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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Lollipop Chainsaw (US PlayStation 3)
    Eigentlich habe ich das Game bereits vor x Jahren sowohl auf der Xbox360 als auch auf der PlayStation 3 komplettiert, aber diese Woche hatte ich irgendwie wieder Lust es zu zocken. Es hat fast so viel Spaß wie beim erstem Mal gemacht, denn irgendwie war ich wegen der Steuerung komplett verplant und kann mich auch jetzt partout nicht erinnern, ob beim ersten Durchgang die einzelnen Tasten und was sie machen erklärt werden. Dennoch hatte ich spätestens ab dem dritten Level den Dreh wieder raus und habe die Zombies mit Stil gekillt. Ich hatte auch ganz vergessen, was für ein loses Mundwerk Juliet hatte und das finde ich gerade in der heutigen Zeit super! Das Spiel ist sexistisch, Juliet nimmt kein Blatt vor den Mund und es wird geflucht das sich die Balken biegen. Und auch wenn Juliet in manchen Sachen leicht naiv erscheint (ich denke da nur an ihren Sensei, der gerne ihr Höschen mit einem Bären drauf angucken will...), ist sie doch ein starker weiblicher Charakter. Ich weiß gar nicht ob ein solches Spiel heutzutage noch möglich wäre, ohne das sich x Leute angepisst fühlen könnten. Ich würde mich aber über ein Remake / Remaster freuen (wobei es mir schon reichen würde, wenn das Game auf der Series X abwärtskompatibel wäre... was wegen der ganzen lizenzierten Musik wohl nie passieren wird).

  2. #2
    Pokémon Alpha-Saphir

    Lange hab ich's vor mir hergeschoben, weil ich Gen 3 absolut nicht leiden kann und ich in letzter Zeit zu viele andere Pokémon-Spiele gespielt habe. Jetzt habe ich mich rangesetzt und das Teil in drei Tagen durchgekloppt. Hätte ich gewusst, wie belanglos die ganze Chose sein würde, hätte ich mir die Fangerei am Anfang gespart und wäre direkt mit Hydropi losgezogen. Das ganze Spiel habe ich mit meinem Starter solo geschafft. Wirklich jeden Kampf konnte ich allein mit Hydropi bzw. Entwicklung gewinnen und habe nicht ein einziges Pokémon verloren. Als ich erkannt habe, wie einfach das alles sein würde, habe ich die ganzen neuen Mechaniken links liegengelassen (auch wenn mich einige davon sehr angesprochen haben (DexNav)) und bin durch den Rest des Spiels nur so gerast. Beim automatischen Speichern nach dem Champion standen 10:04 Stunden auf dem Zähler. Unter acht sind ganz sicher möglich.

    Irgendwie schade, weil das Remake an sich wirklich gelungen ist und sehr abgerundet wirkt. Leider wurde es auf die falsche Generation verschwendet, denn Generation 3 ist mit Abstand die schlechteste. Das und der sehr hirntote Schwierigkeitsgrad lassen mich den Rest des Spiels nicht weiter erforschen wollen. Einen kompletten Pokédex möchte ich eigentlich nur noch in den neuen Spielen. Außerdem - was ist mit der Musik los? Viele Tracks sind echt gut, aber ich kann unmöglich der einzige sein, der das Gefühl hat, beim Radfahren Kastagnetten in den Speichen zu haben. Es gibt noch ein paar Songs, bei denen irgendwas im Hintergrund klickt und klackert, aber die hört man nicht mal ansatzweise so oft wie dieses Stück.

    Oh well. Für eine etwas höhere Schwierigkeit kann man sich mit Romhacks behelfen (hier: Sinking Sapphire). Habe ich zuletzt erst an Blaze Black 2 erfahren können, welches zum Ende hin aber unfassbar unfair wurde, weil einen einfach alles geoneshotted hat. Dabei hab ich nicht mal mehr den Challenge-Mode gespielt, welchen ich nach der zweiten Arena ausgeschaltet habe, weil es einfach zu grindy wurde.

  3. #3

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Donut County (EU Xbox One)
    Das Spiel ist aktuell im Game Pass drin, weshalb ich es mir mal angeguckt habe und ein Kumpel sich auch ganz gut damit amüsiert hat. Donut County ist recht kurz und nach 2 - 2,5 Stunden hat man schon alles gesehen und im Idealfall auch schon alle Achievements geholt. Grafisch ist das Spiel recht einfach gehalten, aber das reicht aus um das Spielprinzip umzusetzen. So ist man als Waschbär damit beschäftigt "Donuts" zu liefern, nur ist keinem der Bewohner der Stadt klar, was genau damit gemeint ist. Und so ist man dann damit beschäftigt mit einem Loch alles zu verschlingen was auf dem Spielfeld zu sehen ist. Dabei wird das Loch immer größer und man darf hier und da auch ein paar Rätsel lösen. Die Geschichte wird jedoch als Rückblick erzählt, denn die Bewohner sind inzwischen alle in einem Loch unter der Erde gefangen und wollen wieder raus. Und selbst dafür braucht mal das allesfressende Loch...

