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Thema: [Vollversion] Die Reise ins All

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Das ist gleich ein ganzer Haufen an Erfreulichkeiten, die Du über dem Spiel ausschüttest. Aber vor allem hellt es mein ohnehin gerade osterlich sonnig gestimmtes Gemüt auf, wenn Du schreibst, an sich magst Du diese Art von Szenario nicht, doch die Umsetzung reiße es raus. Auf den Spielzuschnitt und das eigentliche Spielen habe ich auch deutlich mehr Zeit verwandt, als auf die Handlung. Da lese ich es natürlich gern, dass gerade mein Hauptarbeitsfeld als gelungen betrachtet wird.
    Die Charaktere, sowohl in der Party als auch einige der Nebenfiguren, bewerte ich sehr anders als Du. Sei es, weil mir der Abstand fehlt, sei es, weil ich einen anderen Geschmack habe - ich halte beispielsweise wenig von mysteriösen Dunkelkapuzenschattenmännern, die nur mehr oder weniger mysteriöse Phrasen von sich geben. Andere schätzen das hingegen sehr. Geschmackssache ist sicherlich auch der finale Endspurt. Dich nervt es, dass dort immer noch Rätsel auftauchen, mich hingegen stören Spiele, die auf den letzten hundert Metern plötzlich ihren ganzen Spielzuschnitt über den Haufen werfen und sich nur noch in Monsterkloppereien ergehen. Abwechslung darf gerne bis zum Ende vorherrschen.
    Ich gucke mal, inwieweit ich für die kommenden Projekte dazugelernt habe. Ohne diese Rückmeldungen gäbe es für mich gar keinen Lernweffekt, also schon einmal dafür vielen Dank.

  2. #2
    So, ich will auch einfach mal ein Stück konstruktive Kritik dalassen, immerhin hab ich noch nichts zur Allreise geschrieben obwohl ich bisher kaum ein Makerspiel intensiver gespielt hab. Ich bin zwar auch noch nicht durch, aber dennoch könnte ich hauptsächlich Lobeshymnen singen hätte ich ein wohlklingendes Stimmorgan: Es hat ein erfrischend neues Setting, das Kampfsystem ist gut genutzt, die Persönlichkeit der Charaktere sind schön und mit erkennbarer Liebe gezeichnet. Das ganze Spiel wirkt lebendig.
    Nur an einer Stelle krankt es irgendwie entscheidend: Der Anfang, ab dem Moment wo man mit Mackwitz rumlaufen soll. Ich habe dort die wenigste Motivation gehabt weiterzuspielen, und gäbe hätte es nicht so viel positive Stimmen der Com gegeben hätte ich es wohl nie getan, ähnliches habe ich auch von anderen gehört. Es wurde mir zu plötzlich zu groß, man wurde nach dem sehr linearen Anfang mit dem Professor in die auf den ersten Blick sehr unübersichtliche Stadt geworfen. Ich hab mich als Spieler ein wenig wie ein Fisch gefühlt der gemütlich in seinem Bächlein schwimmt und dessen Schönheit genießt, als er plötzlich von einer Strömung gepackt wird, die ihn einen hohen Wasserfall hinunterreißt und damit direkt ins Meer spült, das so riesig und unübersichtlich in seiner Pracht gegenüber dem Bach ist, das dre Fisch garnicht so genau weiß wo ich hinschwimmen soll.
    Es hätte grade dem Anfang gutgetan wenn man ein wenig mehr an der Hand genommen worden wäre und sachter auf die Welt vorbereitet. Erstmal nur ein Ziel und betretbares Gebiet (die Ausstellung), vielleicht auch noch ein zweites. Das ist zumindest meine persönliche Meinung, und da ich sowas in den Posts bisher noch nicht gelesen hatte wollte ich es nochmal erwähnt haben. ^^

