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Thema: gerade durchgespielt #9

  1. #3141
    The Long Dark - Wintermute Episode 1 und 2

    Hat ungefähr 15 Stunden gedauert und mein Gesamteindruck ist... durchwachsen. Das Spiel hat vielversprechend angefangen und mich gut in die ganzen Survivalmechaniken eingeführt. Die Story ist dabei auch nicht ganz uninteressant. Doch Episode 1 und 2 sind noch unfassbar verbuggt und unfertig, dass es meinen Spielspaß stellenweise sehr gedrückt hat. An vielen Stellen sind Animationen fehlerhaft, Charaktere clippen in Cutscenes durch Gegenstände, beispielsweise Stühle, und dann hat man mittendrinnen Dialoge, die nicht vertont sind. Die Storyquests sind auch alle einfach nur sehr schlechte Fetchquests: Hol mir 10kg von dem Fleisch, sammel 10 von diesem Kraut. Geh dorthin und tu jenes. Das schlimme daran ist, dass man immer wieder zurück zum NPC gehen muss um die gesuchten Gegenstände abzugeben. Das kostet extrem viel Zeit, weil man meistens überladen ist und sich dadurch langsamer bewegt.

    Das Spiel hat meine Geduld sehr stark erprobt. Oftmals muss man die halbe Map überqueren, was man nur zu Fuß tun kann. Es gibt keine funktionierenden Fahrzeuge oder Abkürzungen. Ich verstehe zwar, dass sie ein langsames Spiel erstellen wollten und meiste Zeit hat es mich auch nicht gestört, aber gerade gegen Ende waren die Entwickler etwas ZU dreist mit dieser Masche. Episode 1 hat noch einen guten Eindruck bei mir hinterlassen, aber Episode 2 war ab der Hälfte wirklich nur noch nervig. Ein essenzieller Part dieser Episode ist die Vorbereitung auf eine Bärenjagd. Man wird dann quasi gezwungen eine Sidequest zu machen, wo man das Jagen, Sammeln und Fischen erlernt. Ernsthaft? Ich hab all diese Dinge seit zehn Spielstunden bereits umgesetzt und mir selbst beigebracht und jetzt werde ich gezwungen das alles nochmal in einer langatmigen Fetchquest zu erledigen? Ugh.

    Die Bärenjagd selbst war dann unfassbar verbuggt, weshalb ich mich gezwungen sah einen Guide zu benutzen um irgendwie bugfrei da durch zu kommen. Danach musste ich zu einem bestimmten Ort gehen (was kein Problem darstellt) und warten bis etwas spezielles passiert, damit ich weiterkommen kann. Ich will jetzt nicht nähere drauf eingehen, weil das ein etwas krasser Spoiler wäre. Daher sage ich nur, dass ich mich mit einem Wochenvorrat von Nahrung zugedeckt habe und an eben jenem Ort Tag ein Tag aus nur rumgelungert habe und gewartet habe bis das spezielle etwas passiert. Das passiert nämlich nach dem Zufallsprinzip und wenn man Pech hat wartet man mehrere Wochen. Laut Internet haben manche 40 Tage warten müssen. Bei mir waren es "nur" 5.

    The Long Dark beweist extremes Potenzial und glänzt am meisten im Survivalmodus, den die meisten noch aus dem Early Access kennen. Der Storymodus hingegen ist durchtränkt von Mängeln, die mir leider etwas die Freude genommen haben. ABER: Die Entwickler haben bereits angekündigt, dass mit Episode 3, die in Zukunft kommt, auch ein Rework zu Ep. 1 und 2 erscheinen wird und die vielen Mängel ausgemerzt werden. Werd ich Ep. 1 und 2 nochmal spielen? Auf keinen Fall. Freut mich die Tatsache, dass die Überarbeitung kommt: Auf jeden Fall.

    Ich freue mich dennoch auf Episode 3, gerade mit Hinblick auf hoffentliche Besserungen im Vergleich zu den vorherigen Episoden. Ich rate denen die interessiert sind am Spiel zu warten bis Ep. 1 und 2 das Rework verpasst bekommen. Zum reinen Survivalmodus kann man aber denke ich auch jetzt schon beherzt zugreifen.

  2. #3142

    Resident Evil HD Remastered (PS4)

    Gutes Remake des ersten Resident Evils mit zusätzlichen Inhalten und Rätseln. Alternativ kann man auch die verbesserte Steuerung nutzen, durch diese kann man den Gegnern sehr leicht ausweichen.Schade das die Hintergründe teilweise echt mies aussehen, da wäre mehr drinn gewesen Capcom. Bin mal gespannt wann wir etwas zum Remake des zweiten Teils zu sehen bekommen

  3. #3143

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Wonder Boy: The Dragon's Trap (US Switch)
    Nachdem ich letztes Jahr die PS4-Fassung des Spiels durchgespielt habe, war heute die vor kurzem gekaufte Switch-Fassung dran. Natürlich gibt es keinen Unterschied, außer das man hier inzwischen auch das Ausrüstungs-Menü in einer Retro-Variante anzeigen lassen kann (wurde soweit ich weiß auf der PS4 nachgepatcht). Nachdem das Spiel auf Normal durchgespielt war, hatte ich mir noch "Hard" vorgenommen. Hat nur 6 Minuten gedauert. Ob ich mir mal den Extreme-Schwierigkeitsgrad anschauen sollte?

  4. #3144


    StarWing

    Dieses Spiel ist ein einziges Meisterwerk.
    Ich gebe zu dass ich zunächst mit vielen Vorurteilen an das Spiel herangegangen bin, ich habe es damals in meiner Kindheit nicht gespielt, wusste nicht einmal davon und habe dementsprechend auch nicht diesen Eindruck von damals, wo solch ein polygonales Spiel auf einer Konsole, welche hauptsächlich 2D Spiele abspielt, ein absolutes Novum war.
    Was für die damalige Zeit also eine Grafikbombe war, ist nach heutigen Maßstäben einfach nicht mehr so ansehnlich und gerade weil viele Spiele der damaligen Zeit so verehert werden, weil sie etwas noch nie dagewesenes geschaffen haben, dachte ich dass solch ein Spiel wie StarWing (bzw Star Fox) nach heutigen Maßstäben, vollkommen veraltet sein muss.
    Eben der typische Grafikblender.

    Doch ich hätte weiter daneben liegen können, dieses Spiel tut sich schon nach kurzer EIngewöhnung einfach fabelhaft spielen und dass obwohl es gefühlt mit 12 Frames läuft oder so. Trotzdem bin ich überrascht wie viele Ideen das Team auch schon damals besaß und auch wirklich in solch einem, doch schon sehr archaisch aufgebauten Spiel umsetzen konnte, ich will nicht wissen wie viel Brillianz in die Programmierung mit einfließen musste um solch ein Spiel zu erschaffen, da hat man aus dem FX-Chip alles rausholen können, bzw würde ich das am liebsten sagen, der niemals erschienende Nachfolger auf dem SNES Mini sieht sogar noch beeindruckender, was ich so vom ersten Blick aus sagen kann.

    Ich habe alle 3 Routen gespielt und finde der Wiederspielwert ist gerade etwas was dieses Spiel von vornerein zu einem Klassiker hat avanchieren lassen. Es gibt 3 Routen und von "pisseinfach" bis "uiuiui" ist alles dabei. Bis auf die 3. Route die ein Level mehr besitzt, geht ein Spieldurchlauf so 40 - 60 Minuten was es perfekt für eine Session macht.
    Ich bin gerade auf Route 2 und 3 ein paar Game Over gegangen, war aber überraschenderweise kein bisschen frustriert, ich meine für den jeweiligen Tag ist so ein Durchgang, ob er nun erfolgsversprechend war oder nicht, durchaus motivierend. Ist so ein Gefühl was manche wohl auch bei Rouge-Likes bekommen.
    Bis auf 1 -2 Bosse fand ich es auch alle relativ fair und gut gemacht, jedes Level bietet mal mehr oder weniger große Eigenheiten und die Hitboxen sind eigentlich relativ akkurat, bzw im Zweifelsfall eher für einen selbst positiv ausgelegt, es gab schon mehrmals Stellen wo ich mir dachte, dass ich jetzt eigentlich hätte getroffen werden müssen.

