The Missing: J.J Macfield and the Island of Memories
Ein Plattformer der ein bisschen an Limbo und entfernt an Another World erinnert. Produziert von White Owl Games, Swerys neuem Entwicklerstudio, also den Typen der Deadly Premoniton, D4 und den all-time PS2-Klassiker Spy Fiction erstellt hat.
Und doch ist es trotz dieser beeindruckenden Historie vermutlich sein bisher wichtigstes Spiel.
In dem Spiel geht es darum dass man sich permanent selbst verstümmelt um Rätsel zu lösen und Hindernisse zu überwinden, die Protagonistin des Spiels, hat die Fähigkeit erlangt all ihre Organe und Gliedmaßen zu regenerieren, nachdem sie von einem Blitz getroffen wurde. Dies nutzt man in zahllosen Rätseln, in dem man seine Arme und Beine als Gegengewicht zum überqueren einer Planke nutzt oder sich selbst das Genick brechen lässt um... Plötzlich an der Decke zu laufen!?
Es ist ein sehr schräges Spiel, was aber unheimlich viel Atmosphäre verströmt. Obwohl es zu großen Teilen eine horrorhafte Stimmung erzeugen möchte, kommt mit freischaltbaren Handy-Chatlogs auch der Humor nicht zu kurz, gewisse Elemente des Spiels sind ebenfalls herrlich old-school mäßig gestrickt, so sammelt man in dem Spiel übergroße Donuts die sich um die eigene Achse drehen und schaltet nach und nach neue Kostüme und Artworks frei. Auch wenn man das Spiel durch hat, gibt es noch die ein oder anderen Geheimnisse zu entdecken.
Was die Handlung des Spiels an sich betrifft möchte ich nicht zu viel verraten, man kann sie zu weiten Teilen ignorieren wenn man nicht die Chatlogs liest, wird dann aber nicht den inneren Kampf der Protagonistin erfahren. Das Ende hält eine wichtige Botschaft parat und ist vielleicht nicht so wie man es erwartet.
Kritisch sehe ich hingegen allerdings den Disclaimer am Anfang des Spiels, der eben vor gefährlichen Themen warnt, durch diesen habe ich mir leider zur Hälfte schon zusammen reimen können wie das Spiel ausgeht. Trotzdem tut das der Qualität des Skripts keinen Abbruch. Das Ding ist obwohl es technisch ein wenig bieder ist eine extrem runde Sache.
Leider zur Zeit nicht für die PS4 in Deutschland zu erhalten und mit 30€ schon etwas happig für die Spielzeit, bereut habe ich den Kauf und das Spielen jedoch trotzdem nicht. Ich finde es etwas schade dass das Spiel nicht zletzt auch wegen seiner grauenhaften Vermarktung komplett untergehen wird.
Zum Schluss noch eine meiner Meinung nach sehr passende Video-Kritik am Spiel:
(Evtl klingt mein Eindruck ein bisschen von dem Video kopiert, war nicht meine Absicht)





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, DA:I und ME1-3 gemacht haben und immer dazu führt, dass ich ihre Spiele am Ende eigentlich recht langweilig finde. Sind halt alle ziemlich polished und machen keine zu großen Schnitzer (gerade im Gameplay), und die Spiele etablieren durchaus recht tiefe Welten und Hintergrundgeschichten. DA2 ist eigentlich das einzige Spiel in der Reihe, bei dem ich denke, dass es sich was getraut hat (vor allem mit den Timeskips), aber das wurde ja richtig heftig gebashed (auch nicht ganz zu unrecht, hatte so einige Probleme).

Now: Metroid Prime 4: Beyond / Done: The First Berserker: Khazan
Now: Penny Dreadful Staffel 1 / Done: Es – Welcome to Derry Staffel 1
Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 2
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Obwohl Ubichars nie wirklich viel an Charaktertiefe besaßen, gefiel mir Kassandra doch recht gut. Sie war mir von Beginn an sympathisch und gefiel mir allgemein besser als Blasshaut Bayek aus dem Vorgänger. Doch leider wirkt Kassandra wie ein Fremdkörper im Spiel, man merkt deutlich, dass Odyssey in erster Linie für nen männlichen Char gemacht worden ist. Es wurde lediglich das grafische Layout ersetzt, Dialoge und Verhalten wurden 1:1 übernommen. So geht bspw. Kassandra ihre Weiblichkeit sehr ab, sie ist ein pures Mannsweib.