  3. #3
    @ mhm
    Stimmt, gelegentlich kam die Kritik auf, anfangs könne man sich direkt verloren fühlen. Bislang habe ich das darauf geschoben, dass es wohl von Leuten geäußert werde, die schnell Texte wegdrücken, dadurch den Auftrag verpassen und schließlich versuchen, jede Person anzusprechen, die ihnen über den Weg läuft, um so irgendwie den weiteren Handlungsauslöser zu aktivieren. Denn eigentlich, ja, ja, "eigentlich" leitet immer die Gummiargumente ein, wird einem gesagt, dass man zur Weltaustellung solle und die Stadtgrafik zeigt dem Spieler ohne große Lauferei recht übersichtlich an, wo sich was befindet.
    Sperren werde ich anfangs definitiv nichts. Das Spiel ist so konzipiert, dass man alles in beliebiger Reihenfolge ohne Logikprobleme verrichten darf, und diese nicht ganz einfache Arbeit werfe ich bestimmt nicht über den Haufen. Aber falls nun doch unerwartet viele mit dem gleichen Problem der Orientierungslosigkeit und des Erschlagenseins zu kämpfen hatten, komme ich um eine wie auch immer anderes geartete Lösung wohl kaum herum.

    Wem ging das denn noch so?

  4. #4
    Real Troll: Moment, halt! Ich wollte garnicht sagen du solltest jetzt noch nachträglich eine Art Gitterbett um den Start basteln. Für meinen Geschmack hätte der Anfang einfach anders konzipiert sein sollen, und die Meinung wollte ich dir nicht vorenthalten. Immerhin meintest du ja einige Male du freust dich auch über Kritik, von wegen Lerneffekt und so, damit du das für spätere Projekte im Hinterkopf behalten kannst. Und so tragisch wars ja nicht, wir haben ja weitergespielt
    Ich habe bis jetzt auch erst mit zwei Personen über das Spiel gesprochen, Blitzfuerst und jemandem der hier nicht angemeldet ist, und beide hatten auch dieses Motivationsloch.

    Ich habe nochmal drüber nachgedacht was es hätte sein können das mir der Anfang ein wenig schwer viel. Ich bin eine Person für die Spiele wie die Allreise eigendlich gemacht sind, ich kann nicht ruhig schlafen wenn ich etwas unerkundet gelassen habe und spreche auch den hintersten Apfelbaum einer gewaltigen Plantage an, um zu schauen ob der Held dort auch das gleiche Kommentar abgibt wie bei den anderen. Mit dieser Mentalität bin ich auch an das Spiel rangegangen, aus Angst die Ausstellung könnte mich direkt ins All katapultieren bin ich erst losgezogen um alles zu erkunden, und das hat mich aus der Story gerissen bevor ich überhaupt drin war. Die Nebenqueststorys waren zum Teil von einer gefühlten Wichtigkeit wie der Mainquest, das hat das Gefühl der Story ein wenig zerfusselt.
    Falls mir noch eine Interpretation für das Motivationsloch einfällt meld ich mich einfach nochmal. >__<"

  5. #5
    @ mhm
    Du brauchst Dich ganz sicher nicht dafür zu rechtfertigen, Verbesserungsvorschläge anzubringen. Zum Konkreten:
    Also wäre Dir irgendeine Art von anfänglichem Hinweis lieb, man könne sich später noch unbeschadet alles in der Stadt ansehen, und zwar ohne Furcht, durch ein allzu geradliniges Vorgehen etwas zu verpassen, richtig? Ich muss überlegen, wie ich das etwas schonend einbaue, schonend eben, um den Spielfluss nicht mit zu vielen externen Erklärungen zu zerhacken.
    In einer unabsehbar fernen Zeit wird ohnehin noch einmal eine Version nachgereicht. Die enthält dann einen hübschen Zusatz, nämlich einen Fortschrittsmesser, der am Spielende aufgeschlüsselt anzeigt, wie viel man eigentlich entdeckt hat. Das wird noch dauern, also habe ich jede Menge Zeit, noch Ideen und Vorschläge zu sammeln, die ebenfalls untergebracht werden könnten.

