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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Viewfinder

    Gab es bei Epics Weihnachtsaktion kostenlos.
    Ein Spiel bei dem es darum geht, mittels Bildern die Welt zu manipulieren. Hält man sich in diesem Spiel ein Bild vor die Nase, ersetzt der Inhalt des Bildes das, was zuvor an dieser Stelle war. Ziel ist es, in jedem Level einen Telporter zu (finden und aktivieren und) erreichen, durch den man weiter gelangt. Zwischendrin kommen auch neue Mechaniken, etwa Strukturen, die man nicht fotografieren und auch nicht verändern kann, was das Spiel eingermaßen frisch hält.
    Story dreht sich darum, dass das Weltklima kaputt ist, und dass die Wissenschaftler, die die virtuelle Welt, in der das Spiel stattfindet, erschaffen haben, eine Wetterkontrollmaschine erfunden haben, nach der man nun sucht. Die Wissenschaftler trifft man allerdings nicht selbst, man findet nur einen Haufen Notizzettel und Tonaufzeichnungen, die man auch getrost ignorieren kann, wenn man will. (Womit das Spiel sogar wirbt...)
    Allerdings ergibt die Story im Zusammenhang mit den Gameplay nicht viel Sinn. Kann mir nicht vorstellen, dass die Wissenschaftler in ihrem virtuellen Labor erst stundenlag irgendwelche Teleporterrätsel lösen wollten, wenn sie irgendwo hinwollten (auch und insbesondere, wenn sie die Lösung ohnehin schon kannten).
    Außerdem kann man irgendwelche Sammelitems finden. Ob die irgendeine Auswirkung haben, weiß ich allerdings nicht, da ich nicht ein einziges Set komplettiert habe. Vielleicht schaue ich mal nach einer Komplettlösung, denn die Level mit der Lupe in der Hand nach irgendwelchen Objekten zu durchkämmen, klingt für mich nicht unbedingt spaßig.

    Fazit: Die Rätsel sind ganz unterhaltsam und die Landschaften (größtenteils) hübsch anzusehen, das drumherum kann man sich aber wohl schenken, wenn es einen nicht interessiert.

  2. #2
    Duck Detective: The Secret Salami (PC/Steam) - 3:06 Std.

    Eigentlich wollte ich erst Kraken Academy!! vom selben Studio durchspielen.
    Habe das nämlich vor Jahren kurz angefangen.
    Da Duck Detective aber kürzer ist, wollte ich mir zum Jahresende wenigstens den ersten Part geben.
    Ist ein witziges, charmantes und vor allem kurzes Adventure, womit sich gut ein Abend oder Nachmittag füllen lässt.
    Zwar nie besonders anspruchsvoll und die Auflösung ist beknackt, dafür so witzig.
    Freue mich schon auf Part 2, aber noch mehr auf Kraken Academy!!.


    Simon the Sorcerer Origins (Playstation 5) - 9:31:40

    Joa, war ein ziemlich durchschnittliches Adventure.
    Der Humor ist voll an mir vorbeigerauscht, die Story ist langweilig und die Rätsel sind manchmal komisch.
    Dieser auf alt getrimmte Stil hingegen ist nice und lässt sich gemütlich spielen.
    Nur hat mir Simon am Ende nichts gegeben, was mich motivieren würde, einen weiteren Teil spielen zu wollen, ohne es schlecht zu finden.

