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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Super Lucky's Tale

    Eine kleine nette Überraschung für die Xbox One, von der ich erst nach Release gehört habe.
    Wirklich nichts besonderes, aber zum 1x durchspielen reicht es.

    Wolfenstein II: The New Colossus

    Habe mehr erwartet.
    Es ist zwar der beste Ego-Shooter 2017 gewesen, aber ernsthaft viel Auswahl hatte ich nicht.
    Es bleibt hinter The New Order zurück, welches damals für mich eine kleine Offenbarung darstellte.
    Denn zum einen ist es eine ganze Ecke kürzer, das Spiel findet ein schnelles und plötzliches Ende (habe einen richtigen Bosskampf erwartet), das U-Boot ist komplett unübersichtlich und bin dort ständig verloren herum gerannt, einige Level wiederholen sich und schon wieder ein Spiel voller Bugs.
    Und diesmal waren das Bugs, die mich richtig geärgert haben.
    Zum einen hätten wir da alle möglichen Dokumente insbesondere diese Enigma-Codes.
    In 2 von 4 Fällen brannte sich eine verschwommene Info, man hätte ein Dokument/Code erhalten ins Bild ein und nervte meistens bis zur nächsten Zwischensequenz.
    Und dann die Lippensynchronisation, die öfters nicht eine Sekunde, sondern gleich mehrere Sekunden lang überhaupt nicht passte und ein völlig aus der abgedrehten Story katapultierte.
    Da hat man anscheinend ein Spiel wieder ein paar Monate zu früh auf den Markt geschmissen und so bleibt bei all den Fehlern nur noch ein guter Ego-Shooter.

    Rise of the Tomb Raider


    Kann man eigentlich irgendwo auf seiner Xbox One erkennen wie lange man welches Spiel gezockt hat?

    Und passend zum neuen Jahr und zur RPG-Challenge 2018 habe ich nach knapp zwei Jahren endlich meinen physischen Spiele-Backlog abgearbeitet.
    Okay, ein DLC sowie ein ca. 6 Stunden Spiel habe ich verliehen, aber ansonsten bleiben nur noch digitale Spiele auf GOG und Steam übrig, auf die ich mich dieses Jahr endlich konzentrieren werde, denn die Liste ist lang.
    Stand heute werden dieses Jahr nur Spiele im Laden gekauft, auf die ich gewartet habe und das sollte sich auf 3-4 Titel beschränken, denn irgendwann muss man ja die Notbremse ziehen.

  2. #2

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Goof Troop (US Super Nintendo)
    Seit Jahren hatte ich mir schon vorgenommen dieses Spiel durchzuspielen und hatte wegen seinem Ruf auch ein großartiges Spiel erwartet. Gestern hatten wir vor dem großen Feuerwerk und einer ausgiebigen Runde Mario Kart 8 noch etwas Zeit und so haben wir Goof Troop angefangen zu spielen. Da wir die erste Stage nach ca. 15 Minuten beendet hatten, dachte ich dass das Spiel schon so seine Zeit dauern wird. Leider wurde ich aber enttäuscht, denn nach ca. 1,5 Stunden bekamen wir schon den Abspann zu sehen (auch wenn wir manche Räume nicht besucht bzw. gelöst haben, weil es einfach nicht nötig war). Nun kann ich das für mich als abgeschlossen ansehen und dieses Spiel aus meiner ewigen Pendenzenliste streichen. Ich war übrigens sehr überrascht, als ich den Namen Shinji Mikami im Abspann zu lesen bekam.

  3. #3
    Auch direkt am Ende des Jahres noch:

    Hollow Knight [Steam]:
    Gerade im GotY Thread nachgeschaut und dieses Game scheint sträflich vernachlässigt zu werden. Hoffe es bekommt dann, wenn es 2018 für Switch rauskommt, etwas mehr Aufmerksamkeit. Das hier ist das beste Metroidvania, welches ich seit langem gezockt habe. Ein wenig angereichert mit Souls Einflüssen (klar, was auch sonst) hat das Spiel eine extrem kohärente Atmosphäre und Spielwelt. Eigentlich ists fast lächerlich, dass dieses Game im selben Jahr wie Metroid: Batman Returns rausgekommen ist, weil es letzteres richtig, richtig alt aussehen lässt.

