Ergebnis 1 bis 20 von 4181

Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    Omega Strike

    Ein recht kurzes Metroidvania. Man steuert einen Squad aus 3 Kriegshelden ( Anfangs nur einen). Jeder mit individuellen Waffe und Fähigkeiten. Die Grafik erinnert etwas an Merchenary Kings. Leider gibt es keine Teleporter oder ähnliches und so muss man teilweise sehr langes back Tracking betreiben. Das Spiel ist soweit ganz ok, aber auch nichts besonderes.

    Devil may Cry 3
    Mit Abstand der beste Teil der HD Collection! Sehr gutes Gameplay, tolle Waffenauswahl, fördernde Bosse und coole Sprüche. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man die vorherigen Missionen jederzeit wiederholen um versteckte Items und Red Orbs zu sammeln.

  2. #2
    Shadows of the Damned

    Das hat Jahre gedauert, bis ich dieses Spiel zocken durfte.
    Die erste Bestellung ist vor Jahren abhanden gekommen.
    Dann war es bei Gamestop ausverkauft.
    Einige Jahre später ist die zweite Bestellung beschädigt worden und erst dann hatte Gamestop eine Version davon letztens im Regal stehen.
    Zwar war die OVP völlig für'n Arsch, doch mich interessierte nur das Spiel.
    Nach 10 Stunden muss ich sagen, Suda51 hat hier eines seiner besten Games kreiert.
    Man hat dermaßen viele schräge Ideen ins Spiel einfließen lassen und es mit dem Resident Evil 4 Gameplay gepaart.
    Raus gekommen ist ein dreckiger Trip in die Unterwelt, den man ständig mit einem Augenzwinkern begegnet.
    Würde das sogar mit meinem Favoriten Killer7 gleichsetzten und fordere hiermit einen offiziellen zweiten Teil.

    Und aussortiert wurden:

    Death Stranding

    Wie überaus ärgerlich.
    Alles am Spiel spricht mich an.
    Schöner OST, die Grafik bei den Landschaften hat echt was und die Handlung ist völlig crazy und werde mir die sicherlich irgendwann auf Youtube geben.
    Leider, leider gibt es genau einen Punkt, der mir alles kaputt gemacht hat, weswegen ich Death Stranding nicht weiterspielen werde.
    Die Rede ist vom Gameplay.
    Kojima hat hier Langeweile neu definiert.
    Wenn ich dann von Kunst lese oder man hat hier ein Meisterwerk erschaffen, welches das Genre (ja, welches eigentlich?) meilenweit im Jahre 2019 vorangebracht hat, wird mir ganz schwindelig.
    Dieser Wandersimulator ist gnadenlos öde.
    So etwas gebe ich mir keine 30-40 Stunden, sonst falle ich in den Winterschlaf.

