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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1


    Teslagrad Remastered

    Als ich den zweiten Teil gespielt habe, hatte ich irgendwie das Gefühl das mir evtl einige Anspielungen und nähere Zusammenhänge entgangen sein könnten, ich habe zwar Teslagrad 1 anno dazu mal auf der WiiU gespielt, aber das ist jetzt bestimmt schon wieder 9-10 Jahre her. Daher hatte ich meinen Playthrough für das kürzliche erschienene Teslagrad 2 unterbrochen um noch mal in den Vorgänger einzutauchen.

    Für eine Einschätzung muss ich hier ganz klar zwischen dem eigentlichen Spiel und der Remastered Fassung als Produkt unterscheiden.

    Meiner Meinung nach hat es sich nämlich nicht gelohnt das Remastered hierzu zu kaufen, da die Änderungen die dort vorgenommen wurden wirklich minimal sind dass sie kaum einen Rerelease rechtfertigen, vermutlich wollte man einfach noch mal mit nem alten Spiel Geld abgreifen und wollte Leute dazu bringen den 2. Teil gleich direkt mit dem ersten zu kaufen, wohlwissend dass viele Spieler beides nicht gespielt haben werden.

    Das Spiel an sich finde ich jedoch relativ gut, fast so gut, wie ich es in Erinnerung hatte. Es handelt sich um einen Puzzle Plattformer wo man einen kleinen Jungen spielt der zu einer Familie von "Teslamancern" gehört, das ist in der Nation von "Elektropia" ein Familienclan die als Nachfahren von Nikola Tesla oder so gelten und ein Monopol auf die Geheimnisse des Wechselstroms und den Elektromagnetismus besitzen.
    Teslagrad spielt weit in der Zukunft wo ein tyrannischer König in einem sehr Udssr anmutenden Staat fast sämtliche Teslamancer ausgelöscht hat. Umstände zwingen den Jungen von zu Hause zu flüchten und sich in den Teslatower einzunisten, dreh und Angelpunkt des Spiels.

    Vom Gameplay her spielt es sich relativ linear, es gibt eine sehr eingeschränkte Karte und nen Metroidvania-anmutenden Aufbau, doch wirklich groß Routen und Abzweigungen hat man nicht, dafür jedoch viele versteckte "Rollen" in den Räumen. Während man die meisten mit etwas Observation schon beim ersten mal bekommen kann, braucht man für manche erst noch Fähigkeiten die man im Laufe des Spiels erwirbt. Praktischerweise ist der Aufbau so angelegt dass man immer wieder zu nem riesigen vertikalen Raum zurückkehrt, bei dem einem die Magnetenkraft nach oben drückt. So teilen sich die Räumen vertikal zwischen vielen Etagen auf, zu die man durch diesen "Hubraum" relativ schnell backtracken kann.

    Die Fähigkeiten drehen sich alle um die Puzzle Komponente des Spiels, mittels besonderer Handschuhe lässt sich die Polarität von besonderen Metallplattformen umkehren, bestimmte Blumen, verleihen dem Jungen selbst eine Polarität mit er dann an andere magnetische Objekte herangezogen oder weggestoßen wird, ein späteres Item erlaubt es die Polarität frei zu ändern und ab da werden dann die Rätsel in dem Spiel etwas kniffliger und auch ausführungslastiger, aufgrund häufiger Checkpoints jedoch auch nie frustrierend. (ein bisschen zu viele nach meinem Geschmack, aber lassen wir das )
    Wenn etwas die meisten frustrieren wird, dann wohl eher die Bosskämpfe. Das sind sehr typische sequenzgesteuerte Kämpfe bei denen man selbst keinen Einfluss auf das Muster des Bosskampfes hat und ihm so lange ausweicht bis sich der Schwachpunkt entblößt. Da man selbst mit nur einem Treffer das Zeitliche segnet, muss man dort schon eine gewisse Geduld mit sich bringen. Allerdings brauchen die Bosse auch nie wirklich lang und wenn man das Muster raus hat, ist die Ausführung pure Kopfsache, trotzdem vermutlich nicht leicht zu verdauen für Plattforming-Legastheniker.

