Hier gibt es eine neue Beschreibung des Jump Festa Trailers, hört sich recht interessant an.
Deshalb werden die Teams, die Final Fantasy entwickeln, ja auch seit geraumer Zeit ausgetauscht: FFVIII war von Product Development Division Nummer 1, FFIX afair (zumindest zum Teil) von Division 2, FFX (und X-2) wieder von Division 1, FFXI von Division 3, FFXII von Division 4 und XIII demnächst erneut vom ersten Produktionsteam. Die Teams, die so lange nicht an einem Final Fantasy arbeiten, haben ja dann ggf. genug Zeit, um ein paar neue gute Ideen zu sammeln ^^
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwann aufgrund von kreativer Ermüdung Schluss wäre. Zumal besagte Teams auch für sich genommen einem ständigen Wandel unterliegen. Bis auf die ersten paar Teile fürs NES gibt es kein Final Fantasy, an dem in allen Bereichen genau die gleichen Leute mitgearbeitet hätten. Damals haben sie noch versucht, zumindest die wichtigsten Schlüsselpositionen gleich bleiben zu lassen, inzwischen werden die aber wohl ganz bewusst geändert, wenn ein Team erneut an einem FF arbeitet, und auch immer wieder neue Mitarbeiter eingestellt, um für genug Abwechslung zu sorgen und frischen Talenten eine Chance zu geben.
Innere Stärke schön und gut, mich hat aber genervt, wie sie sich nach Außen hin verhalten hat. Und da war sie schon sehr naiv und einfach gestrickt, viel mehr noch als beispielsweise Garnet aus IX. Und wenn Yuna nicht hilfsbedürftig wäre, dann hätte sie wohl kaum ständig so viele Leibwächter in Form von der Party um sich herum, hmZitat
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Ja, aber wie gesagt wurde schon oft genug bewiesen, dass auch relativ viele Charaktere größtenteils sehr gut ausgearbeitet sein können, das hat auch schon Square damals gezeigt. Also so um die neun oder zehn Figuren in der Party, die auch für die Story von Bedeutung sind, sind schon machbar. Mit acht wäre ich aber vielleicht auch schon zufrieden -_^Zitat
Es kommt natürlich immer drauf an, was man aus den Leuten macht. Wenn sie es so regeln, wie ich das unten in diesem Beitrag beschrieben habe, dann würden auch fünf bis sieben völlig ausreichen. Nur leider wird das heute kaum noch so gemacht.
Dann sind heute die Erwartungen der Spieler imho zum Teil eher hinderlich bzw. übertrieben hoch. Es gab schon ewig keine "Bonus"charaktere mehr in FF, die einiges zu dem Spiel beitragen könnten, sowohl spielerisch, als auch was die Welt und die Story angeht. Und sei es nur, dass die ganzen Fans selbst darüber spekulieren können, wenn einer dieser Charaktere mal nicht so gut ausgearbeitet ist.
Wenn es diesen inneren Kern von wichtigen Storyfiguren gibt, die für sich genommen schon genug überzeugen, dann haben ein paar mehr optionale oder temporäre Charas meiner Ansicht nach genausosehr ihre Existenzberechtigung. Zur Not gerne auch einfach mit Gästen in der Party, die man aber selbst im Kampf steuern können sollte. FFXII ohne die drei Gäste wäre jedenfalls ein ganzes Stück weniger interessant gewesen.
Ich hab ja auch nicht von der vordergründigen Handlung, sondern von der Hintergrundgeschichte gesprochen. Ist ja klar, dass ein optionaler Chara, der erst vergleichsweise spät im Spiel auftaucht, weniger intensiv in das Geschehen eingebunden ist. Aber was früher passiert ist, mit den Turks, Sephiroth, Hojo und Lucretia, da könnte Vincent kaum eine größere Rolle spielen und ist in der Hinsicht auch wichtiger als manch anderes Partymitglied. Das macht ihn meiner Meinung nach schon irgendwie zu einer Schlüsselfigur. Auch wenn es nur eine Handvoll Szenen sind, in denen mit ihm etwas interessantes passiert, sind diese doch aufschlussreicher als doppelt so viele Szenen von anderen Figuren.Zitat
Und dass er ziemlich still ist, weil er so sehr auf Coolness getrimmt wurde ... okay. Aber er sagt immernoch mehr und interessantere Dinge als beispielsweise Kimahri aus FFX, wenn er denn mal spricht.
