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Thema: gerade durchgespielt #9

  1. #3201

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Das Dorf ist übrigens voll von unsichtbaren Türen. Sobald du glaube ich 5 Charm Stones hast, werden diese alle im Dorf aktiv. Sie bringen dich dann direkt vor die Tür eines bestimmten Drachens (je nachdem welche unsichtbare Tür du wählst). Kann evtl. sein, dass diese Türen erst mit dem letzten Stein vom Hu-Man aktiv werden, was aber keinen Sinn macht. Übrigens gibt es im Dorf noch eine unsichtbare Tür. Flieg unter die Tür, die in die Wüste führt. Da ist ein Shop, der die evtl. dann auf Hard helfen könnte.

    Und ja, die Sache mit dem getrennten Filter kannte ich schon.

  2. #3202
    Ein wenig Abwechslung von der RPG-Challenge:

    Omensight

    Ein Spiel, welches nirgends überragend ist und sich gleichzeitig keine zu großen Fehler erlaubt.
    Nach 8-9 Stunden war ich durch, wurde gut unterhalten und für 13 Euro geht das voll in Ordnung.

    Titanfall 2

    Manchmal muss ein Ego-Shooter her und mit Titanfall 2 habe ich eine heiße Nacht verbracht (okay, es waren 6-7 Stunden).
    Ordentlich Action plus toller Kulisse, dessen Handlung riesiger Mist ist, aber hey, Spaß hatte ich dennoch.

    Edit:

    Metroid: Samus Returns

    Was für ein Brocken.
    Spiel sagt 11,5 Stunden und die Statistik sagt 21 Stunden, wo vermutlich die ganzen Neustarts mitgezählt werden.
    Rein vom Gameplay her ein sehr anspruchsvolles Spiel und mein erster Ausflug ins Metroid-Universum.
    Der letzte Endgegner hat mir sämtliche Nerven geraubt, aber man will es immer wieder auf ein neues versuchen.

    Doch wenn etwas meinen sehr positiven Gesamteindruck einen Dämpfer verpasst hat, dann zum einen das immer gleiche Prinzip und zwar die Suche nach Metroids samt Zähler, was alles so berechenbar macht und die dürftige Handlung.
    Auf'n Papier hat die genügend Potenzial, aber macht man daraus nichts.
    Vielleicht weil Samus Returns bloß ein Remake ist?

    Geändert von Ὀρφεύς (01.06.2018 um 03:19 Uhr)

  3. #3203
    Owlboy, Nintendo Switch. Kurz und knackig. Echt ein sehr liebevoll gestaltetes, kleines Spiel mit viel Charme. Leider hin und wieder etwas verbuggt und es ist sogar zwei Mal abgestürzt. Die Länge des Spiels hätte ruhig etwas mehr sein dürfen, der Schwierigkeitsgrad hat genau gepasst, wenn man eher häufiger mit Videospielen zu tun hat. Für absolute Neueinsteiger ist das Spiel, mMn, zu schwer.

    LG Mike

  4. #3204
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Edit:

    Metroid: Samus Returns

    Was für ein Brocken.
    Spiel sagt 11,5 Stunden und die Statistik sagt 21 Stunden, wo vermutlich die ganzen Neustarts mitgezählt werden.
    Rein vom Gameplay her ein sehr anspruchsvolles Spiel und mein erster Ausflug ins Metroid-Universum.
    Der letzte Endgegner hat mir sämtliche Nerven geraubt, aber man will es immer wieder auf ein neues versuchen.

    Doch wenn etwas meinen sehr positiven Gesamteindruck einen Dämpfer verpasst hat, dann zum einen das immer gleiche Prinzip und zwar die Suche nach Metroids samt Zähler, was alles so berechenbar macht und die dürftige Handlung.
    Auf'n Papier hat die genügend Potenzial, aber macht man daraus nichts.
    Vielleicht weil Samus Returns bloß ein Remake ist?
    Jein. Weil Samus Returns ein Remake des Originals ist, gibt es tatsächlich nicht mehr Input außer "zerstöre alle Metroids". Die späteren Teile bauen jedoch auch alle immer auf eine relativ simple Prämisse auf mit möglichst wenig Narrative, die einzigen Ausnahmen sind da Metroid Other M und mit Abstrichen Metroid Fusion. Der Rest wird dann eher durch "Enviromental Storytelling" gedeutet oder ist in Metroid Prime durch Scaneinträgen als "Lore" gekennzeichnet.
    Erwarten würde ich auf jeden Fall nicht zu viel man spielt die Spiele hauptsächlich wegen des Gameplays.

  5. #3205
    Resident Evil 1 Remake (Wii)

    Ich muss ja zugeben dass ich nie wirklich Berührungspunkte mit der Resident Evil Serie hatte, das einzige was ich wirklich richtig und ausgiebig gespielt habe war Teil 4 und Dinos Crisis 2 (falls das was zählt) Während ich finde dass Resident Evil 4 immer noch ein verdammt gutes Action-Spiel ist, habe ich mit dem Spielen des Resident Evil 1 Remakes jetzt verstanden, was so viele Fans damit meinen wenn sie sagen dass Teil 4 der Anfang vom Ende war.

    Ich empfand das Spiel auf so vielen Ebenen so unglaublich durchdacht, sei es das Inventarmanagement, was mich anfangs genervt hat, aber mit dem ich mich langsam anfreunden konnte, die Entscheidung das Speichern als Ressource und an nur wenigen sicheren Punkten anzubieten oder die allgemeine Levelführung durch die Villa, die durch seinen non-linearen Aufbau häufig mehrere verschiedene Reihenfolgen zur Erkundung der Villa anbietet was häufig zu alternativen Zwischensequenzen und veränderten Gegebenheiten führt, so gibt es manchmal auch 2 Möglichkeiten zur Bewältigung eines Problems.
    Ich war vollkommen überrascht wie sehr sich Jills und Chris Spieldurchgang unterschieden habe, obwohl es im Grunde genommen immer noch das gleiche Spiel ist, hier macht es wirklich einen Unterschied welchen Charakter man nimmt unabhängig von den Zwischensequenzen, insgesamt bietet das Spiel einen ziemlich hohen Wiederspielwert.

