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Puppet Vampire
Bioshock (Ultimate Rapture Edition)
Bioshock hat mir gut gefallen.
Positiv fand ich dabei das Setting in der Unterwasserstadt Rapture während der 1960er Jahre, die unterschiedlichen Charaktere, auf die man während des Spielverlaufes gestoßen ist, sowie die Kombinationsvielfalt von Plasmiden und die Hack-Einlagen. Das hat alles in der Kombination viel Spaß gemacht und haben die solide Ballerei mit den unterschiedlichen Waffen ein wenig aufgelockert, bzw. diesen erst den nötigen Stil gegeben. Und bei der Story haben mir vor allem die ganzen Wendungen, Irrungen und Wirrungen sehr gut gefallen. Vor allem zum Ende hin. Das war toll insziniert.
Weniger schön fand ich dann auf die Dauer des Spiels die Eintönigkeit der Aufgaben (gehe dorthin, hole dies, zerstöre jenes, töte dies und das), die relative Langeweile bei den Kämpfen und den Frust, dass auf lange Sicht gesehen die Hack-Einlagen ohne wirklichen Effekt für einen selbst blieben (hier wäre eine Art Levelsystem nett gewesen. Oder dass man sich die Upgrades der Hack-Fähigkeiten nur dann verdienen kann, wenn man eben besonders viel oder schnell hackt etc.).
Das Prinzip mit den Littel Sisters hingegen hat mir hier recht gut gefallen. Die Kämpfe gegen die Big Daddys haben aber auf Dauer auch leider ihre Anforderungen gesenkt. Ich habe bei meinem Durchlauf übrigens alle Sisters ausgebeutet, um an das Adam zu kommen.
Unterm Strich: 6/10
Bioshock 2 (Ultimate Rapture Edition)
Hat mir sogar noch viel besser gefallen als Teil 1.
Dabei macht Teil 2 nicht viel anders als sein Vorgänger. Doch das, was er anders macht, macht er gut.
Geht für mich damit schon mal los, dass man einen Big Daddy spielt, der seine Little Sister sucht. BÄM. Schon mal sehr cool. Dann die Tatsache, dass es jetzt neben Big Daddys auch noch Big Sisters gibt, die man zwischendurch bekämpfen muss und die deutlich mehr Feuer unterm Hintern haben. Oder die Tatsache, dass es zwischendurch "Entscheidungssituationen" gibt, in denen es darum geht, ob man jemanden leben oder sterben lässt. Und schließlich die Tatsache, dass man Littel Sisters adoptieren muss, um mit ihnen Adam zu sammeln, bevor man sich entscheidet, sie zu retten oder auszubeuten - ich habe übrigens alle Sisters gerettet. Ebenso kann die Story deutlich mehr als in Teil 1, weil man hier mehr über die Daddys und Sisters erfährt, was mich persönlich mehr interessiert.
Aber wie im ersten Teil, so sind auch in Teil 2 die Kämpfe irgendwann weniger abwechslungsreich (auch wenn es einige neue Gegnertypen gibt und das neue Forschungssystem ziemlich cool ist), das Hacken nervt irgendwann nur bis kurz vor Schluss ist der Abwechslungsreichtum bei den Missionen auch recht übersichtlich (wobei ich den Part, den man als little Sisters spielt, ziemlich toll fand).
Ich würde sagen: 7/10
Nun muss ich mir wohl noch "Bioshock: Infinite" holen
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