  6. #6

    Users Awaiting Email Confirmation

    Also ich will auch mal etwas zur dein Spiel schreiben!

    Also ich habe vor 2 Tage mit dem Spiel begonnen, das beginnen war wirklich sehr gut und lutzig!
    Dann als ich tiefer im Gamepley gegangen bin da ists immer intressanter geworden, und auch dieser General hat mich wirklich zum totlachen gebracht hehe!

    Ich werde nachher meine Antwort editieren, jetzt spielen spielen.....

  7. #7
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    @ mhm
    Zum Konkreten:
    Also wäre Dir irgendeine Art von anfänglichem Hinweis lieb, man könne sich später noch unbeschadet alles in der Stadt ansehen, und zwar ohne Furcht, durch ein allzu geradliniges Vorgehen etwas zu verpassen, richtig? Ich muss überlegen, wie ich das etwas schonend einbaue, schonend eben, um den Spielfluss nicht mit zu vielen externen Erklärungen zu zerhacken.
    Wenn ich mich richtig erinnere, dann konnte man die Universität und das Fabrikviertel erst betreten, als die zugehörigen Quests aktiviert waren. Vielleicht ist ja für die Altstadt eine ähnliche "Verriegelung" möglich, indem sie z.B. erst betretbar wird, wenn man auf der Ausstellung war.

  8. #8

    Die Reise ins All - Feedback

    Eins erstmal Vorweg: Ich habe das Spiel leider noch nicht ganz durchgespielt.
    In der Indien-Version bin ich durch und in der Wolkenstadt gelandet - und bei der Western-Version hab ich auch nochmal angefangen und bin da jetzt wohl so im Mittelteil.
    Aber da ich schon seit fast 4 Monaten warte, dem Spiel endlich seine wohlverdiente Kritik zu geben, muss ich das jetzt auch endlich tun - Nicht das ich noch Sachen vergesse...falls mir bis zum Durchspielen des Game's noch wichtige Sachen auffallen, werde ich diese dann noch später hinzufügen.

    Ich war etwas überrascht, als die Vv (Ende November?) plötzlich zum Download bereitstand, aber umso mehr konnte ich mich über diese Überraschung erfreuen.
    Doch leider kam ich einfach nich dazu, das Spiel anzuspielen. Ich glaube, in der Zeit habe ich auch gerade ''Reise zum Mittelpunkt der Erde'' von Jules Verne gelesen. Das passte gut, denn dadurch konnte ich, als ich das Spiel dann anfang dieses Jahres begann intensiv zu zocken, einige Dinge und Anspielungen, wie mit dem ''Lidenbrock-Tunnel'' oder Professor Lidenbrock persönlich nachvollziehen, die mir in der Demo noch nicht aufgefallen waren.
    Die vielen weiteren Gastrollen z.B. der Romanfiguren waren natürlich genial, keiner wirkte unpassend sondern reihte sich gut in den Verlauf der Handlung ein.
    Was mich vorallem auch noch erfreut hat, waren weitere tolle Anspielungen á la Bela Lugosi/Boris Karloff (Ist mir bei der Demo ebenfalls noch nicht so aufgefallen.)

    Die Musikstücke passen super zum Spielgeschehen. Viele Bands und viele Lieder konnte ich wiedererkennen. Doch war ich etwas überrascht, dass ''Friedenspanzer'' von den Ärzten vorkam (Nicht dass ich das Lied nicht mag, es lief bei mir vor kurzem noch hoch und runter ^^).

    Die Mischung von wissenswerten, auch manchmal wissenschaftlichen Dingen, Kämpfen, Humor, Storyverlauf und Minigames u.a. war bis dato, also bis zum Ende der Demo, beinahe schon perfekt.

