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Thema: gerade durchgespielt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich habe ja nicht mal die Abstinenz von "richtigen" Dungeons zu beklagen, also es ist jetzt nicht der Aspekt der mich an dem "Paradigmenwechsel" stört.

    Ich glaube Majoras Mask hat da gerade in diesem Falle noch mal einen Sonderstatus, dort lag besonders das Augenmerk auf Nebengeschichten und eine lebendig wirkende Spielwelt bei dem alles einem Tagesablauf verfolgt.
    Dennoch blieben die klassischen Zeldadungeons als Höhepunkte im Spiel erhalten und auch so blieb sich das Spiel der Featurepalette, die OoT mit sich brachte, treu.

    Auch Wind Waker hat für mich mehr Fokus auf die klassische Zelda-Formel. Gerade im ersten Spieldrittel wird man von Dungeon zu Dungeon gegängelt.

    Für mich spielt da nicht mal die Anzahl der Dungeons eine Rolle, das dazwischen gehört für mich seit Link's Awakening mindestens genau so dazu und da gab es nach mal mehr mal weniger kleine Sidestorys die einen darauf vorbereiten. Das gilt eigentlich für so ziemlich jeden Zelda Teil seit LA. In Breath of the Wild besteht dieses dazwischen lediglich aus den 4 (kurzen) handlungsrelevanten Storylines der Völker

    Nach Wind Waker hat Nintendo zunehmend eine Richtung verfolgt die Spiele linearer werden zu lassen, die gesamte Wii-Zeit war eigentlich davon geprägt auch die Mario 3D-Spiele wurden nach und nach linearer. Skyward Sword markiert da sozusagen den Höhepunkt, wie Sylverthas es sagt. Die Gebiete zwischen den Dungeons waren auch fast nichts anderes als Dungeons. Man hatte nicht sonderlich viel Erkundungsspielraum in dieser Welt und die Gebiete waren stark voneinander getrennt.
    Ich finde es schade zu sehen, wie sie von einem Extrem ins andere überspringen.

    Die "Open-World" die ein Majoras Mask bietet ist auf keinen Fall mit der Open-World eines Breath of the Wild zu vergleichen, nicht wegen der Größe, sondern wegen des Inhalts, wie diese Gebiete miteinander verbunden wird. Aus welcher Motivation man vom Pfad abstreift. Inwiefern sich die Orte thematisch unterscheiden. In Majoras Mask war jeder Ort einzigartig in Breath of the Wild findest du die selben öden inhaltlosen Biomen die mit einer Hand voll bekannten Inhalten befüllt ist.

    Wenn ich die Spielwelt von Breath of the Wild kritisiere, dann nicht wegen des Fokus auf die Spielwelt, sondern weil man sich nicht genügend um diese Spielwelt "gekümmert" hat.

    Geändert von Klunky (06.05.2017 um 12:07 Uhr)

  2. #2
    Tearaway Unfolded

    Damals auf der Vita angefangen und jetzt auf der PS4 beendet.
    Ist ein richtig kreatives Spiel womit man seine Freude haben kann, nur trotz kurzer Spielzeit finde ich es an einigen Stellen recht lang gezogen.

    Firewatch

    Überall gelobt und kann es nur jeden empfehlen.
    5,5 Stunden habe ich dafür gebraucht und nach Persona 5 war Firewatch eine regelrechte Wohltat.
    Ohne Hänger fesselt es und endet spannend, während das andere Spiel fast quält und das über 100 Stunden lang.
    Außerdem ist das ganze Setting zur Abwechslung was komplett unverbrauchtes.

    Uncharted: Drakes Schicksal

    Endlich habe ich die Reihe vollständig abgeschlossen.
    Man merkt sehr schön wie Uncharted mit jeder Fortsetzung immer besser und besser wird und somit bleibt Teil 1 "nur" gut.

  3. #3
    Rakuen

    Ein RPG-Maker Adventure von Laura Shigihara das vermutlich vor allen denjenigen gefallen dürfte die auch mit To The Moon etwas anfangen konnten, zumal es hier tatsächlich mehr Gameplay in Form von Rätseln gibt. Mit 7 1/2 Stunden ist es auch ein bisschen länger, wobei das vor allem an der langsamen Laufgeschwindigkeit liegt die ich als einziges wirklich kritisieren würde. Ansonsten gibt es noch einen Song der mir nicht wirklich gefallen, weil da mehrere Personen auf einmal singen ohne dass es wirklich harmonisch klingt (schon weil jeder von ihnen einen anderen Song singt). Davon abgesehen ist der Soundtrack aber sehr atmosphärisch und gegen Ende auch ein bisschen traurig. Die Story hat mich allerdings nicht ganz so mitgenommen wie die von To The Moon, zumal sie sich um mehrere Charaktere dreht die alle einen kleinen Arc bekommen. Diese wirken allerdings ein bisschen unausgeglichen. Weil anfangs hat man viel Gameplay mit Story-Szenen zwischendrin und gegen Ende laufen die Stories fast vollkommen automatisch ab ohne dass man groß was machen muss.