    Vom Movement her empfinde ich das Spiel aber als etwas zu slippery, die Figur hat in der Luft sowas wie nen Bremsweg, wenn man landet oder los springt wird man häufig etwas weiter fliegen als geplant, ich fand selbst in dem Remastered hat sich da kaum etwas an der Steuerung gebessert. Am Boden oder zwischen Polaritäten ist die Steuerung wiederum deutlich präziser.

    Soweit so gut, das Leveldesign des Spiels empfinde ich als kreativ und grundsolide doch der eigentliche Punkt warum mir das Spiel damals wie bis heute so gut in Erinnerung geblieben ist, liegt vor allem an seine Art des "Storytellings". Die angesprochenen Rollen behandeln alle einen Teil der Geschichte des Spiels und des Spieluniversums. Auf ihnen befinden sich Abbildungen über dem was in der Vergangenheit passiert ist. Obendrein kann man Theateraufführungen finden die sich automatisch abspielen und kritische Wendepunkte der Vorgeschichte behandeln. Im gesamten Spiel wird nicht eine Zeile gesprochen oder geschrieben, alles findet über jene Rollen, den stummen Theateraufführungen oder der Umgebung statt und das schafft das Spiel wirklich gut.

    Es steckt insofern Tiefe in dieser Spielwelt weil auch nicht alle Informationen die man findet, für den eigentlichen Konflikt des Spiels entscheidend sind. Ich war verblüfft als ich in einigen der Rollen "Teri" aus "World to the West" abgebildet fand, ich dachte mir zunächst dass sie diese Rolle extra für das Remastered nachträglich eingefügt haben, aber nein, tatsächlich existiert diese schon seit Anfang an.
    Die Macher haben hier eine riesige Spielwelt erschaffen, von denen in Teslagrad nur ein Bruchteil erfasst wird, während die anderen Spiele von dem Entwicklerstudio "Rain" andere Facetten beleuchten.

    Das hat durchaus seinen Reiz, denn schon in Teslagrad 2 tun sich Verbindungen auf, die mir helfen den Nachfolger noch mal um einiges mehr zu wertschätzen und mich für die Hintergrundlore zu interessieren..

    Das Spiel kann ich also insofern durchaus empfehlen, auch wenn ich nicht finde dass es sich gelohnt hat extra noch mal für das Remasted in die Tasche zu greifen. Der einzig neue Content sind nun 10 besondere "Challenge" Räume, doch die haben sich ziemlich dröge und uninspiriert im Gegensatz zum Rest des Spiels angefühlt, sogar die Position wo sie sich befinden wirkt "out of place". So als wollte man unbedingt noch irgendwie schnell was mit rein hauen, um irgendeine Neuerung zu haben.

    Achja eine Sache noch das Ende von dem Spiel ist ungemein befriedigend. Ich liebe es wenn man sobald man das Spiel durch hat, zu dem Ort zurückkehrt von dem man gekommen ist und all die positiven Veränderungen beobachten kann. Und bei solch einer Musik, bewegt man sich doch gerne praktisch 2 Minuten nur nach links:



    Na, könnt ihr raten in welcher Sprache das ist?

    Geändert von Klunky (01.05.2023 um 23:25 Uhr)

  2. #2


    Teslagrad 2

    Der Nachfolger zu Teslagrad ist definitiv ein interessantes Spiel. Das osteuropäische vorindustrielle Setting, weicht einem nordisch-mythologisch angehauchten und spinnt die Geschichte der Teslamancer weiter in die Vergangenheit und beleuchtet näher die Vergangenheit der Wikinger, die im ersten Teil noch als Plot-Device dienten um zu erklären wie der König von Elektropia zu seiner Macht kam und korrumpierte.
    Hierbei liegt auch dieses mal wieder die größte Stärke - nämlich dem Ausbau jener des ersten Teil: der Spielwelt und die damit umgebende Lore.
    Wieder gibt es Rollen zu sammeln, statt 36, dieses mal stolze 81 Stück(!) die detailierter auf vergangene Ereignisse eingehen, neue Erkenntnisse liefern und das ganze mit den den aktuellen Geschehnissen des Spiels kombinieren. Wieder einmal wird die gesamte Handlung stumm erzählt. Im Zentrum stehen Lumina, eine der Protagonisten aus World to the West und Galvan ein mysteriöser Teslamancer der Lumina auf ihren Weg nach Hause vor den Nachfahren der Wikinger beschützt. Das ganze entwickelt noch eine sehr tragische Komponente wenn man das volle Ausmaß der Tragödie die Elektropia als wiederfahren ist erfährt, als noch ihre alte Königin Elenor herrschte.

