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Thema: gerade durchgespielt #9

  1. #3041
    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Ist V3 wirklich der letzte Teil? T_T
    Wer weiß. Aber wenn sie noch einen Teil machen, dann kann das ruhig ein richtiges Reboot mit einem neuen Konzept sein. Dreimal hintereinander ähnliche Spiele zu entwickeln (mit einem Shooter zwischendurch) reicht ja eigentlich.

    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Jack, wie fandest du Kapitel 4 in V3? Die zweite Hälfte empfand ich schon als ziemlich krass als Kokishi Gonta zusammengeschrien hat und Gonta nur noch ein Häufchen Elend war. Die beiden Sprecher hatten ganze Arbeit geleistet, dass man beim Zuhören ein mulmiges Gefühl hatte. Kokishi hat den Fall ja praktisch selber gelöst. Man musste ja nichts mehr machen. Ich fand Kokishi als interims Bösewicht besser als Nagito weil er vollkommen wahnsinnig war ^^

    Geändert von ~Jack~ (06.10.2017 um 23:55 Uhr)

  2. #3042
    (Motherfucking) God Hand



    11/10

  3. #3043
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Und für mich ist die Reihe auch nicht dumm, höchstens manche Charaktere. Sie ist halt nur extrem absurd (und extrem Anime) und nimmt sich trotz ihrer Thematik nur selten ernst. Da muss ich mein Hirn nicht für abschalten.
    Vermutlich sehen wir das einfach zu verschieden. Für mich sind auch viele Anime Plottwists "dumm" (man könnte es sicher auch eleganter formulieren, aber ich bleibe mal dabei^^), in dem Sinne, dass sie nur Sinn ergeben, wenn man einfach bestimmte (Anime Tropes) als wahr annimmt und eben nicht mehr nachfragt. Wobei ich natürlich weiß, dass ich mich da ein wenig aus dem Fenster hänge, weil weder V3 gespielt noch dieses Spin-Off Game oder den Anime gesehen, daher *kann* natürlich noch Zeug erklärt werden. Ein Beispiel ist aber, dass ich finde, dass der gesamte Charakter von Junko nur schlecht funktioniert. Man muss es einfach als "das ist/war so" annehmen, wenn man den Erzählungen glaubt. Finde diese auch als "Endboss" von Teil 1 und 2 unpassend, weil ich ihren "Plan" komplett nicht ernst nehmen kann und da ein paar asspulls dabei sind. Generell find ich vieles, was mit der "Despair" zusammenhängt, nicht nachvollziehbar.



    Dazu: Danganronpa 2
    Würde sagen, dass mir Teil 2 sogar mehr Spaß gemacht hat als 1. Kann natürlich daran liegen, dass ich den ersten Teil schon kannte und man bei Spielen dieser Art immer nen gewissen Verfall beim erneuten Durchspielen hat. Es könnte auch der Grund sein, dass ich mich hier tatsächlich nur mit Leuten angefreundet habe, die nicht bereits in den ersten paar Kapiteln den Löffel abgeben (genauer war Chiaki die einzige, mit der ich volle Punkte hatte und die gestorben ist^^) und ich den Endcast daher gar nicht mal so übel fand. Die Verhandlungen kamen mir länger (und die Morde teilweise komplizierter) vor, was ich als positiv werten würde.
    Aber mal detailierter:

    Der Anfang von Teil 2 ist Gold. Richtig lustig und sehr interessant gemacht. Sobald Monokuma auftaucht wird es erstmal sehr ähnlich zu Teil 1, aber mit einem weniger interessanten Szenario. Wobei letzteres sicher geschmacksabhängig ist. Finde das Szenario von einer Gruppe, die in einem Gebäude eingesperrt ist, inherent interessanter, als auf einer Insel eingesperrt zu sein. Hatte auch das Gefühl, dass sie in Teil 1 mit dem, was da war, mehr angefangen haben als mit der großen Insel in 2. Werde die Eindrücke mal in Spoilerkästen packen, damit das hier nicht zu lang aussieht (obwohls das ist ).