    Das letzte Kampf gegen Andross war übrigens für mich übrigens ein absolut bis dato unerreichtes Gefühl, ich bin gerade im vorherigen Level und seinem Boss sehr häufig gescheitert und habe dort einen Großteil meiner Leben und Continues verbraucht, der Checkpoint vor Andross stellt einen jedes Mal vor einen teuflischen Hindernisparcour, ich kam dort mit nur noch 2 Leben an und habe das erste schon im Anfang des Kampfes gegen Andross verbraten. Beim 2. Mal kam ich exakt mit den selben Voraussetzungen zu Andross, also mein Lebensbalken besaß nur noch ein Zehntel seiner Energie. Und irgendwie, ich habe keine Ahnung wie ich das gemacht habe, habe ich Andross in seiner erweiteren Form, wohlgemerkt zum ersten Mal, besiegen können ohne getroffen zu werden.
    Ich war selbst total baff, ich habe mich eignentlich darauf eingestellt es zu einem anderen Zeitpunkt noch mal zu spielen, mit mehr Erfahrung um es dann schaffen zu können. Aber irgendwie lief dann doch glatt, obwohl ich wirklich vollkommen Hoffnung in den Kampf gegangen bin. Wirklich ein erstaunliches Hochgefühl was das Spiel nicht hätte erreichen können, wenn Leben bzw Contiues in dem Spiel unendlich oft vorhanden gewesen wären, wie es eben bei neueren Spielen der Serie so ist.
    Es hat sich einfach sehr gut in die Spielstruktur eingefügt.

    Ich ziehe meinen Hut vor diesen Klassiker und bin vollkommen baff, dass sich dieses Spiel auch heute noch gut spielen lässt, dabei habe ich ja wirklich fast jeden Star Fox Teil zuvor schon gespielt. Doch ich finde gerade dieser Titel hat noch mal seinen ganz eigenen Charme.

    Von daher finde ich dass dieses Spiel völlig zurecht heutzutage noch als Meisterwerk hochgehalten wird. (wird es doch oder??) es ist schon ein ziemlich Monument was Nintendo damals da aus den Boden gestampft hat und einfach nur weiteres Beispiel dieser goldenen Zeit die damals herrschte.

    Der Soundtrack fetzt auch ziemlich übel, besonders die Credits hören sich einfach toll an.

  5. #3145

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Secret of Mana (UK PlayStation 4)
    Ist zwar schon einige Tage her, aber kurz vor Wonder Boy: The Dragon's Trap habe ich das Remake von Secret of Mana auf der PS4 durchgespielt. Über die Story braucht man kein Wort verlieren, denn das Spiel erschien schon 1993 und ist in Deutschland noch immer sehr bekannt und beliebt. Hätte es dieses Remake überhaupt geben müssen? Eigentlich nicht, denn das Spiel spielt sich noch heute genauso gut / schlecht wie in den 90ern. Leider hatte die erste ungepatchte Version des Spiels ein paar sehr schöne Bugs, die einen wahnsinnig machen konnten. Hier wäre vor allem das Verhalten von Gegnern mit Pfeil und Bogen zu erwähnen, denn diese schießen ohne Pause in alle Richtungen (die Wahrscheinlichkeit, dass man hier mehrmals stirbt, ist sehr hoch). Inzwischen sollte das aber gepatcht sein. Die Ringmenüs waren ebenfalls verdammt nervig, denn man wusste nie, welchen Charakter man eben anschaut (das wurde zum Glück ebenfalls gepatcht und man sieht nun das Gesicht des Charakters im Ringmenü). Bei SNES war das visuelle Feedback, ab wann man den Gegner wieder angreifen kann, wesentlich besser als beim Remake. Hier schlägt man oft genug daneben, weil man viel zu früh dran ist. Bei der Magie gibt es auch eine kleine Änderung, denn Chain-casting ist nicht mehr möglich, so wie es auf dem SNES noch der Fall war. Zwar hatte ich meinen Spaß mit dem Spiel und es ist relativ leicht durchspielbar (dank ein paar positiver Änderungen, wie z.B. der Anzeige der Orte, über die man fliegt), aber Vollpreis ist es definitiv nicht wert.

