Schöner Review einer tollen Scheibe. Ich fand die ersten 2 Scheiben von Subway genial die dritte lala und habe Sie dann aus den Ohren verloren. Mit Bastard haben Sie mich wiedergewonnen. Eine starke Scheibe.
Schöner Review einer tollen Scheibe. Ich fand die ersten 2 Scheiben von Subway genial die dritte lala und habe Sie dann aus den Ohren verloren. Mit Bastard haben Sie mich wiedergewonnen. Eine starke Scheibe.
--Ich trage gerne schwarz, genauso ist auch die Farbe meiner Seele bzw. PUFF,PUFF!!
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Mir gefällt die Review auch gut. Allerdings habe ich immer noch starke Probleme "In der Stille" und "Wehe Stunde" auseinander zu halten- und das obwohl ich die Platte schon ne zeitlang habe und rauf und runter gehört habe![]()
Ich hab sts inzwischen mehr oder weniger abgehakt. Da kam seit "Hochzeit" nichts alzu tolles mehr und ich hab auch meine Zweifel, dass sich das mit dem neuen Album ändern wird. Bastard ist besser als der schwache Vorgänger, aber alles andere als wirklich überzeugend. Halbwegs solide würde ich sagen. Gut, dass sich die Band vorgenommen hat nach der nächsten Scheibe eine längere Auszeit zu nehmen, vielleicht bringt's ja was.
Zwei Anmerkungen zum Review:
"Das wären allem voran bratende Gitarren ohne Ende; „Bastard“ – so der Name des neusten Schützlings – fällt als erstes vor allem durch seine ungewohnte Härte und Nähe zum Metal auf."
Ungewohnt? Es ist nicht so hart wie der Vorgänger und schon gar kein Vergleich zum brachialen Engelskrieger, welches ein reines Metal-Album ist.
"überragenden Texte von Eric Fisch"
Die Texte sind nachwievor von Bodenski (allerdings auch zwei Lieder in Zusammenarbeit mit Frau Schmidt und Ingo wenn ich mich recht entsinne) und für sts-Verhältnisse etwas enttäuschend.
Ansonsten kann ich nicht viel zum Review sagen, weil ich deine Meinung nicht teile.
Wie dem auch sei, ich freu mich erheblich mehr auf das neue Album von Eric Fish, das hoffentlich im Sommer erscheint, der hat mich bislang noch nie enttäuscht.![]()
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Hmmm, diese Bezeichnung habe ich für "Engelskrieger" häufiger gehört/gelesen, kann sie aber keinesfalls nachvollziehen. Denn wenn ich die Songs von "Engelskrieger" mit "Bastard" vergleiche, finde ich auf Letzterem deutlich mehr Metalanteile - was wohl vor allem auch am Mix liegt, der die Gitarren mehr in den Vordergrund rückt. Auf "Engelskrieger" klingen die - meiner Meinung nach - ein wenig seltsam und alles andere als "brachial".
"Engelskrieger" wird als reines Metalalbum bezeichnet, da Subway to Sally auf die Violine komplett verzichtet hat. Aber ich stimme Trigaram zu; ich finde " Meine Seele brennt" härter als alles was auf "Engelskrieger" ist. "Vodoo", "Die Trommel", "Das Hohelied" sind weitere Beispiele dafür. Ich finde die Riffs der Gitarren von "Engelskrieger" im Vergleich zu die von "Bastard" softer.
--Auf der Reise zu den Inseln werden wir das Schiff anpinseln
...und währ die Erde eine Scheibe wir segelten glatt übern Rand...
Geändert von Sakurazukamori (02.02.2009 um 15:04 Uhr)
Das kann ich wiederum absolut nicht nachvollziehen. Bastard hat "nur" 4-5 härtere Stücke, und da sind meistens viele melodische Phasen eingebaut. Das gabs auf EK kaum. Kann sein, dass die Gitarren bei Bastard härter klingen, hab beides lang nicht mehr gehört, aber im Gesamten würde ich EK da doch als wesentlich härter einstufen. Und wenn das kein Metal ist, was soll es dann sein? Sts hat ja inzwischen schon so einige Genres durch, aber EK ist mMn das, wo der Begriff Metal am ehesten passt. Das neue würde ich eher als eine Gothik-Metal Mischung mit Folkelementen bezeichnen. Im Prinzip das, was sie auch auf Hochzeit und Herzblut gemacht haben (allerdings mit mehr Folk- und Mittelalterlichen Einflüssen) nur halt viel schlechter.
Die Violine hört man eigentlich fast durchweg auf EK, meistens erklingt sie allerdings dezent im Hintergrund. Das Violinenspiel gefällt mir sogar sehr gut auf EK, weil es halt in den richtigen Passagen dominanter wird und da gut zur Geltung kommt.Zitat
@Kaday: Hochzeit gefällt mir einfach nicht. Herzblut war wieder wesentlich besser und Engelskrieger fehlte mir die Violine einfach. Die Untermalung empfinde ich als zu wenig, da gefällt mir der Kurs von Subway to Sally von Nord Nord Ost und Bastard schon viel besser. Gerade mit den beiden Alben haben sie meiner Meinung nach die goldene Mitte getroffen, welches hoffentlich auch mit Kreuzfeuer (27.3.) weitergeführt wird. Da ist einfach die perfekte Mischung zwischen den Riffs und den Folkelementen.