  3. #3
    Echoes of the End: Enhanced Edition



    Echoes of the End hat mich optisch zuerst durchaus abgeholt. Die isländischen Einflüsse sind nicht von der Hand zu weisen und grafisch macht das Spiel für ein kleines Studio einen guten Eindruck. Spielerisch fällt es dann aber schnell ab. Erkunden lohnt sich kaum, weil es praktisch keine Abzweigungen oder Geheimnisse gibt. Das Leveldesign ist extrem schlank und man merkt schnell, dass hier wenig Raum für Neugier vorgesehen ist. Die Kämpfe sind ebenfalls sehr simpel gehalten. Wenige Gegnertypen, kaum Anspruch, Fähigkeiten ohne echten Mehrwert, das Ganze wirkt eher wie ein Pflichtprogramm. Stattdessen setzt das Spiel stark auf Rätsel. Die sind angenehm und nie wirklich frustrierend (musste nur ein paar mal auf YouTube nachschauen), aber sie nehmen einen riesigen Teil der Spielzeit ein. Wenn man keine Lust auf viel Knobelei hat, wird man hier nicht glücklich. Die Story ist leider der Punkt, an dem das Spiel endgültig ins Mittelmaß rutscht. Sie ist blass und fad erzählt, die Figuren (es sind insgesamt nur fünf inkl. Spielfigur!) bleiben völlig uninteressant, und selbst der ständige Begleiter wird spielerisch kaum genutzt. Man merkt dem Spiel an, dass das Budget begrenzt war und viele Ideen nur angerissen wurden. Nach rund zwölf Stunden ist man durch. Empfehlen würde ich es nur Personen, die wirklich Lust auf viele Rätsel und ein leichtes Action‑Gerüst haben. Für alle anderen bleibt Echoes of the End ein hübsches, aber sehr dünnes Abenteuer.

  4. #4
    Shenmue



    Hatte ich seit Ewigkeiten vor, am besten auch im Dezember, weil die Handlung eben im Dezember 1986 anfängt. Und 2025 waren sogar die Wochentage gleich wie 1986! Ein Zeichen! Ich MUSSTE es spielen.
    Ich habe also am 3.12.2025 angefangen und jeden Tag einen Spieltag gespielt, ungefähr bis kurz vor Weihnachten, da musste ich über Weihnachten halt weg :P Hab auch eine Art Tagebuch dazu geschrieben, hat auf jeden Fall Spaß gemacht

    Ich dachte irgendwie die Staplerfahrerjobsache wäre eine der am meisten gehassten Stellen im Spiel, aber ich fand die super (und scheinbar ist die auch überhaupt nicht verhasst, keine Ahnung warum ich das dachte). Die Kämpfe haben mir dafür kaum Spaß gemacht.

    Ich würde so ein Spiel gerne ohne Kämpfe spielen. Also NUR mit Rumlaufen, Reden, hier und da kleine Rätsel lösen und allein aus der Interaktion mit der Umwelt ergeben sich dann schon interessante Geschichten. Oh und bitte GENAU so eine Grafik! Shenmue 3 sieht furchtbar aus.

  5. #5
    Half-Life: Field Intensity

    Eine Half-Life Mod die unter Fans einen richtig guten Ruf besitzt und sich wie eine offizielle Erweiterung anfühlen soll. Dem kann ich mich aber leider nicht anschließen, unter anderem weil es genau die selbe Prämisse wie Opposing Force kopiert: man spielt einen HECU Soldaten der nach Black Mesa geschickt wird um die Katastrophe zu vertuschen, aber trotzdem die meiste Zeit nur Aliens über den Haufen ballert, ab und zu in Begleitung mehrerer Soldaten. Und das ist auch schon die ganze Story. Man kämpft sich durch Black Mesa, durch Xen, nochmal durch Black Mesa, und das wars. Man hat für einen Großteil des Spiels außerdem kein wirkliches Ziel, wodurch man von einem zufällig wirkenden Ort zum nächsten latscht und dabei ab und zu Szenen aus anderen Erweiterungen zu sehen bekommt. Der Protagonist wird zwar immer wieder von einem anderen HECU Soldaten kontaktiert, der macht die Story aber auch nicht interessanter und vermittelt nur Infos wie "shit, Gordon Freeman ist auf der anderen Seite der Anlage. Schau mal ob du irgendwie zu ihm kommst." Coole Setpieces, die die schwache Story ausgleichen könnten, gibt es außerdem so gut wie keine.

