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Thema: gerade durchgespielt #9

  1. #3381
    Journey

    Habe ich vor einigen Wochen an einem Nachmittag durchgespielt.
    Hat mich im Epic Store - zum Glück - bloß 5 Euro gekostet.
    Journey schaut super aus, aber mehr kann mir dieses 2 Std. Spiel nicht geben.
    Absolut langweilig, wo man gerne mehr reininterpretieren kann wenn man will, doch zähle das Spiel zu den Enttäuschungen 2019.
    Nach all den Jahren der Lobhudelei konnten die Erwartungen keineswegs erfüllt werden und verlaufen sich im Sand.

    Control

    Bin schon ziemlich angefixt gewesen und wurde direkt zum Release gekauft.
    Habe sicherlich meine 20-25 Std. darin versenkt mit all seinen Nebenmissionen und wurde durchgehend sehr gut unterhalten.
    Control hat mich über weite Strecken ständig an Darksiders 3 erinnert, welches ich Anfang des Jahres durchgespielt habe.
    Nicht weil sich die beiden Games sonderlich ähneln, nein, vielmehr konzentriert man sich auf das Wesentliche und unterhält ordentlich bis zur letzten Minute.
    Zwar ist nicht alles perfekt, wie das von Rusk erwähnte eintretende Sättigungsgefühl, da sich wirklich vieles stumpf wiederholt vom Ablauf her.
    Nur auf mich wirkte all das wie ein typisches Action-Adventure, wie ich sie früher gerne gezockt habe.
    Keine 100 Nebenmissionen, keine 20 Minuten Dialoge und vor allem keine Open World.
    Die Handlung ist völlig wirr, doch so crazy und unverständlich wie ein das manche Reviews weismachen möchten garantiert nicht.
    Ich mein, man kann sich auch mit Absicht doof anstellen und wer ein wenig Zeit in all den Dokumenten die man finden kann investiert, bekommt ordentlich Hintergrund geboten.
    Also nein, die Story ist kein riesiger WFT-Moment, jedenfalls nicht für mich, selbst wenn einige Fragen offen bleiben.
    Das Ende empfand ich so sogar ziemlich passend zum restlichen Spiel, denn abgedreht ist es allemal.
    Schwebende Körper, eine unbekannte Bedrohung eine völlig überforderte Organisation, permanentes Gerede im Hintergrund, weitere Bedrohungen die weitere Fragen aufwerfen und sich für weitere Teile anbieten, geile Symbolik, die sich durchs komplette Spiel zieht, sehr gute aber wenige Nebenmissionen, noch bessere Action und ich mochte Jessie als Heldin recht gerne.
    Ihre inneren Dialoge mit Polaris nenne ich weder Selbstgespräche, sondern vielmehr etwas unverbrauchtes.
    Remedy Entertainment hat mit Control echt abgeliefert und hatte schon länger nicht mehr dermaßen viel Spaß mit einem Game.
    Muss aber auch hinzufügen, Remedy Entertainment trifft bei mir oft den richtigen Nerv.
    Quantum Break hat mir damals bereits sehr gefallen und der Anfang von Alan Wake war vor einigen Monaten vielversprechend und sollte möglichst bald weitergespielt werden.
    Die Finnen sollen ruhig so weitermachen mit all diesen irren Ideen.

    Geändert von Ὀρφεύς (18.09.2019 um 22:04 Uhr)

