Das Problem allerdings ist, dass das Thema an sich nichts hergibt. Es gibt keinen erkennbaren direkten Zusammenhang zwischen manifestem Gewaltverbrechen und dem Konsum von Gewaltsimulationen. Ohne Auslassungen kann man das Thema überhaupt nicht verkaufen.Zitat
Die Sache mit den TV-Sendungen sollte dir als Filminteressierter eigentlich selbsterklärend sein. Das hat ebenfalls weniger mit Wahrheit als mit guter Filmrhetorik zu tun. Und mit Medientheorie. Wenn man sich nicht ein bischen mit Photographie auseinander gesetzt hat, wird es einem schleierhaft bleiben, warum den photographischen Medien der höchste Grad an Realitätswiedergabe zugeschrieben wird. Es liegt weniger an den Zeitungen und dem Fernsehen, als an den Konsumenten, wenn solcher Stuß unwidersprochen angenommen wird.
Goethe ist auch so ein Problem. Kein Lehrer ist manns genug, euch zu sagen dass der Mann sein Leben lang ein Arschkriecher und Spitzel war. Mit so einem schwachbrüstigen Vorbild wird es für den idealen Deutschen natürlich leicht, zum NSDAP-Mann zu werden. Werk und Autor werden in meinen Augen nicht genügend differenziert betrachtet.







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. Herr Spitzer ist einer der Unterzeichnes des sogenannten "Kölner Aufrufs":