    Geändert von ~Jack~ (10.05.2017 um 22:09 Uhr)

  4. #4

    Shovel Knight: Specter of Torment (PS4)

    Das lange warten auf den zweiten Shovel Knight DLC hat sich gelohnt. In Specter of Torment übernimmt man die Kontrolle über Specter Knight, er hat die Aufgabe Ritter für den Orden der Enchantress zu rekrutieren. Spectre Knight spielt sich etwas anders als Shovel Knight und Plaque Knight. Die Level, sowie die Bosskämpfe wurden neu programmiert. Für alle Shovel Knight Fans ist die neue Kampagne ein MUSS

  5. #5
    The Darkness (Xbox 360)

    Jeeeeeeeeesus, fuck. Das kommt davon, wenn man den zweiten Teil in seiner Steam Library entdeckt und sich denkt "Hm, spiel ich doch erstmal den ersten Teil!"
    Das Spiel ist im besten Fall mittelmäßig, aber die meiste Zeit über schon ne ganze Spur drunter. Zumindest für mich. Die Shooterpassagen und das ganze Herumgelaufe fühlten sich unglaublich träge an und machten kaum Spaß, Story und Charaktere sind recht schwach und bestenfalls kann die Atmosphäre überzeugen. Ich hab das Spiel jedenfalls oft gehasst und insgesamt wärs schön gewesen, man hätte das ganze Gameplay nicht so hölzern gestaltet, denn das ist absolut nicht mehr zeitgemäß.

    Urgh.

    Dann lad ich mal The Darkness II runter. >_>

    Oh und btw. Katamari Damacy (PS2) war echt nice. Stellenweise schon ziemlich frustrierend, aber doch schon sehr spaßig. Ich glaub, jeder Videospielfan sollte mal ein Katamari gespielt haben.

    Geändert von Byder (12.05.2017 um 23:05 Uhr)

  6. #6
    Spelunky (die kostenlose Variante, die es hier gibt)

    Nettes Jump and Run. Hab sämtliche Abkürzungen finanziert, alle Bonusräume freigeschaltet (wie ich von Anfang an erwartet hatte, hat der "Speedrun" am längsten gedauert), und nachdem ich mit dem Tunnelmann sowohl (ohne Abkürzungen zu benutzen) Olmec besiegt als auch die die goldene Stadt geplündert komplett demontiert habe, betrachte ich das Spiel als abgeschlossen. Das Einzige, was jetzt noch zu tun bliebe, wäre, mehr Punkte zu sammeln, aber für derart ziellose Beschäftigungen hab ich nicht viel übrig.

  7. #7
    "Heavy Rain" auf der PS3. Hab's schon lange gehabt und immer andere Dinge vorher begonnen. Jetzt hab ich mir gedacht, dass es mal Zeit wird ^^" Kurz und knackig, kurzweilig, unglaublich spannend inszeniert Ideal für Zwischendurch (ist ja nicht sehr lang, man könnte es locker an einem Tag durchspielen).

    LG Mike

  8. #8
    Inner Chains [PC]

    Sicher einer meiner schlechtesten Erfahrungen in diesem Jahr, die ich zu Ende gebracht habe. Ich hab echt viel von diesem Spiel erwartet, aber dass das Spiel eigentlich in jeder Kategorie so dermaßen abfuckt, hat mich überrascht. Die einzig positiven Dingen sind höchstens noch die Grafik und das interessante Intro, doch mehr das Spiel nicht zu bieten. Das Spiel wirkt noch sehr unfertig, die Sound-Abmischungen sind sowas von falsch und die miese Performance tut ihr übriges. Inner Chains ist ein schlechter Walking Simulator mit Shooter Elementen, mehr als eine Tech-Demo ist es nicht geworden. Spart euch euer Geld für Agony oder Scorn auf.

  9. #9
    Mafia 3

    Ein Spiel bei dem die Entwickler scheinbar keine Ahnung hatten wie sie das Ziel des Protagonisten (die Stadt an sich zu reißen und Rache zu üben) interessant ins Gameplay integrieren können. Dementsprechend haben sie die billigste Methode überhaupt gewählt und die selben Missionen von Anfang bis Ende recycelt. Man redet pro Distrikt mit einer Person die einem Informationen beschafft und geht aufgrund dieser Informationen auf eine Zerstörungs-Tour bis der Schaden irgendwann so groß ist, dass irgendwo ein Boss erscheint. Nachdem man beide Bosse ausgeschaltet hat erscheint ein weiterer Boss. Dann wiederholt man das ganze bis irgendwann ein größerer Boss mit einer interessanten Mission auftaucht. Von diesen gibt es dementsprechend viel zu wenig. Und das wars auch eigentlich schon. Davon abgesehen wäre das Gameplay eigentlich okay, wenn man mal die dumme KI ignoriert. Man kann sich das Spiel nämlich lächerlich einfach machen indem man einfach jeden Gegner zu sich ranpfeift und dann aus der Deckung heraus ersticht. Dabei ist es egal wieviel Leichen bereits in der Gegend rumliegen. Und es wird auch nie eine zweite Person nachschauen woher das Pfeifen kam, selbst wenn es offensichtlich von mehreren gehört wurde.