  6. #3146
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Secret of Mana (UK PlayStation 4)
    Ist zwar schon einige Tage her, aber kurz vor Wonder Boy: The Dragon's Trap habe ich das Remake von Secret of Mana auf der PS4 durchgespielt. Über die Story braucht man kein Wort verlieren, denn das Spiel erschien schon 1993 und ist in Deutschland noch immer sehr bekannt und beliebt. Hätte es dieses Remake überhaupt geben müssen? Eigentlich nicht, denn das Spiel spielt sich noch heute genauso gut / schlecht wie in den 90ern. Leider hatte die erste ungepatchte Version des Spiels ein paar sehr schöne Bugs, die einen wahnsinnig machen konnten. Hier wäre vor allem das Verhalten von Gegnern mit Pfeil und Bogen zu erwähnen, denn diese schießen ohne Pause in alle Richtungen (die Wahrscheinlichkeit, dass man hier mehrmals stirbt, ist sehr hoch). Inzwischen sollte das aber gepatcht sein. Die Ringmenüs waren ebenfalls verdammt nervig, denn man wusste nie, welchen Charakter man eben anschaut (das wurde zum Glück ebenfalls gepatcht und man sieht nun das Gesicht des Charakters im Ringmenü). Bei SNES war das visuelle Feedback, ab wann man den Gegner wieder angreifen kann, wesentlich besser als beim Remake. Hier schlägt man oft genug daneben, weil man viel zu früh dran ist. Bei der Magie gibt es auch eine kleine Änderung, denn Chain-casting ist nicht mehr möglich, so wie es auf dem SNES noch der Fall war. Zwar hatte ich meinen Spaß mit dem Spiel und es ist relativ leicht durchspielbar (dank ein paar positiver Änderungen, wie z.B. der Anzeige der Orte, über die man fliegt), aber Vollpreis ist es definitiv nicht wert.
    Am nervigsten fand ich die Klangkulisse im Remake. Es gibt so gut wie kein Treffer Feedback, dabei knüpfe ich gerade daran gute Erinnerungen. Alleine das Geräusche der Platzenden Bienen und den Knochen die abschließend auf den Boden fallen ist mit gut im Gedächtnis geblieben. Im Remake ist es nur noch ein leichtes pffffffff.

  7. #3147

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Fallout Beitrag anzeigen
    Am nervigsten fand ich die Klangkulisse im Remake. Es gibt so gut wie kein Treffer Feedback, dabei knüpfe ich gerade daran gute Erinnerungen. Alleine das Geräusche der Platzenden Bienen und den Knochen die abschließend auf den Boden fallen ist mit gut im Gedächtnis geblieben. Im Remake ist es nur noch ein leichtes pffffffff.
    Jetzt wo du es erwähnst! Stimmt, das ist mir gar nicht aufgefallen und ja, das ist auch verdammt scheiße.

  8. #3148
    Gestern endlich nach einem 3h-Kampf die Dream Arena (eine Reihe optionaler Bonus-Kämpfe, die nichts mit der Story zu tun haben, sondern einfach ne Herausforderung darstellen sollen) von Utawarerumono - Mask of Truth abgeschlossen. Theoretisch fehlen mir noch 3 Trophäen, praktisch interessiert mich sowas nicht so wirklich und ich verbuche das Spiel damit offiziell als abgeschlossen.

    Ich hatte an anderer Stelle schon detaillierteres geschrieben, daher kurz: 9/10!

  9. #3149
    Bot Vice

    Hab die Woche nach einem neuen Shmup gesucht, und auf Steam fuer 5€ "Bot Vice" gefunden (Windows & iOS). Ein wirklich gelungener Shooter in Pixeloptik - bunt und RICHTIG viel Action ohne das es mir jemals zuviel wurde (habs auf "normal" durchgespielt, in knapp drei Stunden).
    Ich hatte echt nicht erwartet derartig gut unterhalten zu werden, auch wenn der Levelaufbau stets gleich ist: Ein einzelner Screen ohne Scrolling, man kann nur auf einer Ebene links/rechts laufen... das klingt lahm, aber man kann dashen, in Deckung gehen, per Melee oder per einer von 6 Schusswaffen angreifen, entweder geradeaus oder per lock-on auf einen bestimmten Gegner. Ein Level dauert kaum zwei Minuten, und im Todesfall ist man blitzschnell wieder per restart dabei.
    Ein netter 80er Retro Soundtrack ist auch dabei.

    Wenn man Actionspiele in 16bit Optik mag, kann man mit Bot Vice imho nichts falsch machen.

