Max Payne 3
ENDLICH. FERTIG. Vor knapp 2 Monaten hab ichs zum ersten mal angerührt und es hat solange gedauert, die 12 Stunden Zeit zu füllen, die ich in das Spiel investiert hab. Ersteinmal zum positiven: Charaktere und Story sind interessant, Actionlevel ist unterhaltsam und visuell ist das Spiel ne ziemliche Bombe. Max Payne ist jedoch desöfteren zu cool. Das Spiel selbst ist eigentlich immer nur das gleiche. Zu Beginn hats mir Spaß gemacht, mich durch verschiedene Locations zuballern, aber irgendwann wurde es einfach öde.

Das fängt eigentlich schon damit an, dass nach irgendwelchen Cutscenes (die teilweise auch nach einem Restart wieder zu sehen sind, geil) meine Waffe in eine andere geändert wird. Besonders nervig ists dann auch, wenn Max in einen Raum voller Gegner stürmt und sich an der DÜMMSTEN STELLE DIE ES GIBT seine Deckung sucht. Ab Chapter II wurden die Gegner auch wesentlich stärker, Chapter 3 war der absolute Höhepunkt. Ich hab nichts gegen einen ansteigenden Schwierigkeitsgrad, aber teilweise war das einfach lächerlich. Einfach nur weil das ein FUCKING TRIAL AND ERROR ist. Ich bin sehr oft nur alleine deswegen gestorben, weil ich irgendwo eine Wave triggerte, die mich dann von hinten oder von der Seite aus dann niederbratzte. Durfte dann die ganze Schießerei von vorne anfangen, nur um dann zu hoffen, rechtzeitig eine gute neue Position zu finden, bei der ich für die nächste Gegnerwelle geschützt bin.

Gibt aber noch mehr, was mich an dem Spiel stört. Ist halt, wie gesagt, immer nur das selbe, es ändert sich nur wenig, abgesehen davon, dass es schwieriger wird. Ein paar Stunden weniger hätten dem Spiel auch gutgetan, aber dann wäre es fragwürdig geworden, sich das Spiel für den Vollpreis anzulachen. Bin froh, dass es vorbei ist und ich werd wohl nicht auf das Spiel zurückblicken und sagen "Klasse, ich spiels nochmal!"