    tl;dr: Insgesamt fand ich das Spiel spaßiger als Teil 1, aber würde dennoch den ersten bevorzugen. Das Szenario in der Schule ist IMO dichter als das auf der Insel und fand auch, dass die Story dort besser strukturiert wurde. Teil 2 hat gute Gameplay Neuerungen und der Cast ist ziemlich übedreht, aber auch sehr unterhaltsam. Fälle waren zwar komplizierter als in Teil 1, der Mörder wird einem vom Spiel aber teilweise schon vor der Verhandlung auf dem Silbertablett serviert. Ending war einerseits ziemlich awesome, andererseits (für mich) enttäuschend.

    Geändert von Sylverthas (10.10.2017 um 22:19 Uhr)

  4. #3044
    @ Sylverthas: Du solltest dir jetzt den Danganronpa 3 Anime (Future und Despair Arc abwechselnd) anschauen. Der spielt direkt nach den Ereignisen von DR2 und ist für die Hauptgeschichte rund um Danganronpa und der Hopes Peak Academy unglaublich wichtig. Beendet die Geschichte meiner Meinung nach sehr zufriedenstellend und es werden so gut wie alle Fragen aus den beiden Visual Novels beantwortet. Pflichtmaterial! (Dazu meiner Meinung nach auch sehr gut und überhaupt nicht zu vergleichen mit der lieblosen DR1 Anime Adaption).

    Geändert von StarOceanFan (10.10.2017 um 20:30 Uhr)

  5. #3045
    Stimmt wenn man den Abschluss der Hopes Peak Saga sehen möchte, sollte man es sich anschauen. Für mich hat es ein wenig das Mysterium der Tragödie kaputt gemacht, wenn man vorher DR0 (Light Novel) gelesen hat, wo mehr Cleverness und Psychospiele an der Tagesordnung stand, als.... das was im Anime genutzt wird. XD

    Manche Folgen sind aber recht gut.

    Die Reihenfolge der Folgen sind:Future 1, Despair 1, Future 2, etc. Immer abwechselnd, sonst werden Twists vorgegriffen.^^

    Geändert von Ninja_Exit (10.10.2017 um 20:39 Uhr)

  6. #3046
    Das klingt ja so, als würde V3 ne recht eigene Story erzählen? Und wie passt das Spin-off Game dann hier rein?

    Danke für den Rat, werde mich dann mal nach dem Anime umsehen :]

    Geändert von Sylverthas (10.10.2017 um 21:35 Uhr)

  7. #3047
    Die Frage kann man nicht Spoilerfrei beantworten. Aber Kodaka hat V3 erstellt um sich von der Hopes Peak Saga zu lösen.

    Es geht viel mehr um die Natur des Mörderspiels und was es aus einem macht. Deswegen sind in V3 die Exekutionen "unangenehm" und "Brutal' während in Teil 1 und 2 noch irgendwie viel "So kann jemand sterben?!" Zeug kam.

    Dennoch, du wirst mit dem Wissen aus Teil 1 und 2 viel mehr Spaß haben und manche Anspielungen verstehen.^^

    Jetzt auch nachdem ich das Spiel im Nachhinein betrachte, finde ich das V3 "in sich rund" ist. Alles macht am Ende auf seltsamerweise sinn und jeder aus dem Cast hat seine Screentime.

    Und in den Verhandlungen gibt es 2 neue Mechaniken, die die Dynamik und die Atmosphäre steigern.

    Spielmechanik Spoiler (Kannst du ruhig lesen, ausser du willst nicht wissen was man während der Verhandlung nun machen kann. Wird aber in Kapitel 1 recht schnell enthüllt und ist standart in jeder Verhandlung )

    Mechanik 1: Lügen: Man kann nun statt einer Truth Bullet nun eine "Lie" Bullet in die Runde werfen.

    Manchmal muss man lügen, weil sich die Diskusion sonst im Kreis dreht aber es gibt geheime Routen während der Verhandlung die absolutes Chaos in die Verhandlung bringen können. Eine alternative Route sozusagen.


    Mechanik 2 : Split-Opinion:
    Während der Verhandlung bilden sich manchmal 2 Lager. Sobald Monukuma merkt es gibt stress, aktiviert er den Modus und je nachdem wo man steht muss man die andere Seite von seiner Theorie überzeugen.


    Und Hangmans Gambit ist diesmal erträglich.^^

    @Spin Off:

    Dangan Ronpa AE ist ein Third Person Shooter und spielt zwischen Teil 1 und 2. Man spielt Makotos Schwester und kämpft sich durch die Tragödie. Ziemlich brutales Spiel aber die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten hat mir gefallen.

    Ich mochte das Spiel, kann aber verstehen, dass es eher weniger Fans hat. ^^

    Geändert von Ninja_Exit (10.10.2017 um 22:08 Uhr)

  8. #3048
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Das klingt ja so, als würde V3 ne recht eigene Story erzählen?
    Wurde so scheinbar auch beworben und tut es quasi auch ... bis es dann einige der größten Twists der Vorgänger spoilert. Deswegen würde ich halt niemanden raten damit anzufangen.
    Another Episode und den Anime braucht man dafür zwar nicht, aber da sieht man halt noch ein bisschen mehr von der Welt außerhalb der Mörderspiele. Von daher würde ich zumindest ein Let's Play von Another Episode empfehlen. Ist auch für den Anime relevant ... so ein ganz klein wenig.

  9. #3049
    Mag wer einen Danganronpa-Thread aufmachen oder mir einen bestehenden verlinken, sodass ich den halben Thread da reinschieben kann?

  10. #3050
    Die Suchfunktion spuckt bei mir keinen eigenen Danganronpa-Thread aus. Da müsste einer erstellt werden. Hat das Zeit bis Morgen Nachmittag?

    Dann würde ich einen erstellen.^^

  11. #3051
    Super Metroid auf dem SNES Mini.
    Joah. War mal wieder gut

  12. #3052
    Boktai 2: Solar Boy Django

    Was bin ich froh wenn ich den 3. Teil wieder auf dem Emulator spiele. Das mit dem Solarsensor war zwar eine nette Idee, aber in Umsetzung absolut fürchterlich, ständig muss man das Spiel unterbrechen und draußen bei hellsten Sonnenschein sich irgendwo hinpflanzen während zahllose Passanten vorbei kommen und einen (wahlweise) schief angucken. Noch dazu kommt es dass der Solar Sensor auf dem GBA SP ungünstig platziert ist, weswegen man den Gameboy-Bildschirm immer flach nach unten neigen muss, sieht total dämlich aus. Aber ansonsten würde man wohl ohnehin bei hellsten Wetter draußen, nichts auf dem BIldschirm erkennen können. Und das Spiel zwingt einen wirklich ständig dazu immer die Sonne dabei zu haben für zahlreiche "Rätsel" in der Umgebung. Da hilft es auch nicht viel dass man seine Solarenergie auf eine Bank deponieren kann und dafür Zinsen bekommt, selten ist es die fehlende Munition die einen behindert, sondern einfach die Solaranzeige an sich, die einen beim weiterspielen hindert.

    Also ergo, es ist nichts was man eben so mal am Abend oder in der Nacht anmachen kann um eine Runde zu spielen. Allein deswegen hat sich das eigentlich kurze Spiel so sehr geschlaucht.

    Geändert von Klunky (14.10.2017 um 13:44 Uhr)

  13. #3053
    Hab als Kind gerne den ersten Teil gespielt. Auf dem GBA geht das auch viel besser, der hat ja eh keinen beleuchteten Bildschirm und man muss den nicht komisch neigen, um Sonne abzukriegen. Bei Regenwetter natürlich trotzdem doof. Aber das Konzept an sich mag ich immer noch. Den zweiten Teil habe ich aber nie gespielt und würde es heute wohl auch nicht mehr tun.