    Als die Allreise dann endlich begann, sank das Niveau keinesfalls ab, sondern steigerte sich noch einmal erheblich.
    Nicht zu vergessen das Buch ''Die Schatzinsel'', was man lesen kann.
    Zwar kenne ich die Geschichte halbwegs, doch ist sie unglaublich spannend gestaltet, sodass man regelrecht in ihr versinkt und die Haupthandlung dabei vollkommen außer acht lässt.
    Interessant ist auch die Entwicklung der Hauptakteure.


    Grafisch kann ''Die Reise ins All'' meiner Meinung nach sehr wohl überzeugen. Viele verschiedene, mit viel Liebe zum Detail gestaltete Orte, entzückende Lebewesen aller Art und sehr wenige Mappingfehler machen die verschiedenen Ortschaften der Allreise zu Gegenden, indenen man mit Freuden drüberstolpert.
    Jeder Planet mit den dazugehörigen Orten hat seinen eigenen Stil, seine eigene Atmosphäre.
    Was ich dabei noch kreativ fand war, dass jede Ortschaft einen eigenen ''Schlafplatz-Stil'' (weiß nicht, wie ich es sonst sagen soll xD) hatte, die sich den dortigen Verhältnissen der Lebewesen anpasste.

    Der Schwierigkeitsgrad war gut abgestimmt. Okay, manchmal etwas schwer, aber schaffbar. Die Kämpfe waren sehr auf Taktik ausgelegt, was sie auch nicht langweilig machten.



    Das Spiel enthält auch einige überraschende Storywendungen.
    z.B.


    Langsam möchte ich auch mal zum Ende kommen.
    Aber eine Sache muss ich unbedingt noch loswerden und spoilern:



    Fazit: Es ist mir schon fast peinlich, bei so einem riesigen Spiel, kaum nennenswerte Mängel gefunden zu haben.
    Es sind nicht nur die großen Dinge, sondern auch kleinere Sachen, die ''Die Reise ins All'' mehr als spielenswert macht.
    Ich kann mich nur noch bedanken, für diese herrlichen Stunden, die du mir und auch vielen anderen mit diesem Spiel bereitet hast.


    Bugs

    Hab noch zwei kleine Fehler entdeckt, weiß allerdings nicht, ob die schon genannt wurden:

    Geändert von Don Sella (18.04.2009 um 18:42 Uhr)

  9. #9
    @ Altair66
    Dann hoffentlich viel Spaß auf der Entdeckungsreise.

    @ fenny
    Das würde natürlich die von einigen empfundene Orientierungslosigkeit beseitigen, aber - natürlich kommt jetzt ein "aber" - gleich ein neues schaffen. Ich habe die Anfangsstadt so konzipiert, dass in ihr ein relativ freies Spielen möglich ist, d. h. der Spieler soll sich aussuchen dürfen, in welcher Reihenfolge er die Dinge angehen wird und meine Aufgabe als Entwickler bestand lediglich darin, darauf zu achten, jede mögliche Wegekombination vor Logikproblemen zu bewahren. Baute ich nun Sperren ein, würfe ich nicht nur die damalige Abstimmungsarbeit über den Haufen, sondern - schlimmer noch - auch das Spielkonzept für diesen Bereich. Gerade das versuche ich aber zu vermeiden.

    @ Don Sella
    Wenn man ein paar der Bücher kennt, die im Spiel ihre Gastauftritte haben, steigert das sicherlich die Unterhaltung, und die Geschichten Jules Vernes sind da natürlich naheliegend. Ich habe mich auch immer wieder an seinem Erzählstil orientiert, indem ich den Gegenständen der Welt eine mal glaubwürdige, mal an den Haaren herbeigezogene, auf jeden Fall aber immer fortschrittliche Erklärung beigebeben habe.
    Dir muss es übrigens nicht peinlich sein, weder bei der spielerischen Umsetzung, noch bei Handlung, Grafik oder Musik auf entsetzlichge Mängel gestoßen zu sein; das ist es mir ja auch nicht. Was ich sagen will: Vielen Dank für Deinen lobenden Rundumschlag. Ich höre es als Entwickler natürlich unheimlich gerne, dass das Spiel als Unterhaltungsvehikel funktioniert. So war das zwar auch einmal geplant, aber Plan und schnöde Wirklichkeit können eben auch gehörig auseinanderlaufen. Um so schöner ist es, wenn es dann doch klappt. Das taucht meinen eigenen Rückblick in harmonischen Schimmer und gibt einen kräftigen Ansporn für Kommendes.
    Die Bugs kannte ich schon, aber lieber doppelt genannt, als gar nicht.

