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  1. #2
    Tja, das stimmt. Im Moment ärgert mich da wirklich ein bisschen was, da ich vor allem in dieser Generation das Gefühl habe, dass mehr Rück- als Fortschritte gemacht wurden (bis jetzt jedenfalls).

    Mal schauen, was mir spontan einfällt und was du noch nicht erwähnt hast :


    -Rushing

    Ich hoffe, das fällt nicht unter Nostalgie, aber ich habe derzeit das Gefühl, dass die Entwickler einen meistens durch die Stories im Spiel hetzen und sich keine Zeit mehr nehmen, um auf die Charaktere und die Welt einzugehen.
    So ist es zum Beispiel schön, dass man in Infinite Undiscovery so viele Charaktere zur Auswahl hat, aber man hätte sich da vielleicht nicht auf die pure Masse konzentrieren, sondern die wichtigeren besser ausarbeiten sollen. Ähnlich ist es bei Lost Odyssey: Eigentlich mag ich die Charaktere von Letzterem, allerdings habe ich auch hier das Gefühl, dass sich bei den In-Game Dialogen eher auf das nötigste beschränkt wird.
    Vielleicht wird das mit dem Fortschreiten dieser Generation ja besser, aber im Prinzip ist sie ja auch schon über 3 Jahre alt...
    Das alles mündet auch in die...

    -Endgame-Krankheit

    Auch bei dieser hoffe ich, dass es nicht eher unter Nostalgie fällt, aber man kennt das ja: Man spielt sich durch ein langes Rollenspiel und freut sich traditionell schon auf das gewaltige Finale, welches sich meist in Sachen Dramatik und Spannung vom Rest des Spiels abhebt.
    Tja, aber auch hier habe ich in letzter Zeit eher das Gefühl, dass man gegen Ende einfach nur "schnell fertig" werden wollte. Final Dungeons werden immer kürzer, uninteressanter und auch die Abspänne kamen mir bisher nicht wirklich erfüllend vor. Oder...liegt es an mir?

    -Backstory-Krankheit

    Das ist auch so eine Sache, die mir vornehmlich bei J-RPGs aufgefallen ist (und nicht nur bei den aktuellen): Sie erschaffen eine Welt bzw. ein Universum und stützen diese/s selten mit ausreichendem Hintergrund, der diese Welt bzw. Umgebung nachvollziehbar und glaubwürdig erscheinen lässt. Wenn dieser dann vorhanden sein sollte, ist er meist sehr abstrakt und man kann sich schwer damit identifizieren.....schwierig zur erklären, wie ich es genau meine. ^^
    Einzige Ausnahmen die mir da derzeit einfallen, wären vielleicht Final Fantasy 12, da das Bestiary ja auch einige Einträge zu Ivalice beinhaltet und zum Teil Xenosaga.

    -Randomencounter!

    Okay, ich geb's zu: Dieser Trend geht momentan steil bergab. Und das ist auch gut so, denn mehr als ein typisch-japanisches Traditionsrelikt aus Urzeiten sind die Zufallskämpfe nicht. Nichtsdestotrotz werden selbst heutzutage immernoch mal ein/zwei RPGs eingeworfen, die sich dadurch bei mir selbst in den Abgrund drängen. Die heutigen technischen Möglichkeiten machen Zufallskämpfe einfach überflüssig und es gibt einfach keinen Grund mehr, wieso ich meine Gegner nicht wenigstens im Voraus sehen können sollte, bevor ich mich in den Kampf stürze. Soetwas zerstört vor allem den Spielfluss und den Erkundungsspaß an einem RPG.
    Aber wie gesagt, sie nehmen zum Glück momentan sehr ab. Umso tragischer sind die wenigen Gegenbeispiele wie Lost Odyssey oder zum Beispiel die Final Fantasy-Remakes für den DS. Sie alle hätten mit einer zeitgemäßen Überarbeitung wesentlich besser bzw. nervenschonender sein können, als sie es jetzt sind.


    Das kam mir jetzt so spontan in den Sinn. Beruht wie gesagt alles auf meinen Empfindungen.
    Geändert von The Judge (12.01.2009 um 11:50 Uhr)

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