    Ich empfand das Spiel nie wirklich als gruselig, doch die Schreckmomente und die Gegnerplatzierung war stets gut gewält und wusste effektiv zu überzeugen. Ich war vollkommen überrascht wie groß das Spiel doch letztendlich war und wie viele abwechslungsreiche Schauplätze man geboten bekam, obwohl man ja mehr oder weniger immer nur auf dem ein und den selben Gelände war. Es gab auch viel mehr Waffen und Gegnertypen als ich ursprünglich angenommen habe.
    Dazu dann noch versteckte Mechaniken wie das verbrennen von Zombies die als stärkere Versionen wieder aufstehen wenn man sich zu viel Zeit lässt, mehr als einmal war ich mir nicht sicher wo ich lang musste, doch es hat trotzdem Spaß gemacht es langsam selbst herauszufinden und damit Stück für Stück weiter im Spiel voran zu kommen. Die Rätsel an sich waren nie mehr als eine seichte Ablenkung der Abwechslung halber, aber das Kombinieren von manchen Gegenständen war mir nicht immer ganz klar.
    So habe ich gerade zu Beginn des Spiels noch gar nicht gewusst, wie wichtig es ist die Gegenstände in dieser Diorama-Ansicht näher zu untersuchen. Dadurch habe ich länger nicht gewusst was ich mit dem goldenen Pfeil und seiner Pfeilspitze anstellen soll. An sich fand ich aber auch die Idee gut, kleine Mini-Rätsel auf Inventarebene anzubieten.

    Wenn ich das jetzt alles so mit Resident Evil 4 vergleiche... sheesh. Ich glaube hätte ich damals die Vorgänger gespielt, wäre ich wohl ebenfalls schwerst enttäuscht gewesen, so viel Spaß die Las Plagas-Schießbude auch macht, wenn ich in Teil 1 vor so einem Wasserbecken in einem Kontrollraum stehe, in denen Haie drohen in jeder Sekunde das Glas zu zerstören, dann werde ich bewusst panisch, weil das letzte Mal speichern gut eine halbe Stunde entfernt lag. Würde mir dasselbe in Resident Evil 4 passieren, wäre mir das scheiß egal weil ich wüsste, selbst wenn diese Haie durchbrechen, nach dem Game Over starte ich sowieso wieder genau vor der Passage. Solcherlei Szenen werden also von vornerein zu einer Farce, weswegen man sie in Spielen eines solchen Paradigmas nicht effektiv verbauen kann und dabei hat Resident Evil 4 mehr als einmal genau solche Szenen.

    Also ja ich bin schwer angetan von der ursprünglichen Idee von Resident Evil und habe damit nicht weniger Lust bekommen, einen der beiden Nachfolger zu spielen (bzw ich glaube Code Veronika geht auch noch in die Schiene?). Ich habe auch gehört dass wohl Resident Evil 7 ebenfalls zurück in den klassischen Survial-Horror gehen soll, nur haben die Szenen die ich gesehen habe, für mich jetzt nicht wirklich den Eindruck erweckt... würde ich mich wohl an gegebener Stelle näher zu informieren.

    Auf jeden Fall finde ich das Ganze rundum gelungen und für sich geschlossen einfach... rund. Das Spiel steht echt gut für sich wie so ein Kunstwerk, das was es macht, macht es außerordentlich etwaige Kritikpunkte wären da bei mir wirklich nur unwesentlicher Natur.

    Geändert von Klunky (03.06.2018 um 21:08 Uhr)

  6. #3206
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Also ja ich bin schwer angetan von der ursprünglichen Idee von Resident Evil und habe damit nicht weniger Lust bekommen, einen der beiden Nachfolger zu spielen (bzw ich glaube Code Veronika geht auch noch in die Schiene?). Ich habe auch gehört dass wohl Resident Evil 7 ebenfalls zurück in den klassischen Survial-Horror gehen soll, nur haben die Szenen die ich gesehen habe, für mich jetzt nicht wirklich den Eindruck erweckt... würde ich mich wohl an gegebener Stelle näher zu informieren.
    Ja, Code Veronica ist immer noch wie die alten Teile. Und zum zweiten wird momentan auch an einem Remake gearbeitet das scheinbar auf der selben Engine wie Resident Evil 7 basiert. Und RE7 mag zwar nicht komplett zu den Wurzeln zurückkehren, aber es ist eindeutig mehr Survival Horror als die Serie seit dem vierten Teil zu bieten hatte. Auch wenn es gegen Ende wieder actionlastiger wird und dementsprechend mehr an die späteren Teile erinnert.

  7. #3207
    @Klunky

    Mit Resident Evil Zero, Resident Evil 1-3 und Resident Evil: Code Veronica X macht man nichts verkehrt und sind vom Gameplay her alle ziemlich identisch.
    Der Bruch folgte mit Resident Evil 4, welches zwar sehr spaßig ist, mich zumindest nicht überzeugen konnte.
    Resident Evil 5 hat mir dafür erstaunlich gut gefallen, da hier endlich die Haupthandlung weitererzählt wird und man ein richtig frisches Setting serviert bekommt.
    Resident Evil 6 setze ich wiederum gerne mit Teil 4 gleich, da hier nur eine weitere Geschichte über Biowaffen erzählt wird und mit Resident Evil 7 hat man meiner Meinung nach einen weiteren Tiefpunkt erreicht, da wieder nur ein weiteres Biowafffen-Kapitel aufgeschlagen wird und man auf keinen Nenner kommt.
    Außerdem manage ich lieber meine Objekte und überlebe, anstatt permanent wegzurennen.

    Zitat Zitat
    Erwarten würde ich auf jeden Fall nicht zu viel man spielt die Spiele hauptsächlich wegen des Gameplays.
    Passt schon. Ist echt ein tolles Spiel und macht Lust auf mehr.

    Am Freitag noch beendet:

    Matterfall

    Fast durchgezockt
    Matterfall ist ein sehr kurzes Spiel und war nach einen Nachmittag beim letzten Endgegner, wo ich dann kontinuierlich gescheitert bin.
    Schön schwer und spaßig, aber mehr als 50% der Gesundheit konnte ich den letzten Boss nicht abnehmen und selbst auf leicht war der mir noch viel zu schwer.
    Also eben das Ende auf Youtube angeschaut und als kurzweiliges und nettes Spiel verbucht.

    Geändert von Ὀρφεύς (03.06.2018 um 20:26 Uhr)

  8. #3208
    Ich habe jetzt direkt hintereinander weg Conkers Bad Fur Day (in der Rare Replay Variante) und anschließend die originale Xbox Version von Conker Live and Reloaded als enhanced Version auf der One X durchgespielt.
    Letzteres habe ich zum ersten Mal beendet, da ich immer Fan der N64 Version war und der allgemeine Tonus sagt, dass dies die definitive Version sei. Und was soll ich sagen? Ich finde die Xbox Version besser.
    Zwar stellt CBFD immer noch eines meiner All Time Favorites dar und war technisch für seine Zeit absolut beeindruckend. Allerdings sind einige Makel (wie die furchtbare Steuerung und Kamera, die einige Abschnitte wirklich unfair werden lassen) in der Xbox Variante entschärft. Zudem kommt die absolut erstaunliche Grafik, die mich eher an solide Xbox360 Titel denken lässt, als an die Ur-Xbox. Einziges Manko ist die etwas stärkere Zensur der Texte, was aber bei Weitem nicht so eklatant ist, wie es häufig von Fans skizziert wird.

    Insgesamt ist Conker für mich immer noch ein Phänomen und ich bete dieses Jahr einmal mehr, dass Rare auf der E3 die Bombe platzen lässt und ENDLICH ankündigt, die Entwicklung zu Conkers other bad day wieder aufgenommen zu haben. Das wäre für mich persönlich ein größerer Knaller als die Ankündigung von Half Life 3.

  9. #3209


    Guacamelee Super Turbo Championship Editions hat mich echt umgehauen. Gut, das Setting hatte es leicht (wobei man die Optik, die Design-Entscheidungen und vor allem die MUSIK noch mal hervorheben kann! ), aber ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich durchkomme, weil Metroidvanias üblicherweise ihren Reiz verlieren oder zu nervig werden, eh ich das Ende erreiche. Das hatte ich bisher bei so ziemlich jedem Metroid und Castlevania, aber Guacamelee? Hier hätte ich fast noch das gute Ende erspielt. Mir hat nur noch das Orb gefehlt, bei dem man über die hunderten switchenden Plattformen springen muss, und ja ... da bin ich eine halbe Stunde wortwörtlich keine einzige Plattform weitergekommen. xD Das war dann leider doch zu hart, im Gegensatz etwa zu dem Segment ganz oben auf dem Baum, wo ich zwar mit Sicherheit anderthalb Stunden gebraucht, aber doch immer gemerkt habe, dass ich besser werde. Aber egaaaaal, Youtube hat geholfen, und die Intro-Bilder sind echt cool anzusehen. =3

    Also ja, was für ein gutes Spiel!

    Lustigerweise habe ich bis zu den Eierbomben nicht gecheckt, dass die Pollo Power das Stand-in für den Morph Ball ist. xD

  10. #3210
    DOOM - Playstation 4

    Dieses Spiel ist blutig, brutal und komplett übertrieben, gefällt mir.
    Die Handlung ist gerade am Anfang zwar ein Witz, wobei ich die Grundidee gar nicht verkehrt finde, aber vom Gameplay her ist es die reinste Wonne.
    13 Stunden umfassende Kampagne, abwechslungsreiche Schauplätze, ausgeglichener Schwierigkeitsgrad, viele Waffen, hach, was will das Ego-Shooter-Herz mehr?
    Die Glory Kills sind das i-Tüpfelchen und werde dieses Jahr bestimmt keinen so guten Ego-Shooter mehr zocken.
    Echt, Doom konzentriert sich auf's wesentliche und darüber war ich mehr als dankbar.
    Einfach Spiel starten und ab geht die Post.

    @N_snake

    Conker: Live & Reloaded hat mir ebenfalls besser gefallen als das Original, wobei ich mich dunkel daran erinnern kann, dass im Mehrspielermodus etwas abgeändert wurde, was mir gar nicht passte.
    Witzig, komme echt nicht mehr darauf was das war, liegt allerdings schon über 12 Jahre zurück.
    Was würde ich dafür geben, wenn Rare endlich wieder an alte Tugenden anknüpfen würde?
    Alleine die Tatsache, dass sich solch ein Studio über Jahre mit Kinect Sports beschäftigt ist ein Unding.

    @La Cipolla

    Und Guacamelee 2 soll dieses Jahr noch erscheinen.^^
    Der erste Teil war damals für mich die Überraschung schlechthin.

  11. #3211

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin

    Hatte mir kurz nach Release Forgotton Anne auf der PS4 gekauft, jedoch habe ich erst diese Woche angefangen es zu zocken und es heute schließlich auch durchgespielt. Wer sich Videos des Spiels anschaut, dem wird sofort der Zeichentrickstil ins Auge springen und dass die Figuren besonders in Videossequenzen nicht gerade toll aussehen. Trotzdem sieht das Game in Bewegung dennoch sehr gut aus und bietet zahlreiche mehr oder weniger schöne Hintergründe. Das Spiel selbst ist zwar nicht schwer, aber man ist oft genug mit kleinen Rätseln oder Klettereinlagen beschäftigt. Einzig die beiden verfügbaren Enden fand ich dämlich, denn es hat mich keines davon wirklich zufrieden gestellt. Je nachdem wie gut / schlecht man sich anstellt, sollte man in 4-5 Stunden komplett durch sein.