  10. #10
    @real Troll
    Ich dachte eher an eine generelle Sperre der Altstadt, solange bis man auf der Weltausstellung war. Logikprobleme würde es dadurch keine geben, da man so nur eine Wahlmöglichkeit weniger hätte. Das heißt aber nicht, dass ich eine unbedingte Befürworterin dieser Lösung bin. Zugegeben: Anfangs wirkt der Wechsel von Heisen auf Mackwitz wie ein Bruch in der Geschichte. Später erkennt man aber, dass der Teil mit Heisen nur ein gespieltes Intro war und die eigentliche Story erst mit dem Auftreten von Mackwitz beginnt. Also mir gefällt es so.

  11. #11
    Vielleicht ist die Lösung tatsächlich so banal und simpel, das ich für meine Motivation nur direkt auf die Ausstellung hätte gehen müssen. Um darauf hinweisen das der für den Rest nachher auchnoch Zeit gewesen wäre hätte unter Umständen ein Satz wie "Dann auf zur Ausstellung - für den Rest ist nachher noch Zeit!" vom pflichtbewussten Mackwitz schon ausgereicht und ich hätte die gewissheit gehabt nichts zu verpassen wenn ich nicht direkt auf die Ausstellung gegangen wäre, spätestens wenn Mackwitz das hin und wieder nochmal betont hätte, beispielsweise beim Annehmen eines Nebenquests. Oder eben das der Kommentar kommt wenn man versucht die Altstadt zu betreten, man müsste sie ja nicht gleich sperren.
    Psychologie ist ein verworrenes Ding.
    Dabei fällt mir ein, lohnt es sich mit dem Weiterspielen zu warten bis die Fortschritt-o-Meter-Version fertig ist (ich bin ja immernoch lange nicht durch), oder dauert es noch seine Zeit?

  12. #12
    @ fenny
    Dann habe ich mich schlecht ausgedrückt. Mit "keine Logikprobleme" meinte ich, man dürfe als Spieler alles in jeder beliebigen Reihenfolge in den begehbaren Gebieten unternehmen, ohne befürchten zu müssen, dass das Spiel und der eigene Spielstand trotz der sich ergebenen Möglichkeitsfüllen in eine Logikfalle tappt. Das hat mich einige Planungsarbeit und etliche Umsetzungsfriemeleien ghekostet, aber das Ergebnis - freies Spiel in einem abgesteckten Rahmen - war es mir wert und genau das möchte ich nicht mit ein paar Blockevents torpedieren.

    @ mhm
    Mehr und mehr verhärtet sich in mir der schon länger nagende Verdacht, in Dir vornehmlich ein Opfer Deiner eigenen Ängste sehen zu müssen. Bevor Du in der Allreise die Spielstätten wechselst, wirst Du gefragt, ob Du das nun wirklich möchtest. Ich habe das als einen so selbstverständlichen Zug eines zum Herumbummeln einladenden Spielzuschnitts angesehen, dass ich gar nicht auf die Idee kam, hier könnten Sammlerängste geweckt werden. Das mag zwar nur eine kleine Gruppe betreffen, aber Deine Idee, mit dem Mackwitzkommentar finde ich überzeugend (auch wenn ich ihn das nur einmal nach dem Intro sagen lasse, reicht ja auch) und baue sie ein. Die Allreise wird minderheitenfest.
    Die neue Version wird dauern. Wir sind noch am Sammeln, Sammeln, Sammeln der überall verstreuten Möglichkeiten, Erfahrungspunkte und ähnliches mehr zu erringen. Also spiele geruhsam und ohne Panik einfach weiter.