  2. #3382
    The Dark Pictures Anthology: Man of Medan



    Hat mich massiv enttäuscht, fast alles an dem Spiel ist schlecht. Sehr kurze Spielzeit von knapp 4h, eine feste Kamera wie vor 20 Jahren zu Resi Zeiten (Hallo wir haben 2019?!) und eine Steuerung direkt aus der Hölle. Doch all das wäre mir egal gewesen, wenn da nicht diese dümmsten Chars auf Erden wären. Ne Leute, da agieren ja Darsteller in B-Movie Horrorfilmen ja besser. In zig Situationen jede Sekunde ein Facepalm Moment. Beispiel: Jemand bedroht dich mit einer Pistole und an einem Gerüst, den Rücken zu dir gewandt. Klar man bleibt angewurzelt stehen und stoßt ihn nicht vom Gerüst runter. Stattdessen redet man gefühlte 10 Minuten mit ihm über irgendwas Nebensächliches. Und wo ich gerade bei den Dialogen bin, die sind reinste... Scheiße. Als hätte man das Gefühl, es sei alles beabsichtigt. Die Story konnte mir auch nichts geben, da man relativ schnell dahinterblickt und nicht wirklich Sinn macht. Und im Jahre 2019 hauen einem Jump-Scares auch nicht vom Hocker, alles schon zig mal gesehen. Die Optik war hier und da schick, auch der Sound (die Soundabmischung dafür nicht). Ne für mich war das nix. Absolute Grütze.

    EDIT: Falls ihr wissen wollt, wie schlecht das Spiel wirklich ist, guckt euch dieses Video an: https://www.youtube.com/watch?v=szgw52DIwf4&t=169s (Ist zwar Satire, aber es erfüllt seinen Zweck).

    @Ὀρφεύς: Freut mich, dass du mit Control voll auf deine Kosten gekommen bist.

    Geändert von Rusk (19.09.2019 um 14:56 Uhr)

  3. #3383
    Gerade eben: Shadow of the Tomb Raider; PS4. Kurzweilig und unterhaltsam aber leider nicht so gut wie die Teile 1 und 2 der Remake-Trilogie. Dennoch sollte man, wenn man schon die beiden anderen Teile gespielt hat, nicht darauf verzichten.

    LG,
    Mike

  4. #3384
    The Legend of Zelda: Links Awakening (Switch)

    Habe das Spiel in drei Sitzungen durchgespielt. Ich hatte tatsächlich basierend auf meinen vielen Durchgängen der originalen Game Boy Version und dem einmaligen Durchspielen des DX Remakes für den Game Boy Color noch alles im Muscle Memory und konnte das Spiel so weg spielen. Von den neuen Sammelgegenständen haben mir am Ende fünf Muscheln und 11 Herzteile gefehlt, für die ich aber jetzt auch keine Muße habe nochmal auf Komplettierungssuche zu gehen. Denn von der Spielzeit (acht Stunden) hat mir das Spiel gerade genau in den Kram gepasst. Spielerisch ist das Spiel immer noch ein Traum, auch wenn es mit der heutigen (Zelda-)Erfahrung doch sehr leicht ist - was ich persönlich aber ok finde. Habe es mir natürlich zur Aufgabe gemacht, keinen Tod zu erleiden um das perfekte Ending zu erspielen. Und man, hat das Spiel mit der Endsequenz nochmal mit der Nostalgie mitten in mein Herz getroffen. Das Original war Anfang der 90er mein erstes Zelda und ich verbinde ganz bestimmte Erinnerungen damit. Es ist für mich wirklich ein perfektes Remake und auch heute noch ein nahezu makelloses Spiel.
    Musste mir am Ende fast ein Tränchen verpitschen.
    9,5/10
    Ca. acht Stunden Spielzeit.

    Edit: Sehe nur ich das, oder wurde sogar bereits sehr subtil das Remake zu der Oracle Serie im Spiel angeteasert?
    Die anrempelbaren Bäume mit Obst gab es im originalen LA nicht und sie stellen im Remake m.E. auch eine vollkommen vernachlässigbare Mechanik dar. Erst in der Oracle Serie wurde diese Mechanik originär hinzugefügt und erfüllten den Zweck, die sehr relevanten Samen ernten zu können. Warum wurde dieses Asset hier integriert? Würde zu Trolltendo durchaus passen

    Geändert von N_snake (26.09.2019 um 10:38 Uhr)

