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Thema: gerade durchgespielt

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  1. #1

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Diablo 3 - Reaper of Souls: Ultimate Evil Edition (UK PlayStation 4)
    Eigentlich hatte ich das Spiel Anfang des Jahres zusammen mit einer anderen Person begonnen, die sich aber seit Monaten keine Zeit mehr genommen hat. Daher habe ich das Spiel am Freitag alleine und von Anfang an gestartet und bin - nachdem ich den Sonntag intensiv dafür genutzt habe - am Sonntag auch mit dem echt mickrigen Abspann "belohnt" worden. Ich werde mit West-RPGs einfach nicht warm, wie ich dieses Mal auch wieder festgestellt habe (obwohl mir Baldur's Gate: Dark Alliance vor fast 16 Jahren zusagte). Abseits der Story-Dialoge habe ich nahezu alles an Gequatsche übersprungen, weil es mich nicht interessiert hat. Zudem ist das Spiel auf "Normal" ziemlich einfach, da man mit den richtigen Skills alles platt machen kann. So war wirklich kein Boss ein Problem, da meine Demon Huntress mit "Dauerfeuer" ein mehr als geniales Skill erhalten hat und mit "Hass"-Regeneration ist das schon dem CPU gegenüber unfair. Lange Rede, kurzer Sinn: Man kann das Spiel durchspielen, muss es aber nicht.

  2. #2
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    [ Ich werde mit West-RPGs einfach nicht warm, wie ich dieses Mal auch wieder festgestellt habe (obwohl mir Baldur's Gate: Dark Alliance vor fast 16 Jahren zusagte).
    Ich weiß nicht ob man diese Spiele repräsentativ als Sinnbild für die westliche Rollenspielkultur nehmen kann, gewöhnlicherweise spielt eine überwiegende Mehrheit diese Titel nicht aus diesem Grund.
    Das was der Poster darunter geschrieben hat, das würde ich als ein waschechtes westliches Rollenspiel bezeichnen. Diablo und ähnliche Hack'n'Slash Konsorten setzen ihren Schwerpunkt auf Mobkämpfe und dem ewigen looten & leveln, sie sind auf das so ziemlichste heruntergebrochene Spiele.

  3. #3
    Divinity: Original Sin 2



    Nach über knapp 70h habe ich schlussendlich das Ende erreicht und mein Verdacht, den ich in den ersten Spielstunden habe, wurde vielfach bestätigt: Das Spiel ist einfach ein Meisterwerk seinesgleichen geworden. Larian Studios hat mit Teil 2 ihren Vorgänger stark übertroffen und ihn allen belangen besser gemacht, wo es nur geht. Der Humor wurde deutlich zurückgeschraubt, die Handlung ernster, die Technik ausgereifter und das Gameplay in vielen Belangen verbesert wo es nur geht.

    Die Story braucht leider einige Stunden bis sie in Fahrt kommt, genauer gesagt geht's nach dem ersten Akt so richtig los. Das Spiel entwickelt einen immensen Suchtfaktor nach Loot, Story und Erkundung, dass viele Stunden wie im Flug vergehen und man vom Bildschirm nicht mehr wegkommt. Neben der Story, die ich sehr gelungen finde, ist auch die Spielwelt 1A. Die ungewöhnliche große Freiheit, die dieses Spiel bietet trifft man auch selten in anderen Vertretern dieses Genres. Man kann wirklich fast alles ausprobieren und das Spiel reagiert darauf bzw. zeigt seine Wirkung. Hin und wieder war es too much für mich und musste ab und zu in der Komplettlösung nachschlagen, aber spielerisch hat es den Spielspaß nicht gemindert. Die wirkliche schönen Umgebungen und Landschaften laden einen zum Erkunden ein, selbst mich als einen Spieler der nicht jeden Quadratmeter abläuft hat es stark gereizt die Füße in die Hand zu nehmen und durch die malerischen Landschaften zu watscheln. Die sehr stimmige und hervorragende Grafik tut ihr übriges. Viel Negatives gibt's an dieser Stelle nicht zu berichten, für ein Koloss wie Divinity: Original Sin 2 gab es keine Crashes oder andere gravierende Bugs. Ich konnte lediglich eine (!) Nebenquest nicht abschließen, aber sei's drum. Auch mit der Controller-Steuerung kam ich sehr gut zurecht, das Spiel ist für große Bildschirme (ich habe auf einen 42 Zoll Bildschirm gezockt) optimal konfiguriert (größere Schriften usw.). Die Begleiter fand ich super geschrieben, normalerweise entwickle ich selten eine Bindung zu NPC's, aber mit der Zeit als man immer mehr und mehr in deren persönliche Geschichte hineingezogen wurde, wurde es besser und intensiver. Die sehr guten Sprecher und geschriebenen Dialoge leisten einen großen Beitrag dazu.