    Die eigentliche Haupthandlung ist dabei sehr schmal und nahtlos aneinander gepaced, Schlag auf Schlag gibt es so gut wie gar keine Downtime wenn man nur schnurstracks den kritischen Weg verfolgt. So ist der 2. Teil dieses mal streng genommen sogar noch kürzer als der Erstling, schon in weniger als 2 Stunden kann man die Credits über den Bildschirm flimmern sehen.
    Ich habe mir durchaus etwas Zeit genommen war aber dann dennoch überrascht das ich schon am Ende des Spiels war mit nur 22 von 81 Rollen.



    Die komplette Spielwelt besteht aus Fjorden, einem Tunntelsystem, einen Berg, das Schloss der Wikinger und den angrenzenden alten Teslatower des damaligen Elektropia. Noch viel mehr Metroidvania und mehr "Ori-Style" als der Erstling hält sich das Puzzlen dieses mal in Grenzen. Stattdessen fokussiert sich Teslagrad 2 stärker auf präzises und vor allem schnelles Plattforming. So erhält man schon früh die Fähigkeit mit nem Affenzahn zu sliden und das mit dem nötigen Momentum sogar Abhänge herauf, was sich dann mit der "Blink" Fähigkeit aus dem ersten Teil nur noch weiter kombinieren lässt. Wieder mal gibt es auch Polaritäten aber dieses Mal spielen sie eine noch prominentere Rolle für das Plattforming.

    Einerseits begrüße ich den neuen Fokus, andererseits bin ich als Plattforming Veteran nur noch schwer zu fordern und so bietet auch dieses Spiel mal wieder zahlreiche Checkpoints an sehr vielen Stellen teilweise noch innerhalb des selben Raums, was nie wirklich groß eine Anpannung daher kommen lässt.
    Gleichzeitig würde ich aber auch sagen dass die Plattforming-Passagen nie einen gewissen Anspruch überschreiten. Das Spiel ist damit insgesamt für meine Bedürfnisse eher lasch ausgefallen, dürfte aber Plattforming-Neulingen vielleicht umso mehr gefallen.

    Die Bosse in dem Spiel können dabei schon mal etwas gefährlicher sein. Fairerweise haben die Entwickler für diese anders als im ersten Teil jetzt einen "Schild" bereitgestellt. Quasi ein Power-Up vor dem eigentlichen Kamof bei dem man sich einen freien Treffer erlauben darf. Das man nun nicht mehr von allem instant-gekillt werden kann und dafür das Schild nur in den Bosskämpfen zum Einsatz kommt ist wie ich finde ein fairer Kompromiss und hat diese deutlich weniger frustrierend gestaltet, ohne dass man deren Anspruch im restlichen Sinne reduzieren musste. Gerade der Endboss war an sich sehr gut auf die Mechaniken des Spiels abgestimmt und hat dann auch Spaß gemacht.

    Der eigentliche Appeal des Spiels begann dann für mich aber wirklich nach der Story. als man nun mit allen Fähigkeiten die Spielwelt durchforstet und ab da wird klar dass Teslagrad 2 ein sehr vertikales Spiel ist, nicht nur von der Art der Fortbewegung sondern auch wie das Spiel strukturiert ist.

    - Der eigentliche Hauptfad von unter 2 Stunden ist nur sowas wie ein Appertizer, der die Gelegenheits-Spieler mit einem einfachen, dafür aber längenlosen Pfad begnügt
    - Das finden aller Rollen macht dann ungefähr 90% des Spiels aus, die sind wirklich an allen erdenklichen Ecken versteckt und die Suche nach ihnen offenbart viele versteckte Abzweigungen, Gebiete und Abkürzungen.
    - dabei lassen sich sogar neue versteckte Fähigkeiten finden die für die Progression nicht erforderlich sind, aber das Auffinden der Rollen vereinfachen, doch um diese zu erhalten muss man besondere Time Trials bestehen. Die fordern das Wissen über die Spielwelt, da sie von ihrer Zielgebung open-ended genug sind, dass man seine eigene Route planen muss.