  5. #3385
    Zitat Zitat
    Edit: Sehe nur ich das, oder wurde sogar bereits sehr subtil das Remake zu der Oracle Serie im Spiel angeteasert?
    Die anrempelbaren Bäume mit Obst gab es im originalen LA nicht und sie stellen im Remake m.E. auch eine vollkommen vernachlässigbare Mechanik dar. Erst in der Oracle Serie wurde diese Mechanik originär hinzugefügt und erfüllten den Zweck, die sehr relevanten Samen ernten zu können. Warum wurde dieses Asset hier integriert? Würde zu Trolltendo durchaus passen
    Hm, ich glaube, du deutest da zuviel hinein. Um Samen in den Oracle-Teilen zu ernten, musste man die Bäume nicht anrempeln, sondern bloß sein Schwert einsetzen. Rempelattacke gibt es in den Spielen ja nichtmal... Was natürlich nicht heißt, dass Nintendo nicht vielleicht trotzdem Remakes der beiden Spiele plant.

  6. #3386
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Hm, ich glaube, du deutest da zuviel hinein. Um Samen in den Oracle-Teilen zu ernten, musste man die Bäume nicht anrempeln, sondern bloß sein Schwert einsetzen. Rempelattacke gibt es in den Spielen ja nichtmal... Was natürlich nicht heißt, dass Nintendo nicht vielleicht trotzdem Remakes der beiden Spiele plant.
    Konnte man nicht mit den Pegasus Samen die gleichen Aktionen durchführen wie in LA mit den Pegasus Stiefeln?
    Ich glaube alleine, da die Assets jetzt größtenteils stehen, sind Remakes von den Oracle Games durchaus möglich - zumal sich Links Awakening wie wahnsinnig verkauft.

  7. #3387
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Konnte man nicht mit den Pegasus Samen die gleichen Aktionen durchführen wie in LA mit den Pegasus Stiefeln?
    Ich glaube alleine, da die Assets jetzt größtenteils stehen, sind Remakes von den Oracle Games durchaus möglich - zumal sich Links Awakening wie wahnsinnig verkauft.
    Die Pegasus-Samen haben auf Knopfdruck einen Geschwindigkeitsschub verliehen, Link ist jedoch nicht nach vorne gestürmt, man konnte sich stattdessen für eine bestimmte Zeit schneller bewegen. Die Samen wurden tatsächlich mit dem Schwert eingesammelt, das mit dem Bäume anrempeln könnte natürlich auch ein Wink zu A Link to the Past sein. (ich würde mir jedoch dafür kein Remake wünschen ehrlich gesagt)
    Die Oracle Spiele waren mit Link's Awakening ja mechanisch praktisch identisch und auch graphisch hat man sich vielen der Assets bedient nur mit leichten Verbesserungen.

    Ich weiß nicht ob bei der Frage nach so einem Remake es eine Rolle spielt dass die Spiele damals von Capcom erstellt wurden. Zudem waren diese Spiele auch ziemlich eigen mit ihrem Passwort Feature, wo man bei beiden Versionen eine erweitere Geschichte, sowie Geheimnisse erhält abhängig von der Spielreihenfolge , sowas wird man wohl in der Form nicht mehr bringen können. Wenn dann sollten sie es zusammen als ein großes Spiel herausbringen und obendrein noch ein Oracle of Weather dazu packen damit Farores Part auch erfüllt ist, meintwegen können sie dann dieses Passwort-Feature ditchen und lieber 3 Kampagnen in einem großen Spiel anbieten die man frei nach Wahl durchspielt und deren Geschichte man abhängig von der Reihenfolge in der man sie spielt beeinflusst. Würde für mich auch einen guten Kompromiss zwischen Remake und neuen Zelda-Spiel liefern. Denn wirklich originelle klassische Einzelspieler Zeldas aus der von oben Ansicht gab es ja jetzt auch schon lange nicht mehr, Remakes dafür zu Hauf.

