The Walking Dead: A New Frontier

Fand ich nicht so emotional wie es selbst bei der zweiten Staffel noch der Fall war, was unter anderem daran liegen könnte, dass die Story einfach zu wenig ruhige Momente bietet in denen man den Charakteren näherkommen könnte. Die meisten Episoden sind nämlich nur eine Stunde lang. Teilweise 1 1/2. Und da wechselt sich die Gegenwarts-Action teilweise auch noch mit Flashbacks ab die sowohl die Hintergrundgeschichte der neuen Charaktere beleuchten, als auch die Folgen des Season 2 Endings. Dass letzteres überhaupt behandelt wurde hat mich aber überrascht, schon weil das tatsächlich bis zum Ende durchgezogen wurde. Weiß natürlich nicht wie gut das mit den anderen Endings gelöst wurde. Und schlussendlich hätte ich trotzdem gern ein bisschen mehr von Clementine gesehen. Hier dient sie nämlich hauptsächlich als Nebencharakter obwohl es durchaus Möglichkeiten gegeben hätte ihre Story ein bisschen auszubauen.



Insgesamt hat mir diese Staffel aber trotzdem gefallen, schon weil sie sich ab der dritten Episode auf wenige Locations beschränkt und sich die Story somit trotz ihrer Kürze ordentlich entfalten kann. Mehr wäre zwar trotzdem toll gewesen, aber es war bei weitem nicht so schlecht wie dieser Michonne Ableger. Wer die vorherigen Staffeln mochte kann also durchaus mal reinschauen.