Metroid Prime 4: Beyond (Nintendo Switch 2) - 16:34 Std.

Mein erstes Switch-2-Spiel und was ist mir direkt im Dschungel aufgefallen? Die schicke Grafik.
Vorbei sind die hässlichen und technisch minderwertigen Switch-Zeiten und so habe ich mich auf ein cooles Metroid gefreut.
Spielzeit geht auch voll in Ordnung und schlecht ist es bei weitem nicht, nur eben auch nicht wirklich gut.
Ich würde mir allmählich andere Fähigkeiten wünschen oder weniger bzw. mehr Story, denn das, was abgeliefert wurde, lässt mich erschaudern.
Samus wurde erneut auserwählt, einen fremden Planeten als heilige Mutter Gottes zu durchstreifen, ist diesmal nur nicht alleine.
Es gibt weitere Soldaten, die einen anfunken oder gar begleiten.
Das ist suboptimal, da Samus ihren Mund nicht aufkriegt und die anderen zu gesprächig sind und aus einem amerikanischen Kriegsfilm stammen könnten.
Es folgt ein Klischee nach dem anderen und ich finde es absolut furchtbar, vom Nerd angefunkt zu werden, sobald das Spiel meint, einen weiterhelfen zu müssen.
Die anderen sind so blass, dass man sich permanent wünscht, die würden vom nächsten Monster gefressen werden.
Wer das für eine gute Idee hielt, um dem Spiel mehr Handlung oder Tiefsinn zu verleihen, gehört gesteinigt.
Als würde das nicht genügen, muss der Spieler ständig hin- und her rennen.
Ihr habt einen Chip gefunden? Ab durch die Wüste und bis zum Anfang, denn der Nerd wartet!
Es fehlen Ersatzteile? Viel Spaß beim Suchen in der Wüste!
Grüne Kristalle? Wieder Wüste!
Es ist furchtbar monoton, diese überaus hässliche Map einer leeren Wüste durchqueren zu müssen, und da folgen keine Abkürzungen, Schnellreisen oder dergleichen, sondern es ist immer der gleiche Mist.
Dazu dieses ständige Geplappere über Funk und das ist etwas, was ich überhaupt nicht mehr abkann.
Ohne Pause wird dem Spieler keine ruhige Minute mehr gegönnt.
Ständig wird einem unter die Arme gegriffen oder man ist der Meinung, bespaßt werden zu müssen.
God of War (Ragnarök), Metroid Prime 4: Beyond, Donkey Kong Bananza, Metaphor: ReFantazio oder Ninja Gaiden 4.
Ich will endlich wieder vermehrt meine Ruhe beim Spielen oder sinnvolles Zeugs von meinen Begleitern hören.
Doch die aktuelle Entwicklung ist wie die Pest.
Auf der anderen Seite kam in den einzelnen Biomen aber das typische Metroid-Feeling auf, was für ausreichend Spaß sorgte.
Unterm Strich bleibt ein nettes Spiel übrig, aber ein eher schwacher Switch 2-Titel aus dem Hause Nintendo.

Donkey Kong Bananza (Nintendo Switch 2) - ca. 15 Std.

Großer Affe trifft kleines Mädchen und beide arbeiten sich zum Erdkern durch.
Dabei kann und darf 80 Prozent der Welt zerstört werden, weil Donkey Kong sich jetzt als Gold(Bananen)gräber versucht.
Grafik ist toll, die Unterebenen sind optisch abwechslungsreich und trotzdem ist mir alles viel zu riesig.
Wer glaubt, ich würde zig Stunden damit vergeuden, mich dumm und dusselig zu graben, damit Banane XY zum Vorschein kommt, irrt sich gewaltig.
Denn langweiliger kann ein Level gar nicht aufgebaut werden.
Ich bin stumpf der Hauptquest gefolgt und war dennoch manchmal genervt von den vielen Beschäftigungsmaßnahmen und dem völlig in die Länge gezogenem Ende.
Die Verwandlungen, der extrem niedrige Schwierigkeitsgrad, das Singen von Paulina und deren nerviges Gelaber sind so Punkte, die sich für mich nicht harmonisch anfühlen.
Auf mich wirkte Bananza so nur unnötig aufgebläht plus Ubisoft-Sammelwahn.
Ein 2D-Donkey Kong wäre mir 10x lieber gewesen und so bleib erneut ein nettes Spiel Switch 2 Spiel, wovon ich mir deutlich mehr erhoffte.