    Oder Moment! Zwei Sachen moechte ich kritisieren: a) mein Pro Controller wurde nicht erkannt, und b) die ingame story nimmt sich zu ernst mit zu langen Dialogen...lassen sich aber skippen.

    gameplay:
    https://www.youtube.com/watch?v=7A2aT63hrm4

    Steam:
    http://store.steampowered.com/app/491040/Bot_Vice/







  10. #3150
    Zitat Zitat von Mr_Horizon Beitrag anzeigen
    Bot Vice

    Hab die Woche nach einem neuen Shmup gesucht, und auf Steam fuer 5€ "Bot Vice" gefunden (Windows & iOS). Ein wirklich gelungener Shooter in Pixeloptik - bunt und RICHTIG viel Action ohne das es mir jemals zuviel wurde (habs auf "normal" durchgespielt, in knapp drei Stunden).
    Ich hatte echt nicht erwartet derartig gut unterhalten zu werden, auch wenn der Levelaufbau stets gleich ist: Ein einzelner Screen ohne Scrolling, man kann nur auf einer Ebene links/rechts laufen... das klingt lahm, aber man kann dashen, in Deckung gehen, per Melee oder per einer von 6 Schusswaffen angreifen, entweder geradeaus oder per lock-on auf einen bestimmten Gegner. Ein Level dauert kaum zwei Minuten, und im Todesfall ist man blitzschnell wieder per restart dabei.
    Ein netter 80er Retro Soundtrack ist auch dabei.

    Wenn man Actionspiele in 16bit Optik mag, kann man mit Bot Vice imho nichts falsch machen.

    Oder Moment! Zwei Sachen moechte ich kritisieren: a) mein Pro Controller wurde nicht erkannt, und b) die ingame story nimmt sich zu ernst mit zu langen Dialogen...lassen sich aber skippen.

    gameplay:
    https://www.youtube.com/watch?v=7A2aT63hrm4

    Steam:
    http://store.steampowered.com/app/491040/Bot_Vice/






    Wow, das game sieht richtig cool aus, diese Ballerbuden Action ist gerade genau das was ich gesucht habe. Für 5€ werde ich doch glatt mal zuschlagen. Danke für den Hinweis.

  11. #3151
    Habe gerade Assassin's Creed Origins beendet und verdammt ist das Spiel schlecht. Ja das Spiel ist seit langem in der Reihe wieder mal spielerisch richtig gut, ja das Szenario ist famos und ja die Präsentation mit seiner Grafik ist richtig gelungen, doch das Spiel hat etwas ganz ganz ganz schwer verbockt. Etwas was mich motiviert, dass ich durch die Spielwelt hüpfe und mir das Spiel antue: Die Story, die von einem 10-jährigen sein könnte und die Charaktere, die aus dem Kopf eines Uwe Bolls entstammen könnte. Ich habe heute zufällig ein sehr interessantes Video entdeckt, wo der Typ genau die Punkte im Spiel kritisierst wie ich (wen's interessiert: Klick mich). Origins schafft es wirklich nicht, dass einem die Chars im Kopf oder gar die Quests hängen bleiben. Sie sind zwar deutlich besser in Vergleich zu früher, aber immer noch stinklangweilig. Man trifft neue Chars, die nur wenig Screentime haben und reist schon wieder weiter. Besonders schmerzhaft bei den Antagonisten. Diese werden kurz vor ihrer Tötung vorgestellt, man sieht sie 1 bis 2x und das wars. Wie soll man da eine Verbindung zu ihnen aufbauen, noch dazu in einer Rachegeschichte (beim letzten Antagonisten haben sie es sogar übertrieben)? Es gibt überhaupt keine nennenswerten Chars, keinen sympathischen Edward wie in Black Flag. Bayek ist eine 0815 Figur, die überhaupt nichts kann. Welten können sie Ubisoft, das muss man ihnen lassen aber von Stories und prägsamen Quests / Chars haben sie null Ahnung. Dieses Origins mag spielerisch das beste sein, aber es wird auch das am schnellstens vergessene sein.

  12. #3152
    Naja, die AC Reihe war noch nie für ihre guten Storys bekannt. Einzig AC2 ist hier die Ausnahme.

    Ich habe das Spiel schon seit geraumer Zeit durch. Das Gameplay von AC Origins fand ich tatsächlich ziemlich erfrischend und spaßig. Die Story geht so, nichts besonderes, aber es gab definitiv schon schlechtere (wie z.B. Unity)

    Seit neuestem haben sie übrigens den Discovery Modus in das Spiel eingebaut, damit kann man AC Origin komplett ohne Kämpfe erleben. Ein Erzähler gibt hier Auskünfte über die Ägyptische Kultur und ihre Artefakte. Ist schon echt gut gemacht, allein dafür kann man dem Spiel nochmal eine Chance geben. Der Umfang und das Maß an Aufwand welcher hier für einen auf den ersten Blick belanglosen Free Content betrieben wurde, ist bemerkenswert.

