-
Auserwählter
Zelda II: The Adventure of Link
Neben Four Swords (was ein Multiplayer Titel ist) der letzte Zelda Teil der mir noch gefehlt hat und joa was soll ich sagen: Ich habe immer einen großen Bogen um den Titel gemacht, wegen seiner "unzeldahaftigkeit", aber wisst ihr was? Ich glaube 1987 war das den Leuten scheiß egal wie ein richtiges Zelda auszusehen hat, nach gerade mal einen Titel gab es da noch nicht so eine genaue Vorstellung, dafür gab es dann trotzdem als eigenständiges Spiel gesehen echt einen Bombentitel, ich glaube kaum dass die Resonanz damals so schlecht ausgefallen ist, wie es im Nachhinein ist.
- Es hat eine unglaublich smoothe, butterweiche Steuerung, die noch besser wird sobald man nach unten staben kann. (das fühlt sich so uuunglaublich gut an so auf Gegner zu balancieren)
- Es versprüht mit der Weltkarte, die viele versteckte Orte bereithält eine große Abenteuerlust und Erkundungsgeist.
- Es gibt zum ersten Mal Städte wo man mit Leuten reden kann.
- Es gibt zwar keine Items mehr, aber das Zaubersystem bietet dennoch sehr viele coole neue Fähigkeiten die man fast alle gebrauchen kann.
- Die verwinkelten Tempel sind zwar designmäßig nur Pallete-Swaps, sind aber trotzdem diverser als in Zelda 1 und sind aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades unglaublich spannend
- RPG-System done right, man kann es sich mit höheren Leveln leichter machen, aber das Spiel wird wirklich nie zu einfach weil die Bonis schwer zu erreichen sind und keine gigantischen Veränderungen bewirken.
Es gibt natürlich auch einige negative Seiten, so werden sehr oft Räume wiederholt und mit ein paar anderen Gegnern und Objekten befüllt dass manche Dungeons dann doch auf lange Sicht monoton sein können, gerade bei mehrmaligen Versuchen. Die Beschreibungen der NPC's sind oftmals zu kryptisch und es gibt so einige Sachen wo man nur auf Zufall drauf stoßen kann. Also 4x einen schlafenden NPC's ansprechen damit man zu einem bestimmten Ort kann... da schäme ich mich dann nicht für in einen Guide zu schauen. Zum Glück musste ich dennoch nicht oft nachschauen, ich glaube es gab nur noch 2 weitere Stellen wo ich selbstständig nicht mehr weiter wusste.
Ein schwarzes Schaf vielleicht, aber definitiv ein unterschätzer Teil der Reihe, für mich persönlich spaßiger als sein Vorgänger und es hat trotz seiner Andersartigkeit so einige Elemente in den späteren Zeldas geprägt. Es macht wirklich sehr viel Bock wenn man sich erst mal reinfuchst, der letzte Dungeon ist zwar ein Arschloch, aber dafür unglaublich befriedigend wenn man den bewältigt hat.
9/10 Punkten für die damalige Zeit.
Geändert von Klunky (10.01.2017 um 19:44 Uhr)
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln