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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    What Remains Of Edith Finch

    Grade beendet. Ordnet sich unter dem Genre "Walking Simulator" ein, hab generell kaum Erfahrungen mit besagtem Genre... Hab mich aber einfach mal auf das Narrative eingelassen.

    Ich sags mal so: Dass ich den 20€ nicht nachtrauere, obwohl die Spielzeit mit 2-4 Stunden schon recht kurz ist, sagt - denke ich mal - recht viel aus. Bin bei der Thematik auch sehr schnell "getriggert" und hat bei mir natürlich voll gezündet^^. (Wer das Spiel ebenfalls durchhat, weiß bestimmt, was ich meine...)

    Eine junge Frau besucht ihr - seit langen Zeiten verlassenes - Elternhaus und möchte herausfinden, was nach und nach mit ihren Verwandten passiert ist... Viel mehr möchte ich zur Story garnicht schreiben, aus Angst, versehentlich zu spoilern^^. Aber wer sich in besagte junge Frau eindenken und -fühlen kann und generell keine Abneigung ggü. Walking-Simulatoren hat, dem kann ich das Spiel nur empfehlen^^...

  2. #2
    Wolfenstein: The New Order hat mich ein kleeeeines Bisschen enttäuscht. Es ist zwar streckenweise echt cool inszeniert und sympathisch geschrieben, aber im Gesamtbild für mich dann doch kein inhaltlicher Uberhammer (höhö), wie einige Internetmenschen gerade jetzt im Zuge des Nachfolgers meinen. Das liegt zum einen daran, dass es ganz eindeutig nur ein erster Teil ist, und zum anderen daran, dass die Inszenierung gern mal seltsame Prioritäten legt, also bspw. interessante Szenen überspringt oder einen zwanzig Minuten durch eine Kanalisation waten lässt, um ein Werkzeug zu finden. Woran übrigens jeder Schuld ist, der sich regelmäßig über die zu kurze Länge von Videospielen beschwert. Spielerisch war es auch nicht so wiiirklich meins, nicht mal auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad, was aber definitiv auch am Genre liegt. Und natürlich interessanter Umgang mit den Nazis, gerade im Detail. So Sachen wie "Liberation of the USA!" zu lesen oder eine Szene im KZ zu spielen, hat schon eine Wirkung, trotz oder gerade wegen des pulpigen Rahmens. Die ruhigen Szenen sind ironischerweise auch erheblich besser als die lauten.
    Empfehlen würde ich es insgesamt, wenn man Ego-Shooter mag oder einen anderen guten Grund hat, um reinzugucken, denn es ist definitiv ein gutes Spiel. Ich hab nur noch etwas mehr erwartet, wofür ich das Internet verantwortlich mache! ^^

  3. #3
    Gestern Get Even auf der PS4 durchgespielt. Da waren wohl manche Reviews doch zu schön, um wahr zu sein (z.B. "Herausragend bei eurogamer). Aber der Mix aus Sci-Fi, Thriller, Drama und Crime war letztlich einfach zu unausgegoren. Wollte es gegen Ende einfach nur noch durch haben.

    Auf dem Papier mag das alles sehr gut klingen, aber die Story zieht sich zu sehr in die Länge und ist imho nicht so intelligent wie eventuell von den Entwicklern beabsichtigt (wirklich packende Mindfuck-Twists habe ich jedenfalls nicht erlebt), die Charaktere sind mir auch allesamt unsympathisch, wodurch null Bezug zu ihnen entsteht und spielerisch wird das Spiel zu oft durch nervige Schleichpassagen ausgebremst, die keinen Spaß machen, vor allem gegen Ende, was auch an der schrecklichen Handy-Map liegt.
    Am Stärksten ist der Titel, wenn er sich auf Erkundung und somit seine dichte Atmosphäre verlässt. Insbesondere das Asylum ist hier echt gut gelungen. Die sehr gute Soundkulisse hatte auch einen großen Anteil daran (wenngleich kein Hellblade-Niveau).