    Die taktischen Kämpfe machten auch sehr viel Spaß, aber nur solange man mit den Gegner mithalten konnte. Zu beginn des Spiels, wo ich kaum Gear hatte, war es mehr nervig als spaßig Kämpfe zu bestreiten. Erst im Finalbattle, der verdammt schwierig war, bekam ich wieder meine Probleme in den Kämpfen, ansonsten war der Spielfluss sehr angenehm und ich steckte nie wo stundenlang fest.

    70h für ein Spiel sind nicht wenig, aber es wäre noch Luft für mehr gewesen. Langsame Spieler, die regelrecht in Spielwelten versinken und jedes Buch lesen und Stein umdrehen, können locker 100h schaffen. Ich habe jede Minute in diesem fantastischen Spiel genossen, es hat meine Liebe zu diesen isometrischen Spielen und allgemein fürs Zocken wieder stark entfacht. Für mich war das Spieljahr 2017 bisher eher mau, einzig Hellblade fand ich gut. Aber dann kommen die Belgier mit diesem famosen Rollenspiel und katapultieren es unter meine Top 3, wo es neben The Witcher 3 und Dragon Age Origins einen warmen und gemütlichen Platz innehat. Für Fans dieses Genres kann ich dieses Spiel nur wärmstens empfehlen, und auch jene die für Fantasy und Co etwas übrig haben: Spiel dies Spiel und lässt euch nicht vom Stil abschrecken. Für mich ist Divinity: Original Sin 2 mein bisheriges Spiel des Jahres geworden und eines der besten Rollenspiele ever.

  4. #4
    @Rusk

    Dein Einblick in Divinity: Original Sin 2 bestätigt mich noch mehr in meinen Verdacht, dass hier ein richtig geiles RPG abgeliefert wurde und dank Querverweis auf The Witcher 3 und Dragon Age Origins muss ich mich übelst zusammenreißen es mir nicht direkt zu kaufen.
    Dabei wurde ich mit Divinity: Original Sin nicht warm, woran eindeutig die Story schuld war, da ungeheuerlich belanglos (zumindest in den ersten Spielstunden).

    @Klunky

    Mensch, du hast ja God Hand durchgezockt.^^
    Welch schräges Spiel das damals doch war.

  5. #5
    @Ὀρφεύς:
    Ich kann dir zumindest aus meiner Sicht sagen, wenn du Teil 1 nicht mochtest, heißt das nicht, dass du Teil 2 auch nicht mögen wirst. Ich z.B. hab mich an den Vorgänger gleich 4x versucht, bin aber wie du nicht über die ersten Spielstunden hinweg gekommen. Ob das Spiel im späteren Spielverlauf besser wird oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht wage ich mich irgendwann mal wieder ran, jetzt wo ich den zweiten durch habe und der Einstieg mir besser gelingt.

    Doch unabhängig vom Vorgänger, Teil 2 ist wirklich grandios. Und ja ich kann es ohne schlechtes Gewissen neben meinen Lieblings-RPG's The Witcher 3 und Dragon Age Origins stellen. Die Geschichte um Geralt mag spannender und cineastischer sein, und die Charaktere eines Dragon Origins besser, doch Divinity 2 braucht sich vor diesen beiden Spielen nicht verstecken. Hier und da muss man doch (u.a. wegen der isometrischen Spielweise) einige Abstriche machen, wem das aber nicht stört oder sogar seine helle Freude in diesem Gerne hat, der wird sich viele viele Stunden in Rivellon verlieren.