  8. #3388
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob bei der Frage nach so einem Remake es eine Rolle spielt dass die Spiele damals von Capcom erstellt wurden.
    Das spielt keine Rolle, die Rechte liegen zu 100% bei Nintendo. Wurden ja auch schon via Virtual Console re-released. Beispielsweise auf dem DS.
    Zudem hat Nintendo nur eine Lizenz "verliehen" so dass eine Auftragsarbeit angefertigt wird. Damit gibt man aber keine Rechte ab.

  9. #3389
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Das spielt keine Rolle, die Rechte liegen zu 100% bei Nintendo. Wurden ja auch schon via Virtual Console re-released. Beispielsweise auf dem DS.
    Zudem hat Nintendo nur eine Lizenz "verliehen" so dass eine Auftragsarbeit angefertigt wird. Damit gibt man aber keine Rechte ab.
    Naja ich hatte da eher in eine andere Richtung gedacht, vielleicht wollen sie einfach kein Remake dazu machen weil es von keinem Nintendo EAD Team entwickelt wurde. Ich weiß zwar nicht wer die treibenden Personen zwischen solchen Vorhaben sind, aber Japaner haben manchmal gewiss so ihre Eitelkeiten und bevorzugen vielleicht eher eine Herausgabe der "First-Party" Titel.

  10. #3390
    Control (Xbox One X)

    Grundsätzlich fand ich das Spiel sehr unterhaltsam. Die abgedrehte Story, die deutlich von SCP, Lovecraft und King inspiriert zu sein scheint, hat mir gefallen. Die Metroidvania Spielwelt gefiel mir auch, jedoch bin ich der Meinung, dass man hier mehr Varianz aus dem alten Haus hätte herausholen können, da gerade die Thematik von interdimensionalen (Zeit-)reisen prinzipiell ein unerschöpfliches Setup an Szenarien zulässt.
    Auch das Kampfsystem fand ich sehr spaßig, jedoch gab es hier m.E. einige wirklich frustige Momente (der Kampf gegen Ende, wo man diese Sauger lösen muss hat mich in der Endphase wirklich auf billigste Art und Weise einige Leben gekostet). Insgesamt fand ich das Spiel richtig gut und hoffe, dass der zweite DLC den Weg für ein Alan Wake 2 ebnet, mit ein wenig mehr Feintuning (auch auf der One X gab es lange Ladezeiten und einige wirklich massive Slowdowns, auf die ich in der Regel sehr unempfindlich reagiere) hätte das Spiel großartig werden können. So reicht es für mich "nur" für eine...

    8/10
    Spielzeit ca. 15 Stunden

  11. #3391
    Astral Chain

    Gestern Abend nach knapp 22 Std. beendet.
    Platinum Games hat hier ein mächtig durchgestyltes Videospiel erschaffen, womit ich an sich gut unterhalten wurde.
    Ich mag den Soundtrack, die wirklich coolen Fights, den Stil und die Handlung hat einen ordentlichen Ansatz.
    Leider wird die Handlung von saublöden Charakteren getragen, die dafür sorgen, dass es bereits beim zuschauen wehtut.
    Ein stummer Protagonist der am Ende dann doch sprechen kann, der mehr Ausdruck durch sein Zwilling erhält ist noch schlechter, als der übliche stumme Protagonist.
    Wenn dann sogar ganze Dialoge mit ein Kopfnicken abgesegnet werden, kann ich wiederum nur mit den Kopf schütteln.
    Gleichzeitig lässt man unzählige Fragen unbeantwortet, die Nebenmissionen sind direkt nach Control ein riesiger Haufen Scheiße und manche Orte werden ständig wiederholt.
    Bleibt ein Spiel, womit ich rein vom Gameplay her die reinste Freude mit hatte (und was sind einige Endgegner cool geworden) mir aber für eine Fortsetzung eine stärkere Handlung & besser geschriebene Charaktere wünsche, denn da schlummert noch reichlich ungenutztes Potenzial.