    Richtig übel nehme ich den Entwicklern, dass sie das Spiel unfertig auf den Markt gebracht haben. Keine Ahnung wie oft ich an irgendwelchen Ecken hängen geblieben bin und da nicht mehr wegkam, was dann immer ein Neuladen erzwungen hat.

    Kann man sich mal geben, wenn man auf Sci-Fi-Thriller a la Inception steht und man gerade nix anderes zum Zocken hat. Ansonsten wird man eher nicht so richtig glücklich damit.

    6/10

  4. #4

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Sonic Mania (US PlayStation 4)
    Monate nach dem Release und weil ich bei zwei Bossen Probleme hatte, habe ich das Spiel heute endlich beenden können. Leider nur mit dem schlechten Ende, denn es fehlen mir noch ein paar Chaos Emeralds, die ich jedoch auch noch holen werde um das richtige Ende zu sehen. Letztes Jahres gab es mit Sonic Mania und Sonic Forces gleich zwei neue Games aus der Reihe. Während Sonic Forces für den Arsch ist, konnte Sonic Mania die Leute überzeugen. Mich auch, jedoch habe ich mit dem Spiel auch meine Probleme. Während die bisherigen Teile recht überschaubar waren, hat dieser Teil verdammt viele Levels (ich würde es in etwas als so lang wie Sonic 3 & Knuckles ansehen). Zudem sind die Levels echt verdammt lang und so war ich öfter bis zu acht Minuten pro Akt beschäftigt. Das ich natürlich Gemecker auf hohem Niveau, jedoch hätten es 2-3 Welten weniger auch getan.

  5. #5
    This War of Mine hat mich echt positiv überrascht! Erwartet habe ich ein, na ja, sagen wir mal "didaktisches" Spiel, das seine Message in den Vordergrund stellt und sich mit einem eher zweckmäßigen Gameplay zufriedengibt ... und OH MY, was eine Fehleinschätzung.

    Ich habe in drei Tagen einfach mal 14 Stunden gespielt und hatte immer noch Probleme, mich loszureißen. Als Survival-Spiel finde ich das hier riiichtig gut, und subjektiv hat es mir auch erheblich mehr Spaß gemacht als Crashlands und vor allem Don't Starve. Gerade, dass das Crafting hier sehr viel überschaubarer und intuitiver ist, und dass man zwar schnell stirbt, aber selten wirklich überraschend, und dass man danach meistens immer noch mit den anderen Charakteren weiterspielen kann, kommt meinen Vorlieben sehr entgegen. Sozusagen ein Survival Game light. Die Systeme für Kampf und Stealth sind für so ein unnachgiebiges Spiel etwas wonky, aber ehrlich gesagt passt das durchaus, da Kampf und Überleben in einem Antikriegsspiel vielleicht nichts allzu Selbstverständliches sein sollten. Der Schwierigkeitsgrad hat trotz allem eine krasse Kurve, von sehr hart am Anfang zu trivial, sobald man die Mechanismen so richtig durchschaut hat. Allerdings gibt es noch diverse Zusatz-Stories und Möglichkeiten, um eigene Spiele zu erstellen, da werde ich die Tage/Wochen sicher noch ein bisschen mit rumspielen.

    Selbst die Didaktik hat mich positiv überrascht, denn sie liegt zum absoluten Großteil im Setting und im Gameplay, nicht in irgendeiner aufdringlichen Narrative. Man hat zwar Events und Orte, die darauf angelegt sind, den Spieler irgendwo zu "testen", aber sie fügen sich halt immer organisch und glaubwürdig ins Spiel ein. Am Ende eines Walkthroughs wird auch ziemlich nüchtern zusammengefasst, was passiert ist, und das ist imho die beste Herangehensweise, denn was man getan hat, sticht einen durchaus, ohne dass das Spiel aber seinen moralischen Zeigerfinger in die Wunde drücken würde. "So ist das halt im Krieg" (kommt als Feeling rüber), und abgesehen davon, dass der Spieler damit klarkommen muss, gibt es selten strafende Konsequenzen für fragwürdiges Handeln, oftmals im Gegenteil. Tatsächlich hat This War of Mine auch viele positive Momente, und bspw. fast immer, wenn man als Spieler denkt "Bullshit, die wollen mich doch nur umbringen!", weil es so gut in dieses Genre zu passen scheint, brauchen sie dann doch nur Hilfe oder bieten sie sogar dem Spieler an. Tatsächlich habe ich hier durch den spürbaren Realismus des Settings auch eine viel größere Motivation, gut zu spielen, niemanden auszurauben, umzubringen usw. ^^

    Grafik, Musik fügen sich übrigens einwandfrei ein. Ich hatte glaub ich keinen einzigen Moment, in dem ich mir gedacht habe, dass irgendwas unpassend aussieht oder klingt.

    Eine Aktualisierung im Thread "Spiele für den Unterricht" kommt, wenn ich etwas mehr gespielt habe, aber spontan würde ich sagen, dass sich das Spiel durch seine ganze Struktur und seine Herangehensweise überhaupt nicht für die Schule eignet. Es ist einfach ein sehr langsames Spiel mit vielen langweiligen Tätigkeiten, die nur im Gesamtbild eine Erfahrung ergeben. Gut zum alleine spielen, schlecht für die Klasse.


  6. #6
    Rygar: The Legendary Adventure



    Wow... einfach nur Wow!!

    Selten habe ich so einen Müll gespielt.

    Es fällt mir schwer abseits des Artdesigns irgendwas positives zu dem Spiel zu verlieren, im Netz findet man es manchmal als "Hidden Gem" aufgelistet und auch der Meta-Critic Score der damaligen Wertungen ist mit 83% ziemlich formidabel ausgefallen, während die von der Wii Version eher unterer Durchschnitt ist.

    Ich dachte erst das würde daran liegen dass die Motion-Controls vermutlich nicht gut funktionieren, doch inzwischen glaube ich einfach dass man nach Spielen wie God of War festgestellt hat dass es einfach kein gutes Spiel ist.

    Meine Spielzeit betrug ungefähr 3:30 Stunden. Davon habe ich mindestens eine halbe Stunde mit ziellos herumlaufen verbracht. Das Spiel bietet also grob geschätzt 3 Stunden Content (worüber ich im Nachhinein froh bin) und was kann es dafür bieten? Nichts, absolut nichts. Belangloses, generisches, Rumgelatsche durch absolut uninspirierende Abschnitte mit noch uninspirierteren Gegnern (gilt nicht für die Bosse.)

    Das Spiel ist soll ein typisches Hack'n'Slay wie Devil May Cry sein und wirbt auch damit und doch kämpft man niemals im Spiel gegen wirkliche Gegner, das einzige was einen auflauert sind immer die selben raupenartigen Gegnertypen mit anderen Skins, die nicht mehr als stumpfes Klopviech sind.
    Das eigentliche Spiel rennt man sinnlos durch mit einer häufig schlecht ausgerichteten, fixen Kamera durch kleine Abschnitte und sucht immer wieder nach den selben kryptischen Mechanismen, die willkürlich irgendwo im Level Barrieren öffnen, manchmal muss man auch erst Barrieren für Barrierenöffner öffnen, manchmal öffnet man eine Barriere aber auch schlichtweg mit seiner Waffe die man Soul Reaver 2 mäßig in irgendeine farbige Fackel hält, es ist die absolute Willkür.