  13. #13
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    @ fenny
    Dann habe ich mich schlecht ausgedrückt. Mit "keine Logikprobleme" meinte ich, man dürfe als Spieler alles in jeder beliebigen Reihenfolge in den begehbaren Gebieten unternehmen, ohne befürchten zu müssen, dass das Spiel und der eigene Spielstand trotz der sich ergebenen Möglichkeitsfüllen in eine Logikfalle tappt. Das hat mich einige Planungsarbeit und etliche Umsetzungsfriemeleien ghekostet, aber das Ergebnis - freies Spiel in einem abgesteckten Rahmen - war es mir wert und genau das möchte ich nicht mit ein paar Blockevents torpedieren.

    @ mhm
    Mehr und mehr verhärtet sich in mir der schon länger nagende Verdacht, in Dir vornehmlich ein Opfer Deiner eigenen Ängste sehen zu müssen. Bevor Du in der Allreise die Spielstätten wechselst, wirst Du gefragt, ob Du das nun wirklich möchtest. Ich habe das als einen so selbstverständlichen Zug eines zum Herumbummeln einladenden Spielzuschnitts angesehen, dass ich gar nicht auf die Idee kam, hier könnten Sammlerängste geweckt werden. Das mag zwar nur eine kleine Gruppe betreffen, aber Deine Idee, mit dem Mackwitzkommentar finde ich überzeugend (auch wenn ich ihn das nur einmal nach dem Intro sagen lasse, reicht ja auch) und baue sie ein. Die Allreise wird minderheitenfest.
    Die neue Version wird dauern. Wir sind noch am Sammeln, Sammeln, Sammeln der überall verstreuten Möglichkeiten, Erfahrungspunkte und ähnliches mehr zu erringen. Also spiele geruhsam und ohne Panik einfach weiter.
    Ich hab nicht viel zurück gelesen, aber bringst du noch ne neue version raus?
    wenn ja,:
    "REDET ER DENN DA?
    ERWARTE MIR AUFZÄHLUNG GENAUESTER UNTERSCHIEDE!
    ZACK ZACK! ORDNBUNG MUSS SEIN!
    Mfg!

    Geändert von Merendit (21.04.2009 um 22:39 Uhr)

  14. #14
    @ Merendit
    Die Rede ist davon:
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    In einer unabsehbar fernen Zeit wird ohnehin noch einmal eine Version nachgereicht. Die enthält dann einen hübschen Zusatz, nämlich einen Fortschrittsmesser, der am Spielende aufgeschlüsselt anzeigt, wie viel man eigentlich entdeckt hat. Das wird noch dauern, also habe ich jede Menge Zeit, noch Ideen und Vorschläge zu sammeln, die ebenfalls untergebracht werden könnten.
    Das ist eine langwierige Erbsenzählerei, na immerhin ist sie konzeptionell sehr interessant, und sie läuft auch nur nebenher, also rechne nicht mit einer baldigen Version.

  15. #15
    So habs jetz auch endlich geschafft. Ich bin durch^^. Danke Real Troll für dieses tolle Spiel. Es ist, ganz ehrlich und ohne schleimerei, das beste Maker Spiel was ich je gespielt habe. Finde es auch um längen besser als Vampires Dawn. Der Humor und die Story sind einfach perfekt im Einklang und die Figuren ergänzen sich gegenseitig perfekt. Der Schwierigkeits grad war perfekt ausgewogen ich bin einfach nur begeistert. hab jedoch 2 Fragen bezüglich der Story:


    3. Hast du vor eine Fortsetzung zu machen? würde mich echt darüber freuen.

    Und zum guten ende doch noch ein Kritikpunkt (eigentlich isses keiner^^)



    So ich hoffe dein neues Spiel wird bald fertig und erreicht dieselbe Qualität wie "Die Reise ins All".