    Far Cry: New Dawn

    Yay, Ubi-Schrott hat wieder die nächste Ladung Müll abgeliefert.
    Wenn man keine Erwartungen hat und dann trotzdem enttäuscht wird, ist das irgendwie eine besondere Leistung.
    Kenne ein Far Cry und man kennt alle.
    Alleine der Anfang ist zum Haare raufen.
    Wieder spielt man den tollen Hoffnungsträger, der Menschen gegen eine Bedrohung zusammen trommeln muss (gegen zwei Gören).
    Dabei blinkt die Karte wieder dermaßen, dass man kurz vor einem epileptischen Anfall steht, weil man den Spieler ja irgendwie beschäftigen muss.
    Die Dialoge sind dann ein absolutes No Go. Beispiele gefällig? Gerne!
    Bin auf'n Weg zur nächsten Mission und werde s-t-ä-n-d-i-g von meiner Begleitung vollgelabert.
    Die hält einfach nicht die Fresse.
    Da kommen dann Sätze wie: "Das war knapp" oder "Beinahe wäre es aus gewesen", dabei laufen wir nur herum.
    Keine Bedrohung... nichts.
    Natürlich nennt die ein dann ständig Cap, weil man anscheinend keinen richtigen Namen hat.
    Später rette ich dann so einen Kerl und der erzählt nur Unsinn.
    Er bedankt sich gleich 3x, weil man den Held gespielt hat und nur wegen ihm gekommen ist.
    Denn er ist so unwichtig und man selber ist ein Gott, wie kann das nur sein?
    Anschließend ist sein Bein verletzt, also so ganz nebenbei, vorher war alles super und er muss sich jetzt erholen... warte... nein, wie doof von mir, der hat sich nur was verrenkt , worum wir uns sofort kümmern.
    Schon steht er auf und will tapfer wie er ist an die Arbeit gehen, dabei hat man zuvor rumgeheult.
    Er bekommt also den Hinweis sich auszuruhen und exakt eine Sekunde später ist er überzeugt und humpelt weg.
    Kaum geht man anschließend durchs Lager, schlägt ein die Ubi-Schrott Formel wieder voll in die Fresse.
    Alle labern ein ohne Aufforderung voll, man kennt keinen von denen und soll direkt irgendetwas nerviges erledigen.
    Das Skript zum Spiel hätte man besser verbrannt und kam mir wieder vor wie in Days Gone.
    Neben Watch Dogs und Assasiens Creed ist Far Cry nun die dritte Reihe von Ubisoft, die ich in Zukunft meiden werde.
    Werde darauf nie klar kommen, dass die vor 17 Jahren Prince of Persia rausgehauen haben.

    Geändert von Ὀρφεύς (24.04.2022 um 23:28 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Death Stranding

    Wie überaus ärgerlich.
    Alles am Spiel spricht mich an.
    Schöner OST, die Grafik bei den Landschaften hat echt was und die Handlung ist völlig crazy und werde mir die sicherlich irgendwann auf Youtube geben.
    Leider, leider gibt es genau einen Punkt, der mir alles kaputt gemacht hat, weswegen ich Death Stranding nicht weiterspielen werde.
    Die Rede ist vom Gameplay.
    Kojima hat hier Langeweile neu definiert.
    Wenn ich dann von Kunst lese oder man hat hier ein Meisterwerk erschaffen, welches das Genre (ja, welches eigentlich?) meilenweit im Jahre 2019 vorangebracht hat, wird mir ganz schwindelig.
    Dieser Wandersimulator ist gnadenlos öde.
    So etwas gebe ich mir keine 30-40 Stunden, sonst falle ich in den Winterschlaf.
    Hmm, wie weit hast du es denn gespielt? Wenn du von Wandersimulator sprichst, kann das ja nicht gerade weit sein, das Spiel fängt sehr trivial an weil es erst langsam all seine Gameplaymechaniken enthüllt. Klar läuft man in dem Spiel viel rum, aber gerade wenn man auf "Schwer" spielt und schon ein bisschen weiter ist denkt man sich: "boah also die Leute die es als Walking-Simulator bezeichnen, haben echt keine Ahnung" es gibt Momente da ist man echt permanent unter Anspannung. Wenn man sich wie ich die Regel setzt nicht zwischendurch zu speichern (das geht leider) also eine Lieferung, bzw eine Reihe an Lieferung in einem Stück durchzieht, geht einen manchmal echt der Stift flöten, man muss teils sehr weitsichtig vorausplanen. Dazu kommt dass man durch Lieferungen an den verschiedensten Auftraggebern ständig irgendetwas Neues freischaltet.
    Wenn dich so viel am Spiel anspricht, kann ich dir nur empfehlen dir noch mal einen Ruck zu geben.

  4. #4
    Ja, ich weiß in etwa was du meinst und der Wandersimulator war natürlich eine überspitzte Formulierung.
    Aber dennoch, was ich gestern in einigen Let's Play Videos gesehen habe, wie sich Death Stranding nach 15-20 Stunden spielt, ist absolut nicht mein Fall und definiere ich mit Langeweile.
    Extra Regeln wie zwischendurch nicht speichern oder auf schwer zocken ist dann zusätzlich nichts für mich, passt aber voll zu dir.
    Jetzt ist es so oder so zu spät, Spiel habe ich bereits verkauft und verbuche ich unter: "Nicht mein Ding".