    Mystik Belle (US PlayStation 4)
    Eigentlich mag ich Metroidvanias und mit The Mummy Demastered hatte WayForward ein wirklich cooles Spiel abgeliefert. Leider kann ich das von Mystik Belle nicht behaupten, denn das Spielsystem ist so miserabel umgesetzt. Während das Spiel grafisch richtig gut aussieht und auch der Rest (Kämpfe und hier besonders die Bosse) überzeugen kann, ist das Hauptmerkmal das größte Problem. Andere Metroidvanias haben trotz der Freiheit immer eine klare Linie, aber dieses Spiel knallt einem nach und nach massig Items vor die Nase und man darf alles absuchen, um den Sinn dieser Items in Erfahrung zu bringen. Während man das bei manchen Items schnell erkennt, frage ich mich wie man bei anderen Items auf deren vorgesehene Nutzung kommen soll. Einen Hinweis darauf gibt es nämlich nicht oder ich habe es komplett übersehen. Schade, aber damit kann ich das Spiel aus meinem Backlog streichen.

  4. #4
    Lethal League Blaze - 2:42 Std.

    Ein Ballspiel, wo man versuchen muss seinen Gegner mit einem Ball abzuwerfen, bis sein Lebensbalken auf 0 sinkt.
    Je öfters man den Ball schlägt bzw. kontert, desto schneller wird dieser.
    Ist eine gute Idee, die Grafik ist mal was anderes (Candyman!!!) und für ein paar Stunden oder für den Storymodus geht das alles völlig in Ordnung.
    Nach nicht mal drei Stunden ist man aber mit der belanglosen Story durch und wirklich Lust habe ich in naher Zukunft nicht mehr eine Runde zu spielen.
    Alles halt kurzweilig.

    Fire: Ungh's Quest - 3:36 Std.

    Wollte ich vor Jahren bereits gespielt haben und für 99 Cent letztens zugeschlagen.
    Hat man schnell durch, alles ist sehr bunt und witzig gehalten und kann man sich an einem Nachmittag ruhig mal geben.
    Aber weder ist es anspruchsvoll, noch darf man eine nennenswerte Handlung erwarten.

    Zelle - 3:12 Std.

    Also das Spiel hat mich leicht überrascht.
    Sagte mir nichts und hat es eine interessante Mythologie, die man gerne weiter ausbauen darf.
    Auch vom Spiel her, wo man sich durchs Schloss bewegt und durch Reaktionstests skurrile Dämonen bekämpfen muss, hat was.
    Okay, das Ende war mit dann im Vergleich zum restlichen Spiel etwas zu kitschig, aber sonst, hey, nehme gerne eine Fortsetzung.

    Willy Morgan and the Curse of Bone Town - 5:42 Std.

    Ich weiß ja nicht, ich weiß ja nicht.
    Wirklich zünden konnte Willy Morgan nicht.
    Die Witze sind flach, die Rätsel leicht und ein wenig bescheuert - Stichwort, Fahrrad zusammen suchen - da reißt dieser kleine Trip in einem runtergekommenen Dorf nicht viel raus.
    Man kann es ruhig zocken, es war auch ziemlich günstig, nur sollte man seine Erwartungen sehr stark drosseln, denn hier bekommt man bloß ein nettes Adventure.

    Carrion - 6:54 Std.

    Was habe ich gelacht?
    Eine Forschungsanlage, ein Monster das ausbricht und die Metzelei geht los.
    Einziger Unterschied: Man ist das Monster und jagt die Menschen durch die Station und zerfetzt diese Stück für Stück.
    Dabei schreien die um ihr Leben und habe wirklich immer aufgegessen.
    Dann die Fähigkeiten mit all den vielen kleinen Rätseln haben was und hat man diesen Pixellook perfektioniert.
    Carrion schaut klasse aus und mit DLC geht das Spiel auch lang genug.
    Einzig was man hätte besser machen können ist die Übersicht, denn man hat keine Karte und habe mich deswegen ständig verlaufen.
    Und der Story hätte man gerne mehr Aufmerksamkeit schenken können, was Carrion somit ein Stück weit runterzieht.
    Ist leider verschwendetes Potenzial einer fiesen Idee, die wirklich Spaß macht.

    Black The Fall - 4:30 Std.

    Ein kläglicher Versuch Inside nachzuahmen.
    Hat mich ständig daran erinnert und fühlte sich nichts irgendwie besonders an.
    Auch vom Thema her irgendwie ausgelutscht und einige Rätsel sind völlig konfus, da die Steuerung oft gar nicht dem Spieler näher gebracht wird.
    Für diese Art Spiel gibt es viel bessere Alternativen und war durchaus ein wenig enttäuscht, da ich es Jahre lang in meiner Bibliothek hatte und eben mehr erwartet habe.

    The Coma 2: Vicious Sister - 14:36 Std.