Hä? Ich habe davon gesprochen, dass es völlig gegen den Trend der letzten Jahre geht, Abschnitte einzubauen, in denen ganz bewusst einzelne Charaktere ins Rampenlicht gerückt werden. Das war so richtig zuletzt in FFVI und VII so, später auch noch ein wenig in FFIX, aber nicht mehr in dem Ausmaß. Auch trifft das nicht nur auf Final Fantasy zu, in RPGs generell hat das stark abgenommen, eine Handlung so aufzubauen. Da erwarte ich aus gutem Grund keine Offenbarung von dem Team, das insbesondere für FFVIII ("Wir kommen alle aus dem Waisenhaus!"), X ("Wir sind auf einer Pilgerreise und scheren uns nicht um die Vergangenheit, wobei ohnehin nicht wirklich eine vorhanden ist!") und X-2 ("Schaut nur, wie viel Haut wir zeigen können, ohne tatsächlich nackt zu sein!") verantwortlich war, alles Spiele, die anders an die Sache herangegangen sind. Schon klar, neues Spiel, neues Glück. Doch auch in XII war Fehlanzeige.Zitat
Und so etwas vermisse ich schon sehr. So etwas wie Red im Cosmo Canyon. Dieser Abschnitt hatte so gut wie gar nichts mit der Hintergrundstory zu tun, aber hat den Charakter sehr vertieft und ihm und dem Handlungsort mehr Profil gegeben. Oder in FFVI, wie die Stadt Thamasa so eng mit dem Schicksal von Strago, Relm und Clyde (Shadow) verknüpft ist. Auch ohne die vordergründige Geschichte voranzutreiben, machen diese Teile eines Spiels die Figuren und Locations erst richtig magisch. Wenn es für einen Großteil der Party solche Momente gab, und in IV, VI und VII gab es einige davon, dann schaut man hinterher ins Menü und muss sich nicht denken "Ach ja, so ein Haufen von Helden, mit dem außer diesem Abenteuer hier nie wirklich etwas interessantes passiert ist ...", sondern man erinnert sich an all die einzelnen Geschichten, die man mit ihnen durchgemacht hat und wie weit es die Persönlichkeiten auch weiterbringen konnte.
Was das für mich so toll macht ist nicht einfach, dass man einen Einblick in die Vergangenheit von den Mitgliedern der Party erhält, sondern dass die anderen Helden, von denen viele persönlich vielleicht gar nichts mit der Geschichte der Figur, um die es geht, zu tun haben, mit dazu beitragen, dass diese Vergangenheit ruhen kann und die Probleme besagter Figur gelöst werden. Erst mit der Hilfe der ganzen Truppe geht es vorwärts. Das schweißt das Team wie ich finde stärker zusammen als es die meisten wichtigen Storyszenen tun können.
Viele alte Spiele bauten sogar so stark darauf auf, dass nicht viel Haupthandlung übrig bliebe, würde man diese eher persönlichen Charaktergeschichten einfach subtrahieren. So soll es ja auch nicht unbedingt sein. Nur genau das ist es, was FFVI und VII für mich storymäßig so verdammt gut gemacht hat: Es gibt im Grunde genommen zwei unterschiedliche Handlungsebenen. Die eine spielt sich eher im Inneren der Figuren ab und dreht sich mehr um deren persönliche Probleme und Vergangenheit, bei der anderen geht es in diesen Beispielen grob gesagt darum, das Imperium und Kefka bzw. Shinra und Sephiroth aufzuhalten. Aber die beiden Ebenen sind nicht voneinander getrennt sondern beeinflussen sich gegenseitig.
DAS ist für mich ganz großes Storytelling, und davon hatte FFX und XII leider nicht mehr allzu viel.
Da ich so etwas aber schon ewig nicht mehr in einem aktuelleren RPG erlebt habe, ist meine Zuversicht eben auch alles andere als groß, dass sie es in XIII endlich mal wieder so genial hinbekommen. Das soll nicht heißen, dass die Story nicht ggf. auch anderweitig überzeugen können wird.
Keine Ahnung, was an diesem Standpunkt jetzt nicht vertretbar sein soll.
Das hat mich in X sehr gestört. Was damals noch eine Rückblende wert gewesen wäre, wird hier nur noch in zwei oder drei kurzen Dialogszenen abgehandelt. Echt schade. Aus der Geschichte von Wakkas Bruder hätte man jedenfalls auch mehr machen können.Zitat
Ich dachte eigentlich, dass das Uncanny Valley sich in erster Linie auf möglichst realistische Charaktere beziehen würde und der Effekt gerade durch Phantasiegestalten vermindert wird, die ja gar nicht so real wirken sollen.
Und ob es eine westliche Vorliebe ist möchte ich nicht beurteilen. Jedoch fallen mir eine ganze Menge Konsolen-RPGs ein, in denen es nichtmenschliche oder wenigstens nur menschenähnliche Figuren in der Party gibt. Für FF wäre das ja auch alles andere als neu, und als sie in FFVI, VII, IX, XI und teilweise X und XII davon Gebrauch gemacht haben, hat mir persönlich das sehr gut gefallen. Also finde ichs schon etwas schade, wenn es das in XIII nicht gibt, denn wirklich viel hätte nun auch nicht dagegen gesprochen :-/

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