    Geändert von Ὀρφεύς (01.10.2019 um 22:16 Uhr)

  12. #3392

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    The Messenger (US PlayStation 4)
    Hatte mir das Spiel blind gekauft als es bei Limited Run Games angeboten wurde (die haben es aber auch nur zusätzlich mit anderem Cover vertrieben), denn davor hatte ich es gar nicht auf dem Schirm. Hatte es dann vor ca. zwei Wochen kurz angespielt und dann liegen lassen. Am Donnerstag hatte ich es dann mal richtig angefangen zu zocken und meine Fresse, war das Spiel genial. Zuerst ist es total linear und man denkt, dass es doch recht kurz ist. Und kaum hat man den Endboss besiegt, geht das Spiel weiter... und wird dann plötzlich zu einem Metroidvania (über dass sich das Spiel auch nicht lustig macht). Danach wird es eigentlich mit jedem neuen Gebiet nur noch geiler und der Shopkeeper ist der Hammer. Das Spiel war daher wirklich von der ersten bis zur letzten Minute einfach genial. Heute habe ich dann auch ein New Game+ angefangen, um die letzten Trophies für die Platin zu holen (die ich schließlich auch bekommen habe).

  13. #3393
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    The Messenger (US PlayStation 4)
    Hatte mir das Spiel blind gekauft als es bei Limited Run Games angeboten wurde (die haben es aber auch nur zusätzlich mit anderem Cover vertrieben), denn davor hatte ich es gar nicht auf dem Schirm. Hatte es dann vor ca. zwei Wochen kurz angespielt und dann liegen lassen. Am Donnerstag hatte ich es dann mal richtig angefangen zu zocken und meine Fresse, war das Spiel genial. Zuerst ist es total linear und man denkt, dass es doch recht kurz ist. Und kaum hat man den Endboss besiegt, geht das Spiel weiter... und wird dann plötzlich zu einem Metroidvania (über dass sich das Spiel auch nicht lustig macht). Danach wird es eigentlich mit jedem neuen Gebiet nur noch geiler und der Shopkeeper ist der Hammer. Das Spiel war daher wirklich von der ersten bis zur letzten Minute einfach genial. Heute habe ich dann auch ein New Game+ angefangen, um die letzten Trophies für die Platin zu holen (die ich schließlich auch bekommen habe).
    Dass man nichts im Vorfeld weiß, hilft wohl den Überraschungseffekt den das Spiel dann als Metroidvania bietet, leider bekommt es das nur ziemlich mäßig hin wie ich finde. Bei mir war es dann eher umgekehrt, mir hat das Spiel am besten gefallen als es linear war.
    Für ein Metroidvania ist die Spielwelt im Großen und Ganzen nicht verzahnt genug, selbst mit teleportieren bewegt man sich weite Strecken horizontal fort, Erkundungsreize bieten sich dabei wenige, da bestimmte Sachen erst ab einen bestimmten Storyfortschritt an Bedeutung gewinnen oder die Collectibles nicht wirklich interessant sind. Insgesamt gibt es nicht viel was man in der Welt finden kann, dafür aber wahnsinnig viel zu latschen. Dass man ab dem Zeitpunkt durch die vielen Upgrades überpowered ist hilft dem Ganzen auch nicht viel. Durch die wenigen neuen Gebiete die man finden kann (und die konfuserweise auch wieder linear sind) rauscht man nur noch so durch, insgesamt sehr viel weniger Anspruch als noch zu Beginn des Spiels. Daher hätte es mir wohl persönlich besser gefallen, wenn sie diese Level irgendwie noch ins Hauptspiel integriert hätten, aber die Entwicklung zum Metroidvania ausgelassen hätten.
    Der Ladenhüter war aber tatsächlich verdammt witzig (nur hat er ab dem Wechsel zum Metroidvania ebenfalls keine neuen Sätze mehr zu sagen, das kommt auch noch dazu)

    Geändert von Klunky (07.10.2019 um 13:20 Uhr)

  14. #3394

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    @Klunky

    Nach Beendigung des kompletten DLC kann man im New Game+ (welches mit jedem Durchgang schwerer wird) den DEAL abschließen. Dadurch wird man zwar 3x stärker, jedoch bedeutet ein Fall in einen Abgrund oder wenn man zerquetscht wird das sofortige Game Over. Das Save Game bringt in dem Fall dann nichts, da man dann vom Beginn des Spiels an anfangen muss. Im normalen New Game+ (ohne den Deal) kann man aber auch Game Over gehen, falls man den Greed Demon nicht vorab bezahlen kann.

