Schicht definieren die direkt darunter liegt.

  5. #3505

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Saints Row: The Third Remastered (EU XBox One)
    Die Ankündigung des Spiels war irgendwie doch überraschend, aber da ich bereits das Original damals auf der Xbox360 regelrecht verschlungen hatte und eh mal wieder in Steelport abtauchen wollte, war das DIE Gelegenheit. Und meine Fresse, macht das Spiel auch nach Jahren Spaß (auch wenn der Anfang verdammt träge ist). Irgendwie verging die Zeit wieder wie im Flug und dieses Mal hatte ich auch mit manchen Nebenmissionen weniger Probleme als damals auf der Xbox360. Aktuell müsste ich nur noch zwei Herausforderungen erledigen und alle drei DLCs noch von hinten bis vorne beenden. Der Rest ist schon erledigt und Steelport gehört schon zu 100% mir. Wobei die beiden letzten Heli Assaults auf Hard mir doch den letzten Nerv geraubt haben. Wenn man an dem Spiel noch etwas kritisieren kann, dann den Charakter-Editor. Während alle anderen Charaktere nämlich super aussehen, sieht der eigene Charakter (egal ob männlich oder weiblich) immer aus als wäre er/sie gegen die Wand gelaufen. Naja, man kann nicht alles haben. Bleibt nur noch die Frage offen, wann ich auf den DLC Lust habe.

  6. #3506
    Ich spiele gerade Slay the Spire und es ist einfach verdammt geil.

    Diese Kombination aus Roguelike und Deck-Building-Spiel geht perfekt auf und die Umsetzung ist exzellent. Ich habe jetzt Runs mit 4 Charakteren zu Ende gebracht und alle haben sich völlig unterschiedlich gespielt – jeweils mit anderen Synergien und Schwerpunkten. Bei jedem hatte ich auch Momente des Nervenkitzels, besonders bei den Bossen. Da waren sehr viele knappe Kämpfe bei (von denen ich auch nicht alle gewonnen habe).

    Bin echt begeistert und hoffe, dass die Entwickler entweder noch Content für das Spiel bringen, einen zweiten Teil machen oder was anderes in die Richtung.

    Das einzige, was ich mir wünschen würde, wäre mehr Kontinuität zwischen den Runs. Durch "Level Ups" kriegt man zwar kleine Boni und schaltet neue Karten frei, die dann im Spiel auftauchen können. Im Grunde startet man aber wie bei klassischen Roguelikes jedes Mal bei null. Das sorgt natürlich dafür, dass die Balance nicht verwässert wird. Allerdings spielt man dann jede Runde auch nur für sich.

    Wie auch immer, ist ein großartiges Spiel.

  7. #3507

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Mega Man 9 (Mega Man Legacy Collection 2, US PlayStation 4)
    Nach 12 Jahren habe ich auch ENDLICH den neunten Teil von Mega Man beendet. Obwohl ich es in der Vergangenheit schon auf der Xbox360 und der PS3 probiert hatte zu beenden, ist mir da irgendwie nie gelungen und mehr als einen der Bosse konnte ich auch nie besiegen. Ich weiß nicht, ob diese neue Fassung ggf. etwas leichter ist, aber ich war überrascht wie "einfach" es dann doch wahr, wenn man mit Bedacht vorgeht und nicht von jeder fiesen Falle erwischt wird. Durch die richtige Reihenfolge der Stages (die ich mir dieses Mal ausnahmsweise angeschaut hatte), bin ich dann auch recht schnell voran gekommen. Richtig cool waren aber die Bosse im Wily Castle, da sie mal erfrischend anders als bisher waren und auch die Variation des Yellow Devil (die aber kein Yellow Devil ist) fand ich grandios. Ich bin auf jeden Fall zufrieden, dass ich dadurch nun endlich alle Teile der Hauptreihe beendet habe.

    Und wenn ich schon dabei war:
    Mega Man 10 (Mega Man Legacy Collection 2, US PlayStation 4)
    Hier habe ich es mir einfach gemacht und einfach den Easy Mode beendet. Das Spiel macht zwar genau so viel Spaß wie Teil 9, aber insgesamt war der neunte Teil dann doch besser. Das macht Mega Man 10 aber zu keinem schlechten Game. Ungewohnt war übrigens bei beiden Teilen, dass die Fähigkeiten von Mega Man auf die von Teil 2 beschränkt wurden und auch Rush so gesehen wesentlich schlechter war als er es bei Mega Man 3 war. Wieso man die Fähigkeiten beschnitten hat, würde mich ja dann doch interessieren.