    Und genau so willkürlich sind auch die Bestandteile aus denen die Level aufgebaut werden, so fliegen überall bunte Kugeln vollkommen disconnected in der Spielwelt herum an denen man sich dranhaken soll. (dabei muss man die Fähigkeiten dafür erst so pseudo-metroidvania-mäßig suchen)
    Mal soll man irgendwelche zerstörbar aussehenden Wände zerstören und mal normal aussehende. Gut, vieles davon was zerstörbar aussieht ist tatsächlich auch zerstörbar, doch häufig muss man auch komplett intakte Säulen zertrümmern ohne dass einem das wirklich klar sein kann. Mal funktionierts, dann mal nicht. Gut kommunizieren kann das Spiel selten, so muss man auf der Flucht vor Boden der hinter einem langsam hochgeht und einen droht zu zerquetschen, komplett stabil aussehende Wände zertrümmern, was vorher natürlich nicht ging, das Spiel einem aber auch nicht erzählt. So muss man Trial & Error-mäßig erst mal sterben bis man darauf kommt.

    Solche unfairen Momente besitzt das Spiel häufiger und jedes mal wird man dabei via Hard Reset zum letzten Speicherpunkt zurückgesetzt.
    Trotz allem ist das Spiel in seinem Kernelement pisseinfach mit absolut primitiven Boss-Pattern die noch aus dem NES Spiel stammen könnten, aber was sie wirklich häufig trivial werden lässt, ist der Schaden den man austeilt, dieser ist nämlich schlicht und ergreifend viel zu hoch, man kann damit 90% aller Bosse ohne nennenswerte Taktik einfach wegtanken, da der eigene Schaden den man erhält weitaus geringer ist und man zur Not häufig auch noch Heilitems im Inventar hat.

    Ohne das wären die Bosse aber trotzdem nicht gut, dafür besitzen ihre Moves einfach unheimlich schlecht angepasste Hitboxen, zudem ist man bei einem Treffer nicht unverwundbar sondern kann jederzeit erneut getroffen werden, während der Spielcharakter erst mal langsam aufstehen muss. Teilweise wird man einfach erneut getroffen und die Animation looped.
    Dazu kommt dass sich Angriffe nicht canceln lassen und der Sprung einem Delay besitzt, das komplette Spiel wurde auf diese Trägheit überhaupt nicht angepasst, weswegen die beste Methode darin besteht einfach in 9 von 10 Fällen das Schild vor sich zu halten, was zumindest (bis gegen Ende wo es plötzlich nutzlos wird) fast alles abblockt.
    Also sind die Bosse weder schwer, noch hat man das Gefühl dass man sie gemeistert hat, man prügelt mit der ungelenken Spielfigur einfach nur drauf.
    Das Spiel hat nicht mal den eigentlich daraus resultierenden Vorteil dass es einem im Laufe seiner lächerlich kurzen Spielzeit wenigsten nichts abfucked, denn dafür hat man beim finalen Boss einfach extrem hart verschissen, mit einer elendig lang ziehenden Prozedur gefolgt (wo man den Boss zufällig nur manchmal treffen kann) von Übersichtsproblemen, bei einer Kamera die permanent auf den rumfliegenden Boss fokussiert ist, der Angriffe besitzt, denen man kaum ausweichen kann, weil - man kann es sich eigentlich denken - schlecht verschobene Hitboxen und Perspektivenprobleme.

    An einer anderen Stelle wurde es ebenfalls leicht frustig durch eine sehr langgestreckte Plattforming Sequenz wo es auch fast unmöglich war den Abstand und die Ausrichtung perspektivenbedingt durch die statische Kamera zu bestimmen. Dafür gab es dann für einen Fehler einen sehr weiten Rücksetzpunkt. Es hat mich zwar nur einmal erwischt, aber ich kann mir vorstellen dass dort viele Leute noch weitaus größere Probleme hätten.

    Es gibt 3 unterschiedliche Waffen (Diskarmors) und die Anzahl an Kombomöglichkeiten ist überschaubar, doch für die Zeit relativ manigfaltig. Und ich glaube das wird letztlich der Grund gewesen sein, warum das Spiel am Ende solche hohen Wertungen bekommen hat, auch wenn man letztlich gar nichts hat an dem man diese Kombos erproben könnte, anders kann ich mir das einfach nicht erklären. Dabei sind die Kombos zwar da aber es fehlt trotzdem jeglicher Tiefgang, durch fehlende Mechaniken und Balance, welche ein Devil May Cry 1 1/2 Jahre zuvor schon eindrucksvoll beweisen konnte. Ernsthaft dieses Spiel besitzt eigentlich keine Daseinsberechtigung.

