Eben Spider-Man für die PS4 beendet und ich bin schon etwas begeistert von dem Spiel. Auf allen Ebenen funktioniert das Spiel echt gut, aber auch nicht einwandfrei. Die Geschichte ist fantastisch inszeniert und hat mir soweit alles geboten, was ich von einem Spider-Man erwarte, auch wenn es ein paar Dinge gibt, die für mich nicht ganz funktioniert haben. In erster Linie der harte Fokus auf den Hass der Villains für Osborn, der mir dann doch ein wenig zu aufgesetzt war. Martin Li ging im letzten Drittel auch etwas unter, da er Platz für Doc Ock schaffen musste, dessen "Entstehung" mir ein Stück zu gehetzt erschien.
Das Gameplay funktionierte meist auch sehr gut, aber manchmal hat das Navigieren durch die Stadt (z.B. bei Challenges) nicht ganz so funktioniert, wie ich es gerne hätte. Es kam schon gut und gerne vor, dass Spider-Man an irgendeiner Wand oder einem Treppengelände hängenbleibt und da nur schwer wieder wegkommt. Das Kampfsystem war auch nur mittelmäßig, hat aber meist das getan, was es sollte, auch wenn ich oft bitter feststellen durfte, dass das Ausweichen keinen 100%igen Schutz bietet. Es ist mir oft passiert, dass ich in einen anderen Angriff reingedodged bin, was besonders nervig ist, wenn man gegen viele Gegner auf einmal kämpft und schnell mal den Überblick verliert.
Die Open World und der optionale Kram waren soweit befriedigend. Hier hätte ich mir gerne mehr storybezogene Sidequests gewünscht. Die ganzen City Crimes und Hideouts fand ich nach einer Weile sehr ätzend und als ich dachte, ich wär nach den Thug Crimes und Demon Crimes endlich erlöst davon, war alles voll mit Sable Crimes und Prisoner Crimes. Das hat mir auch ein wenig die Lust am Spiel verdorben, da ich nach 2/3 einfach keine Lust mehr auf endlose Gegnerwellen hatte, die man immer nach dem gleichen Prinzip bekämpft. Das hätte man wirklich besser machen können und das ist auch der Grund, warum ich das Spiel nicht komplettiert habe. Sonst hab ich soweit alles gemacht.
Kann das Spiel jedem empfehlen, wenn auch nicht für den Vollpreis.





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Obwohl Ubichars nie wirklich viel an Charaktertiefe besaßen, gefiel mir Kassandra doch recht gut. Sie war mir von Beginn an sympathisch und gefiel mir allgemein besser als Blasshaut Bayek aus dem Vorgänger. Doch leider wirkt Kassandra wie ein Fremdkörper im Spiel, man merkt deutlich, dass Odyssey in erster Linie für nen männlichen Char gemacht worden ist. Es wurde lediglich das grafische Layout ersetzt, Dialoge und Verhalten wurden 1:1 übernommen. So geht bspw. Kassandra ihre Weiblichkeit sehr ab, sie ist ein pures Mannsweib.

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Da ich aber auch gute Mobile-Spiele und Spiele, die auf schlechte Streckungen verzichten, sehr gern unterstütze ... vollste Empfehlung! 

Ich würde also jeglichen Hype als gerechtfertigt ansehen, und da habe ich alles außerhalb der Kampagne noch nicht mal angerührt. ^^