    Danke Real Troll, du hast mir schöne Stunden beschert.

    PS: Hab dich vor ein paar Tagen bei Youtube als Freund geaddet. Bin da der Blackvirus666

  16. #16
    @ Busch
    Wer durchspielt, wurde dauerhaft unterhalten. Das ist für mich immer die schönste Form des Lobs. Danke.
    Zur Kritik: Wirklich schön ist keiner der Menschen - naja, von ein paar Frauen mal abgesehen, aber da zählen andere Maßstäbe. Ich mag einen Zeichenstil, der die Leute mal leicht, mal sehr überzeichnet. Mackwitz selbst geht ja auch nicht gerade als Gesichtsideal durch und so etwas schlägt sich dann durch.


  17. #17
    Zu Heisen:


  18. #18
    @ Busch
    So groß ist es dann doch nicht. Es dreht sich lediglich um teilweise schamanistische Vorstellungen von Weisheit. Mal etwas genauer:

  19. #19
    Hmm ok ich denke mal worauf du hinaus willst. Danke Dafür. freu mich auf Wolfenhain

  20. #20

    Gnar!

    Moin real troll,
    zunächst möchte ich dich natürlich zur Fertigstellung deines Spiels beglückwünschen und das gleich doppelt, weil es nicht nur ein Spiel gemäß sämtlicher mir bekannten Definitionen ist, sondern auch noch ein meiner bescheidenen Meinung nach sehr ordentliches.

    Doch leider komme ich allen Annahmen zum Trotz nicht gerade aus dem Schatten gekrochen, um einen weiteren Lobesschwall von nahezu toxischer Konzentration über dein Haupt zu ergiessen, sondern um mich öffentlich aufzuregen. Ja, ich bin gerade leicht gereizt. Der Grund dafür sind die beiden Ganoven, die den guten von M. eine Reihe weiterer Ausgänge verpassen, wenn er fröhlich singend durch die Altstadt marschiert und keinesfalls auf so etwas vorbereitet ist.

    Hier die Fakten:
    Moi: 38HP, 12 Schadenspunkte pro Hieb weiß ich wohl zu verrichten
    Ganove: 50HP, 8-12 Schadenspunkte sind durchaus zu erwarten
    Und sie sind zu zweit.
    Daraus folgt, dass ich das Ende der zweiten Kampfrunde nur dann erlebe, wenn ich mich statt meinen Säbel in einen dieser Strolche zu rammen lieber unter den nächstbesten Baum setze und meinen Heiermann auspacke.
    Ich hingegen muss etwa zehn Runden lang fleißig Hiebe austeilen, was, wie Einstein schon sagte "relativ unmöglich" ist.

    Aber damit nicht genug, das Spiel verhöhnt mich noch dadurch, dass es mir erlaubt das Spiel zu speichern und zwar NACH dem Punkt ab dem der Kampf nicht mehr vermeidbar ist.
    Ich bin zugegebenermaßen auch ein Idiot und daher war mein letzter Speicherstand älter als Queen Elisabeth. Und nein, ich bin nicht nur irgendein Idiot, ich bin sogar einer von denen, die grundsätzlich nur einen Speicherstand haben und diesbezüglich nie dazulernen.
    Aber mal ehrlich, das Spiel hat mich an der Nase herumgeführt. Gut, da waren diese vierbeinigen Nichtspinnen und das leicht deplatziert wirkende aber mit Humor aufgenommene grüne Schleimtier aus der Uni, aber nichts hat mich als Spieler darauf vorbereitet, dass es hier, in der Altstadt voller vergnügter Leute gefährlich werden könnte.
    Wenn ich hingegen erstmalig den Knochenbrecherwald aufsuche oder mich in eine verdammte Krypta voller Untoter wage, DANN bin ich gerne bereit anzuerkennen, dass Gefahr im Verzug ist. Doch wenn ich mein Spielersubstitut fröhlich jauchzend und von unstreitig fantastischen Dialogen und Einzeilern geblendet durch die Altstadt(!) scheuche, bitte ich mir wenigstens das Recht heraus, schnell wieder dahin zu laufen wo ich hergekommen bin, um dann später mit dem Explosionsdingsbums und einem halben Schnapsschrank auf dem Rücken zurückzukehren. Natürlich befüllt. Beides.