  5. #5
    Endlich mit der "Kampagne" von Pokémon Schwert fertig. Bzw. eh schon seit ein paar Tagen. Hab nur drauf vergessen, es auch hier groß zu verkünden. Das Spiel ist ansich ja ganz nett, aber mehr auch nicht. Es hat meiner Meinung nach nichts, was das Spiel besonders macht. Vor allem nach Abschluss der Liga-Challenge nervt der Teil mit den beiden Brüdern doch echt nur noch. Das war lästiges von A nach B laufen mit einigen Kämpfen dazwischen. Wirklich nur überflüssig. Grafisch gibt das Spiel auch nicht so viel her, wie möglich wäre. Das ist echt schade. Alles mit freier Kamera und weitläufiger sollte sogar bei Pkmn inzwischen drin sein.
    Es gäbe doch so viel Potential! Wie schön wäre doch einmal ein riesiges open World Pkmn in einem Breath of the Wild Stil? Mit allen Regionen, die man nach und nach besucht und erkundet... Dafür würde ich es sogar akzeptieren, dass Region für Region dann als kostenpflichtiger DLC nachgereicht wird. Aber die beiden DLC's die noch veröffentlicht werden, fasse ich mit Sicherheit nicht an. Vor allem nicht bei dem Preis.

    LG,
    Mike

  6. #6
    Die Tage zwei kurze Games dazwischen geschoben:

    The Great Perhaps: Ist ein kurzes Adventure mit einer Handlung, die wahnsinnig viel Potenzial bereithält.
    Leider wird dieses Potenzial kaum genutzt und ist es zudem sehr einfach.
    Passt nicht wirklich zur sonst guten Vertonung und den netten Stil, aber für 3,99 Euro geht das ziemlich in Ordnung.
    Wird dennoch nicht lange im Gedächtnis bleiben.

    Infamous: First Light: Habe ich heute gesehen und hat mich daran erinnert, dass First Light die letzte Infamous-Lücke ist, die ich in den letzten Jahren noch nicht geschlossen habe.
    Also gestartet und in exakt 3 Stunden und 9 Minuten durchgezockt.
    Puh, zum Glück war das so ein kurzer DLC, denn für ein 10 Stunden Spiel wäre mir Fetch zu nervig gewesen.
    Und für die Zeit sich eben mit Neonkräfte durch die Stadt prügeln und die Vorgeschichte kennen zu lernen war das durchaus spaßige Unterhaltung.

  7. #7
    Kentucky Route Zero: Ein Spiel das fast ein komplettes Jahrzehnt in Entwicklung war und im Laufe der Zeit viele positive Kritiken eingeheimst hat ... was ich echt nicht nachvollziehen kann. Ich hatte mir eigentlich ein cooles narratives Adventure erhofft, aber im Endeffekt hat dieses Spiel so gut wie keine Story, keinerlei interessanten Charaktere und gameplaytechnisch ist es eigentlich nichts weiter als ein Walking Simulator mit ein paar Text Adventure Einlagen. Das ganze ist außerdem als Roadtrip aufgebaut, wodurch die Entwickler unzählige sinnlose Sequenzen einwerfen konnten die visuell zwar ganz cool sein können, aber die im Endeffekt so gut wie nichts zu irgendwas beitragen. Und das bisschen was es tatsächlich an Story gab wird nicht mal ordentlich aufgelöst. Man kommt zwar da an wo man hin wollte, aber das warum wird nie geklärt. Stattdessen läuft man einfach nur dutzende Male mit einer Katze im Kreis und belauscht ein paar Gespräche ... und das ist dann auch der ganze fünfte Akt, für den die Entwickler trotzdem 3 1/2 Jahre gebraucht haben (?!?!?!)