  12. #3212


    Hollow Knight

    Ein sehr sehr umfangreiches Spiel welches voller Geheimnisse steckt, in den ersten 2 Dritteln des Spiels wurde ich häufig überrascht und war zeitweise auch gelähmt von all den möglichen Wegen die man begehen kann, man hat hier wirklich eine große Entscheidungsfreiheit darüber welchen Weg man als nächstes nimmt, auch wenn man bestimmte Orte erst durch sequentiell freischaltbare Fähigkeiten erreichen kann, stößt man auf diese meist eher zufällig, da man nie weiß ob man sich jetzt gerade in ein optionales- oder ein zwingendes Gebiet begibt. Ständig findet man irgendwas neues und man kann auch nie mit Bestimmtheit sagen was es ist.

    Am aller schönsten fand ich es dass einem wirklich nichts im Spiel markiert wurde und man wenn schon sich ggf Spielehilfen der Navigation erkaufen muss. Wobei das natürlich kein großer Aufwand ist, weil Geld fand ich in dem Spiel leider relativ nutzlos und ich bin irgendwann mit über 20k durchs Spiel gelaufen.
    Durch das Heilsystem, sind die Exkursionen des Spiels doch relativ stressbefreit und es kommt seltener zu engen Situationen, bei den Bossen hingegen, kommt da mitunter eine taktische Komponente hinzu, weil man hier gut abstimmen muss, wann man sich denn jetzt heilen möchte. Das ist ungemein befriedigender als würde man einfach aus irgendeinem Menü gesammelte Ressourcen zu sich nehmen.

    Ab dem letzten Drittel des Spiels musste ich leider mit erschrecken feststellen dass sich das Spiel selbst torpediert, was den Spaß an das entdecken betrifft, so findet man kurz vor dem finalen Kampf eine Steintafel vor die einen plötzlich den gesamten Fortschritt des Spiels enthüllt.

    Das bedeutet:
    - fortan erinnert einem eine Prozentanzeige daran wie viel man noch zu holen hat.
    - man sieht die Anzahl aller Gegner die man noch ins Journal einzutragen hat
    - die Karten aller Gebiete stehen direkt zur Verfügung

    Das hat den Entdeckerdrang einen heftigen Dämpfer verpasst, weil man nun mehr für eine Fortschrittsanzeige um Vollständigkeit spielt und viel weniger für sich selbst. Später findet man auch noch Radar der einen alle Larven auf der Karte anzeigt, auch in unentdeckten Gebieten, was auch die letzten großen Gebiete dem Spieler komplett offen legt.

    Ich wäre persönlich viel lieber aus Zufall auf solche großartigen Entdeckungen gestoßen; entweder das oder gar nicht. Denn das Spiel ist wirklich schon groß genug und auch motivierend so dass man gerne weitere Spieldurchläufe bei Zeiten investiert. Man hätte das bei solch einem Monster von Umfang gar nicht nötig gehabt, die Spieler die zwanghaft alles im Spiel haben wollen, würden sowieso früh genug das Internet konsultieren.

    Der Schwierigkeitsgrad des Spiels hängt teils stark davon ab welche Talismane man ausrüstet, ohne habe ich es als relativ ausbalanciert empfunden, so manchen Extra-Boss wie die Traumvariante der falschen Ritters, kann man effektiv erst mit späteren Fähigkeiten angehen, ansonsten entwickelt sich der Kampf schnell zum Glücksspiel.
    Der einzige Boss der mich tatsächlich mal dazu verleitet hat mit der großen Anzahl an Talismanen und ihren Effekten zu experimentieren war der letzte, denn dieser dieser hat es wirklich und bietet so ziemlich alles was ich von einem finalen Boss erwarte obendrein war die Inszenierung noch top.

    Auch allgemein würde ich das Bossdesign als zum Großteil gelungen bezeichnen, so manch einer fühlte sich wie ein Füller an, doch bei der großen Anzahl stört das nicht. Ich fand es lediglich auf Dauer etwas abwechslungsarm das wirklich jeder Boss in Soul-Manier präsentiert wurde, das heißt keine Schwachstellen, besondere Taktiken und grundessentiell andere Phasen (außer beim letzten)
    Es war dann zu 99% ein draufkloppen und ausweichen ohne Besonderheiten in der Umgebung oder sonst was in der Art.

    Besonders gefallen hatte mir ein bestimmtes Gebiet in dem Spiel bei dem der Fokus plötzlich auf reines Plattforming lag, dort musste man dann mit seinen begrenzten Leben einen kleinen Hindernis-Parcour bewältigen, während das Spiel das gesamte Moveset und seine Verkettungsmöglichkeiten vom Spieler erfordert.
    Da ich es schade fand dass sie Plattforming Sequenzen in dem Spiel immer schon ein bisschen zu kurz kamen, obwohl es davon einige echt gute gibt, war das Gebiet für mich eine Wonne, besonders da es innerhalb dieses Gebietes im Spiel NOCH mal ein Nebengebiet gibt, was sogar noch einmal mehr Geschick von einem erfodert: "Der Pfad der Schmerzen" Insgesamt hatte ich mit dem Gebiet am meisten Spaß in dem Spiel, was aber eben auch meiner Affinität an Plattformern geschuldet ist, ich denke mal Leute die nicht viele Plattformer spielen werden das Gebiet verteufeln.

    Zum Artdesign muss ich wohl nicht mehr viel verlieren, einfach unglaublich stimmig und kohärent, besonders der Grim Troup DLC mit den ansonsten im Spiel doch sehr spärlich auftauchenden Rottönen hat mir besonders gefallen und hat dem Look noch mal einen besonderen Touch gegeben.
    Die Charakterdesigns sind zwar nicht sonderlich detailiert, dafür aber äußerst markant, überhaupt das ganze Spiel ein Käferthema zu geben fand ich schon unglaublich erfrischend, auch wenn ich nicht finde dass man das Setting vollkommen ausgeschöpft hat, besonders die Fähigkeiten die man findet waren bisweilen etwas unoriginell. Dem zu Gute halten muss man es aber jedoch dass die Fähigkeiten nicht allein für die bloße Fortbewegung gestaltet wurden sondern auch für einen gewissen Nutzen im Kampf.


    War wirklich ein tolles Spiel, hätte es sich nicht zum Schluss doch nehmen lassen sich an die Completionists anzubiedern, wäre es vielleicht mein bisheriges Game of the Year geworden. So oder so bleibt es eines der stärksten Titel und die Speerspitze an Argumenten wenn man hochqualitative Indie Spiele nennen möchte. Denn dieses Spiel ist nicht nur verdammt gut, sondern kann sich auch Spielzeittechnisch mit vielen Triple A Titeln messen ganz ohne (all zu viel) Spielzeitstreckung.
    Bei 15€ und stetigen Nachschub durch kostenlosen Inhalts-DLC bekomme ich das Gefühl dass sich die Entwickler selbst beklauen.

  13. #3213
    Vampyr [PC]



    Mit Vampiren hatte ich in Spielen noch nie was am Hut, auch das hochgelobte Vampire -The Masquerade habe ich nie gespielt. Es war also in gewisser Maßen eine Neuerfahrung, von der ich schlussendlich nicht viel Positives, aber auch nichts Negatives berichten kann. Grundsätzlich ist das Spiel eher solide, die Mechaniken funktionieren, die Story macht Lust und das Gameplay passt auch. Vampyr ist und bleibt aber purer Durchschnitt, am Besten kann es noch mit der Story punkten. Auch kein Wunder, steckt doch dahinter das Entwicklerteam von Life is Strange und Remember Me. Leider ist der letzte Akt, besonders der Schluss ziemlich unlogisch und wirkt an den Haaren vorbeigezogen, als wollte man unbedingt etwas von dieser Sorte einbauen, Hauptsache es ist drin. Es gibt hier und da kleine Wendungen, diese hauen aber niemanden vom Hocker. Da wäre mehr drin gewesen. Auch die Charaktere können nicht überzeugen, keiner hat mich besonders interessiert. Vor allem der Hauptchar, Dr. Reid, den man spielt, ist extrem unsympathisch. Komischerweise beginnt das bei mir schon bei seiner Stimme.

    Generell hätte dem Spiel ein etwas anderer Ansatz gut getan, denn das Spiel kommt mit sehr wenigen Chars aus. Es ist zwar eine Openworld, welche in London spielt, aber die Welt ist ziemlich leer. Es gibt wenige Sehenswürdigkeiten, alles sieht gleich aus und die Stadt wird nur von sehr wenigen NPCs bevölkert. Hier habe ich eindeutig mehr erwartet. Auch das Gameplay ist spärlich, funktioniert aber. Man kann sich skillen, Waffen ausrüsten und Items benutzen. Leider nicht mehr. Ein richtiges RPG-System wäre cooler gewesen, so bleibt es lediglich bei einem Action-Adventure. Ist auch Geschmacksache. Richtig richtig doof und jeder der das Spiel spielt weiß was ich meine, ist die fehlende Schnellreise-Funktion. Was mich diese ewig langen Laufwege genervt haben! Technisch ist Vampyr eher okay, irgendwann hat man sich jedoch an dem düsteren Touch satt gesehen. Die Atmosphäre ist mit seinen Licht- und Schatteneffekten dafür gut gelungen, but thats it.

    Doch mein größter Kritikpunkt ist, so komisch er auch klingen mag, das fehlende Vampirfeeling. Ja man kann Menschen aussaugen und die Skills basieren auf Blut (Blut ist sozusagen das Mana), aber irgendwie fehlt dem Spiel das richtige, echte Vampirseeting. Das Spiel schneidet zwar gewisse Punkte an, wie z.B. eine Herrscherelite von Vampiren die in der Stadt großen Einfluss hat, aber es kommt sehr kurz und unspektakulär. Ich hätte mir hier mehr etwas in Richtung der Underworld-Filmen gewünscht, wo es versch. Clans gibt mit mächtigen Vampirfürsten, mit ihren Regeln, Intrigen, kleinen Machenschaften und und. So kommen im Spiel nur eine Handvoll von Vampiren vor, die nicht wirklich ihre Vampirseite zeigen. Es sind hauptsächlich NPCs in Anzügen ohne Persönlichkeit. Gott sei Dank ist es immerhin kein Twilight-Spiel geworden.

    Was das Spiel gut macht, ist, den roten Faden beizubehalten. Die Story schweift nie wirklich ab, es gibt auch kein nerviges Multiplayer oder anderes Anhängsel. Ich glaube es gibt eine Art Nebenquests, diese habe ich nie gemacht. wozu auch wenn das Spiel sie mir so langweilig präsentiert (und spielerisch nicht mal notwendig sind). Bis auf den Bosskampf war das Spiel auch sehr easy, liegt aber auch an meinem Spielstil, das der Bosskampf ziemlich hart war (möchte ich hier nicht spoilern). Alles in allem ist Vampyr pure Durchschnittskost, die man spielen kann, aber nicht muss. Schade ist es um das verschwendete Potenzial.

    Geändert von Rusk (08.07.2018 um 12:29 Uhr) Grund: Textfixes

  14. #3214

    Mega Man 3 (PS4)

    Mei Lieblinsteil der klassischen Mega Man Serie. Ich liebe es einfach! Zu Beginn wählt man ganz klassisch die 8 Robot Master aus. Nachdem alle besiegt sind, muss man die 8 Robot Master aus dem Vorgänger in vier weiteren Level besiegen. Anschließend geht es in Dr. Wilys Festung. Vom Umfang her eines der größeren Mega Man Games. Tolle Bosskämpfe, Rushs umd Protomans erster Auftritt.
    Bestes Classic Mega Man ever!

  15. #3215
    Vampyr [PC]

    (Rusk, ich hab dein Bild geklaut! Danke dafür.)
    Ich kaufe sehr selten Sachen zum Release, bei diesem hier machte ich eine Ausnahme. Gründe: Remember Me ( absolut unterbewertet das Spiel ), in den Tests stand wenig bis nichts zu Bugs, oh ja und die Erwartung einer reinen soliden Singleplayererfahrung ohne Geldverschwendung an 800km² leere Open World, Multiplayer und sonstige Kinkerlitzchen. Und holla, das war es wirklich wert!
    Ich fand es audiovisuell wirklich schick, und besonders angetan hat es mir die Vertonung. Der Protagonist Dr. Reid hat eine echt geile Stimme. Ich hätte auch nicht gedacht, dass die Dialoglastigkeit für mich derart leicht verdaulich ist, aber hier hat mich das zu keiner Zeit gestört. Das Kampfsystem ist nicht komplett geschliffen und für ein "Live Service" Game mit hunderten Stunden Spielzeit wäre es auf Dauer absolut zu öde und gleichförmig, für die ca. 40 Stunden Spielzeit, von denen man viel mit Gesprächen ( und zugegebenermaßen auch von A nach B Laufen ) verbringt, war es spaßig. Ich habe mit Freude die Stadt erkundet und die Geschichten der Personen erforscht und das war oft ziemlich spannend. Für mich war die Szenarie recht gelungen und hat die gesellschaftlichen Probleme und Strömungen der Zeit angemessen eingefangen. Wenn ein Spiel in 40 Stunden neben Hauptstory, Spielmechaniken und Erkunden auch noch historische Themen beackern will, kann im Detail über Kriminalität und Gangs, Immigration, Auswirkungen des Krieges, Kommunismus und Gewerkschaften etc. nicht so viel Tiefe erreicht werden. Macht für mich aber nichts, mir hat es gereicht um die Umwelt und die Hintergründe der Personen glaubhaft und spannend zu untermalen. Ich fand es gut, dass die Hauptstory neben den ganzen Nebentätigkeiten nie zu einem "Mach ich wenn das andere Zeugs fertig ist" verkommt, sondern stets Präsenz zeigt. Damit gehört die Hauptstory bisher zum besseren von dem was ich so gespielt habe. Vielleicht bin ich auch einfach ein bischen in den Protagonisten verliebt. Der gehört einfach zu den Protagonisten die ich sehr gern gespielt habe. Zugegeben, Mister "ich bin ein Arzt von Welt" ist nicht der offensichtlich liebenswerteste Figur, den man sich vorstellen kann, aber es hatte was Einzigartiges, dass mir sehr gefallen hat.

  16. #3216
    Kein Ding, hab eh nicht das Ding gemalt. Das Steam-Banner war mir zu öde.

    Zugegeben ich bin etwas kritisch mit dem Spiel umgegangen. Nirgends wird glaube ich erwähnt, dass ich doch Spaß gehabt habe. Klar, in meinen Augen ist Vampyr ein durchschnittliches Spiel, es hat keine bahnbrechenden Features und das was es bietet, gehört nicht zu den besten was man im Spielehimmel findet. Aber zumindest funktioniert alles wie gewollt und der Spaß ist auch dabei. Ich weine vielmehr dem verlorenen Potenzial hinterher... z.B. ist die Story zwar nicht wirklich schlecht aber ich hätte mir eine andere Richtung gewünscht. Dass mir der Protagonst in Gegensatz zu Corit nicht gefallen hat, ist Geschmacksache. Wie im echten Leben sympathisiert man nicht mit allen Mitmenschen und Dr. Reid gehört für mich dazu. Vampyr ist halt ein reines Solo-Spiel ohne Schnickschnack, DLCs, Multiplayer. Wer darauf steht, darf ruhig zugreifen.

    Und ja Remember Me ist echt unterbewertet. Life is Strange hasse ich abgrundtief, aber Remember Me ist einfach nur cool.

  17. #3217
    AXIOM VERGE, Nintendo Switch. Echt ein tolles Spiel mit super verstörter Atmosphäre. Ich persönlich bin ja ein riesiger Fan von Pixel-Grafik, da war das natürlich perfekt für mich. Hab immerhin 90% aller Items gefunden und die gesamte Welt zu 100% aufgedeckt Hin und wieder, vor allem im Handheld-Modus, war mir die Steuerung fast ein wenig zu schwer und ich bin immerhin ganze 64 Mal gestorben ^^" Aber es war alles so konzipiert, dass ich das Gefühl hatte, an jedem Tod wäre ich selbst schuld. Also bleibt man dann natürlich dran. Gerne wieder mal sowas

    LG Mike

  18. #3218

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Sonic the Hedgehog 3 & Knuckles (Sonic Jam, JP Saturn)
    Nachdem ich mir vor wenigen Wochen Sonic Jam gekauft habe, war es die Tage an der Zeit das Spiel auch auszuprobieren und zu gucken, ob alles fein säuberlich läuft. Das war auch der Grund, wieso ich schließlich Sonic the Hedgehog 3 & Knuckles gestartet und durchgespielt habe. Alles in allem ist es genau wie jede andere Umsetzung des Spiels, nur dass scheinbar manche Sounds ausgetauscht wurden und sich komplett anders als auf dem Mega Drive oder jeder anderen Umsetzung anhören. Neben dem "Original"-Mode gibt es auch noch zwei andere Modi, die ich mir mal anschauen sollte. Keine Ahnung, was da der Unterschied sein soll.

