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Auserwählter
Ich habe ja nicht mal die Abstinenz von "richtigen" Dungeons zu beklagen, also es ist jetzt nicht der Aspekt der mich an dem "Paradigmenwechsel" stört.
Ich glaube Majoras Mask hat da gerade in diesem Falle noch mal einen Sonderstatus, dort lag besonders das Augenmerk auf Nebengeschichten und eine lebendig wirkende Spielwelt bei dem alles einem Tagesablauf verfolgt.
Dennoch blieben die klassischen Zeldadungeons als Höhepunkte im Spiel erhalten und auch so blieb sich das Spiel der Featurepalette, die OoT mit sich brachte, treu.
Auch Wind Waker hat für mich mehr Fokus auf die klassische Zelda-Formel. Gerade im ersten Spieldrittel wird man von Dungeon zu Dungeon gegängelt.
Für mich spielt da nicht mal die Anzahl der Dungeons eine Rolle, das dazwischen gehört für mich seit Link's Awakening mindestens genau so dazu und da gab es nach mal mehr mal weniger kleine Sidestorys die einen darauf vorbereiten. Das gilt eigentlich für so ziemlich jeden Zelda Teil seit LA. In Breath of the Wild besteht dieses dazwischen lediglich aus den 4 (kurzen) handlungsrelevanten Storylines der Völker
Nach Wind Waker hat Nintendo zunehmend eine Richtung verfolgt die Spiele linearer werden zu lassen, die gesamte Wii-Zeit war eigentlich davon geprägt auch die Mario 3D-Spiele wurden nach und nach linearer. Skyward Sword markiert da sozusagen den Höhepunkt, wie Sylverthas es sagt. Die Gebiete zwischen den Dungeons waren auch fast nichts anderes als Dungeons. Man hatte nicht sonderlich viel Erkundungsspielraum in dieser Welt und die Gebiete waren stark voneinander getrennt.
Ich finde es schade zu sehen, wie sie von einem Extrem ins andere überspringen.
Die "Open-World" die ein Majoras Mask bietet ist auf keinen Fall mit der Open-World eines Breath of the Wild zu vergleichen, nicht wegen der Größe, sondern wegen des Inhalts, wie diese Gebiete miteinander verbunden wird. Aus welcher Motivation man vom Pfad abstreift. Inwiefern sich die Orte thematisch unterscheiden. In Majoras Mask war jeder Ort einzigartig in Breath of the Wild findest du die selben öden inhaltlosen Biomen die mit einer Hand voll bekannten Inhalten befüllt ist.
Wenn ich die Spielwelt von Breath of the Wild kritisiere, dann nicht wegen des Fokus auf die Spielwelt, sondern weil man sich nicht genügend um diese Spielwelt "gekümmert" hat.
Geändert von Klunky (06.05.2017 um 13:07 Uhr)
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