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Thema: gerade durchgespielt #9

  1. #3261
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    So, ich breche Dead Cells mal soft ab. Ich hab den Endgegner jetzt so knapp ~10 mal versucht und bin nicht bereit, die Zeit reinzustecken, die da mit ziemlicher Sicherheit noch nötig wäre (hatte ihn vielleicht ein- oder zweimal gerade so auf die Hälfte gehauen). Es war aber ein großartiges Spiel, und durch die Blueprints, die Zeittore sowie den Zufallsfaktor gibt es durchaus ordentlich Motivation, eine Menge Runs zu machen. Der Anstieg des Schwierigkeitsgrads am Ende war mir dann trotz allem zu heftig – was irgendwie lustig ist, weil ich bei der ersten Begegnung mit dem Endgegner noch echt froh war, mal was Roguelike-esques zu spielen, dass gegen Ende nicht völlig trivial oder unangenehm wird. xD' Offensichtlich ist es schwierig, da eine gute Balance hinzukriegen. ^^
    Und ich will auch nicht ausschließen, dass ich nochmal zurückkehre, aber jetzt ist die Luft erstmal raus. So oder so vollste Empfehlung für dieses Spiel!
    Ich habe gerade Darkest Dungeon abgebrochen. Das Spiel ist too stronk, sogar auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad mit allen Assist-Modi an. Das Spiel war von Anfang an ein "uphill battle", alles darin verschwört sich gegen einen. Die Gegner sind zu hart, der RNG mag die rechte Seite des Schlachtfeldes lieber als die linke und der Blutfluch ist unaufhaltsam, sodass irgendwann alle Helden infiziert sind und dadurch 90% der Missionen nicht mehr machbar sind, weil der Fanatiker jetzt darin umherstreift und einfach ein totaler Hurensohn ist. Die Charaktere kriegen sie ja sogar außerhalb der Kämpfe nur aufs Maul. Ständig haben die neue Krankheiten oder werden wahnsinnig.

    Nicht mal die Level 3-Dungeons kriege ich reibungslos über die Bühne, weil dauernd irgendein Mist passiert, wodurch ich den Dungeon abbrechen und die Leute in die Klinik packen muss und jetzt wieder nicht die passenden Leute für diese Mission in der Hinterhand habe. Und dann klaut mir so ein Vogel auch noch mein Equipment! Eben habe ich mich mal an die erste Quest vom Hauptdungeon gewagt. Meine Party wurde kurz vor dem Bossraum ausradiert - jetzt habe ich vier Level 6-Helden weniger. Und die einzige Möglichkeit, wieder an welche zu kommen, ist eben, die anderen aufzuleveln und es dann noch mal zu versuchen. Da ich keine Ahnung habe, wie viele Versuche ich für vier (!) Quests im Hauptdungeon brauche, geschweige denn, wie viele Helden ich wieder auf Level 6 bringen müsste, habe ich mir gedacht, dass ich dafür eigentlich gar keine Zeit habe. Eigentlich fand ich das Spiel echt gut, aber ein paar Sachen sind einfach maßlos übertrieben. Vielleicht hätte ich ohne den Crimson Court-DLC spielen sollen. Das hätte den letzten Dungeon aber auch nicht einfacher gemacht. Keine Ahnung - ich geb auf.

    Ich bin nicht mal wirklich sauer auf das Spiel. Ich bin einfach nicht gut genug. *shrug* Hut ab vor denen, die es geschafft haben.

  2. #3262
    VA-11 Hall-A



    Argumente:
    – chilliges, sehr eigenes Gameplay, in dem man in sich durch Dialoge klickt und in aller Ruhe Drinks mixt, die den Verlauf der Handlung seicht beeinflussen
    – Cyberpunk World Building ganz ohne Exposition Dumps, aber mit vielen coolen Seltsamkeiten; hält das Interesse wach, ohne sich in den Vordergrund zu schieben, unterstrichen von Optik und unaufdringlicher Musik
    – wahnsinnig alltägliche, bodenständige, lebendige, positiv schamlose und trotz allem mitreißende Dialoge, angereichert mit SEHR gutem Humor; fühlt sich für mich NICHT so an, als wäre es von einem Mann geschrieben, was im Sinne der Protagonistin gut ist (obwohl es scheinbar durchaus von einem Mann geschrieben ist )
    – ungewohnt organisches Raster an Charakteren; ein paar sind zentral, ein paar kommen öfter vor, ein paar nur einmal; ein paar kennt die Protagonistin schon (teilweise sehr gut), ein paar sind neu; es fühlt sich wirklich an, als würde man in einer Kneipe bedienen
    – ebenso organisch: Struktur & Pacing! "Slice of Life" im besten Sinne, aber mit seichten Höhepunkten und ohne das Gefühl, viel zu verpassen (obwohl man einiges verpassen kann)
    – guter Katzenhumor!
    – guter Gurkenhumor!
    – wahrscheinlich der unzugänglichste Name unter den mir bekannten Videospielen; dass es nicht HART gefloppt ist, spricht sehr deutlich für das Spiel!