    3 Stunden Spielzeit für ein paar gut aussehende Bossdesigns.
    Es gibt Nachrichten zu finden, welche was zur Story erzählen und den Spielfluss unterbrechen. Die sind okayig geschrieben, doch die zugrunde liegende Story ist das reinste Schmierentheater und leidet an absolut cringy Animationen + Voiceacting. Was für die Zeit gut aussah sind die insgesamt 7 Minuten FMV Sequenzen, die auf der CD drauf sind, wobei das, was man im Intro sieht, so überhaupt nichts mit dem eigentlichen Spielverlauf zu tun hat und epischer anmutet als es tatsächlich ist.

    Im Grunde ist die Story so dass man den Sohn von Cleopatra Caesarion spielt. Die unwissentlich gegeneinander von Cronus ausgespielt wurden. Die beiden Bösewichter Echidna (die eigentlich Cleopatra ist) und Ikarus (der eigentlich Aristoteles ist) sind eigentlich nicht wirklich böse, sobald sie erfahren dass sie mit Rygar (der eigentlich Caesarion heißt) oder Prinzessin Harmonia (die eigentlich Argus heißt) verwandt sind, wechseln sie von jetzt auch gleich direkt die Seiten und bekommen eine Katharsis spendiert nach bester Shakespearesche Komödie. Ein Verhalten wie man es nur von 15 jährigen missverstandenen Emo-Kiddies kennt.

    Es ist wirklich zum Haare raufen, wirklich alles was das Spiel machen möchte ist entweder halbgar oder funktioniert einfach nicht, bis auf schöne Grafik und ausgefallene Bossdesigns fällt mir partout nichts positives zu dem Spiel ein und der Metacritic-Score ist ja fast so frech hoch (in Relation) wie der von Breath of the Wild.

    2 / 10 (dank Grafik••••nbonus.)

    Geändert von Klunky (11.01.2018 um 18:29 Uhr)

  7. #7
    Kleine Ergänzung zu This War of Mine: Ich wollte mir ein paar Mods oder Szenarien runterladen, um das Spiel etwas fordernder zu machen ... und das hier sind die all time most popular Szenarien.



    OKAY. Ich meine, "Cold War" macht Sinn, "Rambo" kann ich auch irgendwo sehen, trotz der offensichtlichen Ironie. Bei "War is Strange" muss ich schon eine Augenbraue heben (und die Beschreibung lese ich mal lieber nicht vor), aber wer kommt bitte auf die Idee, in diesem ruhigen und streckenweise sehr deprimierenden Anti-Kriegsspiel eine verdammte Kpop-Band zu spielen? xD Und in Ergänzung: Wie viele Leute denken sich "Geil! Ich wollte schon immer mal sehen, wie Lisa den Verstand verliert und Jisoo von Plünderern erschossen wird!" und laden das runter, damit es solche Stats kriegt? xDD The fuck? (Die richtige Antwort ist übrigens: Ich. Ich habe das natürlich runtergeladen.)

    Und das geilste: Wenn man weiter runterscrollt, findet man in den Top 20 noch drei (!) weitere Kpop-Bands. Kann mir das jemand erklären? Ist das nordkoreanische Propaganda?

  8. #8
    Butterfly Soup, echt tolle kleine VN! Mehr im Challenge-Thread.