    Geändert von Rusk (17.10.2017 um 21:06 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat
    Ich werde mit West-RPGs einfach nicht warm,
    sprach der Mann, der Horizon Zero Dawn liebte Weder Diablo noch Dark Alliance damals (hab ich auch gerne gespielt auf der PS 2) sind RPGs, sondern reine Hack'n Slash, deren Schwerpunkt definitiv nicht auf der Story liegt, sondern - wie Klunky schon schrieb auf "metzeln, looten, Beute greifen" ^^

    Falls Du es als RPG gedacht hattest, weil Sony es mal wieder auch unter der Rubrik geführt hatte, die sind manchmal etwas wirre. Sehe ich regelmäßig an meinen persönlichen Empfehlungen von denen: "Weil ich The Witcher 3 gespielt habe, empfehlen sie mir Call of Duty (ich HASSE Kriegsspiele und moderne Waffen), weil ich FF 12 gespielt habe, empfehlen sie mir FIFA (Fußball geht mir am sonstwo vorbei O_o ) Ich frage mich wirklich, was die sich manchmal denken.

  7. #7
    Divinity: Original Sin 2 - Definitive Edition (PC)



    Gut ein Jahr nach dem ersten Durchspielen der Ursprungsfassung, habe ich nach knapp 60h nun die Defintive Edition (DE) beendet. Werd meinen Text kurz halten und mehr auf die DE eingehen, als auf das Spiel selbst (dazu meine alte Kritik). Für jemanden, der eigentlich nie ein Spiel zweimal durchspielt, hat mir die DE durchaus Spaß bereitet. Das lag vor allem an der Story, die immer noch wirklich klasse ist. Neue Storyinhalte gibts in der DE nicht, ein Akt wurde aber überarbeitet bzw. verlängert. Und ich muss ehrlich sagen, mir ist davon nichts aufgefallen. Ok, nach einem Jahr ist meine Erinnerung auch nicht mehr die frischeste, aber die neuen Änderungen sind nichts, welche sich einem ins Hirn einbrennen und einem sofort ins Auge springen. Ja man hat nun eine technisch einwandfreie Fassung (den einen oder anderen Bug hatte ich trotzdem noch), doch der Rest hält sich meiner Meinung nach in Grenzen. Ich hab das Spiel wieder mit Controller gespielt und auch da hat sich nicht viel geändert. Das UI (insbesondere das Inventar) ist etwas komfortabler geworden, aber auch nicht mehr. Es gibt keine neuen Charaktere, keine neuen Skills, keine neuen Quests (den Lora-DLC lasse ich mal außen vor) usw. Überfliegt man die Patch Notes der DE, sieht man, dass die DE in erster Linie ein Balancing Update ist. Divinity 2 spielt sich nun viel runder, es wurde hauptsächlich an vielen Ecken und Kanten gefeilt, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Ein komplett neues Spiel dürfte sowieso keiner erwarten, aber das war ja auch nicht geplant. Und für ein kostenlose Upgrade darf man sowieso nicht meckern. Nicht falsch verstehen, ich hatte meinen Spaß. Ich gehe hier auch nur auf die DE ein, das Spiel an sich ist und bleibt trotzdem erste Sahne. Aber insgeheim hätte ich mir vielleicht etwas mehr erwartet... aber wie soll man ein bereits sehr gutes Spiel noch besser machen?

  8. #8
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Die Reihe kann für die nächsten 5 Jahre gerne bleiben wo der Pfeffer wächst.
    Das zwei Jahre alte Chronicles ist jetzt nicht gerade die Messlatte für die aktuelle Qualität der Reihe, zumal Chronicles ja wirklich nur ein kleinerer Titel im Fahrwasser der Marke war/ist und Origins als Hauptpfeiler der Marke aktuell ziemlich gut wegkommt. Es spielt sich zumindest schon weitaus interessanter und lädt dank der fantastischen Welt, der überraschend guten Queststruktur und einem scheinbar recht sympathischen Hauptrecken zum stundenlangen eintauchen ein. Einziger Wermutstropfen – nach meiner kurzen Erfahrung – es ruckelt leicht in den Zwischensequenzen, die Vertonung scheint im deutschen auch wieder etwas von einer Räuberhöhle zu haben (kann ich noch nicht aus erster Hand bestätigen, da das Sprachpack* im Hintergrund meines „1 Stunde mit“ noch runterladen durfte) und ich hab aktuell einfach keine Zeit! Achja, das * ist auch so ne Sache, gewöhnungsbedürft, aber in Zeiten wo GBweise Kram runtergeladen wird ist das schon fast als „okay“ einzustufen. Sofern es zumindest nicht wirklich anders ging und der Datenträger einfach mit geilem Content überfüllt war, sodass einfach nicht mehr alle Sprachen drauf gepasst haben. ^^

    Die Reihe ist zumindest endlich mal wieder im Umbruch und nach Rogue, dem letzten Teil, mit dem ich meinen Spass hatte (und er mir auch besser gefiel als Black Flag) kann man zumindest in den nächsten 5 Jahren statt Pfeffer eine gewisse steigende Qualität erwarten. Sofern sie jetzt am Zweijahresrythmus festhalten sollten und sich Origins nach Unity und Syndicate überhaupt noch gut genug verkauft, dass man an der Marke weiter festhält.