    Für die Story lohnt es sich auch nicht wirklich. Ist zwar okay, mehr aber auch nicht. Da fand ich selbst den zweiten Teil besser. Und diesen fand ich schon schlechter als den ersten Teil...

  10. #10
    The Sexy Brutale

    Interessantes Spiel und zur Abwechslung mal was relativ neues.
    9 Stunden gute Unterhaltung und dennoch ein wenig überbewertet, denn man wird schon stark an die Hand genommen und das Ende hätte gerne fünf Minuten mehr Input bereithalten können.

  11. #11
    Glittermitten Grove - Frog Fractions 2
    Wow. Ich kann jedem, der den ersten Teil mochte, das Spiel wirklich wärmstens empfehlen. (Und wer den ersten Teil nicht kennt, der kann ihn hier online spielen).

    Die erste geniale Idee ist ja schon, dass das eigentliche Spiel in der Feen-Aufbau-SImulation Glittermitten Grove versteckt ist. Ich hatte hier dann erst erwartet, dass dieses Spiel nur eine absichtlich schlecht gemachte Hülle für Frog Fractions sein würde - das Ganze wird aber noch viel besser dadurch, dass das Feenspiel eine unerwartete Tiefe besitzt - diese allerdings wiederum nicht in den Hauptfeatures, sondern nur bei Nebensächlichkeiten wie der Physik der Äste/Bäume, die man beliebig zurechtschnibbeln kann, oder dem komplexen Feuerwerksystem.

    Das Feenspiel macht damit sogar eine Weile richtig Laune, aber natürlich begibt man sich dann auf die Suche nach dem eigentlichen Spiel. Ich war dann im ersten Moment ziemlich enttäuscht, als ich es erreicht habe. "Das ist es jetzt also? Ziemlich lame." war der erste Eindruck bei Ansicht des simplen Interfaces und den begrenzten Interaktionsmöglichkeiten.

    Doch der Schein trügt, und das Spiel entfaltet sich nach und nach mit immer mehr Features, verrückten Minispielen und allgemein irrsinnigen Ideen. Nachdem ich das erste Minispiel entdeckt hatte - eine Mischung aus Flappy Bird und Cookie Clicker mit einem Toaster als Spielfigur - hatte mich das Spiel gepackt. Dazu gibt es gekonnte Seitenhiebe auf aktuelle Spiele wie z.B. die Soapstone-Nachrichten aus Dark Souls, an der sich wieder der unglaubliche Aufwand zeigt, der hier in lächerliche Nebensächlichkeiten gesteckt wurde.

    Genauso wie der erste Teil und sogar noch mehr gilt hier: immer wenn man denkt, besser kann es nicht mehr werden, jetzt hat man alles gesehen, setzt das Spiel nochmal einen drauf und überrascht einen mit seiner unglaublichen Kreativität. Insgesamt klappt das aber noch besser als in Teil 1, weil durch die zusammenhängende, sich nach und nach öffnende Welt viel mehr Kontinuität hereingebracht wird. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass einige Sachen für mich etwas zu kryptisch oder gut versteckt sind, aber dafür gibt es ja das Internet, wenn man einmal festhängt.

  12. #12
    The Walking Dead: A New Frontier

    Fand ich nicht so emotional wie es selbst bei der zweiten Staffel noch der Fall war, was unter anderem daran liegen könnte, dass die Story einfach zu wenig ruhige Momente bietet in denen man den Charakteren näherkommen könnte. Die meisten Episoden sind nämlich nur eine Stunde lang. Teilweise 1 1/2. Und da wechselt sich die Gegenwarts-Action teilweise auch noch mit Flashbacks ab die sowohl die Hintergrundgeschichte der neuen Charaktere beleuchten, als auch die Folgen des Season 2 Endings. Dass letzteres überhaupt behandelt wurde hat mich aber überrascht, schon weil das tatsächlich bis zum Ende durchgezogen wurde. Weiß natürlich nicht wie gut das mit den anderen Endings gelöst wurde. Und schlussendlich hätte ich trotzdem gern ein bisschen mehr von Clementine gesehen. Hier dient sie nämlich hauptsächlich als Nebencharakter obwohl es durchaus Möglichkeiten gegeben hätte ihre Story ein bisschen auszubauen.



    Insgesamt hat mir diese Staffel aber trotzdem gefallen, schon weil sie sich ab der dritten Episode auf wenige Locations beschränkt und sich die Story somit trotz ihrer Kürze ordentlich entfalten kann. Mehr wäre zwar trotzdem toll gewesen, aber es war bei weitem nicht so schlecht wie dieser Michonne Ableger. Wer die vorherigen Staffeln mochte kann also durchaus mal reinschauen.

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