    Seriously, what the fuck? Was ist das denn bitte für ein Ende? Das wirkt geradezu so als ob die Entwickler keine Ahnung hatten wohin die Story eigentlich gehen soll, weswegen sie nach all den Jahren einfach das Handtuch geworfen und "schnell" was zusammgeschustert haben damit sie nicht noch mehr Zeit mit diesem Spiel verschwenden müssen. Kann ich von daher echt niemandem empfehlen. Ist für mich einfach nur ein wunderbares Beispiel für Style over Substance. Und neben der visuellen Präsentation fand ich ansonsten nur ein paar der Songs ganz cool.

  8. #8
    GreedFall [PC]



    Hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Am besten hat mir die durchaus gute Story gefallen, da sie mit dem unverbrauchten Setting einiges hermacht. Klar es gibt hier und da einige Punkte, die man besser hätte machen können (flexibleres Schnellreisesystem, besseres Lootsystem, mehr Innenraumausstattungen, stupides Stealth-System, etc.) Schade, dass die Begleiter nicht wirklich Einfluss in den Dialogen nehmen. Sie stehen oftmals stumm daneben und sagen nur unwichtige Beiläufer. Leider kann man sie nicht anpassen, nur die Ausrüstung (also keine Skills, Attribute etc). Am meisten hat mich eher die teilweise sterile Welt gestört. Es gibt zwar NPCs, aber die sind nicht ansprechbar und machen nicht den Eindruck, als würden sie einen Tagesablauf nachgehen. Manche rennen nur doof ihre Routen ab. Auch die Gegnervielfalt lässt zu Wünschen übrig, man sieht sich schnell satt. Dafür ist die Optik und die Technik an sich gelungen, hatte keine nennenswerten Bugs. Gesichtsansimationen sind doch zu steif, aber das schaffen eh nur Top-Budget-Spiele.

    Finde es bewundernswert, wie sich Spiders mit jedem Game besser wird, wenn ich z.b. an ihre ersten Spiele denke. Mit mehr Budget und dem neuer Basis von GreedFall kann das neue Spiel nur noch besser werden. Ich freu mich drauf. Kann GreedFall jedem der was auf gute Rollenspiele hält weiterempfehlen. Speziell auch an Leute, die BioWares alter Tage nachtrauern.

    Geändert von Rusk (04.03.2020 um 21:55 Uhr)

  9. #9
    Ys VII Lacrimosa of Dana, Nintendo Switch, ca. 56 Stunden

    Nachdem ich dieses Jahr (bzw. zum Jahreswechsel) bereits Dragon Quest XI S und Xenoblade Chronicles Torna beendet habe, denke ich mir nun „hätte fast mal an der JRPG Challenge für 2020 teilnehmen können“. Denn am Samstag habe ich nach 56 Stunden Ys VIII mit dem True Ending durchgespielt.

    Ys VIII war mein erstes Ys Spiel. Zuvor hatte ich von der Serie zwar ab und an mal gehört, jedoch nie ein Spiel besessen und auch keines gespielt.
    Letztes Jahr habe ich dann im Rahmen des Switch Ports und auf viele sehr positive Stimmen zugegriffen und mir das Game mit in den Sommerurlaub genommen, wo ich es ca. fünf Stunden angespielt und nach der Rückkehr zu Gunsten anderer Titel habe liegen lassen. Da mich nach DQXI S aber wieder das JRPG Fieber gepackt hat und ich auf die Lieferung von DQV wartete bzw. das grottige Torna in 20 Stunden abfrühstücken konnte (und mir sowieso vorgenommen habe, dieses Jahr wirklich mal einige Teile meines Backlogs anzugehen), fiel mir Ys VIII wieder ein.
    Nach kurzer Eingewöhnung fand ich auch ob des schnellen und leicht zu verinnerlichenden Gameplays wieder ein.