    Die Time Trials fand ich leider wegen der ungünstigen Steuerungsbelegung etwas nervig. Leider sind sowohl der Slide, als auch Mjölnirs Hammer auf der selben Taste belegt (und lassen sich auch nicht entbinden), was dazu führt dass man den Slide nicht in der Luft gedrückt halten kann und ständig ausversehen eine Art Stampfangriff nach unten in der Luft ausführt.

    Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß die Rollen aufzufinden und mich vertrauter mit der Umgebung zu machen, der Mangel einer Teleport-Schnellreise hat das Erlebnis für mich auch immersiver wirken lassen, stattdessen hat man sich für eine in meinen Augen viel interessantere Idee entschieden. So finden sich überall in der Spielwelt Harpunen, welche Kilometer lange Seile in die Luft und über die ganze Spielwelt verteilt schießen. Früh erhält man im Spiel die Möglichkeit als Elektrizität verwandelt, die Seile entlang zu leiten. So kommen nach und nach immer Fäden im Himmel dazu, die sich über sämtliche Locations wie ein Netz ziehen. So kann man in Sekundenschnelle vom Balken des 7. Stocks des Turms, auf ein fliegendes Schiff, auf den Schneeberg gelangen, ohne dass es irgendwie allzu erzwungen wirkt. Abseits davon ist das Spieltempo schnell genug, dass man niemals zu viele Passagen wiederholen müsste bzw diese allzu lange dauern,, nachdem man sämtliche Fähigkeiten nutzen kann.

    Was mich dabei die ganze Zeit zusätzlich motiviert hat, war der fantastische Artstyle, bei dem die 2D Umgebung durch den geschickten Einsatz von Rotoskopie eine unglaubliche Tiefe erzeugt.
    Das gepaart mit der nordischen Musik, welche ich einfach gänsehaut-erregend finde und es schafft es eine Art monumentales Feeling für die verlassene Spielwelt zu erzeugen. Die Erhabenheit der nordischen Einöde wird einfach unglaublich gut eingefangen. Musikalisch ist das IMO das bisher der Höhepunkt aller Spiele die Rain Games bisher erstellt hat.

    Teslagrad bietet auch neben dem erwähnten Sammelobjekten noch viele Geheimnisse, so gibt es überall Steintafeln mit nordischen Runen die man als Deutscher tatsächlich zumindest so zu 20% entziffern kann, dank dem germanischen Gemeinsamkeiten. Demnach gibt es tatsächlich auch sehr viel Text im Spiel zur Lore, die jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ohne einen sprachkundigen vollstädnig entschlüsselt werden kann. Spannend ist es trotzdem irgendwo meiner Meinung nach und das Verständnis dieser Tafeln ist auch nicht wichtig um die Story im Gesamten zu verstehen.
    Wer wirklich die gesamte Spielwelt durchforstet und vermeitnlich alle Geheimnisse lüftet wird am Ende noch mal vom Spiel mit was Besonderen belohnt, aber mehr will ich dazu nicht sagen.



    Zu guter letzt noch 3 meiner Lieblingsstücke aus dem OST:


  3. #3

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Mal eine sehr kurze Zusammenfassung der letzten Wochen, auch wenn es nicht so viel ist.

    Final Fantasy Pixel Remaster (US PlayStation 4)
    Obwohl ich die Reihe seit Teil 6 verfolge und Teil 4 und 5 relativ "zeitnah" nachgeholt hatte, habe ich die ersten drei Teile tatsächlich nie gespielt. Mit dem Pixel Remaster und den Booster der Konsolenfassungen war es dann doch erträglicher und hat sogar "Spaß" gemacht. Die Geschichte ist recht simpel und ein Einzeiler reicht um sie komplett zusammenzufassen. War auf jeden Fall mal cool das gespielt zu haben, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass ich das Game jemals wieder zocken werde. Das gleiche gilt auch für...