    Vom Design her hat mir das Spiel leider ebenfalls nicht gefallen. Ich fand viele Räume nämlich viel zu groß und leer, was 1998 zu verschmerzen gewesen wäre, sich aber heutzutage altbacken anfühlt. Einzig der Xen Abschnitt ist visuell ganz nice, hat mir dafür aber vom Gameplay her nicht gefallen. Vor allem weil bei den Bosskämpfen so wenig Platz ist dass ich mehrfach verreckt bin. Das Balancing lässt aber generell zu wünschen übrig, da es zu wenig Munition für all die Gegner zu geben scheint und ich mich teilweise nur mit automatisch ladenden Alienwaffen über Wasser gehalten habe. An einer Stelle wird man beim Erklimmen von mehreren Containern außerdem plötzlich von einem Panzer überrascht der so zielgenau auf einen feuert wie ein Scharfschütze. Ich hatte an der Stelle aber nur noch zwei Raketen übrig, die nicht gereicht haben den Panzer zu vernichten, weswegen ich von den Containern runterspringen musste um den Panzer mit Granaten zu vernichten.

    Ein positiver Aspekt der Mod ist allerdings, dass man hier, genau wie in Opposing Force, mit Aliens von Race X konfrontiert wird. In anderen Mods die ich gespielt habe wurde diese Rasse nämlich komplett ignoriert (vermutlich weil Race X in Half-Life 2 ebenfalls keine Rolle spielt). Die tragen allerdings nur zur Gegnervielfalt bei, haben ansonsten aber keine Relevanz für irgendwas. Dabei hätten die Entwickler die Chance nutzen können die Hintergründe von Race X zu erforschen, eventuell mit einem Xen Abschnitt der sich tatsächlich um diese Rasse dreht. Stattdessen muss man zum wiederholten Mal einen Gonarch bekämpfen, der in viel zu vielen Mods als Boss genutzt wird, und darf am Ende einen Boss töten den Valve aus Half-Life rausgeschnitten hat.

    Danach folgen aber noch mehrere Kapitel bis man endlich das unspektakuläre Finale erreicht. Einen weiteren Endboss gibt es nicht und das einzig nennenswerte ist ein Twist den man meilenweit kommen sehen kann und der komplett random wirkt. Der andere HECU Soldat war schon seit einiger Zeit tot, hat aber trotzdem noch Kontakt mit dem Protagonisten aufnehmen können.

    Wer keine anderen Mods mehr besitzt, der kann sich Field Intensity durchaus anschauen da die Mod zumindest technisch gut gemacht ist. Ich hatte mit Delta Particles, Insecure und Echoes aber mehr Spaß.

    Geändert von ~Jack~ (12.01.2026 um 16:31 Uhr)

  6. #6
    Consume Me


    Um es auf den Punkt zu bringen: Consume Me ist ein bisschen wie Florence, aber mit mehr Tiefgang, sowohl spielerisch als auch erzählerisch. Das ist erstmal nicht so schwer, weil Florence wirklich sehr seicht war, aber Consume Me ist auch wirklich gut!
    Letztlich ist Consume Me eine Mischung aus Dating-Sim, Visual Novel (glaub ich?) und äh Minispielsammlung à la WarioWare.
    Und es wird zwischendurch ganz schön stressig, weil man nicht nur seinen Nutricount (quasi Kalorien) auf dem Schirm haben muss, sondern auch Haushaltsaufgaben UND Hausaufgaben erledigen muss. Es bleibt aber insgesamt immer noch ziemlich leicht und wird einen kaum überfordern. Nur 100 % alles erledigen, kann man in einem Durchlauf eben nicht.
    Der Tonfall ist sehr überdreht und humorvoll, schlägt aber auch ernste Töne an und ich finde die Mischung sehr gelungen und überzeugend. Das Ganze ist wohl stark autobiographisch geprägt, was spätestens am Ende deutlich wird.

    Consume Me stellt für mich die ideale Mischung dar aus indie-artsy-fartsy-story-driven-stuff und gleichzeitig noch genug Gameplay, dass es nicht zu einen minimal interaktiven animierten Comic/Zeichentrick mit seichten Minispielen wird (wie bei Florence).