    Fazit:
    Vollste Empfehlung, wenn man offen für Ungewöhnliches ist! 10 Stunden hab ich gebraucht, also auch eine angenehme Länge.

  3. #3263
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    – wahrscheinlich der unzugänglichste Name unter den mir bekannten Videospielen.




    Kann ich aber auch vollends empfehlen

  4. #3264
    Habe die Tage Spiderman durchgespielt und platiniert.
    Das Spiel hat mega Laune gemacht, hat eine tolle Story, die Charaktere sind klasse getroffen und selbst Steuerung und Kampfsystem sind mir nicht (wie bei vielen anderen Spielen) auf den Nerv gegangen.
    Jetzt warte ich eigentlich nur noch auf den DLC "Die Stadt, die niemals schläft"

  5. #3265
    Rakuen (Steam)


    Ich bin mir überhaupt nicht sicher, wie ich das Spiel finden soll. Auf der einen Seite ist es ein nettes storybasiertes Spiel mit einem wirklich guten Design und ein paar starken Momenten, auf der anderen Seite ist es stumpfer Kitsch mit rangetakertem Gameplay. Die erste Hälfte hat mir das Spiel so überhaupt nicht gefallen, weil mir die Inszenierung einfach zu billig erschien. Mit der netten, bunten Fantasiewelt konnte ich auch nichts anfangen, da sie sich genauso verhält, wie man es erwarten würde. Prinzipiell verhält sich alles nach einem vorhersehbaren Schema, was echt schade ist, da das Spiel echt gut geschrieben wurde und eine sehr stimmige Atmosphäre besitzt. Das Spiel will einem von Anfang an vermitteln, dass es ein emotionales Erlebnis wird, bleibt aber die ganze Zeit in einem langweiligen 08/15 Muster, während die Gameplay-Passagen viel zu weit ausgedehnt werden und der Spielerfahrung nichts positives hinzufügen.

    Trotzdem sind mir die Augen zwei mal etwas feucht geworden, eben weil das Spiel doch ganz schön sein kann. Nur weiß ich nicht, obs die Stunden, in denen ich das Spiel echt schlecht fand, wieder ausgleicht. Vermutlich nicht.

    Geändert von Byder (08.10.2018 um 13:23 Uhr)

  6. #3266
    SteamWorld Dig war gut! Nettes kleines Roguelight-Puzzle-Spiel für ein paar Stunden zwischendurch. Macht süchtig, aber man kommt auch schnell durch. Das Setting hat das nötige Minimalmaß an Charme, und am Ende hat mich die "(Minimal-)Story" sogar nochmal überrascht. ^^ Nice!

    Den zweiten spiele ich auch irgendwann noch.

  7. #3267
    Life is Strange 2 Episode 1 und mächtig angetan.
    Dürfte mit 4,5 Stunden sogar die längste Life is Strange Episode gewesen sein die ich kenne.
    Sean und Daniel wachsen einen schnell ans Herz, der Soundtrack perfekt wie eh und je und die Story hat deutlich mehr Wucht, eben weil man alle Konsequenzen tragen muss und nicht schnell die Zeit zurückspulen kann.
    Die Situation der beiden Brüder ist gelinde gesagt Scheiße und sich um den kleinen Bruder kümmern packt mich mehr als die problembelastete Freundin zu retten.
    Besonders die vielen Entscheidungen, die sich sehr schnell bemerkbar machen und diese tolle Bleistift-Optik im Menü oder zweier Wölfe, die die Brüder darstellen, sofern eine Entscheidung getroffen wird, haben mir wahnsinnig gut gefallen und freue mich schon riesig auf Episode 2.

    Wenn mich etwas gestört hat dann

    Geändert von Ὀρφεύς (12.10.2018 um 11:54 Uhr)

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