  9. #9
    Mario + Rabbids: Kingdom Battle auf Nintendo Switch. Wahnsinn, hat mir das Spiel gefallen Ohne zu übertreiben: Das Spiel ist direkt unter die Top 10 meiner absoluten Lieblingsspiele gerutscht. Ich hab mich seit der ersten Vorstellung gefragt, wie genau sie diese Vereinigung der beiden Welten darstellen werden. Ja, was soll ich sagen? Die Handlung vom Spiel ist für Super Mario-Verhältnisse ja direkt genial und innovativ ^^ Natürlich gibt es den einen oder anderen kleinen Kritikpunkt, diese können meine Freude an dem Spiel nicht wirklich trüben. Einzig und allein der Schwierigkeitsgrad sowohl bei den -
    ehrlich gesagt eher nervigen als guten - Rätseln und den Kämpfen hat mich manchmal etwas enttäuscht. Ich habe, abgesehen von zwei Kämpfen, alle in der "Perfekt"-Mindeszuganzahl geschafft, ohne dass einer meiner Helden KO gegangen ist. Einer der beiden Kämpfe, bei denen ich ein wenig mehr gebraucht hab, war der finale Bosskampf.

    Meine Empfehlung für alle Switch-Besitzer: Wer Spaß an ein wenig taktischem Überlegen hat, sollte das Spiel unbedingt in seine Sammlung aufnehmen!

    LG Mike

  10. #10
    Wir haben The Sexy Brutale mit mehreren Leuten vor dem Bildschirm durchgespielt. (Also, ich hab zugeguckt, aber das reicht bekanntlich. )



    Es war ein sehr ungewöhnliches, aber sehr cooles Spiel mit endlos viel Charakter, das man in ~8 Stunden oder so durchspielen kann. Das Gameplay ist praktisch etwas Adventure, etwas Groundhog Day und viel Leute belauschen. Es schien mir nicht im Mittelpunkt zu stehen, obwohl definitiv viele Gedanken reingeflossen sind. Das Setting ist Wahnsinn.



    Die Story hat ungefähr diesen Spannungsbogen hier ...

    – Ich verstehe nichts, aber es ist faszinierend as fuck.
    – Ich verstehe nichts, aber es ist faszinierend as fuck.
    – Ich verstehe nichts, aber es ist faszinierend as fuck.
    – Ich verstehe nichts, aber es ist faszinierend as fuck.
    – Ich verstehe nichts, aber es ist faszinierend as fuck.
    – Oh Gott, wie wollen sie das bitte gut auflösen?
    – Okaaaaaay.
    – Hm, doch. Es hat tatsächlich funktioniert. O_ô

    Also ja, cooles Konzept, gut geschrieben und es geht am Ende auf.

  11. #11
    Dandara:

    Man spielt eine brasilianische Freiheitskämpferin welche die Welt ihre Freiheit zurückgeben muss. So weit der Plot.
    Inspiriert nach einer wahren Person, ich kann jedoch nicht sagen wie viel historischen Bezug das Spiel jetzt wirklich hat, ich glaube nicht dass Dandara gegen riesige fliegende M. Bison Köpfe gekämpft hat, aber letztlich ist ja alles symbolisch zu betrachten.

    Das Spiel hat eine sehr einzigartige Weise der Fortbewegung, es ist ehrlich gesagt auch die einzige Art sich fortzubewegen, man kann den Charakter nicht bewegen und springt letztlich nur zu Weiß markierten Stellen. Also sogesehen unterschiedliche Ankerpunkte in den Leveln und als solches muss man sich dann durch eine gefährlich dystopische Welt manöverieren deren Schwierigkeitsgrad ein bisschen von der Souls Serie inspiriert wurde (Ähnliche Bestrafungsmechaniken beim Tod)
    Von der Struktur ist es ein klassisches Metroidvania, ich finde jedoch von den zahlreichen Konkurrenten auf dem Indie-Markt handlet es seine Oberwelt mit am intelligentensten. Man bewegt sich sich im wahrsten Sinne des Wortes durch komplexe Labyrinthe bei dem sich die Himmelsrichtungen durch schwerelosigkeit jederzeit ändern können. Den Weg zum Boss oder teilweise auch den Weg zrück zum Anfang des Bereichs zu finden ist fester Bestandteil des Spiels. Das Spiel designed sein Backtracking dabei so unfassbar clever und verzahnt dass es eigentlich permanent spannend bleibt, man hat immer wieder Wege übrig die man gehen kann, manchmal bewegt man sich über mehrere Bereiche hinweg gleichzeitig, nutzt bewusst Gimmicks aus die der Limitierung der Fortbewegung geschuldet sind.