    Da es sich bei HK um ein Käferkönigreich dreht sollte man aber das Thema abkönnen. Wenn man das tut, erwartet einen eine stylistisch extrem gut umgesetzte Reise in die Tiefen des Nests. Die (grafische) Vielfalt der Areale ist toll, obwohl natürlich viel recht grimdark ist. Musikalisch hat das Spiel auch ordentlich was zu bieten mit tollen Melodien (also weniger Ambience Tracks wie in Metroid / Souls). Die Welt ist ziemlich konsistent, es gibt verschiedenste Möglichkeiten sich schneller durch das Nest zu bewegen (Tram, Insektentaxi) und *reichlich* Shortcuts. Zusätzlich gibt es einige Querverbindungen verschiedener Areale und das Spiel ist relativ nichtlinear. Auch kleine Elemente, wie dass man am Anfang von nem Abschnitt keine Karte hat, sondern die erst kaufen muss, sind ne ganz gute Idee.

    Es kombiniert klassische Metroidvania Elemente (neue Skills, Freischaufeln von Shortcuts, Sammeln von vielen Items) mit ein paar Souls Elementen (NPCs, welche ihre kleinen Substories haben, kryptische Story, bei welcher man sich vermutlich ne Wiki durchlesen muss, zurücklassen eines Geists beim Sterben). Die Kombination... ist in Ordnung. Würde sagen, das Spiel macht den Metroidvania Teil deutlich besser. Insbesondere ist die Fülle an Items, die man finden kann und die einen boosten gut und die Verteilung über die Spielwelt relativ gleichmäßig. Habe interessanterweise auch selten festgesteckt, also scheint das Game auch ganz gut zu signalisieren, wo man als nächstes hin soll (Problem sowohl bei Metroidvanias als auch bei DS). Interessanterweise wächst die Lebens- und Magieleiste im Verlaufe des Spiels nur relativ langsam (man startet z.B. mit 5 Lebenspunkten, am Ende hatte ich 8), so dass die Variation im Schwierigkeitsgrad eher durch die Orden und das Moveset kommt, welches man im Spiel freischaltet.

    Es wird manchmal als das DS der Metroidvanias bezeichnet, aber das trifft eher auf die Ästhetik und einige Gameplay / Storytelling Kniffe zu. Fand das Spiel nicht zu schwierig (hab aber auch bisher erst das normale Ende bekommen, kann sein, dass die Zusatzbosse richtig fetzen). Erwähnenswert ist auch, dass das Spiel mit 15€ für die Menge an Content einen sehr guten Wert hat. Werde hier vermutlich auch noch weiterspielen, um das wahre Ende zu bekommen.

    Ein paar Kritikpunkte:
    • die Welt ist stellenweise zu groß und es dauert lange, von einem Punkt zum anderen zu kommen
    • bin nicht sicher, dass der Geist beim Ableben ein gutes Feature in einem Metroidvania ist. Generell sorgt das dafür, dass man am Anfang fürs Sterben stärker bestraft wird, es einem aber später egal ist, weil man sowieso nicht mehr so viel Geld braucht und man genug Recovery Items hat (womit man seinen Geist zu sich holen kann)
    • die Schwierigkeitskurve ist in guter alter Metroidvania Manier fucked. Betritt man ein Gebiet zu früh, könnte es dort schwerer als gedacht werden und natürlich andersrum. Wobei man hier sagen muss, dass viele Sachen (außer Moveset, welches sich stetig erweitert) optionale Orden sind, die man selber anrüsten kann. Und, wie schon erwähnt, der Anstieg der Lebensenergie / Magie nicht so heftig ist wie bei Metroid, wo man gegen Ende häufig 10x so viele HP hat wie am Anfang.
    • mitlerweile kann mich das DS Style Storytelling mal ordentlich. Ists zu viel verlangt am Anfang des Games grundlegend zu wissen, was man eigentlich will und am Ende nicht mit einem "that just happened"-Gefühl zurückgelassen zu werden?

    Geändert von Sylverthas (01.01.2018 um 20:42 Uhr)

  4. #4
    Hollow Knight war für mich ein ganz heißer Anwärter für das Spiel des Jahres 2017.
    Leider bin ich nicht über 2 Stunden hinaus gekommen, da andere Spiele dazwischen kamen.
    Aber diese 2 Stunden waren so gut und für 9,99 Euro damals auf Steam ein echtes Schnäppchen.
    Dieses Jahr noch wird spannend und Hollow Knight bis spätestens Ostern nachgeholt (vermutlich).

  5. #5
    Ich habe das Spiel mal bei einem Freund angespielt und mir gefiel es atmosphärisch und vom Spielgefühl her richtig gut. Das einzige was es dann leider herausgerissen hat war das Heilsystem, bei dem man sich jederzeit die Lebenstränke wieder auffüllen kann und wenn man auch nur auf respawnende sich nicht wehrende Gegner drauf prügelt.
    Das ist mir bei einem Spiel was sich deutlich an Souls anlehnt dann leider der Dolchstoß.

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