  15. #3395
    The Legend of Zelda: Link's Awakening für NSwitch; Ich muss gestehen, dass ich weder das Original noch die Color Version gespielt habe. Dennoch habe ich mich mal auf die guten Kritiken verlassen und das Spiel ausprobiert. Ich bin wirklich sehr angetan von der bunten Welt, den tollen Elementen und Mechaniken und der Kurzweiligkeit des Spiels. Was mich am meisten gestört hat, war die Framerate. Keine Ahnung was da schiefgelaufen ist, aber das Spiel ruckelt leider viel zu oft und wirklich extrem merklich. Normalerweise bin ich da nicht so pingelig aber in dem Ausmaß, hemmt es den Spielspaß schon deutlich. Vor allem in Kämpfen. Wenn man Schaden, der eigentlich locker vermeidbar wäre, nur deshalb erleidet, weil's so hängt, ist das einfach nur nervig. Trotzdem ist das Spiel, alles in allem, echt toll und super gelungen. Würd's mir definitiv nochmal kaufen!

    LG,
    Mike

  16. #3396
    Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX

    Es ist jetzt schon das 3. Mal dass ich mir einen Teil aus dieser mittelmäßigen Action-Plattformer Reihe gekauft habe und ich kriege jedes Mal so ziemlich die gleiche witzlose Erfahrung geliefert, mit ner cringy Animu Story, pathetischem J-POP, uninspirierten Leveldesign und nem Gameplay was darauf aus ist dass man den Gegner damage tanked bevor man selbst drauf geht. Warum ich mir das jedes mal erneut antue liegt wohl daran dass mich der Stil stets an Mega Man Zero erinnert und ich wohl einfach nostalgisch werde.

    Im Prinzip richtet sich das Spiel wohl eher an eine Highscore-Fraktion, die Gegnermaßen und recht simpel gestalten Level sind so ausgerichtet dass man theoretisch zwischen Checkpoints das ganze Level in einer Combo abschließen kann und das ist auch gar nicht so schwierig mit den zig Zusatz-Gimmicks die einen das Spiel verpasst, wie einen Schild der automatisch Projektile abwehrt, automatisches Gliden, einen Mid-Air Dash der in 6 Richtung und über das gesamte Areal möglich ist.
    Anstatt wie in Mega Man die Gegner in klassicher Manier abzuschießen, dashed man zuvor gegen Gegner um sie für bestimmte Zeit in einen Lock On festzuhalten, danach werden alle Projektile, sowie "Ex-Waffen" (also "Robot Master" Waffen) automatisch gegen den Gegner gefeuert. Gerade bei Bossen sorgt das dafür dass man sie kurz andashed, deren Schwäche ausnutzt und gleichzeitig Dauerfeuer betreibt, das Lock-On muss zwar regelmäßig erneuert werden, aber über Zielen muss man sich keine Gedanken machen.

    Abseits dessen gibt es noch einen ziemlich unnötigen Super Angriff der über den gesamten Bildschirm geht und den man, wenn man nicht aufpasst, versehentlich auslösen kann. Der Angriff ist bei den Bossen so stark dass man damit ein Drittel und somit meistens ihre letzte Kampfphase überspringen kann, diese haben ebenfalls derlei Angriffe, doch deren Pattern ist einfach so unfair gestaltet dass man viele Angriffe beim ersten Mal gar nicht vorher sehen kann, das führt dann zu Trial & Error, zumindest solange man nicht mit Prevasion arbeitet.