    Man darf bei (den meisten) Computerspielen nicht erwarten, dass der Spieler seine Alltagsweisheiten mitbringt und anwendet, schließlich sind die Spiele nicht dazu geeignet, die Welt auch nur ansatzweise vollständig abzubilden. Ich habe beispielsweise noch nie davon gehört, dass ein Spieler versucht hätte im Spiel eine Unfall- und Lebensversicherung abzuschließen bevor sie sich eine aufregende Bootstour auf dem Styx geben, und das liegt sicherlich nicht daran, dass keine Versicherung in Lalaland so dämlich wäre, das abzusichern. Vielmehr bietet jedes Spiel eine Reihe von Werkzeugen zur Problembewältigung, die trotz aller Effekthascherei einem im Kern der Sache festen Regelwerk unterliegen. Diese Regeln muss man entweder erklären oder implizieren, weil die wenigsten Spieler über telepathische Fähigkeiten verfügen um die Gehirnwindungen des Autors einer näheren Inspektion zu unterziehen (außerdem wäre die Reichweite hier ein größeres Problem, aber ich schweife ab). Vorbei sind die Zeiten in denen man sich durch Spiele quälte die sich spontan entscheiden, den Spieler für tot zu erklären. Wenn das Teil des Konzeptes ist, fein. Weise mich darauf hin und ich bereite mich auf ein Gemetzel und vor speichere mir die Finger blutig. Aber wenn sich nach gerade einmal zwei Kämpfen in über einer Stunde Verdacht erhärtet, der Autor habe sich im Genre und im Maker vertan (Adventure Game Studio ist gar nicht so schlecht), darf ich mich doch wohl wenigstens sinnlos darüber aufregen, dass mich ein viel zu starker Gegner ohne Vorwarnung niederstreckt.

    *Keuch* Anstrengend, diese Brüllerei. Zum Glück ist Captain Capslock gerade andernorts im Einsatz.

    Okay, jetzt bin ich erstmal wieder halbwegs ausgeglichen. Wo ist mein Monokel? Aha! Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich das Spiel nochmal anfangen soll, ob ich den Hexeditor auspacke und mir den Weg freicheate oder es einfach ganz sein lasse. Wenn nämlich noch mehr Überraschungen solchen Kalibers auf mich (<--- nicht zu dumm, aber manchmal eben ein Idiot) warten, bringt mich die Reise in Weltall womöglich noch ins Grab

    Also: Tolles Spiel, aber erkläre dem Spieler doch bitte deine Regeln bevor Du ihn blutrünstig niederstreckst Der Butler im Offizierskasino könnte beispielsweise die Bemerkung fallen lassen, der Leutnant sehe erschöpft aus und möchte sich vielleicht in seinem Quartier zur Ruhe begeben (obwohl das auch schon grenzwertig ist). Genausogut könnten die Ganoven erst dann erscheinen, wenn der Spieler in der Lage ist sie zu besiegen oder ihm wenigstens gestatten, stante pede kehrt zu machen und in die weniger tödlichen Gebiet der Altstadt zurückzukehren ehe der gute von M. sein größtes Waterloo erleben muss.

    Danke für Ihr Verständnis
    Und danke fürs Lesen,
    Nick

    Geändert von nick (02.06.2009 um 21:38 Uhr)

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