    Nach der Wiedereinfindung habe ich dann das Spiel auch recht locker flockig auf dem dritten Schwierigkeitsgrad durchgespielt und dabei – ohne Komplettierung anzustreben – immer brav alle Sidequests gemacht, gefischt, alle Geschenke gekauft etc.
    Einzig hatte ich mich vorab informiert, dass es bestimmte Dinge gibt, die man verpassen kann und dass es mehrere Enden gibt, je nachdem wie hoch der Vertrauenswert zu den anderen Gestrandeten ist.
    Den Rest habe ich eigentlich ohne Hilfe ganz gut hinbekommen, indem ich nach jedem Story Abschnitt das Board für die Sidequests und die Fragezeichen auf der Map geprüft habe.

    Ys VIII ist ein JRPG, welches mir gameplaytechnisch sehr gefällt. Das Kampfsystem ist sehr flott und leicht zu verstehen ohne dabei zu simpel zu werden und funktioniert für mich um Meilen besser als das eines Kingdom Hearts 3, das alle paar Sekunden durch übermächtige Komboangriffe inkl. Filmsequenz unterbrochen wird. Der Flow ist schlicht extrem gut und es fühlt sich sehr befriedigend an, die Horden der Gegner wegzuschnetzeln.

    Auch der Aufbau der Spielwelt hat mir sehr gut gefallen. Es gibt eine Open World, stattdessen ist die Insel der Sirenen wie ein klassisches Action Adventure/Metroidvania aufgebaut, wo man mit fortlaufendem Spielverlauf und erworbenen Fähigkeiten neue Areale freischaltet, die vorher oft schon angeteasert werden. Durch die Oberweltkarte ist auch immer ersichtlich, wo man evtl. ein neues Hindernis mit einer neuen Fähigkeit oder einem neuen Mitstreiter tilgen kann – wobei ab und an tatsächlich eine setzbare Markierung auf der Karte nützlich gewesen wäre, da trotz Markierung auf der Oberweltkarte nicht immer ganz ersichtlich ist, in welche Richtung man sich jetzt genau bewegt.
    Durch die zwei Handlungsstränge, die später zusammenlaufen, wird auch eine tolle Abwechslung geboten, was die Dungeons betrifft. Anfangs bewegt man sich mit Adol eher in naturbelassenen Gebieten, während Dana in Zeldaesquen Tempelanlagen unterwegs ist, die auch mit dem ein oder anderen kleinen Puzzle aufwarten können.

    Die Geschichte fand ich auch total klasse, da ich Abenteuergeschichten auf verlassenen(verwunschenen) Inseln und Schiffbruchgeschichten seit Kindestagen liebe und die Prämisse für JRPGs absolut unverbraucht ist. Ein Wermutstropfen war, dass man sich von den Genre Konventionen doch nicht ganz losreissen konnte und es gegen Ende in immer größeren Clusterfucks ausgeartet ist, so dass es dann doch um die Vernichtung des ganzen Universums ging. Hier wäre weniger m.E. mehr gewesen und man hätte es besser bei einer „lokalen“ Bedrohung belassen können. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte in Summe sehr gut gefallen, insbesondere durch die relative Bodenständigkeit, die sie sich über die größte Spielzeit erhalten konnte und auch aufgrund der sympathischen und aussagekräftigen Charaktere. Diese sind zwar Setting-bedingt weniger als in den allermeisten Genrekollegen, glänzen aber hingegen durch Persönlichkeit und auch recht interessante Sidequests, die einem die Charaktere näherbringen.

    Technisch hat die Switch Version schon mit einigen Problemen zu kämpfen. Die Grafik wirkt auf einem großen 4K Fernseher sehr grob und man sieht natürlich, dass man es mit einem ursprünglichen Vita Spiel zu tun hat. Leider hat das Spiel dennoch Schwierigkeiten die Frame Rate konstant auf 30FPS zu halten und man sieht auch viele Artefakte wie Flimmern und abgehackte Bewegungen von weiter entfernten Gegnern. Stilistisch gefällt mir die Insel der Sirenen sehr gut und es gibt doch einige unterschiedliche Setpieces.
    Die Musik muss noch positiv erwähnt werden, da es hier sowohl ruhige, atmosphärische und fast schon melancholische Stücke gibt, die sich mit rockigen Stücken abwechseln, welche sehr gut die schnelle Action im Gameplay unterstreichen.