  19. #3219
    SpellForce 3 [PC]



    Mit der SpellForce Reihe verbinde ich eine starke Nostalgie, war doch das erste SpellForce mein überhaupt erstes PC-Spiel, welches ich mir gekauft habe. Teil 1 mit seinen Addons gehören daher zu meinen Lieblingsklassikern, Teil 2 mit Dragon Storm waren zwar nicht so genial aber trotzdem gut. Die beiden Addons-Nachfolger Faith of Scheiße und Demons of Bullshit ignoriere ich mal an dieser Stelle. Kommen wir nun zum dritten Teil:

    SpellForce 3 hatte ja bekanntlich keinen guten Start, massive Bugs quälten die Spieler und minderten den Spielspaß massiv. Viele konnten es nicht einmal durchspielen. Ich hab daher gewartet und mit dem aktuellen Update 1.38 begonnen es zu spielen. Vorneweg technisch war es einwandfrei. Keine Bugs, keine Abstürze und keine Plotstopper. Lediglich eine Stelle musste ich 3x laden, da das Spiel irgendwie die Szene nicht beendet hatte. Wer also bisher wegen den technischen Zustand gewartet hat, kann ruhig zugreifen. Die Entwickler haben wirklich viel geleistet. Genrell ist das Spiel technisch durchaus gelungen. Die Grafik hat mir sehr gefallen, vor allem die Naturlandschaften. Schade, dass die Third-Person Ansicht aus den Vorgängern gestrichen worden ist. Die Städte und Dörfer waren eher ziemlich fade und ein kompletter Einheitsbrei.

    Zum eigentlichen Spiel selbst: Ich habe ca. 35h für die Story gebraucht und für die ersten Stunden Wochen gebraucht, da der Anfang extrem zäh ist. Ich brauchte ein paar Anläufe bis mich das Spiel gepackt hat und die restlichen gefühlten 80% des Spiel innerhalb weniger Tage durch hatte. Das Problem ist die Story: Eigentlich ist sie recht gut, es gibt hier und da Wendungen, sie ist nicht zu kurz geraten aber ihr fehlt zu Beginn die Spannung. Es geht nämlich um eine Seuche und die Suche nach deren Heilung. Sowas ist am Anfang recht öde ist und ist auch klar, dass natürlich viel mehr hinter der Seuche steckt. Doch bis sich die ersten Anzeichen dazu zeigen, dauert es und bis dahin empfand ich es als zäh. Danach nahm die Geschichte Fahrt auf und blieb bis zum Schluss konstant unterhaltend (abgesehen von dem stupiden Ende). Leider fehlt dem Spiel das SpellForce-Feeling. Das ist zum einen dadurch verschuldet, dass SpellForce 3 vor Teil 1 + 2 spielt, einzig durch die Götternamen und durch ein paar Ortsnamen fühlt man sich an die alten Tagen zurück erinnert. Mehr nicht. Auch fehlt der Epicness-Faktor. Wenn ich an die fette Schlacht am Bollwerk in Teil 2 denke und dann an die Schlachten von Teil 3, sehe ich gewaltige Unterschiede. Selbst Teil 1 mit seinen extrem großen Maps war hier ein Schritt weiter. Richtig ärgerlich war auch, dass man nur 3 Völker spielen kann, die Dunkelelfen und Zwerge fielen komplett weg. Die Trolle kamen bei den Orks noch vor, aber nur in Form von 2 Einheiten.

    Wer mich kennt, weiß, dass ich mich oft an den ziemlich ungewöhnlichsten Sachen sauer aufstoße und bei SpellForce 3 sind es die Synchronsprecher. Keine Ahnung wieso, aber sie waren alle durch die Bank nur nervig und ohrenkrebs-verursachend. Alle Stimmen klingen zu verwaschen, zu "perfekt". Kein Mensch würde so reden und mit solchen Stimmlagen, richtig künstlich würde ich meinen. Als wären es alle Dichter und Poeten, es passte überhaupt nicht ins Spiel (solche Stimmen passen sowieso nirgends). Das lag auch an den Dialogen, die oftmals zu ausufernd waren. Es ist schwer das zu beschreiben, man muss das Spiel schon für einige Stunden spielen, um das zu verstehen. Aber so doof es gerade auch von mir beschrieben wurde, glaubt mir es ist ziemlich ärgerlich.

    Nichtsdestotrotz hat mir SpellForce 3 durchaus viel Spaß bereitet. Der Anfang zäh, kein wirkliches SpellForce-Feeling, mangelnder Epicness und trotzdem hatte ich meinen Spaß. Wer RTS gemixt mit Fantasy nicht abgeneigt ist, dürfte auf seine Kosten kommen. Man muss nur hier und da einige Abstriche machen.

  20. #3220
    Zitat Zitat von Rusk Beitrag anzeigen
    SpellForce 3 [PC]



    Mit der SpellForce Reihe verbinde ich eine starke Nostalgie, war doch das erste SpellForce mein überhaupt erstes PC-Spiel, welches ich mir gekauft habe. Teil 1 mit seinen Addons gehören daher zu meinen Lieblingsklassikern, Teil 2 mit Dragon Storm waren zwar nicht so genial aber trotzdem gut. Die beiden Addons-Nachfolger Faith of Scheiße und Demons of Bullshit ignoriere ich mal an dieser Stelle. Kommen wir nun zum dritten Teil:

    SpellForce 3 hatte ja bekanntlich keinen guten Start, massive Bugs quälten die Spieler und minderten den Spielspaß massiv. Viele konnten es nicht einmal durchspielen. Ich hab daher gewartet und mit dem aktuellen Update 1.38 begonnen es zu spielen. Vorneweg technisch war es einwandfrei. Keine Bugs, keine Abstürze und keine Plotstopper. Lediglich eine Stelle musste ich 3x laden, da das Spiel irgendwie die Szene nicht beendet hatte. Wer also bisher wegen den technischen Zustand gewartet hat, kann ruhig zugreifen. Die Entwickler haben wirklich viel geleistet. Genrell ist das Spiel technisch durchaus gelungen. Die Grafik hat mir sehr gefallen, vor allem die Naturlandschaften. Schade, dass die Third-Person Ansicht aus den Vorgängern gestrichen worden ist. Die Städte und Dörfer waren eher ziemlich fade und ein kompletter Einheitsbrei.