  14. #3054
    Nu, ich hab mich in den Wintertagen für die Boktai-Teile mit Sensor immer unter eine Infrarotlampe gesetzt (gibts auch für normale Lampenfasungen).
    Oder wenn das nicht möglich war war dreckig mit AR-Codes gecheated um den Lichtlevel zu regulieren ^^"

  15. #3055
    The Witch's Isle ist ein nettes kleines Adventure, das ich auf einer Busfahrt durchgespielt habe. Man kann den absolut größten Teil des Spiels kostenlos und ad-frei spielen, erst gegen Finale werden sie dann aufdringlicher (und ganz ehrlich, die 1-2€ ist das Spiel LOCKER wert). Die größten Pluspunkte für mich sind die leicht schaurige, ruhig-nostalgische Atmosphäre und der überschaubare Umfang mit angenehmem Schwierigkeitsgrad. Ich musste nur ganz am Ende etwas nachgucken, aber durchaus hin und wieder ein bisschen herumüberlegen. Einiges zu entdecken gibt es auch. Die Story ist sehr minimalistisch erzählt und hat durchaus ihre spannenden Momente.

    Sproggiwood ist ein Roguelight für Roguelight-Fans, die sich nicht zu viel Stress antun wollen. Tut, was es soll, aber nachdem ich den Endgegner einmal durch hatte, war es dann auch wieder gut. Komischer Humor teilweise.

  16. #3056
    Kid Icarus: Uprising

    Habe sehr lange damit gewartet und es dann für gut 10 Euro bei ebay ergattert.
    Eigentlich ein sehr lustiges Spiel, dessen Hauptspiel man gut in unter 10 Stunden durchspielen kann, aber für meinen Geschmack war es recht abwechslungsarm.
    Fast jedes Kapitel spielt sich gleich und die Steuerung war sehr gewöhnungsbedürftig.
    Unterm Strich bleibt ein ganz nettes Spiel und eine Reihe die man hoffentlich fortsetzt, da der Engel Pit jede Menge Potenzial hat.

    Assassin's Creed Chronicles

    Mein erstes AC nach 4-5 Jahren und die Kulisse der drei Kapitel ist traumhaft und die Stellen, wo man vor irgendwas davon laufen und/oder ausweichen muss konnten gut unterhalten.
    Nur das war es dann schon mit den positiven Punkten.
    Die Geschichte ist Mist und wirkt die Reihe auf mich mittlerweile so, als ob Ubisoft gar nicht mehr weiß was man erzählen soll, aber Hauptsache AC lebt weiter.
    Außerdem waren für meinen Geschmack viel zu viele Szenen dabei, wo man in Sekundentakt krepiert, Stichwort Panzer oder ganze Räume mit Wachen, dessen Bewegungen man erst studieren muss, doch dank Zeitlimit geht das nicht, weswegen man immer und immer wieder von vorne anfangen muss.
    Der größte Kritikpunkt sind aber die vielen Bugs.
    Wie schlampig kann ein 2D Spiel noch sein? Und dann von einer Hausnummer wie Ubisoft. Little Big Planet 3 war ähnlich schlimm.
    Das Spiel ist abgestürzt, Wachen die regelmäßig Meldung am Telefon machen müssen reagieren plötzlich gar nicht mehr und die Mission wiederholt sich deshalb ständig oder der Protagonist fällt ins bodenlose und bleibt so nur noch ein Neustart.
    Die Reihe kann für die nächsten 5 Jahre gerne bleiben wo der Pfeffer wächst.