    Wenn das irgendwie interessant klingt, probiert es aus! Spieldauer für einen Durchlauf ist wohl irgendwas zwischen 4-6 Stunden.

    Trailer:

  7. #7
    Polygon hatte auch eine schöne Mini-Doku über die Entstehung des Spiels!


  8. #8
    Dog Man: Mission Impawsible (Playstation 5) - 4 Std.

    Warum dieses Spiel? Bin ein riesiger Dog Man-Fan... nicht.
    Habe das Spiel in der 3-für-49-Euro-Aktion mitgenommen, da ich mich nicht entscheiden konnte.
    Überraschenderweise ist es sogar ganz nett.
    Zwar keinerlei Anspruch, doch für einen Nachmittag ein nettes Jump 'n' Run mit drei unterschiedlichen Figuren.

    @Rusk

    Juhu, wieder ein Spiel weniger auf meiner Wunschliste.

  9. #9
    Reanimal, Xbox Seris X
    ca. 4 Stunden
    6,2/10


    Was für ein major disappointment.
    Ich finde es hat tatsächlich sowohl optisch als auch spielerisch viel mehr mit LN3 gemeinsam, als mit den ersten beiden Teilen.
    Kaum Rätsel, fast ein einziger, linearer Walking Simulator, die immer gleichen düster-grau-braunen Settings, nervige Klopp und Schieß Mechaniken (das BOOT!).
    Ich bin unfassbar enttäuscht.

  10. #10
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Reanimal, Xbox Seris X
    ca. 4 Stunden
    6,2/10


    Was für ein major disappointment.
    Ich finde es hat tatsächlich sowohl optisch als auch spielerisch viel mehr mit LN3 gemeinsam, als mit den ersten beiden Teilen.
    Kaum Rätsel, fast ein einziger, linearer Walking Simulator, die immer gleichen düster-grau-braunen Settings, nervige Klopp und Schieß Mechaniken (das BOOT!).
    Ich bin unfassbar enttäuscht.
    Wie würdest du es in Vergleich zu LN3 bewerten? Ich hatte die Hoffnung, dass Reanimal das "echte" LN3 sein wird, nachdem ich so viel Schlechtes über das LN3 von Supermassive Games gelesen und gesehen habe. 40€ für 4h sind aber schon heftig.

  11. #11
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    Wie würdest du es in Vergleich zu LN3 bewerten? Ich hatte die Hoffnung, dass Reanimal das "echte" LN3 sein wird, nachdem ich so viel Schlechtes über das LN3 von Supermassive Games gelesen und gesehen habe. 40€ für 4h sind aber schon heftig.
    Es fühlt sich exakt wie LN3 an. Es ist visuell sehr ähnlich, fast ausschließlich trist dunkel braun grau, Es ist in weiten Teilen so dunkel, dass man optisch kaum erkennen kann, wo es weitergeht. Auch spielerisch hat es deutlcih weniger Puzzle als LN1 und 2, es ist ein reines straight von Punkt a nach Punkt b laufen und die zwei bis drei Momente im Spiel, in denen man mal eine Detour laufen muss, dienen nur dem Zweck, dass man einen Gegenstand holen muss, der einen durch eine Tür bringt. Und auch hier gibt es immer nur den einen Weg, der straight zu diesem Gegenstand führt.

    Ich war von LN3 schon enttäuscht, hatte aber aufgrund des anderen Studios nicht die gleichen Erwartungen. Bei Reanimal habe ich mich richtig gefreut, es war wahrscheinlich mein meist gehyptes Game des Jahres und umso schlimmer finde ich, dass es qualitativ bei mir exakt auf einer Stufe mit LN3 steht. Die kurze Spielzeit und die viel ominösere Story als in LN tragen ihr Übriges bei und während ich bei LN1 und 2 den narrativen Interpretationsspielraum interessant fand, macht in Reanimal für mich nichts irgendeinen Sinn und wirkt total random. Und sicher gibt es jetzt Lore-Enthusiasten, die stundenlang damit zubringen in den Plot etwas hinein interpretieren zu können, aber für mich ist das zu abstrakt. Selbst Dark Souls hat da eine eindeutigere Plot Struktur.