    Aktuell durchgespielt? Keine Plan, ich glaub das war im Juni Horizon Zero Dawn. Alles positive kann ich unterstreichen, klare 9/10 für mich. Nur die fehlende Lippensynchronität und ein etwas besseres Rüstungs- und Waffenmanagement hätten dem Titel nicht geschadet. Naja, vielleicht beim zweiten oder dritten Teil. Ich freu mich jetzt jedenfalls erst einmal auf Frozen Wildlands und freie Zeit rund um die Weihnachtsfeiertage.

  9. #9

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Chrono Trigger (US Super Nintendo)
    Ich habe keine Ahnung, das wie vielte Mal ich das Spiel heute beendet habe (habe bereits in den 90ern alle Enden auf dem SNES gesehen, danach die PSOne-Fassung gekauft und dort alles freigeschalten und zum Schluss auch noch die NDS-Fassung komplettiert). In den letzten Jahren hatte ich oft die NDS-Fassung gespielt und dort auch immer ein New Game+ gestartet, so dass das Spiel immer recht einfach war und ich nach ca. 10 bis 12 Stunden immer schon durch war. Ich weiß nicht, wann ich das Spiel das letzte Mal durchgespielt habe, aber dieses Mal hatte ich einen komplett frischen Spielstand gestartet und hatte damit tatsächlich hier und da so meine Probleme. Während ich immer noch wusste, wohin ich immer als nächstes hin musste, habe ich dafür die ganzen Boss-Taktiken vergessen. Und so ist es mir dann doch 2x passiert, dass mich da ein Boss platt gemacht hat. Zum Schluss war es aber dann doch ziemlich easy, denn meine Charaktere waren aufgestuft und ich hatte schon die stärksten Angriffe zur Hand. So bin ich dieses Mal nach ca. 18 Stunden komplett durch gewesen, auch wenn mir hier und da ein paar Items für die Triple Techs gefehlt haben. Das nächste Mal wird das Spiel wieder auf dem NDS durchgespielt, die meiner Meinung nach noch immer die beste Fassung des Spiels ist.

  10. #10
    Detention
    Hatte beim Steam Haloween Sale zugeschlagen, weil das Game schon seit es rauskam auf meiner Wishlist war.

    Alleine das Setting hatte mich schon sehr interessiert: eine taiwanesische Schule unter Kriegsrecht in den 1960ern. Gibt nicht so viele Games, die das haben *g*
    Das Spiel an sich spielt sich prinzipiell wie Cat Lady und die Engine (gerade die Animationen) kommt mir sehr ähnlich vor - aber ist immerhin nicht ganz so hässlich wie letzteres (auch wenn es nicht unbedingt schön ist, aber das braucht man für Horror auch nicht). Der Vergleich mit letzterem ist auch recht passend, da sich der generelle Flow auch wie Cat Lady anfühlt und es auch genug mindfuck gibt. Als reines Horrorspiel geht es eher die Schiene des psychologischen und man kann sich auch gegen Feinde nicht wehren - in der Regel muss man den Atem anhalten und sich an ihnen vorbeischleichen *g*
    Die Rätsel sind größtenteils sehr straight forward und es gab keinen Moment, in dem ich nicht wusste, wo es langgehen soll - was mir bei Cat Lady regelmäßig passiert ist ^_O

    Ist insgesamt ne schöne, kleine Geschichte, welche man sich hier zusammenpuzzled (habe nach Steam 3h gebraucht, effektive Spielzeit müsste aber niedriger sein, weil das Spiel manchmal nur im Hintergrund lief). Die Schule ist auch sehr atmosphärisch und das Feeling, dass die Bevölkerung unterdrückt wurde, kommt rüber. Wenn man des Chinesischen mächtig ist (bzw. mit chinesischer / taiwanesischer Kultur vertraut) wird man hier sicher noch ne ganze Menge mehr rausholen können als ich, denn die Menge an symbolträchtigen Sachen im Spiel ist schon ziemlich hoch. Das Ende war ziemlich gut gemacht (good ending) und hat noch mal nen emotionalen Eindruck hinterlassen.