    Geändert von Ὀρφεύς (15.10.2017 um 12:03 Uhr)

  17. #3057
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Kid Icarus: Uprising

    Eigentlich ein sehr lustiges Spiel, dessen Hauptspiel man gut in unter 10 Stunden durchspielen kann, aber für meinen Geschmack war es recht abwechslungsarm.
    Fast jedes Kapitel spielt sich gleich[...]
    Der Punkt wundert mich doch ein wenig, da ich genau des Gegenteil empfunden habe, klar das Core-Gameplay bleibt an und für sich gleich, doch wie die Level aufgebaut sind ist doch wirklich jedes mal etwas anderes. Klar die Struktur aus Flug- und Bodenpassagen hätte man ein wenig aufbrechen können. (wird es glaube ich nur an 2 Stellen) aber jedes Level für sich hat doch ein völlig eigenes Thema und der Plot wurde dynamisch gestaltet dass sich die Ausgangslange stets verändert. So wechselt mehr als einmal im Spiel die gegenwärtige Hauptbedrohung
    Dazu gibt es massig Gegnertypen die alle ihre Eigenheiten besitzen und beim Leveldesign kommen in gesunden Intervall immer wieder neue Gameplayelemente und kleine Auflockerungen rein. Man denke da nur an Pandoras Labyrinth, die Stelle wo man mit Magnus spielt, Phophoras Wolkentempel der Part an dem die Aliens angreifen, das Wagenrennen, Level 9, oder oder oder...

    Ich schätze aber auch dass ich das Spiel ein bisschen anders gespielt habe als du. Da ich schließlich am Ende so um die 80 Stunden da drin verdaddelt habe und sehr häufig Level in immer intensiveren Schwierigkeitsgraden wiederholt und stets meine Ausrüstung optimiert habe. (dabei habe ich die Story so lang gestreckt wie es mir möglich war)
    Ich finde gerade dann lernt man viele kleine Nuancen zu schätzen, jedes Level ist seine eigene kleine Probe für sich, man will schließlich nicht sterben da sonst der Schwierigkeitsgrad automatisch heruntergestuft wird.

    Von den vielen Humor und liebevollen Details ganz zu schweigen.

  18. #3058
    Die Level und Gegner waren durchaus abwechslungsreich, aber bei knapp 10 Stunden Spielzeit werden die Flug- und Bodenpassagen irgendwann eintönig, da die sich 25x wiederholen.
    Vielleicht hätte ich es anders empfunden wenn jeder Abschnitt noch größer gewesen und/oder man einige Rätsel eingefügt hätte.
    Ob das dann noch ein Kid Icarus wäre kann ich nicht beurteilen, da mir nur Uprising bekannt ist, aber vielleicht kommt eines Tages eine Fortsetzung raus.

    Geändert von Ὀρφεύς (15.10.2017 um 14:47 Uhr)

  19. #3059

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Diablo 3 - Reaper of Souls: Ultimate Evil Edition (UK PlayStation 4)
    Eigentlich hatte ich das Spiel Anfang des Jahres zusammen mit einer anderen Person begonnen, die sich aber seit Monaten keine Zeit mehr genommen hat. Daher habe ich das Spiel am Freitag alleine und von Anfang an gestartet und bin - nachdem ich den Sonntag intensiv dafür genutzt habe - am Sonntag auch mit dem echt mickrigen Abspann "belohnt" worden. Ich werde mit West-RPGs einfach nicht warm, wie ich dieses Mal auch wieder festgestellt habe (obwohl mir Baldur's Gate: Dark Alliance vor fast 16 Jahren zusagte). Abseits der Story-Dialoge habe ich nahezu alles an Gequatsche übersprungen, weil es mich nicht interessiert hat. Zudem ist das Spiel auf "Normal" ziemlich einfach, da man mit den richtigen Skills alles platt machen kann. So war wirklich kein Boss ein Problem, da meine Demon Huntress mit "Dauerfeuer" ein mehr als geniales Skill erhalten hat und mit "Hass"-Regeneration ist das schon dem CPU gegenüber unfair. Lange Rede, kurzer Sinn: Man kann das Spiel durchspielen, muss es aber nicht.