  13. #3153
    Man soll den Modus allerdings auch extern kaufen können, ist also nicht nur "free" (20€ oder so?). ^^ Für Geschichtslehrer aber tatsächlich ein ganz großes Ding, ey. Voll gut, und richtig so, wenn sie schon so viel Energie und Ressourcen in eine historisch ansatzweise korrekte Welt stecken. Ich fand es schon in den anderen Teilen (und ähnlichen Spielen) immer sehr schade, dass das "nur" die Kulisse eines Stabby-stabby-kill-Spiels ist.

    Spiel fand ich gut, mit ein paar großen Problemen, die aber nix mit dem zu tun haben, was Rusk da bemängelt – das fand ich größtenteils gut oder irrelevant. Aber hey, wir kennen uns ja hier alle inzwischen ein bisschen.

  14. #3154
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Spiel fand ich gut, mit ein paar großen Problemen, die aber nix mit dem zu tun haben, was Rusk da bemängelt – das fand ich größtenteils gut oder irrelevant. Aber hey, wir kennen uns ja hier alle inzwischen ein bisschen.
    Ich war glaube ich wieder mal zu enttäuscht von meinen eigenen Erwartungen, aber die Chars sind trotzdem schlecht. Ich hätte mir gerne echte Antagonisten gewünscht, die ich relativ früh kennenlerne und im Spielverlauf zu hassen lerne. Aber wie soll ich bspw. den Bösesten aller Bösen, also den Löwen hassen, wenn dieser erster ganz am Ende vorgestellt wird? Noch dazu als irgendein römischer General oder was er auch ist, den man so nicht auf dem Schirm hatte? Bayek war purer Standard, seine Frau gefiel mir schon besser. Gameplay ist wie gesat gut und der Rest passt eigentlich auch, aber durch die schlechten Chars leidet die Story und das macht halt schlussendlich das Spiel schlechter als es sein sollte. Bis zu einem gewissen Grad hat mir das Spiel sogar recht gut gefallen, aber als ich das Muster erkannte wars aus. Ghost Recon besitzt z.B ein gleiches "Antagonisten-Schema" wie Origins, nur wird es dort besser gelöst. Dort ist der Oberboss wirklich der Obermacker, den man zu beginn kennenlernt und sieht, was er alles so macht (und auch im weiteren Spielverlauf). Dessen Tötung war dementsprechend viel befriedigender und somit auch das Ende.

  15. #3155
    Ich mach es kurz, weil ich irgendwann sicher noch mal ein Video dazu aufnehme: Subnautica gehört nach 50 Stunden und dem Abspann zu den besten Videospielen, die ich je gespielt habe. Und ich bin niemand, der sowas leichtfertig sagt. Der Core-Gameplay-Loop ist hervorragend, die Erkundung der Welt und die Welt selbst sind einfach vollkommener Wahnsinn, die Story und die Hintergründe sind für ein Genre, in dem solche Ding meistens eher stiefmütterlich behandelt werden, genau motivierend genug (sogar die Spannungskurve und die Auflösung haben mir total gut gefallen!) und die Atmosphäre sowie die bewussten Tonwechsel des Spiels ... Mannomannomann. Und nicht zuletzt: Das GEFÜHL des Vorankommens, Besser-werdens und der Größe von Umgebung, Schiffen, Tieren ... muss man erlebt haben, um es nachvollziehen zu können. Weshalb ich auch davon abraten würde, allzu viel über das Spiel zu lesen, und auch Bilder könnten eine schlechte Idee sein. Ich habe mich selten bis nie so sehr wie ein tatsächlicher Überlebender und Erkunder in einer fremden Welt gefühlt, war selten so tief drin in einem Videospiel. Einziger größerer Kritikpunkt sind die Bugs, und dass man nicht zuletzt deshalb sehr gut mit der Speicherfunktion arbeiten sollte.