    Und hey, als Stück tangential learning auch zu gebrauchen, habe mir immerhin danach noch ein paar Einträge zu Taiwan zu der Zeit unter der "Führung" der Kuomintang durchgelesen, welche sehr interessant waren, gerade, wenn man mit der chinesischen Geschichte von 45-90 ein wenig vertrauter ist.

    Geändert von Sylverthas (05.11.2017 um 11:50 Uhr)

  11. #11
    Super Mario Odyssey

    850 MacGuffins. Die letzte Challenge hat tatsächlich Spaß gemacht, jetzt hätte ich mir tatsächlich ein Mario 3D World 2 gewünscht wo alle Level so in dem Umfang und der Schwierigkeit gestaltet worden sind, war jetzt wirklich nicht so "ultimativ" wie man es von so einer Challenge erwarten würde, aber es hat Spaß gemacht.

    Das kann ich leider vom restlichen Post-Game nicht so behaupten, es gibt immer wieder kleine ideenreiche Challenges die man zusätzlich auffinden kann, doch abseits dessen macht man eigentlich immer nur das gleiche in unterschiedlichen Umgebungen und dann gibt es nicht mal mehr einen Grund für die Monde.
    Obwohl.. doch. Ab 999 kriegt man noch ein kleines... ups jetzt hätte ich's fast verraten.
    Nein aber die Belohnung habe ich mir dann lieber auf Youtube angeguckt, da sie einfach nur ein Nintendo-typisches "fuck you!" ist.

    Ich glaube ich habe mir das Spiel ein bisschen verdorben damit dass ich es lange über seine Halbwärtszeit hinaus gespielt habe, andererseits ist das ganze Spiel auf die Suche nach den Monden ausgelegt und es in weniger als 3 Stunden durchzuspielen wenn man nur die Hauptquest verfolgt... mist jetzt sehe ich doch schon wieder Parallelen zu Breath of the Wild.
    Naja Spiel ist dennoch ziemlich top, doch ich kann jedem nur empfehlen nach 500 Monden und der letzten Challenge aufzuhören, anstatt sich einer Zwangssucherei auszusetzen wegen der Sorge dass man guten Content ausgelassen haben könnte.
    Ich kann versichern, nein das hat man nicht.

    Ich würde dem Spiel vermutlich so 8/10 Punkten geben.

  12. #12
    Ebenfalls Super Mario Odyssey. Habe die Hauptstory durch, die Spezialchallenge für 500 Monde geschafft (die ich ebenfalls als finale Challenge, gerade in Relation zu SMG2 und SM3DW, recht einfach fand) und besitze momentan 670 Monde. Werde mir aber den Rest der Monde auch noch holen - auch wenn nicht Klunky-approved^^

  13. #13
    Mario Odyssey ist für mich ein seltsames Spiel. Es bietet so einige Elemente, welche ich gut finde, aber die klassischerweise nicht der "Appeal" von Mario sind. Z.B. einige exzellent inszenierte Szenen (NDC und Finale). Zusätzlich hat es in den meisten Welten mehr Lore als viele andere Jump 'n Runs und gibt einem nen einigermaßen sinnvollen Kontext, wieso man bestimmte Sachen in den Welten tut. Alles Zeug, was ich total geil finde (und was mich davon abhält, 3D World zu mögen, weils so barebones ist).

    Aber gleichzeitig auch alles Kram, welcher nicht zum Kernthema von Mario gehört.

    Geändert von Sylverthas (05.11.2017 um 21:40 Uhr)

  14. #14

    Gala Gast
    Zitat Zitat von Manuel Beitrag anzeigen
    SteamWorld Dig 2 (Nintendo Switch)

    Interessante Mischung aus Boulder Dash, mit einem (wirklich kleinen) Schuss Metroidvania. Eigentlich ist das Spielpirinzip selbst ultrasimpel (Steine mit der Spitzhacke kaputthauen, um Schätze zu finden, die man wiederum in Upgrades investiert usw.), aber motivierend wie sonstwas. Durch die Fähigkeiten, die man im laufe der Zeit erhält, auch schön abwechslungsreich...