    Edit: Der Trial and Error Anteil ist in diesem Spiel extrem hoch. In LN1 und 2 fand ich immer relativ klar telegrafiert, was das Spiel von einem erwartet. In Reanimal gibt es vor allem im letzten Abschnitt sehr sehr viele Stellen, wo zumindest ich einige Male probieren musste "was will das Spiel jetzt eigentlich von mir" und in denen - ich sage es jetzt mal ohne grob zu spoilern - sehr unberechenbare Instant Kills auf einen warten. Und diese ereilen einen safe, wenn man einen falschen Schritt macht und unter Umständen sogar, wenn man alles richtig macht, aber vllt. ungünstig steht. Ist schwer zu beschreiben, ohne das Szenario zu spoilern, aber ich fand es extrem nervig.

    Meine Wertung zu LN3 belief sich im letzten Jahr auf glatte 6/10. Reanimal ist also fast exakt gleich in meiner Wahrnehmung. Mit dem kleinen Vorsprung, dass ich hier einige Kreaturen Designs etwas ansprechender fand (aber auch langweilig im Vergleich zu den Gegnern aus LN1 und 2).

    Geändert von N_snake (22.02.2026 um 00:37 Uhr)

  12. #12
    @N_snake: Danke für deine ausführliche Erklärung... werde jedenfalls beiden Spielen eine Chance geben und danach hier nochmal darauf zurückkommen.

    Cronos: The New Dawn



    Ich hab mir Cronos: The New Dawn jetzt auch gegeben - nicht zuletzt, weil ich Bloober Team wirklich mag. Deren Silent Hill 2 Remake fand ich schon stark, also war die Neugier groß. Und nachdem Forenkollege Orpheus das Spiel ebenfalls gelobt hat, ist meine Erwartungshaltung sicher nicht gesunken. Als großer Dead Space-Fan (das Original liebe ich bis heute und das Remake hab ich erst vor einem Monat wieder durchgespielt, immer noch erstklassig) war ich natürlich gespannt, wie Cronos sich schlägt. Das Setting ist auf jeden Fall ein Pluspunkt: unverbraucht, ruhig inszeniert, fast schon zurückhaltend. Es hat nicht die Wucht eines Hollywood‑Blockbusters wie Dead Space, aber die bedrückende Atmosphäre sitzt. Der melancholische Soundtrack trägt da viel bei. Spielerisch gehts eher gemächlich zu, aber die ständige Bedrohung ist spürbar. Überall huscht etwas herum, man hört das Atmen der Kreaturen im Nacken - das erzeugt schon eine gewisse Grundspannung. Klar, ans große Vorbild kommt das Gameplay nicht ran, aber es funktioniert gut genug. Nur das groß angekündigte Monster‑Verschmelzen wirkt leider ziemlich halbgar. Da hätte ich mir entweder eine bessere Umsetzung oder gleich ein richtiges Zerstückelungssystem wie bei Dead Space gewünscht. Die größte Schwäche sind für mich aber die Charaktere, besonders die Protagonistin. Ich verstehe, dass es storybedingt so sein soll, aber jemand, der so roboterhaft wirkt, monoton redet, keine Emotionen zeigt und dessen Gesicht man nie sieht, macht es schwer, eine Bindung aufzubauen. Dazu kommt, dass das Spiel nicht alle Fragen beantwortet und vieles der Interpretation überlässt. Die Enden sind leider ziemlich schwach und werden zu schnell abgehandelt. Die Rahmenhandlung selbst ist solide und weckt genug Interesse, aber die Erzählweise kann da nicht ganz mithalten.
    Trotzdem, unterm Strich ein wirklich gelungenes Survival‑Horror‑Spiel, das Fans von Dead Space und enttäuschte Spieler von The Callisto Protocol definitiv einen Blick wert sein dürfte.

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