    Ich empfehle das Spiel übrigens auch, wenn man sonst nicht so viel mit Survival anfangen kann. Subnautica hat einfach genügend andere Reize, um das Genre schmackhaft zu machen. Und wenn am Anfang gewisse Sachen nerven (Stichwort Essen/Trinken/Orientierung): Es gibt früher oder später Möglichkeiten, um mit allem fertig zu werden. ^^

  16. #3156
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich mach es kurz, weil ich irgendwann sicher noch mal ein Video dazu aufnehme: Subnautica gehört nach 50 Stunden und dem Abspann zu den besten Videospielen, die ich je gespielt habe. (Und ich bin niemand, der sowas leichtfertig sagt!) Der Core-Gameplay-Loop ist hervorragend, die Erkundung der Welt und die Welt selbst sind einfach vollkommener Wahnsinn, die Story und die Hintergründe sind für ein Genre, in dem solche Ding meistens eher stiefmütterlich behandelt werden, genau motivierend genug (sogar die Spannungskurve und die Auflösung haben mir total gut gefallen!) und die Atmosphäre sowie die bewussten Tonwechsel des Spiels ... Mannomannomann. Und nicht zuletzt: Das GEFÜHL des Vorankommens, Besser-werdens und der Größe von Umgebung, Schiffen, Tieren ... muss man erlebt haben, um es nachvollziehen zu können. Ich habe mich selten bis nie so sehr wie ein tatsächlicher Überlebender und Erkunder in einer fremden Welt gefühlt, war selten so tief drin in einem Videospiel. Einziger größerer Kritikpunkt sind die Bugs, und dass man nicht zuletzt deshalb sehr gut mit der Speicherfunktion arbeiten sollte.

    Ich empfehle das Spiel übrigens auch, wenn man sonst nicht so viel mit Survival anfangen kann. Subnautica hat einfach genügend andere Reize, um das Genre schmackhaft zu machen. Und wenn am Anfang gewisse Sachen nerven (Stichwort Essen/Trinken/Orientierung): Es gibt früher oder später Möglichkeiten, um mit allem fertig zu werden. ^^
    Hmm... ok das klingt zumindest nicht ganz nachdem was ich erwartet habe. Ich dachte eher das ist so ein typisches crafting Survival-Spiel wie The Forest oder Minecraft, wo man halt gucken muss zu überleben und sich langsam eine Basis baut... nur halt Unterwasser.
    Dass das Ding eine Story und sogar sowas wie ein Ende hat, verwundert mich doch jetzt ein wenig.
    Eigentlich mag ich ja gerade solche Unterwasserwelten aber ob das jetzt wirklich auch was für mich wäre... hmm

    Vielleicht warte ich ja einfach mal dein Video ab.

  17. #3157
    Es ist tatsächlich immer noch das Genre, aber halt mit ein paar sehr klugen und ein paar grundlegenden Veränderungen. Die Welt ist bspw. auch nicht prozedural generiert, sondern steht fest (heißt: Sie ist wunderschön), und wenn man stirbt, muss man nicht gleich von vorn anfangen. Man glaubt auch kaum, wie sehr das Wasser-Setting dieses Genre vom Gefühl her verändert. Video könnte noch dauern, aber hey, das Spiel wird auch noch sehr intensiv gepatcht, also vll. ist warten nicht die schlechteste Idee. Es ist aber inzwischen aus dem Early Access raus und auch definitiv ein vollständiges Spiel, das man einmal durchspielen kann.

  18. #3158

    Wolfenstein - The Old Blood (PS4)

    Sehr coole Stand-alone-Erweiterung von Wolfenstein-The New Order! Erzählt wird die Vorgeschichte von The New Order, B.J. Blazkowicz muss in die Burg Wolfenstein eindringen um den Standort von Doktor Totenkopfs Basis herauszufinden. Am Anfang des Spiels findet B.J. ein Rohr welches er zum kämpfen, klettern oder zum Tür öffnen benutzen kann. Mit 8 Missionen ist der Umfang auch in Ordnung, habe ca. 9 Stunden zum durchspielen benötigt und alle Sammelgegenstände und Vorteile freigeschaltet. Ein cooler Actiontitel für zwischendurch

  19. #3159
    Kirby Star Allies

    Habe jetzt vor kurzem die "True Arena" zum 2. Mal beendet, zunächst hatte ich es mit einen Freund gemacht (1. Versuch) und dann alleine (2. Versuch)

    Uff was soll ich sagen es ist mit Abstand das einfachste Kirby in so ziemlicher jeder Hinsicht, auch die ach so schwere Arena ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Gestalterisch und von der Inzenierung ist das wie man es von Kirby gewohnt ist großartig, nur bringt das halt nichts wenn man sich - ob allein oder mit Freunden - konsequent langweilt.
    Der Endboss war so unglaublich gut inszeniert und ist dann leider trotzdem komplett anspruchslos, erst in der wahren Arena wenn man alleine spielt und einen nicht vollkommen überpowerten Charakter nimmt kommt dann mal sowas wie Spannung auf. Schade denn ich finde die 3DS Teile konnten da immer eine gute Balance schaffen.