    Ein unglaublich cleveres Spiel und von seinem Schwierigkeitsgrad genau richtig, nicht zu leicht, Upgrades machen das Spiel leichter, werden aber auch letztendlich benötigt weil die Gegnerstärke sehr schnell skaliert, ich hatte im Laufe meiner 6 Stunden nach einer kurzen eingewöhnungsphase durchgehend gute Unterhaltung.
    Es ist wirklich so ein Spiel was nicht nur die Gestaltung seiner Räume an sich hinbekommt, sondern auch deren Verbindung zueinander.

    Wer es mag sich in solcherlei Spiele rein zu fuchsen dem kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

  12. #12
    Assassin's Creed Origins war eine seltsame Erfahrung.
    Es war das erste AC, das ich selbst durchgespielt habe anstatt nur zuzugucken. Teil 1 habe ich damals schnell abgebrochen. Meine Eindrücke sind also NICHT vorrangig im Vergleich mit den anderen Teilen gemeint.



    Erstmal: Wahnsinnige Welt, tolle Charaktere, nette Story, wenn gegen Ende auch ziemlich all over the place. Das Core Gameplay hat mir als Stealth-Skeptiker auch auf Hard besser gefallen, als ich gedacht hätte (auch wenn ich bis zum Ende nicht kapiert habe, wie das Blocken wirklich funktioniert). Habe ich erwähnt, dass die Welt Wahnsinn ist? Einfach mal mit dem Vogel so hoch fliegen wie möglich. Auch das Erkunden hat mir eine Menge Spaß gemacht, richtig Urlaub eben.

    ABER ich habe selten ein Spiel gespielt, dessen Struktur so krass von seiner scheinbaren Struktur abweicht. Es gibt eine handliche Übersicht mit Leuten, die man (scheinbar) umbringen soll, aber letztendlich sagt die NICHTS darüber aus, a) wie weit man in dem Spiel ist, b) wie das Spiel narrativ strukturiert ist oder c) wie die Antagonisten funktionieren. Die tatsächliche Struktur an sich finde ich gar nicht mal völlig verkehrt (wenn auch, wieder, etwas all over the place), aber wieso zur Hölle nutzt man so viel Energie, um dem Spieler eine andere vorzugaukeln? Sowas macht mich kirre und zerrt auch gewaltig an meinem Spielspaß, weil ich wissen will, wie das Spiel funktioniert, das ich gerade spiele.

    Allgemein ist mein größter Kritikpunkt, dass AC in jeder Hinsicht zu groß ist, zu viel von allem. Ich habe nur ~45 Stunden gespielt, mit etwa 70 Sidequests, und selbst da hat meine Motivation nach der Hälfte schon rapide abgenommen. Leider steckt in den Sidequests aber auch eine Menge Charakterisierung, sodass man sie nur schwer komplett auslassen kann. Und die einzelnen Quests sind auch zu langwierig, größtenteils. Die Story an sich war größer als gut für sie war. Die Auswahl an Fähigkeiten und Möglichkeiten war unnötig groß, und trotz allem ist selbst das grundlegende Gameplay zu samey für 40+ Stunden. Selbst die Welt, so toll sie ist, hätte etwas Fokus vertragen können. Ich finde, man merkt einfach, dass dieses Spiel nicht so viel hergibt, wie sie rausgeholt haben, und es schüttelt mich bei dem Gedanken, dass das in früheren Spielen noch schlimmer gewesen sein soll.

    Trotz allem gute Erfahrung (nicht zuletzt durch die Welt), aber ich bin mir zu 90% sicher, dass ich bei AC in Zukunft lieber wieder beiläufig zugucke.

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