--Auf der Reise zu den Inseln werden wir das Schiff anpinseln
...und währ die Erde eine Scheibe wir segelten glatt übern Rand...
Moment mal eben:
Nur weil ein Lied melodisch ist, heißt das nicht, dass der Stil nicht "Metal" sein kann; bestes Beispiel hierfür stellt ja das gesamte Genre des Melodic Death Metals dar. Eine äußerst engstirnige Einstellung, wenn du im Metal keine Melodien zulassen willst
Weiterhin frage ich mich, wenn das neue Album von Subway To Sally dir nicht wirklich Metal genug ist, warum nennst du das dann "Gothic Metal"? oô
Tja, das ist halt geschmackssache. Ich will keine goldene Mitte zwischen EK und Herzblut, sondern einfach eine Fortsetzung des Stils von Herzblut, oder sehr gerne auch eine goldene Mitte zwischen Herzblut und Bannkreis/Foppt den Dämon oder noch besser Herzblut und MCMXCV, weil die beiden letzteren meine Lieblinge von sts sind. Am schönsten wäre das noch gewürzt mit der überragenden textlichen Qualität der EK-Platte.Zitat von Sakurazukamori
Das erste hab ich doch niemals behauptet.
Das war nur auf den Vergleich zu EK bzgl. der Härte bezogen. Und glaub mir, melodische Passagen sind mir im Metal grundsätzlich ziemlich wichtig, sonst würde ich nicht soviel Metalcore hören.
Bei Sts gefällt es mir auf den neuen Alben, so wie es da ist, einfach nicht wirklich. Ich will lieber ein neues Herzblut...
Und bei dem anderen meinte ich, dass auf EK einfach die Bezeichnung "reines" Metal, sprich, dass ich da im Gegensatz zu den anderen Alben kein spezielles Subgenre sehe, am besten zutrifft. War bissl schwammig formuliert.
Kurz gesagt: du willst, dass die Band wieder das macht, was sie vor 15 Jahren schon mal gemacht hat, weil dir das Neue (= die Weiterentwicklung als Musiker/Künstler) nicht gefällt.
Na ja, "Gothic Metal" kannst du aber zu "Bastard" auch nicht sagen; denn viel eher als "Engelskrieger" zeigt "Bastard" keinerlei Affinität zu diesem Genre.
So kam deine Aussage aber an
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Eher vor 10-12 Jahren, aber ja, sonst hätte ich das schließlich auch nicht geschrieben. Sts war mal meine Lieblingstruppe, das ist aber schon einige Jahre her, weil ich mit dem neuen Stil (auch wenn auf den neuen Scheiben hin und wieder ein hervorragendes Stück drauf ist wie z.b. Feuerkind, Seemannslied, Fatum oder In der Stille) weitestgehend nicht mehr viel anfangen kann (das alte Zeug hör ich natürlich noch sehr gern). Meinetwegen dürfen sie auch was ganz anderes machen, solang es mir zusagt.![]()
Da ich aber genau weiß, dass das nicht passieren wird, hab ich die Band, wie schon zu Beginn gesagt, mehr oder weniger abgehakt. Darf gern derjenige hören, dem es gefällt...
Wie würdest du das Genre denn sonst benennen? Gerade Umbra ist doch ein gutes Beispiel für ein Lied aus der Gothic Ecke...Zitat
Was denn nun schon wieder? Dass das jetzt nicht mit sts zu tun hat, ist mir klar, war nur nebenbei erwähnt.Zitat
Schwachsinn.
Es ist düster, ok. Es ist melodisch, ok. Damit enden auch die Berührungspunkte zum Gothic Metal. Wenn du richtigen Gothic Metal hören willst, höre dir Paradise Lost oder Moonspell an. Subway To Sally sind Metal mit folkloristischen Elementen, auch wenn letztere im Laufe der Jahre mal mehr, mal weniger im Vordergrund waren.
Es ist nichts Bestimmtes; nur halt der Punkt, dass gerade ein Genre wie Metalcore genannt wird, wenn es um Melodie geht, anstatt zum Beispiel Melodic Metal
Aber das ist eine ganz andere Baustelle, die nichts mit Subway To Sally zu tun hat![]()
Genres sind sowieso für Pussies. Für mich gibt es nur zwei Genres:
- Gute Musik.
- Scheißmusik.
Problem solved. Vielleicht sollten wir alle Reviews auf diese zwei Genres anpassen auf der Homepage?
Zum Album selbst? Die Höchstwertung hätte ich persönlich niemals vergeben. Für mich ist "Bastard" auf einer Stufe mit "Nord Nord Ost" - was es deutlich besser macht als das fast komplett grauenvolle "Engelskrieger" aber deutlich hinter "Herzblut" oder "Hochzeit" anstehen lässt. Ordentlich, gut gemeint und sicher auch ein wenig massentauglicher - aber mir zu Unfolkig![]()
Höchstwertung hätte ich ebenso nie im Leben vergeben. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich das Album nur einmal gehört hab, um zu schauen, was eine meiner ehemaligen Lieblingsbands so macht. Und ich fands nicht gut. Seit NNO haben die aber eh irgendwie meinen Respekt verloren.![]()
Jaman, ich hab "Bastard". Hör's grad durch und es is derbe geil 8)