  8. #3508
    Tomb Raider

    Das Original für PS1. (übrigens die beste Fassung, weil Speicherkristalle und so)

    Irgendwie hatte ich Lust bekommen, ich weiß auch nicht so recht wieso. Ich stehe einfach auf Action-Adventures wo man stundenlandlang durch Dungeons crawled und dann auch noch in einem so gemäßigten Tempo wie hier.
    Mir gefällt das Spiel so wie es ist immer noch ziemlich gut, Steuerungstandards für 3D Spiele waren damals noch nicht die Norm genau wie das handlen der Kamera. Lara steuert sich recht Panzer-mäßig, wobei man immer noch die Möglichkeit hat Kurven zu laufen, sobald sie erst mal im Galopp ist. Die Steuerung mag heute altbacken wirken, mir gefällt sie jedoch hervorragend. Wenn man zum Sprung ansetzt geschieht das immer in einem kurzen Abstand nach drücken der Sprungtaste. Es wirkt befremdlich auf den ersten Blick, macht für mich jedoch Sinn weil man vor dem Springen ja in der Regel immer zum Sprung ausholt. In dem Sinne ist es vielleicht gar keine "Sprung"-Taste sondern eine "zum Sprung ausholen Taste" das befriedigende "Heh" markiert dann immer exakt den Beginn des Sprungs. Das Springen mit Delay macht das Springen auf jeden Fall anspruchsvoller und meiste Zeit im Spiel tut man auch nichts anderes, stets gehts darum Abstände einzuschätzen und zum Teil im letzten Moment sich an Kanten feszuhalten, was Lara übrigens auch nicht von selbst tut, hier muss man alles noch selbst durchführen.
    Mir kam es dadurch häufiger vor dass ich mir dachte "ne den Sprung schaffe ich nicht" um nach Minuten langen herumlaufen doch den Sprung zu versuchen. (wegen Speicherkristallen kann man sich nicht unbedingt immer Trial & Error erlauben)
    Insgesamt fühlt sich der Sprung einfach "gut" an weil man das Gewicht dahinter spürt.

    Durch die etwas sperrige Steuerung wird das Plattforming für sich teilweise schon ein Rätsel, es gibt bestimmte Spielsituationen die man nur mit einem ganz bestimmten Sprung lösen kann.
    Ich laber schon die ganze Zeit über Sprünge, könnte auch gar nicht damit aufhören: es gibt nen Backflip nen Seitwärtssprung, Hechtsprung starrer Sprung nach vorn und man kann im springen ballern. Achja nen Köpper kann man auf Kommando auch machen, welcher völlig optional ist und nur einen Vorsprung beim Tauchen gewährt, macht man jedoch nen Köpper auch von nur geringen Anhöhen bricht man Lara das Genick mit einem ganz schön authentischen Soundeffekt.

    Die Soundeffekte sind so mit überhaupt zum Teil die Geilsten als auch Gruseligsten Sachen im Spiel. Man hört Tiere immer im vornerein aber so manch plötzlicher Spawn erwischt einen eiskalt, die Schussgeräusche sind einfach nur eine Wonne dass Lara 2 statt eine Knarre hat, ist ein Genie- Streich, sie sie schießt in der Regel mit beiden gleichzeitig im automatischen Lock-on. Wenn jedoch Gegner sich seitlich von einem befinden schießt sie nur mit der linken oder rechten Knarre, sollte man sich nun bewegen dass sie auch die andere Knarre dazu packt, kann es passieren dass sie nicht mehr gleichzeitig, sondern die Knarren schnell nacheinander schießt, es ist kaum zu glauben wie befriedigend es ist 70 Gramm Blei in tollwütige Tiere zu schießen, während man einen Backflip ausführt.

    Ansonsten ist das Kämpfen gegen Gegner (90% Tiere) überraschend einfach, weil diese sich nicht auf Anhöhen begeben können und es meistens immer irgendwo eine Anhöhe zum verkriechen gibt. Medi-Packs lassen sich dazu noch direkt aus dem Menü einwerfen, nur muss man halt schauen dass man während des Spiels genug von ihnen findet. Einige davon sind auch in Secrets versteckt, letztlich ist das Spiel aber so gestaltet dass Secrets zum überleben nicht unbedingt notwendig sind.

    Ansonsten lässt sich sagen dass das Spiel ein wahnsinnig gemächliches Tempo hat, das Kistenschieben war dann auch mir etwas zu viel des Guten, zum Glück muss man diese selten wirklich weit schieben. Überhaupt sind die Rätsel häufig sehr beliebig, das Spiel glänzt da eher durch interessante Level-Layouts. Die Zisterne: sowas wie der "Wassertempel" des Spiels hat mir besonders viel Spaß gemacht, man hat häufig große Areale in denen man sich zurechtfinden muss und die man kreuz und quert durchstreift, hier und da gibts auch ein paar nette Ideen, besonders gegen Ende wo das Maß an Fallen Überhand gewonnen hat und man alles aus Laras Moveset rausholen muss.
    Ansonsten muss man heutzutage für so ein Spiel viel Geduld aufbringen, das Kämpfen ist eher zweckmäßig, meiste Zeit springt man und versucht dabei nicht zu sterben und sucht den Weg. Teilweise hatte das auch etwas entspannendes an sich. Ich kann mir erinnern dass die Nachfolger etwas actionreicher ausgefallen sind, zumindest hatte das Spiel doch mehr Leerlauf als ich jetzt erwartet hätte zwischendrin.

    Die Story fand ich übrigrens gar nicht so schlecht, wäre sie nicht so verdammt im Hintergrund, ich hoffe mal dass Anniversary etwas mehr daraus gemacht hat.

    Übrigens meine Lieblings-Sterbeanimation im Spiel:


    Geändert von Klunky (05.07.2020 um 20:36 Uhr)

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