    Final Fantasy II Pixel Remaster (US PlayStation 4)
    ... den zweiten Teil, denn obwohl die Story hier schon etwas ausufernder ist und tatsächlich recht interessant erzählt ist, macht das Gameplay und dabei speziell das Levelsystem absolut keinen Spaß. Wären die Booster nicht gewesen, die alles um den Faktor x4 erhöhen (wobei man das einstellen kann, wie man will), hätte ich das Spiel wohl relativ schnell abgebrochen. Viele der Gegner haben selbst bei hohen Werten noch viel zu viel ausgehalten und manche davon haben auch verdammt gut austeilen können. Da fragt man sich, wie die Leute das früher ernsthaft und ohne das Kampfsystem zu missbrauchen geschafft haben. Egal, wurde auf jeden Fall auch beendet und damit kann ich das auch endlich von meiner Liste streichen.

    The Amazing Spider-Man (EU Game Boy)
    Ein Spiel das gefühlt auch jeder der einen Game Boy hatte auch in der Sammlung hatte. Bockschwer und unfair, aber sobald man den Dreh raus hat, kommt man dann doch recht gut voran. Kann gar nicht so viel dazu schreiben, außer das es absolut dämlich war dass die Bösewichte Peter immer angerufen haben und gesagt haben, wo sie zu finden sind. So dämlich, aber dennoch lustig. Kann man spielen, muss man aber nicht.

  4. #4
    Ich habe nun FFVII Remake PS4 durchgespielt.

    Zuerst die negativen Punkte:

    -Sephiroth sieht aus wie 55 Jähriger. Sein Chara-Design ist wirklich misslungen.
    -Der Soundtrack ist mir zu orchestral. Das Original hatte diesen leichten Techno/Ambient Style, der perfekt zu Midgar gepasst hat.
    Leider hat man nahezu alle elektronischen Elemente entfernt. Wir konnte man hier diesen geilen Synth-Bass entfernen ??? https://www.youtube.com/watch?v=zX7P...Tfixn&index=14
    Und die Motorradmusik ist an die Wand gefahren
    Das Fight-Thema ist gefühlt 4 oder 5 man geremixt enthalten und ich glaube nur in einer Version, die nicht so oft drankommt ist die geile Stelle mit Piccolo-Flöte drin.
    Das Ending-Thema passt 0 zu FF.
    Einige Stellen wie z.B. Umweg den man mit Aeris nimmt um nicht in den Wallmarkt zu laufen, hat einen Sountrack der aus jedem neueren FF seit FFXIII hätten stammen können. 0 FFVIII Bezug
    -Die Passagen mit den Quests laufen mit zu schematisch ab. Story. Rumlaufen. Story. Quest-Passage mit zu einfachen Quests. Repeat.
    -Ich hätte mir noch Minimum einen Schauplatz mehr gewünscht, der dann mit den Sektoren verbunden ist.
    -Irgendwie hat das Materia-Verbinden nicht wirklich was gebracht und alles war zu einfach. Muss wohl mal auf Hard spielen.
    -Der Motorrad-Typ nervt und ist peinlich. Was sollte der?
    -Die Geister aka. Moiren gefallen mir nicht.

    Nun die positiven Punkte:
    -Mega Grafik
    -Soundtrack für sich betrachtet ziemlich gut, wenn man das Original vergisst
    -Persönlichkeiten der Charas sind recht ordentlich ausgearbeitet
    -Teefa sieht wirklich mega geil aus.
    -Spielzeit finde ich in Ordnung
    -Minigames, spezielle Aufgaben und ungewöhnliche Gameplaypassagen sorgen für Abwechslung
    -Einige Stellen sind im Gegensatz zum Original deutlich umfangreicher und das find ich gut.
    -Meiner Ansicht nach das Beste FF seit FF8 bzw. 9.
    -Deutsche Synchro überraschend gut. Bis auf Aeris und Teefa.

    Insgesamt kann man nicht meckern, wenn man sich ansieht, was Square sonst so abliefert

  5. #5
    Gerade in einer einzigen Fünfstundensitzung:



    Ja ja ja, diese ser gutt. Wie Alien Isolation, aber in einem Bunker und nicht sechs Stunden zu lang. Bonuspunkte gab es dafür, dass ich tatsächlich zweimal gebrüllt habe.

  6. #6
    Wanted Dead (Playstation 5) - ca. 10 Std.