    Prevasion ist dabei eine passive Fähigkeit die dafür sorgt dass man nicht wirklich getroffen wird, stattdessen zieht ein Trefer die Ressource zum dashen leer, erst danach wird man wirklich getroffen. Das Ding ist nur, wenn man 2x die Richtungstasten nach unten drückt, lädt man seine Munition ruck-zuck automatisch wieder auf. Man kann sich ja denken was das bedeutet, selbst das Spiel sagt einem zu Beginn dass man damit quasi unbesiegbar ist.
    Das ist übrigens keine Neuheit dieses "Prevasion" gab es bereits in allen 3 Teilen, dort wusste ich damals nicht mal wie man es ausschalten kann, weil es recht versteckt über ein vorausgerüstes Item im Ausrüstungsmenü passiert. Heißt also viele Spieler werden gar nicht bemerken dass sie das Spiel von Anfang an im "Billo-Modus" spielen. Aber auch ohne Prevasion macht man Bossen viel zu viel Schaden. Man kann jeden ereldigen ohne sich jemals mit ihren Pattern auseinandersetzen zu müssen. Ich habe wirklich den ganzen unnötigen Kram ausgeschaltet bis auf das automatische Leveln (das kann man auch nicht ausschalten) und trotzdem war der komplette Spieldurchgang ein Witz. Da will ich gar nicht erst wissen wie das ist wenn man alle Vorteile nutzt.

    Für eine Highscore Jagd muss man sich in dem Spiel durchaus anstrengen, bleibt dann die Frage ob einen das wirklich motiviert, mich konnte es jeden Falls nicht vom Hocker reißen. Gibt zwar noch ein paar extra Challenges gegen Ende, wo man tatsächlich mal knackigere Versionen der Bosse bekämpft, aber ab da hatte ich dann keine Motivation mehr, lasst mich das Spiel gefälligst von Anfang an so spielen.
    Immerhin bietet es vom Content her selbst wenig fluff, 7 Hauptlevel, 1 Endlevel, Boss-Rush Streckung (muss man natürlich auch nicht hintereinander besiegen), ein Interludiums-Boss und 1 Endboss.
    Alles sehr geradlinig man ist in 2-3 Stunden durch, sofern man die cringy Dialoge mitließt und dann hat man alles gesehen.

    Insgesamt also wieder dasselbe durchschnittliche Erlebnis und diese "High-Customizable Difficuly" Schiene zieht bei mir nicht. Man muss sich schon wahnsinnig einschränken wenn man hier ein forderndes Spielerlebnis heraus bekommen möchte und wenn man mal bedenkt wie kurz das Spiel eigentlich ist, hätte ein höherer Schwierigkeitsgrad - aber dafür auch besser telegraphierte Attacken - durchaus nicht geschadet.

  17. #3397
    Hab heute am Vormittag gemeinsam mit meiner Freundin "Luigi's Mansion 3" beendet. Ab dem Moment, wo man Fluigi bekommt, hat sie mich unterstützt. War wirklich sehr lustig. Echt toll umgesetzt und liebevoll gestaltet! Gerne noch ein vierter Teil!

    LG,
    Mike

  18. #3398
    Death Stranding

    Hab‘s seit heute durch. Nach anfänglicher Skepsis erachte ich es als „gutes“ Gesamtwerk. Bin somit wohl einer der wenigen, die es weder hassen noch vergöttern (die ersten sechs Stunden musste ich mich allerdings sehr zum Weiterspielen zwingen). Es hat mE Stärken, es hat mE Schwächen, es litt sehr unter dem äußerst fragwürdigen Creator (dessen Narzismus am Ende nochmal hart kickt und echt nochmal einen faden Beigeschmack für mich hinterlässt), es klaut narrativ sehr viel quer durch die Popkultur und es hat wirklich eine tolle Technik. Eine knappe 8/10 für mich.
    Gespielt habe ich es auf der Pro, gebraucht habe ich rund 35 Stunden.