    Zum eigentlichen Spiel selbst: Ich habe ca. 35h für die Story gebraucht und für die ersten Stunden Wochen gebraucht, da der Anfang extrem zäh ist. Ich brauchte ein paar Anläufe bis mich das Spiel gepackt hat und die restlichen gefühlten 80% des Spiel innerhalb weniger Tage durch hatte. Das Problem ist die Story: Eigentlich ist sie recht gut, es gibt hier und da Wendungen, sie ist nicht zu kurz geraten aber ihr fehlt zu Beginn die Spannung. Es geht nämlich um eine Seuche und die Suche nach deren Heilung. Sowas ist am Anfang recht öde ist und ist auch klar, dass natürlich viel mehr hinter der Seuche steckt. Doch bis sich die ersten Anzeichen dazu zeigen, dauert es und bis dahin empfand ich es als zäh. Danach nahm die Geschichte Fahrt auf und blieb bis zum Schluss konstant unterhaltend (abgesehen von dem stupiden Ende). Leider fehlt dem Spiel das SpellForce-Feeling. Das ist zum einen dadurch verschuldet, dass SpellForce 3 vor Teil 1 + 2 spielt, einzig durch die Götternamen und durch ein paar Ortsnamen fühlt man sich an die alten Tagen zurück erinnert. Mehr nicht. Auch fehlt der Epicness-Faktor. Wenn ich an die fette Schlacht am Bollwerk in Teil 2 denke und dann an die Schlachten von Teil 3, sehe ich gewaltige Unterschiede. Selbst Teil 1 mit seinen extrem großen Maps war hier ein Schritt weiter. Richtig ärgerlich war auch, dass man nur 3 Völker spielen kann, die Dunkelelfen und Zwerge fielen komplett weg. Die Trolle kamen bei den Orks noch vor, aber nur in Form von 2 Einheiten.

    Wer mich kennt, weiß, dass ich mich oft an den ziemlich ungewöhnlichsten Sachen sauer aufstoße und bei SpellForce 3 sind es die Synchronsprecher. Keine Ahnung wieso, aber sie waren alle durch die Bank nur nervig und ohrenkrebs-verursachend. Alle Stimmen klingen zu verwaschen, zu "perfekt". Kein Mensch würde so reden und mit solchen Stimmlagen, richtig künstlich würde ich meinen. Als wären es alle Dichter und Poeten, es passte überhaupt nicht ins Spiel (solche Stimmen passen sowieso nirgends). Das lag auch an den Dialogen, die oftmals zu ausufernd waren. Es ist schwer das zu beschreiben, man muss das Spiel schon für einige Stunden spielen, um das zu verstehen. Aber so doof es gerade auch von mir beschrieben wurde, glaubt mir es ist ziemlich ärgerlich.

    Nichtsdestotrotz hat mir SpellForce 3 durchaus viel Spaß bereitet. Der Anfang zäh, kein wirkliches SpellForce-Feeling, mangelnder Epicness und trotzdem hatte ich meinen Spaß. Wer RTS gemixt mit Fantasy nicht abgeneigt ist, dürfte auf seine Kosten kommen. Man muss nur hier und da einige Abstriche machen.
    Spiel steht auch auf meiner "potenziell interessant" Liste. Ich habe vor einiger Zeit mal Spellforce 1 endlich durchgespielt, nachdem ich es damals immer nur bis zur Hälfte gespielt- und dann aus unerfindlichen Gründen damit aufgehört hatte.
    Meiner Meinung nach ist das Spiel leider gar nicht gut gealtert. Der Strategie-Part ist ein Witz, damals fand ich es doof dass sie den Aufbau Teil bei Teil 2 gestreamed haben, doch inzwischen kann ich es irgendwie verstehen, nur statt diesen immer gleichen Aufbau Teil interessanter zu gestalten oder den verschiedenen Einheitentypen mehr Diversität zu verleihen, streichen sie diesen Punkt lieber und konzentrieren sich darauf was sie am besten können, Stellungsspiele, Frontenwechsel, dynamische Kampfsituationen.
    Lieber wäre es mir gewesen wenn sie insgesamt ein komplexes anspruchsvolles Spiel geschaffen hätten, leider mangelt es da sowohl vom Echtzeitstrategie-, wie auch RPG-Teil.

    Bei Teil 1 ist es leider doof dass die Gegner-Ki sowas von beschissen agiert und nicht mehr kann als Einheiten aus dem Nichts herbeizuzaubern und gegen die eigene Basis zu werfen. So lange man nur genug Türme baut ist die Basis sicher und wenn alle Stricke reißen, baut man am besten gar nicht erst auf und pulled alles mit dem Helden. Als Kind fällt einen zum Glück noch gar nicht auf wie furchtbar undurchdacht das alles ist.

    Von der Story will ich gar nicht erst anfangen, im Hauptspiel noch prinzipiell in Ordnung mit einem netten Twist am Ende, in den Erweiterungen leider furchtbar schlecht und unglaubwürdig geschrieben.
    Ich kann übrigens selber kaum glauben dass ich es dieser Tage noch durchgespielt habe, 60 Stunden und davon teils sehr viel Leerlauf, irgendwas muss das Spiel dann doch gehabt haben dass es irgendwie zum weiterspielen motivierte.

    Geändert von Klunky (19.07.2018 um 21:09 Uhr)

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