    Nach 15 Minuten wollte ich es bereits wieder verkaufen und nach einigen Tagen Pause es dann nochmals versucht.
    Danach folgten Stunden der Unterhaltung, die ich dennoch kopfschüttelnd verbracht habe.
    Denn man merkt Wanted Dead seine Ninja Gaiden-Vorgeschichte an.
    Bloß bekommt man ein Ninja Gaiden in noch trashiger und billiger.
    Eigentlich könnte dieses Spiel auch von Grasshopper Manufacture sein, wenn man zwischen Gameplay und einigen animierten Szenen hin und her wechselt, man zu 99 Luftballons Karaoke singt, andere Minispiele zockt und in den Missionen sich anschließend extrem blutig durch die Gegner schnetzelt.
    Sogar die Handlung hat ordentlich Potenzial und dann schafft man es mit jeder weiteren Stunde alles vermehrt ins negative zu katapultieren.
    Denn die Handlung ist völlig konfus, man meint da fehlen zig Szenen, die Charaktere werden nicht richtig vorgestellt und dann hört das Spiel mittendrin auf.
    Kommt da noch ein DLC oder eine Fortsetzung? Möchte man einen ähnlichen Weg gehen wie damals Asura's Wrath?
    Ich weiß es nicht und ein wenig ärgert mich das auch, denn die Story könnte echt von Suda51 stammen.
    Die Protagonisten Hannah Stone hat mir sogar richtig gut gefallen.
    Optisch eine totale Abwechslung, Mund sollte man mit Seife auswaschen und ihre ganze Art hat was.
    Das restliche Team ist total asozial, was mir natürlich gefällt.
    Spiel wäre übrigens überhaupt kein Problem für die PS3 gewesen und ist besonders das Hauptquartier irrwitzig groß und eine Hässlichkeit für sich.
    Und in den Missionen? Da spritzt nur Blut. Man darf seine Skills aufwerten die zwar mehr als notwendig sind, doch hat man am Anfang der letzten Mission bereits alles erlernt, was dann wieder sinnlos erscheint.
    Das Gameplay ist dann auch ein zweischneidiges Schwert.
    Die Fights sind nämlich Hardcore und krepiert man ziemlich schnell.
    Man muss ein Gefühl entwickeln in welcher Kombination man seine drei Waffen einsetzt und kann einen die Steuerung & Kamera gerne in den Arsch treten.
    Parieren & Kontern ist dabei unerlässlich, denn gerade im Nahkampf muss man höllisch aufpassen.
    Also ich war einige Male echt am fluchen, nur sind die Finisher so befriedigend.
    Einordnen lässt sich Wanted Dead somit schwer.
    Ich bereue den Kauf wirklich nicht und bin froh über diese verrückte Erfahrung, würde am liebsten schon jetzt ein Remake verlangen, in den Händen von Team Ninja, denn ich glaube nach all den Reviews nicht an eine Fortsetzung.
    Die Schwächen sind leider so heftig, dass ich jeden verstehen kann, der das Spiel abbricht.

  7. #7
    Heartlight



    Naja "quasi" durchgespielt, es gibt kein Speichern Feature, dafür kann man die 70 Level des Spiels frei anwählen.



    Im Prinzip ein Boulder Dash Klon, im Alleingang 1990 von einem Polen für das Atari 800 entwickelt. Anders als in Boulder Dash gibt es hier aber keine Gegner oder Zeitlimit, dafür eine eigenwilligeren Physik die darüber entscheidet wann Steine runter plumpsen, was dem Spiel auch seine ungemein höher Komplexität gibt, wenn dutzende von sich beeinflussenden Steinreihen aus dem Weg geräumt werden müssen um an die Herzen zu gelangen. Also vielmehr ein reines Puzzlespiel, als ein Action-Spiel, auch wenn manchmal Geschickt gefragt ist, weil die Steine in Echtzeit fallen.

    Es gibt nicht viele Elemente, aber mit den Versatzstücken wurde so ziemlich alles rausgeholt, durch das editieren einer Textdatei kann man die Level übrigens verändern, so war das damals, eindach ASCII benutzt um die Symbole für das jeweilige Levelelement zu übersetzen.
    Was Laune macht ist der einzige Song im Spiel, ein Industrial Track der mit Amiga-artigen Klängen durchpumpt. Hierzu hatte ich auch mal ein kleines Vorstellungsvideo gemacht.