  20. #3060
    Divinity: Original Sin 2



    Nach über knapp 70h habe ich schlussendlich das Ende erreicht und mein Verdacht, den ich in den ersten Spielstunden habe, wurde vielfach bestätigt: Das Spiel ist einfach ein Meisterwerk seinesgleichen geworden. Larian Studios hat mit Teil 2 ihren Vorgänger stark übertroffen und ihn allen belangen besser gemacht, wo es nur geht. Der Humor wurde deutlich zurückgeschraubt, die Handlung ernster, die Technik ausgereifter und das Gameplay in vielen Belangen verbesert wo es nur geht.

    Die Story braucht leider einige Stunden bis sie in Fahrt kommt, genauer gesagt geht's nach dem ersten Akt so richtig los. Das Spiel entwickelt einen immensen Suchtfaktor nach Loot, Story und Erkundung, dass viele Stunden wie im Flug vergehen und man vom Bildschirm nicht mehr wegkommt. Neben der Story, die ich sehr gelungen finde, ist auch die Spielwelt 1A. Die ungewöhnliche große Freiheit, die dieses Spiel bietet trifft man auch selten in anderen Vertretern dieses Genres. Man kann wirklich fast alles ausprobieren und das Spiel reagiert darauf bzw. zeigt seine Wirkung. Hin und wieder war es too much für mich und musste ab und zu in der Komplettlösung nachschlagen, aber spielerisch hat es den Spielspaß nicht gemindert. Die wirkliche schönen Umgebungen und Landschaften laden einen zum Erkunden ein, selbst mich als einen Spieler der nicht jeden Quadratmeter abläuft hat es stark gereizt die Füße in die Hand zu nehmen und durch die malerischen Landschaften zu watscheln. Die sehr stimmige und hervorragende Grafik tut ihr übriges. Viel Negatives gibt's an dieser Stelle nicht zu berichten, für ein Koloss wie Divinity: Original Sin 2 gab es keine Crashes oder andere gravierende Bugs. Ich konnte lediglich eine (!) Nebenquest nicht abschließen, aber sei's drum. Auch mit der Controller-Steuerung kam ich sehr gut zurecht, das Spiel ist für große Bildschirme (ich habe auf einen 42 Zoll Bildschirm gezockt) optimal konfiguriert (größere Schriften usw.). Die Begleiter fand ich super geschrieben, normalerweise entwickle ich selten eine Bindung zu NPC's, aber mit der Zeit als man immer mehr und mehr in deren persönliche Geschichte hineingezogen wurde, wurde es besser und intensiver. Die sehr guten Sprecher und geschriebenen Dialoge leisten einen großen Beitrag dazu.

    Die taktischen Kämpfe machten auch sehr viel Spaß, aber nur solange man mit den Gegner mithalten konnte. Zu beginn des Spiels, wo ich kaum Gear hatte, war es mehr nervig als spaßig Kämpfe zu bestreiten. Erst im Finalbattle, der verdammt schwierig war, bekam ich wieder meine Probleme in den Kämpfen, ansonsten war der Spielfluss sehr angenehm und ich steckte nie wo stundenlang fest.

    70h für ein Spiel sind nicht wenig, aber es wäre noch Luft für mehr gewesen. Langsame Spieler, die regelrecht in Spielwelten versinken und jedes Buch lesen und Stein umdrehen, können locker 100h schaffen. Ich habe jede Minute in diesem fantastischen Spiel genossen, es hat meine Liebe zu diesen isometrischen Spielen und allgemein fürs Zocken wieder stark entfacht. Für mich war das Spieljahr 2017 bisher eher mau, einzig Hellblade fand ich gut. Aber dann kommen die Belgier mit diesem famosen Rollenspiel und katapultieren es unter meine Top 3, wo es neben The Witcher 3 und Dragon Age Origins einen warmen und gemütlichen Platz innehat. Für Fans dieses Genres kann ich dieses Spiel nur wärmstens empfehlen, und auch jene die für Fantasy und Co etwas übrig haben: Spiel dies Spiel und lässt euch nicht vom Stil abschrecken. Für mich ist Divinity: Original Sin 2 mein bisheriges Spiel des Jahres geworden und eines der besten Rollenspiele ever.

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