    Nach längerer Zeit wieder ein richtiges Horrorgame.
    Diesmal aus Südkorea, in 2D und einer gelungenen Handlung + mehreren Endings.
    Den ersten Teil habe ich stumpf übersprungen, obwohl ich den habe, da Vicious Sister viel besser sein soll und ja, das Spiel hat was.
    Ich würde das Gezeigte auch nicht wirklich Horror nennen, wie man es aus Resident Evil und Konsorten kennt, sondern für mich persönlich ist das mehr ein Gruselspiel, welches von seiner Atmosphäre lebt.
    Man findet sich nämlich als Schülerin in einer anderen Welt wieder, die der Realität sehr ähnlich ist und wird dabei von der Horrorversion seiner Lehrerin und anderen Wesen gejagt.
    Vor denen kann man ausschließlich weglaufen und sich an ganz bestimmten Stellen zur Wehr setzen, wo man sich ein wenig mehr gedacht hat als in anderen Genrevertretern.
    Ansonsten versteckt man sich und muss dabei Quick-Time-Event abschließen, um nicht entdeckt zu werden.
    Dazu kann man viel erkunden was meist nur funktioniert, wenn man vorher die passenden Hinweise findet und sonst hat The Coma 2 eine vernünftige Länge, mit einer Story, die sich vom Einheitsbrei gut abhebt.
    Habe am Ende auch auf das gute Ende hingearbeitet und jede Notiz gefunden die es gibt.
    Was ich aber kritisieren muss ist das Speichersystem, womit man sich selber eine Falle stellen kann.
    Denn man speichert manuell und ich habe mal im Eifer des Gefechts mit einer Fleischwunde abgespeichert, die mich wenige Sekunden später getötet hat.
    Rettung war nicht mehr möglich und durfte dann nach 7 Stunden das Spiel neustarten.
    War ein wenig ärgerlich, was die Spielzeit natürlich gepuscht hat, aber ansonsten würde ich sagen kann man in gut 10 Stunden fertig werden, sofern man fast alles mitnimmt.

    DARQ - Complete Edition - 5:18 Std.

    Hiervon möchte ich gerne in Zukunft ein vollwertiges 10 Stunden Spiel sehen mit vernünftiger Handlung.
    Hier steckt nämlich enorm viel Potenzial drin mit richtig guten Rätsel, die die Schwerkraft aufheben und man kopfüber durch die einzelnen Kapitel rennt oder man einen ganzen Abschnitt dreht, damit man weiterkommt.
    Dazu ein ganz eigenwilliger Stil, der extrem zur depressiven Stimmung beiträgt.
    Wirklich ein feines kleines Grusel-Adventure mit wenig Story, null Dialogen, wo ich manchmal ein wenig zu lange aufn Schlauch stand.
    Aber als kleines Indie-Game für unter 5 Euro funktioniert DARQ richtig gut.

    Sine Mora EX - 2:42 Std.

    Yay, ein Shoot-'em-up.
    Vermutlich das Genre überhaupt, von dem ich keine Ahnung habe.
    Vielleicht habe ich noch nie eins gezockt? Ich weiß es nicht mehr und mein Genre ist das wahrlich nicht.
    Trotzdem geht die Spiellänge in Ordnung, fühlte mich nie überfordert, obwohl ich oft genug krepiert bin und zieht man nichts unnötig in die Länge.
    Nebenbei wird ein die Geschichte und dieses Imperium näher gebracht, welche zwar ansprechend wirken, nur man zu wenig mit macht, als das wirkliches Interesse aufkeimen könnte.
    1x durchzocken okay, schaut auch toll aus und mehr nicht.
    Rekorde will ich ebenfalls keine aufstellen, wobei sich Fans vom Genre hier bestimmt gnadenlos austoben werden.

    Dry - Drowning - 12:24 Std.

    Und das beste kommt zum Schluss.
    Ein Krimi Visual Novel und was für einer.
    Alles in s/w gehalten und ist man einem Serienkiller auf den Fersen.
    Dabei übernimmt man wirklich mal ein Arschloch von Protagonisten, der richtig Dreck am stecken hat und spielt das alles in der totalitären Stadt Nova Polemos, wo ein großer politischer Wechsel bevorsteht.
    Das Spielt knüpft die beiden Bänder Serienkiller & Politik immer weiter zusammen und wollte ab Mitte von Kapitel 1 unbedingt wissen wie es weitergeht, was mir nicht mehr oft passiert.
    Aber die Handlung ist verdammt spannend und mag ich den gesamten Stil.
    Aufgeteilt hat man Dry - Drowning in 4 Kapitel, es gibt mehrere Endings, da die einzelnen Entscheidungen ernsthafte Konsequenzen mit sich bringen und habe Ende A erreicht.
    Ein Ende, wo mir ähnlich wie in Life is Strange nur der Begriff bitter süß über die Lippen kommt.
    Denn mir sind die Charaktere echt nahe gegangen und werde irgendwann einen zweiten Durchlauf starten.
    Ist übrigens auch das erste Spiel vom italienischen Entwickler Studio V, die dieses Jahr ihr neues Spiel Dark Renaissance veröffentlichen wollen.
    Wenn das so spannend wird wie ihr erstes Spiel, steht ein Day One-Kauf bevor.

    Geändert von Ὀρφεύς (28.06.2021 um 03:38 Uhr)

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