    Bisher für mich leider der schlechteste Teil der Serie. Ich konnte hier wirklich nur aktiv Spaß in ein paar wenigen Bosskämpfen finden.

    Geändert von Klunky (25.03.2018 um 15:06 Uhr)

  20. #3160
    Castle of Heart



    Spiel war vorgestern oder so exklusiv für die Switch erschienen.

    Hmm, ja ein grafisch recht lieblos gestalteter Action-Plattformer mit Mittelalter-Setting... mehr fällt mir kaum dazu ein.
    Ich musste sofort zugreifen weil es mich an meine Lieblinga Plattformer Reihe für die PS1 erinnert hat: Pandemonium

    Aber naja da habe ich mir wohl eher wieder einen Fehlgriff geleistet.
    Das Spiel macht auf eigentümliche Weise schon noch so seinen Spaß. Mir gefällt die Floaty Sprungphysik des Ritters und dass man auf marginale Weise die Umgebung physikalisch zu seinen Vorteil nutzen kann, Gegner mit Speeren abzuwerfen oder Greifen mit einer Axt im Sprung zu erwischen fühlt sich gut an... aber das wird halt gestreckt auf die 5-6 Spielstunden auch irgendwann mal langweilig.

    Von seinen Grundmechaniken funktioniert es eigentlich recht ordentlich, gibt auch einen gesunden Mix aus Plattforming und Kämpfen, nur fühlt sich gerade zweiteres zum Teil so an als könnte man keinen Gegner bezwingen ohne selbst ein bisschen Schaden zu kassieren.
    Naja und passenderweise ist das Gimmick des Spiels dass man kontinuierlich Lebensenergie verliert, wie in Prince of Persia Warrior Within, wenn man so ein Sandmonster ist.
    Man ist daher angewiesen, möglichst schnell Gegner zu killen (die geben nämlich Leben) oder eben Lebensbonis verstreut im Level zu finden um letztlich zum nächsten Checkpoint zu kommen.
    Die Abnahme der Lebensleiste ist allerdings von der Geschwindigkeit recht moderat, was jetzt nur in Ausnahmesituationen wirklich Zeitdruck aufkommen lässt.

    Was mir vor allem nicht gefallen hat war der mangelnde Wiedererkennungswert in den Leveln. Alles sieht einfach gleich aus, abseits der 4 Kapitel die unterschiedliche Biomen haben, kann ich kaum ein Level auseinander halten.
    Die Spielelemente wiederholen sich einfach zu oft.
    Nach den ersten 2 Leveln hat man eigentlich schon so im Grunde alles gesehen, weiter entwickeln oder irgendwelche neuen Ideen bietet das Spiel ab der Stelle nicht mehr und das macht es irgendwann langwierig und ermüdend. Da kommt definitiv kein Wiederspielwert auf, man hätte mir vermutlich dass selbe Level-Layout eines vorherigen Kapitels, mit den getauschten Assets eines anderen Bioms hinwerfen können und ich hätte den Unterschied nicht gemerkt. Eigenheiten zwischen den Kapiteln gibt es nämlich so gut wie gar nicht.

    Naja und auch so wirkt einfach alles auf die schnelle hingeschustert, eine uninspirierte Rahmenhandlung mit ein paar Unsinnsdialogen zwischendrin, jegliche Nichtexistenz irgendwelcher Menüs bis auf eine Levelauswahl. (es gibt nicht mal Optionen in dem Spiel)
    Und naja eine Präsentation wie man sie nur aus Puppenkisten kennt.
    Noch dazu fehlt es dem Spiel an allen Ecken und Enden an Feinschliff. Wenigstens bin ich nur einmal wirklich auf einen Bug gestoßen...

    Letzten Endes hatte ich mir dem Spiel jetzt nicht so viel Spaß und doch war es zumindest niemals wirklich nervig...?
    Man konnte es an einem Stück wegspielen und wurde wenigstens die meiste Zeit gefordert, so dass man ja doch irgendwo bei der Sache war, anders als jetzt vielleicht bei Kirby.

    Also ja hmm... ich würde dem Ding mit gutem Willen vermutlich eine 3- als Schulnote verpassen.

    Geändert von Klunky (26.03.2018 um 23:32 Uhr)

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