    Ist eins dieser Spiele, an denen man dem Spieler zur Not zufallsgenerierte Levels vorsetzen kann; sobald man drin ist, bockt es immer, mal für ein paar Ründchen dieses Spiel zu spielen^^. Hätt ich dem Spielprinzip garnicht zugetraut^^... Story gibts, sorgt für die passende Rahmenhandlung und stört sonst nicht weiter...

    Tipp meinerseits: Vorher ruhig ein, zwei Videos darüber ansehen und dann entscheiden, ob einem sowas bockt... Ich für meinen Teil bereue den Kauf nicht^^...
    Steamworld Dig 2 hat anders als der erste Teil keine zufallsgenerierte Welt.

  15. #15
    Super Castlevania IV

    Habe ich als Kind nie beenden können, jetzt bin ich da quasi in Rekordzeit durchgerushed. Lediglich B-2 hat mir so einige Probleme bereitet, man muss da erst mal schnallen was man machen muss, das fand ich aber designtechnisch eher unfair, weswegen ich gegene Ende bei den herannahenden Stacheln und Blöcken auf die man springen muss, den Pauseknopf malträtiert habe, so schnell kann beim ersten Mal niemand schalten.

    Uff was soll ich sagen, um ehrlich zu sein hat das Spiel bei mir einiges an Glanz verloren, tatsächlich würde ich fast behaupten dass es sich hierbei um einen Grafikblender handelt, eine Mode-7 Techdemo, mit Castlevania Thema.
    Nun gut, ganz so schlimm ist es nicht, doch nach Teil 1 und 3 für das NES, bin ich doch schon extrem ernüchtert gewesen. Klar die Steuerung ist präzise (die hitboxen weniger) und man kann nun in 8 Richtungen schlagen + die Kette um 360° rotieren lassen.
    Leider hat sich da beim Leveldesign allerdings nicht so viel getan, tatsächlich kommt es mir so vor als hätte man es auf die typische NES Schiene designed ohne zu beachten wie viel mehr Freiheiten der Spieler hat. Viele Gegnerplatzierungen sind unglaublich trivial und Feinde lassen sich sodurch aus sicherer Entfernung ausschalten, Ebenso lassen sich durch das rotieren der Kette viele Fehler im Nachhinein noch mal korrigieren, man kann es sich erlauben Treffer zu verpatzen. Dazu lassen sich 80% der Bosse durch Damage Boosting ausschalten und man hat nun 5 statt 3 Leben pro Level. Und was ist das bitte für ein Uhrturm mit begrenzt spawnenden Medusa Köpfen!?
    Viele insta kills und cheap deaths kann man zwar immer noch finden, doch die resultieren eher von einer schlechten Kollisionabfrage durch sich rotierende Objekte und Ähnlichem.
    Insgesamt würde ich sagen dass die ersten 9 Level alle eine ziemliche Einschlaftablette waren und man das ganze mehr durch Atmosphäre und Musik für mich punkten konnte.

    Man merkt man wollte mit diesem Spiel die Serie für die Allgemeinheit zugänglicher machen, hat aber so ein bisschen das Prägende verloren was die Serie auf dem NES (ausgenommen Simon's Quest) ausgezeichnet hat. Nämlich das Erzwingen einer vorsichtigen Spielweise, das Entwerfen von Herangehensweisen und Taktiken bei kritischen Passagen, die ausdauernden marathonartigen Level, bei dem man irgendwann jedes Geheimniss auswendig kennt. Das genaue abwägend von Optionen in einem begrenzten Pool an Möglichkeiten, bei plötzlich auftretenden Ereignissen muss man eben die Ruhe bewahren und präzise seinen Sprung oder einen gut gezielten Peitschenschlag timen.

    Für mich eigentlich ein Paradebeispiel dafür dass mehr Spielraum für Aktionen, nicht unbedingt eine spielbereichende Erfahrung ausmachen muss. Die Grenzen die dem Spielcharakter auferlegt werden, also was er eben nicht können soll, sind mindestens genau so wichtig und sollten gut auf das Leveldesign abgestimmt sein. Klar gibt es vereinzelt immer noch ein paar klassische NES Castlevania Momente in dem Spiel. Doch die kommen alle eher gegen Ende und kann ich an einer Hand abzählen, den größten Teil des Spiel kocht der Spannungsbogen eher auf Sparflamme.