  8. #8
    Miasma Chronicles (PC)



    Als großer Fan von Taktik-RPGs wie Xcom, musste ich unbedingt das neueste Spiel von The Bearded Ladies spielen, welche auch das sehr gute Mutant Year Zero entwickelt haben (Corruption 2029 blende ich mal bewusst aus). Miasma Chronicles sprach mich auch optisch an und das Setting der Post-Apokalypse in einem düsteren Gewand ebenso. Am Ende kann ich sagen, dass es wieder ein gutes Spiel geworden ist, nur halt nicht das, was ich erhofft habe. Das Ende ist leider offen (zweiter Teil?, DLC?) und auch der Rollenspiel-Anteil hätte größer ausfallen können. Dafür bockt das Kampfsystem besonders, schön taktisch mit vielen kleinen Features. Was mir am besten daran gefallen hat. Man kann zwischen zwei Modi auswählen, wo einer kein RNG zulässt. Vorbei sind die Zeiten wo man trotz hoher Prozentwerte keinen Erfolg hatte. 100% Trefferwahrscheinlichkeit sind auch wirklich 100%, das macht die Kämpfe in meinen Augen berechenbarer und befriedigender. Schade, dass es keine echten Bossfights gibt und die Gegnervielfalt ist auch beschränkt. Ich konnte auch nur etwas mit dem Hauptcast anfangen, die leider nur wenigen anderen Begleiter, sind langweilig. Schade, dass es auch keine optionalen Gefährten gibt, aber dafür ist das Spiel bzw. das Budget nicht groß genug. Hier steckt eine ausgearbeitete Lore, ein gutes Kampfsystem und eine Story, die zwar keinen aus den Socken haut, aber trotzdem interessant und spannend erzählt wird. Abstriche muss man natürlich am Umfang machen, hier gibts keine bombastischen Inszenierungen oder viele ausgearbeitete Begleiter wie in einem Dungeons-&-Dragons RPG. Trotzdem steckt in Miasma Chronicles ein gutes Taktik-RPG, das Fans sicherlich gefallen dürfte.

    Geändert von Rusk (10.09.2023 um 10:41 Uhr)

  9. #9
    @Rusk

    Auch im Steam Summer Sale erworben?
    Die Welten von The Bearded Ladies sind schon besonders und war dann echt überrascht wie schnell der Preis von Miasma Chronicles gesunken ist.
    Mit meiner GTX 1050 werde ich mir das Spiel zwar nicht geben (20 Minuten haben mir gereicht), freue mich da aber echt drauf und klingt ja recht gut bei dir.

    Ratchet & Clank: Rift Apart (Playstation 5) - ca. 11 Std.

    Abgesehen davon wie kinderleicht dieses Spiel ist, wartet schon fast ein Animationsfilm auf einen, der von Pixar stammen könnte.
    Und das meine ich positiv.
    Man wird super durch die kinderfreundliche Handlung in einer fantastischen Welt begleitet, die super ausschaut.
    Bin zwar immer wieder überrascht wie seit zwei Jahren zig Spiele oder Filme das Thema Multiversum aufgreifen (Marvel sei Dank) aber das macht Rift Apart nicht schlechter.
    Das ich nur zwei Tage dafür gebraucht habe sagt eigentlich alles und kann verstehen wenn ein das zu wenig Spiel oder zu leicht ist, da gerade die ersten Teile eine weitaus größere Herausforderung darstellen.
    Ich bin aber froh über einen neuen Ableger und dürfte sich Sony über diesen Exklusivtitel gefreut haben.
    Für mich ein willkommenes und endlich wieder gutes gutes Jump ’n’ Run.

    The Darkside Detective: A Fumble in the Dark (PC) - 23:36 Std.

    Bin wirklich erstaunt über die lange Spielzeit.
    Habe nach einer etwas längeren Pause - bis die restlichen drei Fälle erschienen sind - mich da die letzten zwei Wochen rangesetzt und hatte genauso viel Spaß damit, wie letztes Jahr mit Teil 1.
    Detective McQueen & Officer Dooley haben wieder voll abgeliefert und bin immer wieder fasziniert von dieser Witz-Dichte.
    Wer sich diese Texte ausdenkt verdient einen Orden und so bleibt besonders Dooley mit seinen Blutwölfen wieder die ungeschlagene Nummer 1.
    Der Kerl ist so doof genial, geht gar nicht.
    Im Vergleich zum Vorgänger sind die Fälle weitaus umfangreicher, was das Spiel zwar nicht zwangsläufig besser macht, da die Qualität an sich gleich geblieben ist, war aber froh mehr Zeit in Twin Lakes verbringen zu können.
    Gleichzeitig habe ich wirklich alles angeklickt und mir jede Zeile gegeben, weswegen ich wohl die 20+ Stunden geknackt habe.
    Für ein Adventure extrem lang und bereue keine Sekunde.
    Diese Reihe darf gerne immer so weitergehen.

    Afterparty (PC) - 8:26 Std.

    Oxenfree ist geil und freue mich bereits auf Teil 2 nächste Woche.
    Afterparty ist ähnlich aufgebaut und hat (leider) Jahre für deutsche Untertitel benötigt und so habe ich jetzt fast ein Jahr zum durchspielen gebraucht und bin leicht enttäuscht.
    Das Thema zweier Tote, die in der Hölle Satan unterm Tisch trinken wollen, um ins Leben zurückkehren zu können ist originell und trifft man viele witzige Charaktere die mit einer 1A Syncho punkten können.
    Leider, leider ist das Gameplay absolut langweilig, da man nur von Ort zu Ort rennt und Trinkspiele spielt.
    Für das was geboten wird ist es viel zu lang und obwohl die Handlung viel Potenzial hat über den tot an sich und was Alkohol für Auswirkungen auf den Menschen haben kann, nutzt man all das Potenzial kein Stück.
    Man verliert sich in Unwichtigkeiten, manche Fäden verfolgt man kaum oder kappt diese vollständig und am Ende bleibt ein Spiel zurück, welches ich als ziemlich austauschbar unter all den Indiegames halte.
    Sicher kann man mit anderen Antworten die Dialoge ändern und gibt es bestimmt auch mehr als ein Ende, nur es motiviert mich kein Stück mich ein weitere Mal durch dieses öde Gameplay zu quälen.

    Geändert von Ὀρφεύς (12.07.2023 um 09:40 Uhr)

  10. #10
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    @Rusk

    Auch im Steam Summer Sale erworben?
    Die Welten von The Bearded Ladies sind schon besonders und war dann echt überrascht wie schnell der Preis von Miasma Chronicles gesunken ist.
    Mit meiner GTX 1050 werde ich mir das Spiel zwar nicht geben (20 Minuten haben mir gereicht), freue mich da aber echt drauf und klingt ja recht gut bei dir.
    Grund dürfte wohl sein, dass das Spiel bisher nicht wirklich erfolgreich war. Aber der Sale wird die Verkaufszahlen nur minimal beeinflussen. Ohne den Sale sind die 50 EUR für das Spiel bisschen zu viel. Da gibt es eher andere Probleme. Erstens ist Miasma Chronicles nur mehr für den PC und die Current-Gen erschienen und zweitens wurde kaum Werbung für das Spiel gemacht. Die GameStar, 4players und PC-Games haben es gar nicht mal getestet. Irgendwie ist das Spiel in der Masse untergegangen, was sehr schade ist.

    Und bzgl. Ratchet und Clank: Freue mich auch schon auf das Spiel, erscheint ja diesen Monat für den PC. Auf ein gutes Jump-&-Run hab ich echt wieder Bock, Sackboy war ja nicht so meins. Mein letztes gutes lag noch zu den Rayman-Hochzeiten.

    Geändert von Rusk (09.07.2023 um 10:30 Uhr)

  11. #11

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Final Fantasy XVI (EU PlayStation 5)
    Ein paar unsortierte Gedanken (im Spoiler verpackt) sind hier zu finden.

    Zu Ratchet & Clank: Rift Apart:
    So einfach wie das Game auch ist, es hatte mir echt verdammt viel Spaß gemacht und ich wiederhole mich: Spielt es, wenn ihr ein recht unterhaltsames und gut gemachtes 3D Action Adventure / Jump 'n Run spielen wollt.

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