  19. #3399
    Gerade eben: Luigi's Mansion 3. Wow, definitiv ein heißer Anwärter für das Spiel des Jahres 2019. Die 12 Stunden, die ich dafür gebraucht habe, waren von Anfang bis Ende durchgehend unterhaltsam und nicht eine Sekunde langweilig. Für mich gab es keine einzige "Downtime", weil ich immer irgendwo was gefunden habe oder zerstören konnte, was mich immer reichlich mit Goodies überschüttet hat. Jeder einzelne Raum hat irgendein Geheimnis, einen Witz oder interessante Mechanik, die es zu enträtseln gilt. Und jeder dieser Räume sieht absolut genial aus - jeder Zentimeter ist mit irgendwas gefüllt. Man kann mit wirklich allem interagieren, und alles löst irgendwo eine Reaktion oder einen Effekt aus. Ich hab lang kein Spiel mehr mit so viel Polish gespielt. Technisch ist das Spiel ebenfalls makellos. Die Grafik ist wirklich hammermäßig, und das Lighting hat mich vom ersten Moment an umgehauen. Als ich zur Ebene mit der Pyramide gekommen bin (ist das wirklich noch ein Hotel? ), musste ich mal laut "geil!" sagen, als ich DEN SAND EINER KOMPLETTEN WÜSTE WEGSAUGEN KONNTE. Alles in Echtzeit, alles physikalisch korrekt. Wenn ich gepustet habe, konnte ich sogar Hügel bauen, die ich hochrennen konnte! Noch dazu hab ich einige Male laut gelacht, nicht zuletzt beim Boss in der Disco, bei dem Luigi trotz Panikattacken im Takt der Musik mit den Fingern schnipst.

    Ne, war total geil, echt. Hatte zwischendurch immer überlegt, ob mich Bloodstained mehr umgehauen hat, aber Luigi's Mansion war durchweg tight und hatte so viele kleine Details, dass, wenn in den nächsten 30 Tagen nichts erheblich Besseres mehr kommt, dieser Titel wohl zu meinem Spiel des Jahres 2019 gekürt werden wird.

  20. #3400
    Moons of Madness

    Bekommt von mir mit großer Wahrscheinlichkeit den Horror-Award 2019.
    Aus den erwarteten 4 Stunden für MoM wurden am Ende 10 Stunden, da ich nicht müde wurde jede Ecke zu durchkämmen und wollte alles entdecken, da so spannend.
    Man hat sich hier sehr von Lovecraft inspirieren lassen und deren kosmischen Horror praktischerweise direkt auf'n Mars befördert.
    Fast keine Kämpfe, eine Handlung die einige Fragen offen lässt, viel Text und nur wenige Schocker, doch genau das Richtige im kalten Oktober, als ich es kurz vor Halloween gezockt habe.
    Selbst ein Resident Evil 2 Remake konnte mich Anfang des Jahres nicht so fesseln.

    Trine 4

    Endlich ein neues Trine und der erste Ableger mit einer brauchbaren Handlung, wenn auch komplett auf Märchen-Niveau.
    Ansonsten wird nichts neu erfunden.
    Es ist Trine und man hüpft, rätselt & kämpft sich gut 14 Stunden lang durch die Kapitel.
    Dabei schaut Trine 4 bemerkenswert schön aus.
    Habe exakt das bekommen was ich erwartet habe und hätte gerne in zwei Jahren dann Teil 5, danke.

    Concrete Genie

    Concrete Genie erzählt eine kindgerechte Geschichte über Mobbing, die ich zwar gerne etwas ausführlicher (oder kompromissloser) gesehen hätte, aber so wie diese abgeliefert wurde, geht das völlig in Ordnung.
    Die ersten drei Stunden sind für ein 8 Stunden langes Game leider etwas zu eintönig ausgefallen, dafür glänzt es mit einen sehr coolen Look.
    Man bekommt hier ein günstiges und unglaublich kreatives Action-Adventure mit cleveren Ideen, welches mich ein wenig an Okami erinnerte.

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