    Ich würde es daher wohl neben Simon's Quest (allerdings weit neben) bislang als schlechtesten Teil der Reihe bezeichnen. Aber zumindest hat es mal einen guten Dracula Fight gehabt, war doch ein kleines bisschen episch, mit dem Musikwechsel und der allgemeinen Länge.

  16. #16

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Teenage Mutant Ninja Turtles IV: Turtles in Time (US Super Nintendo)
    In den letzen 20 Jahren habe ich dieses Spiel so oft durchgespielt und es ist noch immer so gut wie am ersten Tag. Der Soundtrack ist genial, die Levels machen Spaß und das Kampfsystem ist ebenfalls super. Einzig der Kampf gegen Slash ist verdammt nervig. Ansonsten ist es IMO eines der Spiele auf dem SNES, welches man unbedingt gespielt haben muss.

  17. #17
    Catherine auf PS3. Hab mir gedacht, dass ich mir bis morgen - Super Mario Odyssey - noch ein wenig die Zeit vertreiben könnte und Catherine endlich mal auspacke und durchspiele. Ja, gesagt und getan. Es war dann doch schneller zu Ende als ich mir gedacht habe, war aber von der Länge her genau richtig. Das Gameplay war für mich mal etwas ganz Neues, da ich so Puzzle-Plattformer absolut nicht gekannt habe. Hat aber sehr viel Spaß gemacht und war teilweise unglaublich knifflig. Werd' ich vielleicht irgendwann wieder spielen

    LG Mike

  18. #18

    Chip and Dale Disney Afternoon Collection (PS4)

    Heute in knapp unter einer Stunde im Koop durchgezockt. Macht nach all den Jahren immer noch Spaß.

  19. #19
    What Remains Of Edith Finch

    Grade beendet. Ordnet sich unter dem Genre "Walking Simulator" ein, hab generell kaum Erfahrungen mit besagtem Genre... Hab mich aber einfach mal auf das Narrative eingelassen.

    Ich sags mal so: Dass ich den 20€ nicht nachtrauere, obwohl die Spielzeit mit 2-4 Stunden schon recht kurz ist, sagt - denke ich mal - recht viel aus. Bin bei der Thematik auch sehr schnell "getriggert" und hat bei mir natürlich voll gezündet^^. (Wer das Spiel ebenfalls durchhat, weiß bestimmt, was ich meine...)

    Eine junge Frau besucht ihr - seit langen Zeiten verlassenes - Elternhaus und möchte herausfinden, was nach und nach mit ihren Verwandten passiert ist... Viel mehr möchte ich zur Story garnicht schreiben, aus Angst, versehentlich zu spoilern^^. Aber wer sich in besagte junge Frau eindenken und -fühlen kann und generell keine Abneigung ggü. Walking-Simulatoren hat, dem kann ich das Spiel nur empfehlen^^...

  20. #20
    Wolfenstein: The New Order hat mich ein kleeeeines Bisschen enttäuscht. Es ist zwar streckenweise echt cool inszeniert und sympathisch geschrieben, aber im Gesamtbild für mich dann doch kein inhaltlicher Uberhammer (höhö), wie einige Internetmenschen gerade jetzt im Zuge des Nachfolgers meinen. Das liegt zum einen daran, dass es ganz eindeutig nur ein erster Teil ist, und zum anderen daran, dass die Inszenierung gern mal seltsame Prioritäten legt, also bspw. interessante Szenen überspringt oder einen zwanzig Minuten durch eine Kanalisation waten lässt, um ein Werkzeug zu finden. Woran übrigens jeder Schuld ist, der sich regelmäßig über die zu kurze Länge von Videospielen beschwert. Spielerisch war es auch nicht so wiiirklich meins, nicht mal auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad, was aber definitiv auch am Genre liegt. Und natürlich interessanter Umgang mit den Nazis, gerade im Detail. So Sachen wie "Liberation of the USA!" zu lesen oder eine Szene im KZ zu spielen, hat schon eine Wirkung, trotz oder gerade wegen des pulpigen Rahmens. Die ruhigen Szenen sind ironischerweise auch erheblich besser als die lauten.
    Empfehlen würde ich es insgesamt, wenn man Ego-Shooter mag oder einen anderen guten Grund hat, um reinzugucken, denn es ist definitiv ein gutes Spiel. Ich hab nur noch etwas mehr erwartet, wofür ich das Internet verantwortlich mache! ^^

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