    Insgesamt bin ich von Ys VIII begeistert gewesen und durchaus interessiert mir weitere Titel der Serie anzuschauen.
    Momentan liebäugle ich mit der Compilation der ersten beiden Teile für die PSP und habe mir die bald erscheinende Limited Edition von Memories of Celceta für die PS4 vorbestellt.
    Da Ys VIIi auch mein erstes Falcom Spiel darstellt bin ich nun umso erpichter auch die Legend of Heroes Serie anzugehen, von der ich mir die drei westlichen Versionen von Trails of Cold Steel vor Kurzem für die PS4 zugelegt habe. Allerdings ist hier die Hürde doch etwas groß, sich an dieses Mammut Projekt heran zu trauen – zumal ich eigentlich auch gerne Trails of the Sky und die Crossbell Saga vorab spiele würde.

    Ys VIII ist mit Sicherheit eines meiner liebsten JRPGs dieser Generation geworden und hat mir gezeigt, dass es sich durchaus mal lohnt, den wachsenden Backlog zu bekämpfen.

    Wertung: 9,0/10

  10. #10
    God of War: Ascension - 10:29:24 Std.

    Dieses God of War habe ich völlig ausgeblendet und dann mehr so etwas wie die PSP-Ableger erwartet.
    Würde ich letztendlich sogar mit Teil 3 gleichsetzen, da hier ein wahnsinnig stimmiges Gesamtpaket geschnürt wurde.
    Der erste und der letzte Boss suchen ihresgleichen, man hat nette Rätsel integriert und vor allem sind die Schauplätze abwechslungsreich ausgefallen.
    Habe nur gar keine Ahnung, ob die Handlung überhaupt schlüssig ist durch diese Erweiterung, denn dafür bin ich zu lange aus der ursprünglichen Trilogie draußen.

    Apsulov: End of Gods - ca. 8 Std.

    Gestern nach monatelanger Pause durchgezockt.
    Das ist wieder so ein Spiel der Marke SOMA oder Moons of Madness.
    Wieder ein cooler Schauplatz, wieder eine höchst interessante Story, aber leider wieder einige nervige Gegner, die nie unheimlich oder bedrohlich wirken.
    Vielmehr ist es diese bedrückende, düstere Stimmung, die zu gefallen weiß.
    Man könnte sogar die Ausgangslage weiterspinnen für weitere Teile, was man vielleicht mit Unforgiving: A Northern Hymn bereits getan hat?

  11. #11
    Dragon Ball Z: Kakarot [PC]



    Das Spiel hat mich echt überrascht. Erwartet habe ich nen generischen Prügler-Klon wie Dragonball Xenoverse oder Jump Force mit etwas Rollenspiel-Flair. Hab mich auch null vorher informiert und wurde dann in den ersten Stunden eines Besseren belehrt. Hätte ich gewusst, dass das Spiel die ganze Z-Story chronologisch erzählt, wäre ich komplett anders an das Spiel herangegangen. Doch nicht nur das hat mich überrascht, denn das Spiel ist verdammt gut geworden. Die Kämpfe sind einfach zur spaßig, man muss sich keine 10-Tasten-Kombos wie in einem Beat ’em up merken, alles flutscht und sieht zudem noch klasse aus. Natürlich am Anfang nicht so viel, wo man nix kann aber z.B. in der Boo-Saga als SSJ-3 fetzt der Bildschirm schön richtig. Und meine Fresse, das Dragonball Flair kommt richtig gut rüber. Hat mich sogar wieder dazu gebracht ein paar Folgen zu gucken, um in Nostalgie zu schwelgen. Ein Lob auch noch an die Entwickler, die so manche kleinen Details in gewisse Szenen hineingepackt haben, die nur ein Fan erkennen kann. Selbst emotionale Szene wie die Folge "Vegetas Erkenntnis" haben sie reingepackt. Auch gibt es eine umfangreiche Enzyklopädie, man kann die Dragonballs sammeln und sich was wünschen, mit versch. Chars fighten usw. Leider hat das Spiel auch die typischen JRPG-Kinderkrankheiten, z.B. die Minispiele die nur scheiße und unnötig sind. Es gibt kein JRPG was nicht auf das beschissene Angeln verzichtet, ebenso wie hier in DBZ Kakarot. Man darf sich auch kein waschechtes Rollenspiel erwarten, nur ein paar RPG-Elemente. z.B. gibts kein richtiges Dialogsystem und die Nebenquests sind auch ziemlich langweilig. Auch gibts abseits des Kämpfens (wenn man die Minispiele außen vorlässt) keine nennenswerte Gameplay-Tiefe. Die Spielewelt zu erkunden macht auf Dauer keinen Spaß, weil es nicht wirklich was gibt. Im Grunde hat man den meisten Spaß, wenn man nur die Hauptstory verfolgt und dazwischen ein paar Sidequests macht. Nichtsdestotrotz macht das Kämpfen, die Story und die Dragonball-Atmosphäre alles wieder wett. Für mich das beste Dragonball Spiel, das es gerade gibt.

  12. #12
    Street Fighter V - 8 Stunden.

    Das einzige Genre, wo ich solch trashige Geschichten mag.
    Mir wurden zum Ende hin zwar die Fights zu heftig, da ich unendlich schlecht in all den Fighting Games bin, Spaß hatte ich dennoch.
    Für die paar Stunden halt angenehme Unterhaltung und bei weitem besser als das schreckliche Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations.
    Das habe ich nämlich nach einer Stunde aufgegeben und darf sich neben My Hero One's Justice an den Katzentisch setzen.
    Warum muss man ständig die Handlung der Serien so billig nacherzählen?
    Wenigstens haben sich die Verantwortlichen (CyberConnect2) danach relativ gut entwickelt, wie Dragon Ball Z: Kakarot zeigt.

    The Legend of Zelda: Link‘s Awakening - 14 Std.

    Schön gemachtes Remake, dessen Reviews ich persönlich überzogen finde.
    Für mich, jemand der das Original kennt, wurde hier einfach ein gutes Spiel abgeliefert.
    Man bleibt dem Original treu und konnte mich an erstaunlich viel von damals erinnern, was den Zauber ein wenig genommen hat.
    Doch befinden sich meine Erwartungen und das was ich bekommen habe auf selber Stufe.
    Also ja, Daumen hoch für Link‘s Awakening.

    Donkey Kong Country: Tropical Freeze - 11 Std.

    Ich mag Donkey Kong nicht, also die Figur an sich.
    Bis Level 3 wollte das Spiel nicht zünden und plötzlich entfaltet sich eines der besten Jump ’n’ Run der letzten Jahre.
    Spontan fällt mir nur Rayman Origins & Legends innerhalb de letzten fünf Jahre ein, welche ich besser finde.
    Denn hier wartet ein angenehm schweres Spiel auf ein, dessen Soundtrack geil ist und die Grafik mit den vielen Ideen ist grandios.
    Mal schwimmt man durch Höhlen und sieht man bloß den Schatten von Donkey Kong, während die Krawatte knallrot leuchtet und wenig später wartet die Welt La Savanna auf ein, die an Afrika erinnert und lauter coole Ideen bereithält.
    Auch die Endgegner sind übelst gelungen und witzig obendrein.
    Wirklich tolles Game und das Beste Jump ’n’ Run von Nintendo, das ich jemals gespielt habe.

    Geändert von Ὀρφεύς (20.03.2020 um 11:50 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •